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Beleidigungen lösche ich nicht, da sie Bestätigung meiner Thesen über Gewaltmusik und deren Hörer sind.
Man darf natürlich auch über andere Themen schreiben ...

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 Olaf Schubert hat am 10.02.2012 02:01:11 geschrieben:
   Gefällt mir...
Wenn man Sie unter dem komödiantischen Aspekt liest, sind Sie wirklich großartig. Aber ich habe einen Verbesserungsvorschlag: einen Künstlernamen. Wie wärs mit Dr. Mabuse oder irgendwas, was ihre Position adäquat ausdrückt?
Kommentar : Natürlich sind meine Schriften ernst gemeint. Und im Gegensatz zur Mehrzahl der Kritiker stehe ich zu meinen Aussagen mit meinem richtigen Namen.
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 Johannes Kaplan hat am 10.02.2012 00:54:54 geschrieben:
   Nachtrag zur Meldung aus Rheinland-Pfalz vom 26.01.2012
Wie nicht anders zu erwarten wurde der betreffenden Dame das Recht auf Ruhe gerichtlich abgesprochen.
Sie finden die Meldung dazu hier: http://www.swr.de/nachrichten/rp/-/id=1682/nid=1682/did=9190400/xiaipl/index.html
Kommentar : Danke!
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 Lieschen Müller hat am 09.02.2012 22:18:49 geschrieben:
   Ihre Auffassung von Gewalt ist doch recht merkwürdig...
"Gewaltmusik ist ein akustisches Symbol für Gewalt. Wenn man den Begriff 'Gewalt' nicht zu eng faßt und darunter all das versteht, was unberechtigten körperlichen oder seelischen Zwang ausübt (...)"

"Berechtigter" körperlicher oder seelischer Zwang ist Ihrer Meinung nach also nicht als Gewalt zu verstehen? Und ich nehme an Sie können mir auch genau erklären wann dieser berechtigt ist, Herr König Salomon...
Kommentar : Berechtigt ist Zwang z.B., wenn die Polizei gegen einen Straftäter vorgeht, oder wenn Sie Ihr Eigentum oder sich selbst verteidigen müssen. Und in jeder Schule, auch in jedem Betrieb wird "Zwang" ausgeübt - anders können die Dinge ja nicht funktionieren. Die ersteren Beispiele kann man gewiss als (berechtigte) Gewalt bezeichnen, während man bei den letzteren wohl kaum von Gewalt sprechen wird. Aber man kann eine Definition auch überfrachten, daher bin ich auf solche Feinheiten nicht eingegangen.
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 N. Ron Hubbard hat am 09.02.2012 20:51:56 geschrieben:
   Ergänzung zum Kmmentar zu TimSehr
Meinen Namen hat der elende Wicht auch falsch geschrieben...
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 Narziss Goldemund hat am 09.02.2012 05:08:00 geschrieben:
   Kommentar zum Beitrag vom 05.02.2012 von &quot;argument&quot;
K.M.: "Hitler war Vegetarier. Haben deshalb alle Vegetarier "nazistische Züge"?"

Sie haben das falsch verstanden Herr Miehlke, Hitler war Narzist, nicht Nazist. Letztere, in meinen Augen sehr merkwürdige Wortschöpfung läßt sich von Ihrer Bedeutung her auf Hitler so nicht anwenden.
Einen philosophischen Diskurs über "nazistische Züge" in der Weltanschauung von Vegetariern erspare ich Ihnen jetzt allerdings
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 Xochipilli hat am 09.02.2012 04:51:21 geschrieben:
   Auch hier könnte IHRE Werbung stehen!!!
Gemäß der hierarchisch geprägten Struktur der klassischen Musik, die nicht zuletzt natürlich auch die Gesellschaftsstruktur Ihrer Entstehungszeit widerspiegelt, folgern Sie nun also, daß jene auch in der Kunst eine hierarchisch übergeordnete Position zur "Bauchmusik" einnimmt.

Verstehe ich Sie also richtig wenn ich Ihre Aussagen insofern interpretiere, daß Sie quasi behaupten daß der Absolutismus (der Führer bestimmt welche Musik gespielt wird) in der Musik die höchste Form darstellt, während Demokratie (die Musik entsteht durch gegenseitiges Zuhören) minderwertig un degeneriert, ja sogar schädlich ist?

Desweiteren möchte ich Sie fragen, ob Sie der Meinung sind, daß alle unsere Vorfahren bis zum Beginn der Renaissance von schädlichen Rythmen negativ beeinflusst waren?

