Zustimmung

 

Nachdem mir immer wieder vorgehalten wird, ich stünde mit meinen Thesen zur Gefährlichkeit aggressiver Musikrichtungen („Gewaltmusik“) ziemlich alleine da, präsentiere ich hier Auszüge aus über 40 zustimmenden Briefen, Kommentaren und Rezensionen.

 

 

Juni 2002: eine Bundestagsabgeordnete

 

„Ihr beigefügter Aufsatz ‚Musik und Gewalt – Gewaltmusik‘ ist ein wertvoller und bewußtmachender Diskussionsbeitrag […] Sicher werden Anstöße daraus in meine politische Meinungsbildung zu dieser Problematik einfließen.“

 

 

Januar 2003: ein Psychologe

 

„Ich bin mit Ihnen der Meinung, dass auch von bestimmter Musik Aggressionsanreize ausgehen, deren Wirkung nicht zu unterschätzen ist. Allerdings bin ich mir über die Wirkmechanismen nicht im Klaren. Ich werde weiter darüber nachdenken.“

 

 

Juli 2003: eine Politikerin

 

„recht herzlichen Dank für Ihre Mail und den Aufsatz über Gewalt und Musik, den wir höchst interessant und schlüssig fanden. Wir werden uns weiter über das Thema informieren, wozu wir auch gerne auf Ihre Literaturliste zurückgreifen werden. […] Wir würden uns freuen, wenn Sie mit uns in Kontakt blieben!“

 

 

August 2004: ein Klinikarzt

 

„Ihr Ausdruck ‚Gewaltmusik‘ trifft den Nagel auf den Kopf, vielfach wirkt entsprechende Musik als Aggressionsförderung. Ich habe das persönlich zwar immer gefühlt, aber nicht verbalisieren können.“

 

 

Januar 2005: aus dem Geleitwort von Ludger Lütkehaus zu Gewaltmusik – Musikgewalt

 

„[...] das Buch belegt seine riskanten und provozierenden Thesen mit einer Fülle von Material und Beobachtungen so, daß man nicht an ihm vorbeigehen kann. Es ist auf das Gründlichste recherchiert. Vor allem macht es endlich einen Bereich des medialen und gesellschaftlichen Lebens kritisch zum Thema, der der Autonomie am fernsten und der Manipulation am offensten steht. Längst hat die akustische Umweltverschmutzung das Recht auf akustische Selbstbestimmung kassiert. Aus Musik wird Gewalt. Musikalischer Lärm ist Gewalt. Eine Pionierarbeit.“

 

 

Juli 2006: ein Musikwissenschaftler

 

„mit der Zusendung Ihrer Buchankündigung haben Sie bei mir sozusagen ‚offene Türen‘ eingerannt! Gern will ich die Ankündigung an andere weitersenden und weiterreichen […] Ich bin sehr gespannt auf das Erscheinen Ihres umfangreichen Werkes und hoffe, dass es mehr Bewusstsein schafft für ein wahrhaft grassierendes Problem dieser Zeit [...]“

 

 

Herbst 2006: ein Rezensent

 

„Der Musikologe Klaus Miehling konstatiert [...] einen signifikanten Nexus von Pop, Beat, Rap, Punk, Techno, Heavy Metal, Ecstasy, Satanismus, Gewalt, Verbrechen, Jugendkriminalität, Drogendelikten, Suizid, Tinnitus, Schulversagen, Soziopathie, Verhaltensstörungen u.v.a. [...] Miehling konstatiert in seiner umfassenden und überaus wichtigen Recherche, daß wir heute vor der dringenden Aufgabe stehen, unsere musikalische Umwelt radikal umzugestalten.” (Die Brücke 142/2006/4)

 

 

Dezember 2006

 

„Leider muss ich sagen...so heufiger ich drauf achte umso mehr versteh ich ihn...

Seh täglich in Gera ,ner mittelgroßen Stadt, 12 Jährige mit ‚Gangsta Rap‘ mucke auf den Ohrstöppeln das man das noch ca 10m weit hört, dabei ne Zigarette in der einen ne Flasche Bier in der anderen Hand...Wenn man die länger als 2 sekunden anschaut kommt ‚HEY DU W[......]! ICH F[...] DEINE MAMA!‘ ...“ (www.drummerforum.de)

 

 

Januar 2007: ein Bundestagsabgeordneter

 

„Ich fand Ihre Ausführungen zu den Wirkungen von Musik aufschlussreich. Sie können sicher sein, dass ich Ihre Überlegungen bei weiteren Befassungen mit diesem Thema berücksichtigen werde.“

 

 

Januar 2007

 

„Naja. So unrecht, wie Ihr behauptet, hat er nicht. Wenn ich im Auto Klassik höre, fahre ich am defensivsten. Habe ich schon festgestellt.

