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Beleidigungen lösche ich nicht, da sie Bestätigung meiner Thesen über Gewaltmusik und deren Hörer sind.
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A.J. hat am 17.07.2018 23:07:42 geschrieben :

Vielleicht bin ich ja geistig unterbelichtet (was ich jedoch bezweifle) Aber ich kann in diesem Video keinerlei aggressives Geschrei hören.
Und ihre allseits beliebte Aussage, dass das Schlagzeug aggressiv wäre, ist meiner Auffassung ebenfalls im Land des Nonsense heimisch.
 

BK hat am 16.07.2018 14:48:00 geschrieben :

@Columba
Ich hatte das vor ein paar Jahren schonmal versucht, aber Herr Miehling weigert sich halt, sich mit der Musik ernsthaft auseinanderzusetzen.

Wir könnens ja gerne nochmal versuchen: https://www.youtube.com/watch?v=cx22Yuj2nzg

Wobei auch das bereits viel zu aggressiv sein wird. Aber immerhin wird nicht "geschrien".
 
Kommentar: Am Anfang schon. Hier ist aber v.a. das Schlagzeug aggressiv.

Columba hat am 11.07.2018 21:26:16 geschrieben :

Gesangsstile
AJ, ich bezweifele, dass Herr Miehling sich jemals verschiedene Gesangsstile aus dem Metal-Bereich ernsthaft angehört hat. Für ihn ist das einfach alles aggressiv und Gebrüll. Auch wenn er es nicht kennt.

Sonst könnten Sie ein paar Hörbeispiele auf Youtube raussuchen und dann mit Herrn Miehling eine sachliche und ernsthafte Diskussion haben. Aber ehe das passiert, gewinnt mein Lotterielos eine Million Euro, verliebt sich mein Lieblings-Rockstar in mich, und die Politiker der Welt nehmen Vernunft an. Oder zumindest zwei von den dreien. (Two out of three ain't bad, wie Meatloaf so schön singt.)
 

A.J. hat am 05.07.2018 07:17:29 geschrieben :

...
Nun gut, der Klang selber wird natürlich nicht vom Text verändert. Sehr wohl aber die Stimmung/Emotionen die mit diesem übermittelt werden.

Sie haben den gutturalen Gesang nicht wortwörtlich erwähnt, sprachen aber davon, dass im Metal Viel und oft (laut ihnen sogar eigentlich immer) geschriehen, statt gesungen wird. Ich mutmaße einfach, dass sie hierbei von den Gesangsweisen sprechen, die man in der Szene als Shouting, Screaming oder Growling - je nach von dem welche Art dieses Gesangs man spricht - genannt wird. Und das sind Formen des gutturaler Gesangs.

Was das Thema Autismus angeht, wurde ich Anfang letzten Monats angehalten, eine neue Diagnose einzuholen, da ich offensichtlich kein Autist bin. Aber wie sich nennt, was ich habe, ist eigentlich irrelevant.
Wichtig ist, dass ich (wie bereits erwähnt) nie Probleme damit hatte, Emotionen wahrzunehmen, verstehen oder zu erkennen. Im Gegenteil: ich War sogar schon immer ein emotional höchst empfindsamer Mensch.

Nun... starke Emotionen kenne ich beim hören von Musik auch. Die Gänsehaut, die ich meinte, nehme ich sozusagen als noch höre empfinden von Emotionen war. Es sind zu meist nur einzelne stellen in Liedern, in denen Text, Gesang und instrumentale Arbeit extrem gut zusammen passen.
 

A.J. hat am 04.07.2018 17:13:53 geschrieben :

...
Ich möchte mich entschuldigen.
Die Art, wie sie den Satz formulierten, lass sich für mich so, als ob sie sagen wollten, dass lediglich Einfluss fremder Kulturen an der Gewalt in der modernen Musik schuld sei.
Ich frage mich allerdings wo sie in der modernen Musik afrikanische oder afroamerikanische Einflüsse hören?