Freundliche Grüße
Kommentar : Der Gegensatz "klassische Musik = hierarchisch" / "populäre Musik = Bauchmusik" besteht allenfalls in Ansätzen. Viele klassische Ensembles sind demokratisch organisiert, und abgesehen von "Schreibtischmusik" der Avantgarde ist auch klassische Musik "Bauchmusik" - aber in dem Sinn, dass Kopf UND Bauch beteiligt sind. Das halte ich für besser als eine Überbetonung des einen oder anderen.
Hierarchie ist auch nichts schlechtes. Das ganze Universum beruht darauf. Wenn alles gleich wäre, das wäre das Chaos, oder das wabernde Energiefeld, das nach einer bestimmten Theorie vor der Geburt des Universums bestanden haben soll. Ohne Hierarchie und Ordnung gibt es kein Leben!
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 Xochiplli hat am 09.02.2012 04:49:04 geschrieben:
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Lieber Herr Miehling,

ich hätte da mal eine Frage. Wenn ich Sie richtig verstehe behaupten Sie doch, daß die klassische die reinste und einzig wahre Form von Musik darstellt, da sie imstande ist "reine Gefühle" zu transportieren.
Ich glaube zwar nicht, daß alle klassischen Kompositionen diese Qualität aufweisen, aber das ist hier eigentlich eher nebensächich.
Meine Frage bezieht sich mehr auf die ethnologisch-geschichtswissenschaftliche Entwicklung von der Musik. Nach Ihrer Ansicht ist rythmisch geprägte Musik wegen des zugunde liegenden "Beats" grundsätzlich schädlich und am besten zu verbieten. Fakt ist aber, daß die klassische Musik eben nicht von Anfang an da war, sondern eine sehr stark intellektualisierte Form darstellt, die auf einer tausende Jahre alten Entwicklung basiert. Desweiteren ist die klassische Musik vor allem das Produkt eines bestimmten Kulturraumes und einer bestimmten Epoche. Ursprüngliche Formen von Musik basieren zu einem großen Teil auf Rythmen, die durch verschiedene Instrumente wie Trommeln und Rasseln erzeugt wurden. Melodische Instrumente wie Flöten kamen sicherlich ebenso zum Einsatz, wie verschiedene Methoden zur Nachahmung von Tierlauten. Ursprüngliche Formen von Musik entstehen logischerweise auch nicht durch einen bewussten Konstruktionsprozess, sondern durch Improvisation. Eine klassische Kompostion funktioniert hierarchisch, der Komponist gibt den Weg vor, der Dirigent bestimmt die Akzente und die Musiker haben (zumindest im Orchester) lediglich eine ausführende Position. Improvisierte Musik basiert hingegen auf gegenseitigem Zuhören und Sich-Einfühlen in die musikalische Ausdrucksweise der anderen Musiker, es gibt prinzipiell keine Hierarchie. Lediglich der Rythmus bestimmt den Weg dem die Musik folgt.
Kommentar : Was Sie da schreiben ist nicht falsch, abgesehen davon, dass auch klassische Musik, wenn es sich um mehr als einen INterpreten handelt, "auf gegenseitigem Zuhören und Sich-Einfühlen in die musikalische Ausdrucksweise der anderen Musiker" basiert. Aber ich sehe nicht die Relevanz für die hier diskutierten Fragen. Dass klassische Musik nicht "von Anfang an da war" (E-Gitarren überigens auch nicht), muss ja nichts negatives bedeuten. Man kann sie ja als künstlerischen und in gewisser Weise eben auch moralischen Fortschritt gegenüber "urtümlicher" Musik sehen.
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 Johannes Kaplan hat am 07.02.2012 23:44:48 geschrieben:
   Erläuterung
"Jedenfalls hatte man mir gesagt, dass es zur Identifizierung eines Anschlusses notwendig sei, neben der IP-Adresse auch die Uhrzeit anzugeben."

Genau so ist es, Herr Dr. Miehling. Sobald Sie eine Sitzung beenden, wird die Ihnen zugeteilte IP-Adresse wieder freigegeben und kann einem anderen Nutzer zugewiesen werden.
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 TimSehr hat am 07.02.2012 20:09:47 geschrieben:
   Auslegung
Ich als Scientologe muss ihnen Recht geben. Es ist eindeutig bewiesen das Beta-c-Gamma-Wellen (Ron Hubard Wellen) im Gehirn durch Musik massiv gestört werden.

Wer ein gutes Ergebnis beim Audeting haben will darf keine Musik hören.
Kommentar : Diese Nachricht gehört wohl zu den nicht ernst gemeinten, denn ein echter Scientologe wüßte, dass es "Auditing" heißt - und für einen Tippfehler liegen "e" und "i" zu weit auseinander.
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 naja.. hat am 07.02.2012 17:58:58 geschrieben:
   ...
"Warum sollte man also gegen schädliche Musik nicht analoge Maßnahmen ergreifen wie gegen schädliche Substanzen? "

Was sind schädliche Substanzen, ab wann sind sie schädlich und was ist analog dazu schädliche Musik? Ihr Rahmen ist gesteckt, werter Musikentwerter.
Kommentar : Schädliche Substanzen und schädliche Musik rufen Schäden hervor. Die Substanzen hauptsächlich beim Konsumenten, die Musik hauptsächlich bei anderen, die zu Opfern der Konsumenten werden. (In geringerem Maße natürlich auch umgekehrt.)
Das "ab wann" müssen bei schädlichen Substanzen Ärzte und Pharmakologen beantworten. Bei Musik ist das noch nicht untersucht, und es wäre auch sehr schwierig, den Konsum exakt zu quantifizieren, zumal nicht alleine die Hördauer eine Rolle spielt, sondern auch der Grad der klanglichen Aggression und die Lautstärke.
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