Gerade beim Autofahren von langen Strecken bemerkt man die Unterschiede. Er zieht die Grenze schon weit nach unten. Aber auch in der Popmusik werden schon die Treibe: Aggression und Sexual angesprochen. Das stimmt soweit schon. Je nachdem, wie weit man sich darauf einlässt, so lässt man den Trieben eher einen Lauf zu. [...] Die Aussagen von ihm sind schon fundierte Theorien und keine Spinnereien. Zumindestens eine gute Basis für personenbezogene Untersuchungen. Eine Variante für einen Aspekt. Aber wir bestehen schon aus mehreren Aspekten. Zumindestesn die meisten. Das hat er ja gar nicht abgestritten. Wenn jemand nur diesen einen Aspekt überwiegend hat, ist die Aussage schon zutreffend.” (www.genickbruch.com)

 

 

Februar 2007: eine Bundestagsabgeordnete

 

„Ich begrüße das Engagement, mit dem Sie sich dem Thema Musik und den gesellschaftlichen Folgen einer sich verändernden Musiklandschaft machen. Insbesondere haben Sie Recht, wenn Sie die musikalische Dauerbeschallung in öffentlichen Einrichtungen, Geschäften und Gaststätten kritisieren. Auch ich empfinde dieses musikalische ‚Zwangsbeschallung‘ als höchst unangenehm.

Ich wünsche Ihnen für Ihr weiteres Bemühen alles Gute.“

 

 

Mai 2007

 

„Ihr Buch […] bekam sehr schlechte Leserrezensionen, was bei polemischen Büchern üblich ist. Wahrscheinlich hat keiner der Rezensenten das Buch gelesen. […] Jedenfalls wünsche ich Ihrem Buch die verdiente Verbreitung.“

 

 

Mai 2007

 

„In der Tat ist es mehr als bedenklich, wenn selbst die offenkundig negativen Folgen der Musik im Bereich Gewalt/Drogen keine öffentliche Diskussion bzw. konkrete Folgen nach sich ziehen. [...]

Ich interessiere mich schon länger für die Auswirkungen von Musik/Tanz auf die Psyche des Menschen. Seit meine Kinder in der Grundschule sind und laufend mit Rock/Pop - Disco konfrontiert werden, die Lehrer über Alternativangebote nicht mal reden wollen, plane ich nun eine umfassende Zivilklage.“

 

 

Oktober 2007: ein Rezensent

 

„Höflichkeit, Rücksichtnahme und gutes Benehmen schwinden in dem Maße, wie Ruppigkeit, Flegelei, Vandalismus und Gewalt sich ausbreiten. [...] Psychologen, Soziologen und Pädagogen liefern mancherlei Erklärungen - nur eine kommt stets zu kurz: die Musik. [...] Der Dauerkonsum aggressiver Musik [...] bewirkt eine schleichende Abstumpfung und trägt erheblich zum Rückgang guter Sitten bei. Den Beweis hierfür erbringt der Freiburger Musikwissenschaftler Dr. Klaus Miehling. Nach jahrelangen sorgfältigen Beobachtungen und gründlichen Recherchen legt er ausführlich dar, welche Gewalt die Beschallungsindustrie über ihre willigen Opfer ausübt und welche Drangsal sie unfreiwillig mithörenden Menschen bereitet. Sein kürzlich erschienenes Buch fördert bislang Unbeachtetes und Erschreckendes zutage. Wütende Reaktionen und Schmähungen sind auf ihn niedergeprasselt, pseudosachliche Begutachtungen sollen seine Aussagen entkräften. Doch viele Leser beschleicht das unbehagliche Gefühl: Der Autor hat Recht.” (Pinneberger Tageblatt, 12.10.2007)

 

 

Oktober 2007

 

„vielen Dank für Ihr e-mail-attachment mit dem Artikel über Techno! Ich habe mich sehr gefreut! Das alles auf wenigen Seiten komprimiert zu finden, war sehr erhellend! […]

nochmals VIELEN DANK nicht nur für den Techno-Artikel, sondern für Ihre Arbeit auf diesem Gebiet überhaupt ! ! !“

 

 

Januar 2008

 

„Sie sind einer der ganz wenigen Menschen, vielleicht sogar der einzige, der meine Empfindungen über die Gewaltmusik teilt. Ich habe schon immer den Jazz und die nachfolgenden ‚Musikrichtungen‘, besser vielleicht ‚Lärmrichtungen‘, abgelehnt. […] Ich wünsche Ihnen weiterhin gutes Gelingen [...]“

 

 

Januar 2008

 

„Zunächst vielen Dank für Ihre verdienstvolle und unermüdliche Tätigkeit. Bei der Debatte um Jugendgewalt habe ich sofort an den Einfluß der Gewaltmusik gedacht. Ich kann daher nur bedauern, dass dieser Aspekt in der öffentlichen Diskussion keine Rolle spielt. [...]

