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Nachdem rechtswidrige Inhalte in das Gästebuch gestellt wurden, werden die Einträge erst nach Freischaltung durch mich veröffentlicht.
Auch Einträge, die bloße Werbung darstellen, werden gelöscht.
Beleidigungen lösche ich nicht, da sie Bestätigung meiner Thesen über Gewaltmusik und deren Hörer sind.
Man darf natürlich auch über andere Themen schreiben ...

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 Hugh Lorenz hat am 26.02.2012 18:16:40 geschrieben:
   Mal sehen...
Sehr geehrter Herr Dr. Miehling
Nun bin ich doch mal egspannt, ob Sie wirklich kritische Beiträge in Ihrem Gästebuch veröffentlichen (Freischaltung ja oder nein, dieser Beitrag von mir ist gespecihert und wird im geplnaten Feature Verwendung finden, falls nicht veröffentlicht).
Mein Beitrag beleidigt nicht, beschimpft nicht, enthält keine Pornobilder. Ist nur der Einstieg in eine Diskussion mit einem Journalisten, der aus der Musikszene der 60er Jahre stammt und sich bis heute auf dem laufenden hält (Musikprojekte auch 2012 mit Jugendlichen im Kontext von WOODSTOCK). Und der der Ihnen rät, was Ihnen auch Ihre Freunde aus der religiösen Szene raten würden: Versetze dich in die Seele derer, die du anklagst (1.) Und frage mal deinen Therapeuten, WARUM du anklagst (2.) Und wirf (3.) keinen Stein aus dem Glashaus, wenn du selbst mal nach den von dir gewählten Kriterien unter die Lupe genommen werden könntest (oder schon wirst).
Als Musiker mit Leib und Seele verwundere ich mich zudem darüber, wieso Sie Menschen, die Ihr Leben der Musik verschrieben, auf Gedeih und Verderb, und denen Sie wahrscheinlich (wären Sie in deren Disziplin tätig) musikalisch nicht mal das Wasser reichen könnten, angreifen - Sterne am Musikerhimmel, die Sie von unten begeifern (ich nenne nur mal Ihre Abhandlung zum Thema Jazz ... zeugt von einem Empathievermögen in soziale und individualpsychologische Zusammenhänge, das dem Bildungsniveau eines Bildungsprekarianten entspricht, sorry...!
so, schaug mer amol, dann sehn mer scho: Erscheint mein Eintrag oder nicht? (Kopiert für das Feature ist er in jedem Fall).
mfg
HFL
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 Xochipilli hat am 26.02.2012 08:54:06 geschrieben:
   P.S.
"Warum soll man nicht den Zellaufbau mit einer menschlichen Gesellschaft vergleichen? Beides funktioniert nur durch Hierarchie, Ordnung und Spezialisierung der einzelnen Bestandteile."

Wie gesagt der Hierarchiebegriff wird in den verschiedenen Fachrichtungen unterschiedlich belegt und kann nicht so einfach uebertragen werden. Die biologische Definition auf eine menschliche Gesellschaft zu uebertragen ist "biologistisch", also unwissenschaftlich. Aber wenn ich Sie jetzt als "Sozialdarwinisten" bezeichnen wuerde, dann waeren Sie ja wieder beleidigt
Kommentar : Jeder Vergleich hat seine Stärken und Schwächen. Es ist aber eine allgemeine Erfahrungstatsache, dass ein "lebender Organismus" im weitesten Sinn, also auch menschliche Gesellschaften, ohne Hierarchie und Arbeitsteilung nicht funktionieren.
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 Xochipilli hat am 26.02.2012 08:49:31 geschrieben:
   ...
"Ich wollte sagen, dass eine eventuelle "moralische Überlegenheit" bzw. Unterlegenheit nur als statistische Größe existieren könnte und nicht für jede einzelne Person einer Gruppe behauptet werden kann."

Sie wollen also damit sagen, dass eine "nachweisbare" "moralische Ueberlegenheit" Sklaverei und Unterdrueckung rechtfertigen wuerde?
Abgesehen davon, dass ich es fuer absurd halte, eine solche "statistische Groesse" zu postulieren...

"Hätte ich auf den Vorwurf des Rassismus nicht reagiert, würden Sie mir doch vorhalten, dass er dann wohl zuträfe!"

Latenter Rassismus muss nicht bewusst sein, sondern ist in bestimmten Denkmuystern fixiert die sich unter anderem ueber die Sprache (wertende Begriffe wie z.b. "primitive Voelker") ausdruecken. Es spielt daher im Prinzip keine Rolle ob Sie es abstreiten oder nicht, da Sie nicht ueber Ihre eigenen Denkmuster reflektieren.
Kommentar : Denken Sie an Kriminelle: Jede Bestrafung ist für sich genommen eine Form der Unterdrückung: Eine Geldstrafe ist Diepbstahl, eine Haftstrafe Freiheitsentzug. Unter normalen Umständen ist das nicht zu rechtfertigen, als Strafe schon.