Nun... vielleicht haben sie Metal bereits "gehört". Allerdings bezweifle ich, dass sie sich intensiver damit auseinander setzten.
Es war wohl er so, dass sie die Musik anderer als Außenstehender gehört haben,richtig?
Es ist allerdings so,dass Metal (wie bereits erwähnt) eine Musik ist, mit der man sich intensiv befassen, auf die man sich einlassen (äußerst schwierig, wenn man einen - ich nenne es mal "vorbelasteten Verstand" (keineswegs begleitend oder abwertend gemeint) - wie sie hat) muss und die man (zumindest anfangs) nicht so einfach nebenbei hören sollte.
Metal klingt für "Uneingewwite" nämlich wesentlich aggressiver, als er eigentlich ist.
Klar ist er in gewisser Weise aggressiver als Klassik, aber wenn man sich darauf einlässt und ihn auf sich wirken läßt, merkt man, dass da Dinge sind, die da wesentlich presenter sind.
Gut, zu Black und Death Metal kann ich nicht alt zuviel sagen, da ich beides nicht höre und sich höchstens letzteres - sozusagen als Spurenelement - vereinzelt in meiner Musik befindet, aber das sind eh nur zwei von einem Haufen Sub-Genres.

Und was ihre Aussage zu Klang und Wirkung von Musik angeht, um aus Shakespeares Hamlet, Akt 4, Szene 5, Fers 28 zu zitieren: Nein!
Warum "Nein"? Weil sich in der Musik alles gegenseitig beeinflusst. Bestes Beispiel ist die von Ihnen (nicht ganz falsche, aber auch nicht ganz richtige) Aussage bezüglich Text und Klang.
Sie sagten, dass ein aggressiver Klang positive (oder zumindest nicht aggressive) Texte oder deren Inhalt/Aussage (ausnahmslos) in etwas aggressives umkehrt. Und das ist falsch! Denn der Text kann genauso den Klang (bzw den Eindruck, den der Klang übermittelt) beeinflussen.

Genau so pragern sie den im Metal vorkommenden grutualen Gesang an (was halten Sie btw vom traditionell-mongolischen Kehlkopfgesang?). Laut ihnen ist dieser IMMER aggressiv. Das stimmt aber nicht, und trift eigentlich nur auf den Black und Death Metal zu. Im Symphonic Metal, Gothic Metal und Dark Metal (die Sub-Genres die mir aus dem Stegreif einfallen, in denen dies noch verbreitet ist) unterstreicht er im Gegensatz dazu die Melancholie und Tiatralik, besonders in Kombination mit (weiblichen) Klargesanag.

Eine Interessenfrage, die mir einfällt, da ich Musik höre während ich dies gerade schreibe und dieses Erlebnis gerade habe:
Kennen sie das Gefühl, Gänsehaut zu bekommen, weil sie ein Lied - eine bestimmte Stelle - so tief/so tief berührt?
 
Kommentar: Der Text beeinflusst den Klang nur insofern als etwa ein "a" ein anderes Obertonspektrum hat als ein "i". Der Klang der Instrumente ändert sich dadurch nicht.
Habe ich jemals den "gutturalen" Gesang erwähnt? Es ist schwierig, zu beschreiben, wie genau ein aggressiver Ausdruck im Gesang erzeugt wird. Man müsste Probanden verschiedene Gesangsweisen beurteilen lassen, und dann Klangspektrum, Atemverlauf und Muskelaktivitäten analysieren. Das ist aber nicht nötig, weil man normalerweise die Emotion auch ohne Analysen heraushören kann. Bei Autisten wie Ihnen könnte das ja anders sein; m.W. haben Autisten Probleme, Emotionen zu erkennen. Oder bezieht sich das nur auf den Gesichtsausdruck?
Gänsehaut im eigentlichen Sinn kenne ich beim Musikhören nicht, wohl aber - manchmal starke - Emotionen.

A.J. hat am 03.07.2018 08:09:33 geschrieben :

Zu allererst mal, geht mir völlig abhanden, welche Form von Rassismus sie mir hier andichten wollen und mir will auch der Kern dieser kompletten Aussage ihrerseits nicht in den Schädel...