Weiterhin viel Mut und Kraft für Ihre Aufklärung wünscht Ihnen [...]“

 

 

April 2008: ein Musiktherapeut

 

„Dieses Buch ist nüchtern, einseitig und trotzdem genial. Erschreckend ist, wie leicht Menschen manipulierbar sind durch tägliches Hören von Gewaltmusik - ohne dass sie sich dessen bewusst werden. Auch neuropsychologisch ist nachvollziehbar, dass eine tägliche Stimulierung mit harten Rhythmen und Klängen das emotionale System negativ beeinflusst. So wird Verhalten programmiert, das Menschen dann abrufen, wenn keine Zeit ist nachzudenken und rational zu handeln...
Die Definition von Gewaltmusik ist nicht einfach, aber der Leser erfährt, welches die Parameter sind (und kann sich ein eigenes Bild machen). Das Buch [...] ist [...] hoch zu bewerten, da es endlich ein Thema ins Bewusstsein bringt, welches von den meisten Menschen nicht erkannt wird. Der Elfenbeinturm der Rockpoeten gerät ins Wanken und man glaubt fast, es handle sich hierbei um ein Szenario, dass der Entdeckung Galileis gleichkommt, wenn man die Texte im Internet dazu liest.
Ich empfehle dieses Buch allen, die sich mit Musik- und Klangtherapie beschäftigen. Es liefert viele Argumente dafür, wieso man zur Verbesserung der geistigen Leistungsfähigkeit und der positiven Verhaltenssteuerung eher klassische Werke, besonders Mozart verwendet (mein Ansatz!).”

(www.amazon.de)

 

 

Juni 2008:

 

„als interessierter leser Ihres nachrichtenbriefes moechte ich mich bei dieser gelegenheit einmal fuer die viele arbeit, die Sie sich damit machen bedanken. […]

ich finde die reservierte haltung unserer obrigkeit Ihren bemuehungen gegenueber schade.“

 

 

Juli 2008: ein Neurobiologe

 

„Ich bin ganz Ihrer Meinung, dass diese Musik zu destruktiven Verhaltensweisen anstiftet.“

 

 

Juli 2008

 

„ich habe Ihr Buch noch nicht gelesen, werde dies aber bald nachholen und mich dann evtl. später dazu äußern.

Erst einmal Respekt, dass Sie den Mut haben so ein provokantes Werk zu publizieren, wo die Meisten in diesem Forum nicht einmal den Mut haben ihren echten Namen anzugeben!

Ich wünschte es wäre nicht so, wie sie vermutlich argumentieren. Aber leider muss ich Ihnen aus eigener Erfahrung beipflichten, dass sog. Populäre Musik fatale Folgen für Menschen und deren Familien haben kann.

Deswegen kann ich Sie nur ermuntern weiterzumachen, denn Sie sind auf dem richtigen Weg. Leider merken so viele Menschen in unserer mediengesteuerten Gesellschaft nicht, wie fehlgeleitet sie z. T. sind.

[…] Alles Gute & weiterhin viel Spass und Erfolg!” (www.fudder.de)

 

 

August 2008: Ein emeritierter Professor der Musikwissenschaft

 

„Ihre wissenschaftlich bestens fundierten Ausführungen finden meine volle Zustimmung. [...]

es ist traurig [...], daß unsere musikalische Volks- und Hochkunst einer fehlgeleiteten Demokratisierung aller Lebensbereiche und einem verkehrten Freiheitsstreben zum Opfer gefallen ist. ‘Klassik und Jazz’ lautet die Parole unserer Kultursender und Popart wird nobilitiert.”

 

 

März 2009

 

„endlich will ich mich auch einmal melden und Ihnen mitteilen, daß ich Ihre Briefe immer mit größtem Interesse lese. Zeigen sie (oder auch ‘Sie’, beides möglich) mir doch eine Welt, die mir vollkommen fern liegt. Aber in der heutigen Zeit darf man die Augen nicht davor verschließen.

Ich finde es großartig, daß Sie aufzeigen, wo etwas heute propagiert wird, was so verhängnisvolle Folgen zeitigt. Wenn Kindern keine Werte mehr vermittelt werden, sondern sie nur noch Spaß haben sollen, muß das notgedrungen schlimme Folgen haben. Ich finde Ihre Arbeit, Ihren Einsatz äußerst sinnvoll und großartig.”