Aha. Kann man keinen Rassismus nachweisen, dann ist er eben "latent". Sie machen es sich einfach!
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 Samian Tim Regenbach hat am 18.02.2012 18:58:11 geschrieben:
   Idee für den Weg zum Erfolg
Ich muss Olaf Schubert am 10.02.2012 um 01:01 voll und ganz zustimmen. Mittlerweile hat sich dieses Gästebuch zu einer Sammlung satirischer Beiträge verwandelt. Vielleicht wäre es eine Idee ein Bewertungssystem einzuführen, um die besten Beiträge auf den ersten Blick zu sehen! Ich wäre ihnen dafür sehr dankbar, Herr Klaus!
Kommentar : Das übersteigt leider die Möglichkeiten dieser Seite.
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 Xochipilli hat am 16.02.2012 14:15:50 geschrieben:
   Schwach!
" Nein, das ist ein Fehlschluss. Hinter Sklaverei etc. stehen ja unzählige Einzelschicksale, und man darf Einzelne nicht für statistische Größen zur Verantwortung ziehen."

Diese Aussage verstehe ich nicht, bitte erlaeutern Sie verstaendlich was Sie meinen!

"Mir hier wieder ein "rassistisches Weltbild" zu unterstellen, ist unsachlich. Sich Denkverbote aufzuerlegen, das hat mit Ideologie zu tun, nicht mit Wissenschaft."

Ein rassistisches Weltbild muss nicht bewusst sein, aber die Tatsache, dass Sie auf diesen Vorwurf so pikiert reagieren zeigt wohl, dass ich hier einen Nerv getroffen habe. Getroffene Hunde jaulen bekanntlich- also stehen Sie doch dazu, dann brauchen Sie sich auch keine Denkverbote auferlegen
Erich Fromm sollten Sie im uebrigen nicht unbedingt zitieren wenn es um aktuelle ethnologische Theorien geht, das ist alles ziemlich veraltet...

"Aber auch innerhalb von Pflanzen und Bakterien muss eine Hierarchie herrschen, müssen die Zellstrukturen und Substanzen bestimmte Aufgaben erfüllen, damit Leben möglich ist."

Das ist Biologismus, Sie koennen nicht den Zellaufbau mit einer menschlichen Gesellschaft vergleichen.

Setzen!
Kommentar : Die erste Aussage bezog sich erkennbar auf Ihren letzten Satz "Und eben diese postulierte moralische Überlegenheit dient dann als Berechtigung für Eroberung, Unterdrückung, Genozid, Sklaverei etc."
Ich wollte sagen, dass eine eventuelle "moralische Überlegenheit" bzw. Unterlegenheit nur als statistische Größe existieren könnte und nicht für jede einzelne Person einer Gruppe behauptet werden kann. Aus diesem Grund rechtfertigt ein solches Postulat keine Sklaverei und Unterdrückung.

Hätte ich auf den Vorwurf des Rassismus nicht reagiert, würden Sie mir doch vorhalten, dass er dann wohl zuträfe! Das Wort "unsachlich" zu verwenden ist eine nüchterne, keine "pikierte" Reaktion.

Warum soll man nicht den Zellaufbau mit einer menschlichen Gesellschaft vergleichen? Beides funktioniert nur durch Hierarchie, Ordnung und Spezialisierung der einzelnen Bestandteile.
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 Johannes Kaplan hat am 12.02.2012 23:39:38 geschrieben:
   Anmerkung
"Mir scheint aber, dass die Sachverhalte sehr unterschiedlich sind."

Das ist richtig. Schon alleine deswegen, weil der Begriff "Ziegenproblem" ein wenig unglücklich gewählt ist. Ziegen sind friedvolle Wesen (was nicht von jedem Gewaltmusikhörer behauptet werden kann) und stellen bei artgerechter Haltung kein Problem dar.
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 Johannes Kaplan hat am 12.02.2012 00:03:34 geschrieben:
   Anmerkung
"Hier werde ich immer wieder falsch verstanden: Wenn ich feststelle, dass Gewaltmusikhörer statistisch krimineller sind als Klassikhörer, dann sagt das nichts über bestimmte einzelne Personen aus."