Sie können ja bezweifeln, was sie wollen. Aber das wird jedoch nichts an der Tatsachen ändern.
Ja... Das mit dem Klang leiern sie ja immer wieder herunter.
Dies war schließlich auch der Grund, weshalb ich mich dazu erdreistete, zu behaupten, sie hätten keine Ahnung von Musik. Man kann Musik nicht auf eine Eigenschaft reduzieren, wie sie es tun. Und nicht nur das: sie reden auch noch davon, wie Musik "klingt" ohne eine Ahnung zu haben wie diese Musik tatsächlich klingt.
Noch einmal: ich verlange nicht von Ihnen, dasd sie sich Metal anhören, doch dann sollten Sie aufhören Dinge zu beurteilen, die man ohne diese Musik zu kennen, nicht beurteilen kann.
 
Kommentar: Ich habe Ihnen keinen Rassismus angedichtet, sondern um Konjunktiv geschrieben: "Wollten Sie behaupten, sie [die Gewaltmusik] sei nur auf 'weißem' Mist gewachsen, wäre das ja wohl erst recht rassistisch!"  
Vielmehr hatten Sie mir Rassismus unterstellt, weil ich die allgemein anerkannte Tatsache erwähnte, dass die moderne Gewaltmusik eine Kombination von "weißer" und "schwarzer" Musik ist. Erstens können Tasachen nicht rassistisch sein, zweitens ist das sozusagen eine ausgewogene Tatsache.
Glauben Sie wirklich, ich hätte noch nie Metal oder andere Gewaltmusik gehört? Dem kann man doch überhaupt nicht entgehen! Und ich reduziere Musik keineswegs auf den Klang; doch wenn es um die Wirkung von Musik geht, dann ist er die wesentliche Eigenschaft.

A.J. hat am 22.06.2018 23:43:25 geschrieben :

Ich will vor allem den Metal verteidigen, da es - zumindest zum Großteil - meine Musik ist.
Über Hip Hop und Raphael kann ich nur sagen, dass ich Leute kennen, die das hören und vollkommen in Ordnung sind. (Erwähnenswert wäre hierbei möglicherweise, dass es sich dabei in kleinster Weise um Gangster Rap handelt).
Diejenigen, die ich kenne, die tatsächlich aggressiv, beleidigend sind und ein Hang zum Drogenkomsum (wo bei ich letzteres bei weitem nicht so oberflächlich betrachte, wie sie) neigen, hören komplett anderen Rap und Hip Hop und dann fällt da natürlich normal das RnB aus der Reihe.

Nebenbei:
Sie sagten einmal, dass "Gewaltmusik" durch den Einfluss fremder Kulturen entsteht....
Abgesehen mal davon, dass das eine extrem rassistische Aussage ist, ist es bemerkenswert, dassumgerechnet die aggressivste, brutalste, düsterste und satanischste Musik - also der Metal - die ist, die die meisten Einflüsse aus dem Klassik aufweist.... tatsächlich ist Metal mehr klassische Musik als alles andere...
 
Kommentar: Abgesehen davon, dass ich schon kompositionstechnisch eine besonders große Nähe von Metal zur klassischen Musik bezweifle (am nächsten im U-MusikBereich dürfte ihr der Folk kommen), betone ich ja immer wieder, dass es auf den Klang ankommt.
Nicht nur ich sage, dass die moderne Gewaltmusik aus einer Mischung westlicher und afrikanischer Musik hervorgegangen ist. Das ist eine offenkundige Tatsache und nicht rassistisch. Wollten Sie behaupten, sie sei nur auf "weißem" Mist gewachsen, wäre das ja wohl erst recht rassistisch!  

A.J. hat am 22.06.2018 08:26:42 geschrieben :

...
Ich erwarte auch keineswegs, dass sie Metal hören. Aber einem Kriminologen interessiert auch die Person, deren Psyche, die Vorgeschichte und die Beweggründe hinter der Tat.
Ihnen stattdessen geht eine solche Betrachtung des Menschen vollkommen abhanden. Hauptsache sie können jeder nicht-klassischen Musik den schwarzen Peter zuschieben.
Da fällt mir gerade eine Frage ihrerseits ein, in der es darum ging, wieso die meisten Wissenschaftler, die sich positiv über den Mental äußern selbst Metal hören. Nun vielleicht, weil der Metal überdurchschnittlich oft von Leuten gehört werden, die Geisteswissenschaften studierten. Und das sind die, die Ahnung davon haben, was in Köpfen vor geht, die nicht ihre eigenen sind.