 

 

Mai 2009

 

„ich lese Ihre Mitteilungen immer mit großem Interesse, aber auch mit Entsetzen. In was für einer Welt leben wir!! Und wenn ich an meine Kindheit und Jugend denke, da gab es noch Werte und Moral, und wie ist es durch die 68er nach unten gerutscht. [...] 68er: Es war der Aufstand der Nichtschwimmer gegen das Wasser. Ist das Wasser erst erledigt, gibt es keine Nichtschwimmer mehr. Ja, so ist es .Und trotzdem kämpfen wir gegen die schlimme Entwicklung an! Man will sich nicht vorhalten lassen, daß man zu allem geschwiegen hat.”

 

 

September 2009: eine Gewaltmusikhörerin

 

„[...] ich selbst bin bis heute ein Liebhaber der in diesem Buch in Frage gestellten Musikrichtung u.a. Heavy Metal, Gothic und Rock geblieben. [...] Allerdings finde ich viele Beobachtungen meinerseits bei diversen Veranstaltungen, Konzerten, Open Airs und spezielle Clubs und Kneipen in diesem Buch bestätigt. [...] Es gäbe noch viel zu solchen ‘Größen’ wie Madonna, Brittney Spears, Ozzy Osborne und Gene Simmons Family Jewels zu berichten, die all die aufgestellten Thesen und Ausführungen in diesem Buch bestätigen und deswegen auch so lesenswert machen. [...] Bestimmte auditive und visuelle Reize (deswegen ist der Ausdruck ‘Reizmusik’ aus meiner Sicht doch nicht so völlig daneben, wie Klaus Miehling meint) gehen tief in das Unterbewusstsein des Individuums und animieren letztendlich empfängliche Menschen zu bestimmten Verhaltensweisen (Kaufrausch, sexuelle Handlungen, Konsum von Drogen und Alkohol usw.). Es ist wie Hypnose – manche Menschen lassen sich sehr gut hypnotisieren, bei anderen funktioniert es überhaupt nicht.

Ich jedenfalls kann dieses Buch sehr empfehlen und respektiere die zeitintensive Arbeit von Klaus Miehling, der sich wirklich umfangreich die Mühe gegeben hat, zahlreiche Erlebnisse von Betroffenen und Beteiligten aufzuführen, zu zitieren und letztendlich zu einer entsprechend subjektiven Beurteilung zu kommen, die auch ich aufgrund meiner eigenen Erfahrungen und Erlebnisse in großen Teilen bestätigen kann, obwohl ich nach wie vor ein Liebhaber der U-Musik härterer Gangart bin und wohl auch bleiben werde.” (www.amazon.de)

 

 

Dezember 2009

 

„Leider habe ich Ihren Aufsatz erst jetzt gelesen. Hervorragende Gedanken kann ich dazu nur sagen. Herzlichen Glückwunsch. Die deutsche Gesellschaft will seit Jahrzehnten begründete Wahrheiten über ihre Gesellschaft nicht mehr hören. Leider !!“

 

 

März 2010

 

„Ich habe eigentlich auch schon lange vor, Ihnen mal persönlich dazu zu schreiben und hoffe, dass ich bald mal die Muße dazu finde.

Vorerst nur soviel: Ich finde es toll, dass es jemanden wie Sie gibt, der sich der Themen Gewaltmusik und Lärm so intensiv und unermüdlich annimmt. Bislang ist das ja eine sehr undankbare Aufgabe. Darum möchte ich Sie auch ermutigen, unbedingt am Ball zu bleiben, denn ich glaube und hoffe sehr, dass die Saat irgendwann einmal aufgeht und immer mehr Menschen zu lebensfreundlicheren Hörgewohnheiten zurückfinden. Machen Sie weiter so!“

 

 

April 2010

 

„vielen Dank für die wöchentlichen Nachrichtenbriefe, die sehr informativ sind und Zusammenhänge aufzeigen, die vielen nicht klar sein dürften. Danke auch für Ihr unermüdliches Engagement in Sachen ‚FILZ‘.“

 

 

Februar 2011: ein klassischer Musiker (Violoncello)

 

„Ich bewundere Sie, wie Sie das alles schaffen. Und was Sie sich manchmal auf Ihrer Gästebuch-Seite anhören müssen, ist kaum zu fassen. Gut, dass Sie das durchhalten!“

 

 

Juni 2011: ein klassischer Musiker (Violine)

 

„daß Sie meiner vollen Zustimmung sicher sein können, werde ich bei weiteren Anschreiben als bekannt voraussetzen.“

 

 

September 2011

 