Dieses falsch Verstehen rührt vielleicht von daher, daß der menschliche Verstand bei Wahrscheinlichkeiten zu Trugschlüssen neigt. Haben Sie schon einmal vom sogenannten Ziegenproblem gehört, Herr Dr. Miehling? Dieses ist ein gutes Beispiel dafür.
Kommentar : Habe gerade nachgesehen. Ja, das kenne ich, wenn auch nicht unter diesem Namen.
Mir scheint aber, dass die Sachverhalte sehr unterschiedlich sind.
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 Xochipilli hat am 10.02.2012 09:45:44 geschrieben:
   Epilog
"Hierarchie ist auch nichts schlechtes. Das ganze Universum beruht darauf. Wenn alles gleich wäre, das wäre das Chaos, oder das wabernde Energiefeld, das nach einer bestimmten Theorie vor der Geburt des Universums bestanden haben soll. Ohne Hierarchie und Ordnung gibt es kein Leben!"

Eine gewagte Behauptung!
Zunächst einmal möchte ich darauf hinweisen, daß ich keine wertende Aussage getroffen, sondern lediglich eine Frage gestellt habe. Nun zum Inhalt: Die Quantentheorie scheint jedenfalls der ersten von Ihnen aufgestellen Behauptung zu widersprechen. Zudem kann der Begriff einer mathematischen Hierarchie nicht mit der sozialwissenschaftlichen Definition gleichgesetzt werden.
Abgesehen davon, daß Hierarchien ein Ausdruck von Organisationsstrukturen innerhalb von Gesellschaften tierischer Lebensformen sein können, jedoch nicht zwingend auch sein müssen, kommt der Großteil des restlichen Lebens (z.b. Pflanzen und Bakterien) gut ohne die Ausbildung hierarchischer Formen aus.
Kommentar : Aber auch innerhalb von Pflanzen und Bakterien muss eine Hierarchie herrschen, müssen die Zellstrukturen und Substanzen bestimmte Aufgaben erfüllen, damit Leben möglich ist.
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 Xochipilli hat am 10.02.2012 09:33:02 geschrieben:
   Im Übrigen...
Es gibt im Übrigen keine haltbare ethnologische Theorie die eine moralische Überlegenheit von modernen oder mittelalterlichen Gesellschaften im Vergleich mit "urtümlichen" Gesellschaften rechtfertigen könnte.
Insofern ist auch Ihre Idee "dass die Menschheit erst vom bloßen Trommeln wegkommen musste, um sich zu zivilisieren." (01.02.2012)eher ideologisch als wissenschaftlich geprägt aufzufassen. Es ist noch nicht einmal sicher, ob die Trommel das früheste Instrument gewesen ist, auch die Flöte, ein sehr "klassisches" Instrument ist z.b. schon sehr alt.
Das von Ihnen implizierte Klischeebild vom trommelnden Wilden ist daher allenfalls ein Hinweis auf ein geschlossenes rassistisches Weltbild, nicht aber etwa ein Beweis für Ihre Theorie, daß Trommelrythmen eine verrohende Wirkung haben.



Kommentar : Meine "Idee" habe ich als Hypothese formuliert. Erich Fromm hat primitive Kulturen in drei Stufen, je nach der vorhandenen Aggressivität, eingeteilt. Inwieweit es Parallelen zur jeweiligen Musikkultur gibt, wäre zu untersuchen. Mir hier wieder ein "rassistisches Weltbild" zu unterstellen, ist unsachlich. Sich Denkverbote aufzuerlegen, das hat mit Ideologie zu tun, nicht mit Wissenschaft.
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 Xochipilli hat am 10.02.2012 09:26:00 geschrieben:
   Traurig, traurig
Dass klassische Musik nicht "von Anfang an da war" (E-Gitarren überigens auch nicht), muss ja nichts negatives bedeuten. Man kann sie ja als künstlerischen und in gewisser Weise eben auch moralischen Fortschritt gegenüber "urtümlicher" Musik sehen.

Sie sehen also die klassische Musik als Ausdruck "moralischen Fortschritts"?
Und im Gegenschluss bedeutet dies dann das "urtümliche" Musik gleichzeitig Ausdruck von "moralischer Urtümlichkeit" bzw."Primitivität" ist?

Wenn ich diesen Gedankengang weiterentwickle komme ich dann unweigerlich zu dem Schluß, daß Kulturen die keine klassische Musik in Ihrem Sinne entwickelt haben auch moralisch gegenüber den "hoch zivilisierten" Kulturen zurückstehen.
Und eben diese postulierte moralische Überlegenheit dient dann als Berechtigung für Eroberung, Unterdrückung, Genozid, Sklaverei etc.



Kommentar : Nein, das ist ein Fehlschluss. Hinter Sklaverei etc. stehen ja unzählige Einzelschicksale, und man darf Einzelne nicht für statistische Größen zur Verantwortung ziehen.
Hier werde ich immer wieder falsch verstanden: Wenn ich feststelle, dass Gewaltmusikhörer statistisch krimineller sind als Klassikhörer, dann sagt das nichts über bestimmte einzelne Personen aus.
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