Ich muss mich vermutlich im voraus entschuldigen: Sie haben es geschafft mit ihrer letzten, im höchsten Maße beschissenen Aussage hingekommen, dass ich sozusagen meine innere Mitte verliere. Der nachfolgende Text kann - wird - daher vermutlich etwas beleidigend ausfallen:

Wer hat ihnen eigentlich dermaßen das Hirn penitriert, dass sie ihre diskriminierenden Fänge nun selbst in eine schöpferische und wundervolle Kraft wie der Kreativität versenken um sie ins negertive zu verzehren, nur weil sie dem Metal entstammt?
Sind sie schlichtweg neidisch auf die Kreativität und Begabung anderer? Denn auch wenn sie nicht schlecht ist von Kreativität ist in ihrer Musik nichts zu hören.
Die Kreativität als Angelpunkt für das aufführen negertive Aspekte zu missbrauchen ist nicht nur eines Musikers und Künstlers vollkommen unwürdig, sondern auch absolut dreckig und untermrnschlich.
Sie sindie nicht gegen "Gewaltmusik" sondern gegen jegliche Form von kreativer und individueller Auslebung.
Sie sollten nicht daran arbeiten Metal, Hip Hop, Rap, Techno oder Dubstep zu verbieten, sondern eine Gesellschaft aus gleichgeschalteten Maschinen zu erschaffen, in der keine eigene Meinung, keine Individualität, keine Emotionen, keine Kreativität oder sonst irgendwas, aus dem Gewalt entstehen kann existiert. Den das, Herr "Doktor" Miehling, wäre eine Gesellschaft, wie sie Ihnen wohl am ehesten gefallen könnte.
Sie haben etwas geschafft, was noch nie ein lebender Mensch geschafft hat: sie haben es geschafft, dass ich auch den letzten Funken Respekt vor ihnen verliere, herzlichen Glückwunsch dafür...

Abschließend noch ein paar Zeilen aus dem Bericht, die sie wohl überlesen haben, als sie die Kreativität auf so schadhafte Weise verhärten:

》So haben Metal-Fans häufig eine friedvolle Natur, die von der öffentlichen Wahrnehmung weit entfernt ist. „In Wahrheit sind sie äußerst empfindliche Wesen“, resümiert North die Natur von Metallern im Gespräch mit The Guardian.
Das zarte Wesen von Metall-Hörern machte North in seiner Studie an verschiedenen Merkmalen aus: So entpuppten sich Metall-Fans als kreativ, mit sich selbst im Reinen und eher introvertiert – alles Eigenschaften, die auch Klassik-Fans auszeichneten.《
 
Kommentar: =12px"Nun vielleicht, weil der Metal überdurchschnittlich oft von Leuten gehört werden, die Geisteswissenschaften studierten."
Haben Sie dafür einen Beleg? Selbst wenn dem so wäre, muss das nicht der Grund sein.

Ich konnte weder die Studie noch das Interview mit Adrian North finden. Es gibt unzählige Seiten, die immer die gleichen kurzen Ausschnitte zitieren. Ich habe Sie aber schon darauf hingewiesen, dass mehrere andere Studien ganz andere Ergebnisse gebracht haben. Wollten Sie, wie es mir scheint, nicht nur Metal, sondern Gewaltmusik überhaupt verteidigen, dann haben sie in North einen schlechten Verbündeten; denn zumindest Rap und Independent kommen nicht gut weg:
https://ekim2012.wordpress.com/tag/adrian-north-of-heriot-watt-university-in-edinburgh/

=12pxAußerdem haben North und Hargreaves 2007 in einer anderen Studie - in der Metal nicht erwähnt wird - überdurchschnittliche Kriminalitätsneigung und überdurchschnittlichen Drogenkonsum bei den Hörern von Rap, Techno, Jazz und weiteren Gewaltmusikstilen festgestellt.     