„Endlich hat mal einer den Mut die, für die meisten Massenmenschen, unangenehme Wahrheit, auf höchstem Niveau zu dokumentieren. Es ist doch offensichtlich und Klar, das das was man seiner Seele einflößt, auch die Seele und den Charakter formt. [...] Aus eigener Erfahrung weis Ich, das Hr. Miehling Recht hat. Ich bin jetzt 24 Jahre Alt, und kann mich noch gut erinnern, das Ich noch vor par Jahren, als Hip-Hop Hörer, dachte, das es ‚Cool‘ wäre, ein Gangster und Schläger zu sein und das ich im ‚Ghetto‘ des Lebens überleben müsste. Aus heutiger sicht totaler Unsinn, aber die Bestialische Massenunkultur Amerikas hat mir damals weiß gemacht das Sex, Drogen und Gewalt Schön, Gut und vor allem Männlich sind. Die Negativen Rezensionen Überaschen mich in keinster Weise, schon Gustave Le Bon schrieb: ‚Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet. Von den Tatsachen, die ihnen mißfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie zu verführen vermag. Wer sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären sucht, stets ihr Opfer.‘. Herzlichen Dank für dieses großartige, aufklärerische Buch.“ (www.amazon.de)

 

 

Februar 2012

 

„auf die Gefahr hin, mich hier bei allen unbeliebt zu machen: Ich kann die obige Analyse aus eigener Erfahrung voll und ganz bestatigen. Ich bin jahrelang von rockmusikliebenden Nachbarn regelrecht terrorisiert worden. Sie haben das ganz bewusst als Waffe gegen mich eingesetzt. Was da durch die Mauern dringt, sind vor allem die tiefen Basstone, immer gleich in einem schnellen hammernden Rhythmus. Das ist wie Baustellenlarm, nur schlimmer. Es macht krank, basta.

Fruher war mir diese Art Musik mehr oder weniger egal. Wenn mal Party war, war halt auch der Larm dabei. Ich war sogar mal auf einem Rockkonzert. Man muss halt alles mal ausprobieren, das ist wie mit der ersten Schachtel Zigaretten. Aber wie bei den Zigaretten ist es auch bei dem Gedrohne beim ersten Versuch geblieben. Gott sei Dank. Ich habe es toleriert, wenn andere ihren Spas hatten, und gut war's.

Aber seit meinen Rockmusik-Terror-Nachbarn bin ich allergisch gegen diesen Psycholarm. Wenn so was im Radio lauft und ich meinen Verstand noch beieinander habe, schalte ich es sofort aus. Ich ertrage es nur, wenn ich so kaputt und ubermudet bin, dass sogar das Ausschalten zu viel Energie beansprucht.

Aber auch das klappt hochstens ein paar Minuten lang, irgendwann ERTRAGE ich es einfach nicht mehr. (Die neuere Rockmusik ist ubrigens um einiges aggressiver als die aus meiner Jugendzeit.)

Was diese Diskussion hier betrifft, die ich ubrigens vor einiger Zeit vollstandig gelesen habe, so bewundere ich Ihren Mut und Ihr Durchhaltevermogen, Herr Miehling. Ich war beim ersten Lesen zu feige, um einen Kommentar zu schreiben. Was hier stattfindet, ist eine richtige Hexenjagd. Jeder kann gefahrlos noch mal draufhauen, weil er sicher sein kann, auf Zustimmung zu stosen. Aber alle Kommentatoren haben nur ihre MEINUNG vertreten, keine Argumente oder gar Belege gebracht.  Ich finde es bemerkenswert, wie sehr sich alle hier offenbar auf den Schlips getreten fuhlen. Scheint eine machtige Droge zu sein, diese Gewaltmusik, ahnlich wie Zigaretten.“ (www.pagewizz.com)

 

 

Februar oder März 2012

 

„stets verfolge ich Ihren Brief und wollte Ihnen schon immer mal meine Hochachtung aussprechen....

Sicherlich hinkt der Vergleich mit dem ‚FELSENSTEIN IN DER BRANDUNG‘ – denn es sind bestimmt mehr Menschen als wir glauben – die Gleiches denken und fühlen.....wie Sie. – Aber man spürt sie zu wenig... Sie sind vielleicht zu bequem oder zu feige .... auch fehlt ihnen eine .... breite Öffentlichkeit....eine Plattform etc. – Umso höher ist Ihr persönliches Engagement für das ‚Gute‘ zu achten – Dafür meinen Dank und mein herzliches Kompliment.“

 

 

März 2012

 

„bei der Recherche zu einem neuen Buchprojekt stieß ich auf Ihre Arbeit und erhalte seit kurzem Ihren Newsletter.

Ich kann nur sagen DANKE!!!

Es ist eine mutige Arbeit. Bei Ihnen erlebe ich genau dieses Hinschauen, und wirklich ganz genau hinschauen, bevor schon wieder das nächste Ereignis kommt. Das ist selten.

Ihre Arbeit speziell in Bezug auf Musik ist ein wichtiger Mosaikstein zu diesen NWO-Themen – die allgemeinhin, auch bei so genannten ‚Gebildeten‘ nicht gewusst werden wollen. [...]“

 

 

März 2012

 

„in der Deutschen Sprachwelt entdeckte ich die Anzeige für Ihre Bücher, die ich gleich bestellt habe.

Es ist ja immer tröstlich, von anderen Menschen mit den gleichen Intentionen zu erfahren. Für Ihren Einsatz danke ich Ihnen, und ich freue mich auf Ihre beiden ‚gleichgesinnten‘ Bücher. [...]“

 

 

Juni 2012

 

„Eine Freundin hat mich auf Ihre Bücher zur Gewaltmusik aufmerksam gemacht. Es ist gut, zu wissen, dass es Menschen gibt, die sich so entschieden dagegen engagieren. Nun möchte ich auch gern Ihren Nachrichtenbrief bekommen.

Mit den besten Wünschen für ein erfolgreiches Wirken! [...]“

 

 

August 2012: ein Student der Musikwissenschaft

 

„ich muss sagen, obwohl ich nicht jede einzelne Ihrer Aussagen immer gänzlich unterstreichen kann, die grundsätzliche Richtung Ihrer Argumentation stimmt aus meiner Sicht vollkommen und ich bewundere Sie dafür, dass Sie da so regelmäßig und hartnäckig dranbleiben.
Seinerzeit hat ein ehemaliger Professor von mir, den ich zwar nach wie vor sehr schätze, mit dem ich aber in ein paar wesentlichen Punkten nicht übereinstimme, eine Rezension zu Ihrem Buch (‚Gewaltmusik‘) in eine Lehrveranstaltung mitgebracht. Er hat dabei – ohne Ihr Buch in Händen gehabt zu haben (hat er selbst gesagt) – die Rezension vorgelesen. Für mich war das ein Glück, denn so bekam ich Zugang zu Ihrem Buch und konnte feststellen, dass der Rezensent Ihres Buches – (wie mein Professor) auch ein sogenannter etablierter Musikwissenschaftler – eine Aussage zitiert hatte, die so gar nicht auf dem Buchrücken stand. (Im ersten Augenblick war ich denkbar verwundert.) Wiedermal ein Beweis dafür, dass es auch vorkommt, dass sogenannte etablierte Wissenschaftler entweder nicht gut genug recherchieren (was eigentlich das Minderste ist), oder absichtlich – warum auch immer – Falsches schreiben. Wie gesagt, mein damaliger Professor, hatte sich ja auch – ohne Ihr Buch in den Händen gehabt zu haben – darüber aufgeregt, was ich im Nachhinein als eigentlich sehr unprofessionell erachten muss. Das Traurige ist, dass die Masse dann solchen falschen Aussagen glaubt. Trotzdem bin ich ihm für diesen Fehler sehr dankbar, denn er hat mir wiedermal bestätigt, dass es noch Menschen wie Sie gibt, die nicht 1 zu 1 und unreflektiert alles aus den Medien übernehmen, was heutzutage leider eine allgemein verbreitete Fehlerpraxis des Mainstreams ist.

Wissen Sie, was mich wiederum ernsthaft schockiert hat. Seinerzeit (2008) berichtete eine ausländische Studentin (ich denke aus Ungarn) in ihrem Vortrag darüber, dass sich ein Jugendlicher wegen eines Berichts in den Medien aus dem Fenster gestürzt hatte. Unser damaliger Professor (ein anderer als im oberen Abschnitt) – den ich ansonsten ebenfalls sehr schätze – sagte nach dem Vortrag, es ist nicht unsere Aufgabe, zu beurteilen, was richtig und was falsch ist. Ich muss Ihnen ehrlich gestehen, an diesem Tag schämte ich mich zutiefst, ein sogenannter Wissenschaftler zu werden. Denn wenn sich die Wissenschaft aus der Verantwortung zieht und nicht kritisch über manche Phänomene reflektiert, dann wundert es mich überhaupt nicht, dass in unserer Vergangenheit diese sogenannte Wissenschaft zum Teil so gänzlich versagt hat.
In einer so sensiblen Phase des Lebens, in der viele Jugendliche und junge Erwachsene einfach noch nicht so sicher im Leben stehen und so stark geprägt werden von Musik und heutzutage vor allem von den Medien, in positiver, aber eben auch in negativer Weise. Gerade diesen jungen Menschen muss gesagt werden, dass das, was sie rezipieren auch schädlich sein kann. Deswegen halte ich Ihre Auffassung als wichtige und bedeutungsvolle Ergänzung des öffentlichen Diskurses.
Denn jeder Jugendliche und junge Erwachsene, der einmal aus seinem Mainstreamunschuldsschlaf aufwacht, wird froh sein, wenn da jemand ist, der seine Auffassung dann teilt und stark vertritt. Ich bin nicht gegen die Wissenschaft, überhaupt nicht. Aber lassen Sie sich bitte nicht von solchen sogenannten Wissenschaftlern irritieren, die sich zum Teil selbst zu einem Werkzeug der Medien machen lassen.