A.J. hat am 21.06.2018 08:41:08 geschrieben :

Was ist es nun, Herr Doktor?
Haben Sie nun - im Gegensatz zu den Verfassern der meisten Einträge hier - Fachkompetenzen, oder haben - und brauchen - Sie sie nicht?

Ein Ornithologe würde sich vermutlich auch nicht anmaßen die Aufgabe eines Psychologen zu übernehmen und die psychologische Wirkung von Vogelgezwitcher zu analysieren (außer natürlich er/sie ist drauf wie Sie...), könnte Ihnen allerdings sagen, dass es sich dabei um Revier- und Balzverhalten handelt, was es zu etwas feindseligen und sexuellem macht... also müssten sie es ebenfalls verurteilen...

Zu "Betrachte, meine Seele" (War wohl die Autokorektur):
Fast selbe sagten die auch zum "Heideröslein" das dann in Wirklichkeit doch etwas komplett anderes darstellt...
Was soll den Bitte diese "offensichtlich Symbolik" von Wermut und süßen Früchten sein?

Das ist wohl noch interessant:
https://www.keyboards.de/stories/metal-und-klassik-fans-sind-im-grunde-identisch/
 
Kommentar: Um die Wirkung von Metal auf Menschen zu erkennen, muss man entsprechende Studien anstellen oder, wie ich, sich über die Ergebnisse dieser Studien informieren. Dazu muss man nicht tausend Metal-Gruppen auswendig herunterbeten können, und man muss auch keine Metal-Konzerte besuchen; genausowenig wie ein Kriminologe Verbrechen begehen muss.

Die "Wermut" steht für das Leiden Jesu, die "süße Frucht" für die Erlösung von den Sünden.   

In der Studie geht es um die "psychologischen Profile". Dabei geht es normalerweise um fünf charakteristische Eigenschaften, die ziemlich allgemein sind. Die angesprochene Kreativität beispielsweise kann man zum Schaffen eines Kunstwerkes, zum Lösen von Problemen, aber auch zur Planung eines Verbrechens nutzen. Dass diese ähnlichen Pesönlichkeitsprofile gleichwohl zu ganz unterschiedlichen Verhaltensweisen neigen, haben andere Studien gezeigt.

BK hat am 19.06.2018 14:56:18 geschrieben :

Fachkompetenz
Sie mögen Musikwissenschaftler sein, aber Fachkompetenz für die diversen Genres, speziell beim Metal, geht Ihnen völlig ab.

Ihr Krähenvergleich, den Sie ein- ums andere Mal auspacken, ist eine dümmliche Bauernweisheit und hat 0 Aussagewert.
Zum einen bekommen sich, wie mein Vorredner bereits anmerkte, die Anhänger diverser Subgenres ganz gerne mal in die Haare. Zum anderen überschätzen Sie das Gruppengefühl auf einem Metal-Festival gewaltig. Glauben Sie ernsthaft, dass, wenn einem jemand auf dem Festival die Sachen aus dem Zelt klaut oder handgreiflich wird, derjenige das nicht meldet bzw. verfolgt? Nur weil der andere auch irgendeine Form der gleichen Musikrichtung hört? Das ist lächerlich.
 
Kommentar: Ich brauche keine Fachkompetenz für Metal, wenn ich über dessen Wirkungen schreibe. Man kann auch Menschen Vogelgezwitscher aussetzen und die Wirkungen feststellen, ohne ein Ornithologe zu sein. 
Ich habe nicht gesagt, dass Diebstähle oder körperliche Angriffe nicht gemeldet werden, sondern dass sie aufgrund des Gruppengefühles seltener sind als man vielleicht erwarten würde. Trotzdem gibt es viele Gewaltmusikkonzerte, darunter auch Metal, bei denen es zu Gewalt und anderen Straftaten kommt. Von Klassikkonzerten ist das (abgesehen von den uralten Beispielen Schönberg und Strawinsky) nicht bekannt.  

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