Ich kann nur sagen, Ihr Verhalten ist gelebte demokratisch-reflektierte Zivilcourage. Machen Sie weiter so. Im Übrigen finde ich es auch sehr erfrischend der Diskussion zu folgen, die so aufdeckend ist. Das eigentliche Problem sind und bleiben meiner Meinung nach die Medien, weil die Masse der Menschen ihrem immer subjektivem „Zeugnis“ zu sehr vertraut und ich auch momentan noch keinen starken bzw. ebenbürtigen Gegenpol ausmachen kann. Dazu müssen die heutigen Jugendlichen erst einmal erwachsen werden und ihre Erfahrungen über das Internet (das auch nicht immer Gold ist) ordentlich austauschen.“ (http://klausmiehling.npage.de/guestbook)

 

 

September 2012

 

„ich bewundere Ihren Kampf gegen die ‚Windmühlen‘ und nenne Ihnen ein Zitat für ‚Man weiß es schon lange‘ oder ‚Man wusste es schon damals‘: Wilhelm Busch 1899:

‚…

Wie schad, o Mensch, daß dir das Gute

Im Grunde so zuwider ist.‘“

 

 

Oktober 2012

 

„Ihr Beitrag auf pagewizz, ‚Was macht Musik mit uns?‘ gefällt mir sehr. Sowohl inhaltlich wie sprachlich-stilistisch finde ich ihn sehr gut auf Schulkinder abgestimmt. Man sollte ihn überall an Schulen verteilen. Aber das würde wohl noch auf jede Menge Gegenwind stoßen und als ‚Hetze‘ o. ä. eingestuft werden - wie das heute so üblich ist bei allem, was dem Mainstream entgegensteht.

[…] Zu den Kommentaren kann man wohl nur sagen ‚nicht ärgern, nur wundern!‘. Der Zeitgeist ist halt einfach noch übermächtig. Ich bin zwar in mancher Hinsicht nicht ganz so orthodox wie sie, stimme aber im Wesentlichen voll mit Ihnen überein und hoffe mit Ihnen gemeinsam, dass es da bald einen Umschwung gibt. [...]

Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Kraft für Ihre Arbeit und möglichst immer mehr Zustimmung und Erfolgserlebnisse, [...]“

 

 

Oktober 2012: ein Student der Musikwissenschaft

 

„mit Begeisterung habe ich ihren Artikel über die Bewertung von populärer Musik gelesen.

Ich bin selbst Student der Fächer Musikwissenschaften und Musiktheorie und bin absolut ihrer Meinung.

Als heranwachsender Erwachsener sprechen sie mir aus der Seele. Ich bin in dieser Gesellschaft als Jugendlicher aufgewachsen und seit einigen Jahren habe ich Rapmusik den ‚Krieg erklärt‘.

Ich konnte aus diesem ‚geistigen Gefängnis‘ ausbrechen. Der Jugend fehlt der Sinn für das wahre Schöne! Ästhetik ist für sie ein Unwort!

Meine Generation ist betrunken! geistig DEGENERIERT!

Platon würde zusammenbrechen, wenn er die Musik, welche heutzutage im Radio läuft, hören könnte. Ich frage mich: Wie konnte soetwas in Europa passieren?

Ich denke, dass der Bruch mit der Tradition innerhalb der abendländischen Musik, einer der Auslöser gewesen sein muss. [...]

Man muss sich selbst eingestehen, das ‚dionysische‘ hat heute alle Rahmen von Moral und Sitte gesprengt.

Die Konzerte diverser Popstars sind wahrlich Orgien, in der Antike war dies ein geheimer Ritus des Dionysus! [...]

Verdorbene Musik muss zensiert werden! Natürlich gibt es ein paar Spaßvögel, die dann mit der Nazikeule zuschlagen!

Jedoch geht es hier nicht um Rasse! Es geht um die Erziehung einer Gesellschaft! Es geht um das Vermitteln von Tugend, Moral und Sitte!

Eine Musik die mit ihrer Harmonie, alle Menschen zu Brüdern machen will ist schön! Musik, welche Hass und Zwietracht hervorruft, ist verwerflich!

Der Irrtum, man könne sich über Geschmack nicht streiten, ist ein Hirngespinst.

Ich verstehe nicht, wieso unsere Gesellschaft so etwas wie Rapmusik zulässt!

Die Statistiken sprechen klar dafür! Der Jugend wird unterbewusst böses eingeflüstert!

Beispiel:

21. Jahrhundert. Gangsta Rap made in germany.... ein paar Jahre später: KRIMINELLE AUSLÄNDER?!

ZUFALL?? Sie kleiden sich so. Sie sprechen so. Sie denken so wie diese ‚Künstler‘. Eine ‚Kultur‘ wurde geboren!

Ich bin selbst arabischer Herkunft. Merkwürdig, dass die Musikindustrie Rapper mit dieser Herkunft bevorzugt! Die Überlegenheit der eigenen Nationalität wird gerne in Raptexten vermittelt, um so weitere junge Schafe anzulocken. [...]

Musik ist heute eine Droge geworden! Sie berauscht und schafft eine Illusion! Eine ‚neue‘ Religion wurde geboren!

Wenn schöne Musik heilen kann, so muss häßliche Musik krank machen!“

 

 

November 2012

 

„[...] Mit großem Interesse habe ich Ihre Ausführungen über Gewaltmusik, Auswirkungen von Rock, Heavy usw gelesen, und am glücklichsten war ich, als ich gelesen habe, dass man mehr Rechte haben müsste gegen Mitbürger, die einen quälen mit ihrer GewaltMusik, vor allem ab einer gewissen Lautstärke und man die Konsequenzen noch gar nicht absehen kann, dass die Folgen davon aber keine Einbildung sind.

Mir geht es so, dass mir übel und schlecht wird, ich Magenweh und Herzrasen bekomme, wenn zB diese stampfenden Bässe von irgendwoher in meine Mietwohnung dringt. Und dass es lange dauert bis diese Auswirkungen verblassen.

Ich kann Ihnen also nur zustimmen - und ich sehe auch bestimmte Wirkungen an einem nicht mehr jungen Mitmenschen, der sich zeit seines Lebens dem ausgesetzt hat... er hört zwar auch Liedermacher ( Reinhard Mey usw.. ) aber seine Vorliebe gilt doch den harten Sachen ( Rolling Stones ) und auch wenn er es nicht zugeben würde, beneidet er diese Gruppen und vor allem Leadsänger, weil die ein Leben führen in ‚aller Freiheit‘ - born to be wild - und dann die Groupies.... !!!!!!! [...]

Herzliche Grüße und vielen Dank für ihre Arbeit und die Mühe, die Sie sich machen, aufzuklären, weil das sicherlich eine eher undankbare Angelegenheit ist.“

 

 

Dezember 2012: Ein Professor der Musikwissenschaft

 

„Lieber Herr Miehling,
[…] Ich möchte das Thema Gewaltmusik in einem Ästhetik-Seminar behandeln. Dabei werden mir Ihre [Gewaltmusik-Nachrichten]Briefe sehr hilfreich sein. Ich möchte Sie an dieser Stelle auch einmal ausdrücklich zum Weitermachen ermutigen. Eine sehr wichtige Arbeit, die Sie da leisten.[...]“

 

 

Dezember 2012

 

„Sehr geehrter Herr Miehling,
vielen Dank fuer Ihre wertvolle Arbeit.
Ich bin auf Sie gestossen da Sie auf amazon.de das Buch von Adolf Graul kommentierten. Aufgrund dieses Buches und eines Vortrages von Dr. Roger Liebi ueber Rockmusik habe ich mich 2009 von taktmotorischer Musik entkonditioniert, hoere seither nur noch E-Musik ohne starren Rythmus.
Ich freue mich Ihre Arbeit entdeckt zu haben und wuensche Ihnen weiterhin viel Erfolg. [...]“

 

 

Dezember 2012

 

„I totally agree about the music. [...] I was a folk-rock musician and music journalist in Seattle during the punk and grunge years. We saw suicides, addictions, and even a murder in the rock music community during those years. Depression was at an all-time high as was heroin addiction. I believe that there was a correlation between the music and those conditions. [...] Music is a powerful drug or tool depending on how it is applied.“

 

 

9. 6. 2014

 

"ich habe vor ein paar jahren mal mit ihnen diskutiert. heute glaube ich, sie haben in vielen punkten recht. vielleicht sogar in allen."

 

2015

 

Daniel Cohn-Bendit (Politiker), zitiert in indirekter Rede:

Rock'n'Roll und Sexualität seien damals die Basis der außerparlamentarischen Politik und damit die Träger der Revolte gewesen. Ohne Jimi Hendrix und sein 'Star Spangled Banner' sei der Vietnam-Protest nicht zu verstehen. Ohne Dylan und die Rolling Stones nicht die Mitte der 60er Jahre beginnende Lebensstilrevolution.“

(Rolling Stone, Nov. 2015, S. 56)

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