Gästebuch

Nachdem rechtswidrige Inhalte in das Gästebuch gestellt wurden, werden die Einträge erst nach Freischaltung durch mich veröffentlicht.
Auch Einträge, die bloße Werbung darstellen, werden gelöscht.
Beleidigungen lösche ich nicht, da sie Bestätigung meiner Thesen über Gewaltmusik und deren Hörer sind.
Man darf natürlich auch über andere Themen schreiben ...

Name:
E-Mail:
Homepage:
Betreff:
Nachricht:
 
 

Aktuell sind 1863 Einträge verfügbar.

< 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39
40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59
60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79
80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99
100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119
120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139
140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159
160 161 162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179
180 181 182 183 184 185 186 187 >


Öko-Theosoph hat am 15.01.2018 08:45:30 geschrieben :

Biertrinkende Metaller
@ A. J.
Ich glaube, es hat keinen Sinn, weiter zu diskutieren. Deswegen nur noch eine letzte Bemerkung meinerseits.
Wieso ist mein Name "ulkig"? Ein Theosoph ist einfach ein spiritueller Mensch. Vielleicht informieren Sie sich mal bei Wikipedia. Und spirituelle Menschen sind nun mal oft ökologisch. 
Dass Sie mich einen "Typen" nennen, zeugt nicht von einem hohen Niveau Ihrerseits.
Interessant ist, dass Sie zugeben, dass viele Heavy-Metal-Musiker Biertrinker sind. Für einen gesundheitsbewussten Menschen ist eine solche Musik seelisch schädlich. Und wir sollten dafür kämpfen, dass die Menschen gesundheitsbewusst leben. Sonst hat die Menschheit keine Zukunft.
 
 

A.J. hat am 14.01.2018 10:37:49 geschrieben :

Alles klar!
Nun habe ich den Beweis, dass sie Aussagen von Studien, die ihrem Schwachsinn, an dem sie so verbissen festhzlten, soweit verstümmeln oder gar umdtehen, damit es ihnen passt.

Die Aussage von Link I war nämlich:
[ZITAT]Diejenigen, die sich mit Musik abregten, waren nach den zehn Minuten viel ausgeglichener und inspirierter als die, die sich mit Stille beruhigten. Teilweise zeigten sich so krasse Veränderungen, dass man die Wirkung der Heavy-Metal-Musik mit der einer herzlichen Umarmung vergleichen konnte.[ZITAT]
Was so ziemlich dem Gegenteil dessen entspricht, was sie darüber abgelassen haben.

Zu Link II:
Es wird also gelogen, ja?
Von was für "Straffälligkeiten" sprechen sie? Welche Ausmaße nehmen diese an und schließlich: Ist der Grund dafür WIRKLICH im Metal zu finden? Oder ehr an anderen Stellen?

Link III
Was für ein Blödsinn, dass sie denken, man könnte Musik mit dem rauchen verglichen...
Satanistische oder rechte Metaler werden nicht durch die Musik so (und wenn doch, dann zu einem verschwindend geringen Teil) sondern hören "Satanischen"* oder rechten Metal, da es zu ihrem Gedankengut passt.
Zu dem war es nicht, wie sie behaupten einfach ein Metal-Fan, sondern ein Einsteiger der Szene, der seine Erfahrungen schildert – das ist ein Unterschied.

*Sie beweisen im Übrigen, dass sie nicht wirklich eine Ahnung vom Satanismus haben? Soll ich sie aufklären (wie gesagt: bilde mich im Bereich Religion fort.)

A.J.
 
Kommentar: Der Unterschied ist, dass Sie eine Zusammenfassung im Netz gelesen haben, ich dagegen die Studie im Original. Es ist richtig, dass sich die Probanden "entspannter" und "inspirierter" fühlten (aber wie und wozu inspiriert?), die Feindseligkeit ("hostility") hat sich jedoch, genau wie ich referiert habe, unter Musikbeschallung weniger reduziert als unter Stille. SIe sank auf der "Positive and Negative Affect Scale" (PANAS) bei Stille von 2.25 auf 1.15, bei Musikbeschallung von 2.26 auf 1.42.   

Bei der anderen Studie kann ich ich mich auch nur auf die Zusammenfassung, immerhin die der Autoren, stützen. Und dort steht, dass die Hörer von "problem music" "more delinquent behaviors" berichtet hätten. Ob es sich dabei um Körperverletzung, Diebstähle oder Drogenkonsum handelt, sei dahingestellt; höchstwahrschinlich war alles vertreten.
Ob die Ursache dafür (auch) in der Musik liegt, lässt sich aus dieser einen Studie natürlich nicht belegen - immerhin hat es Sie nicht daran gehindert, alles, was von Ihnen angeführte Studien (scheinbar) zu Gunsten oder zumindest nicht zu Ungunsten von Gewaltmusikhörern festgestellt haben, für Ihre Position zu reklamieren. Wenn Zusammenhänge zwischen Musikkonsum und Kriminalität aber wieder und wieder festgestellt werden, ist ein Ursache-Wirkungs-Verhältnis zumindest äußerst naheliegend, und andere Erklärungen müssten auch erst einmal bewiesen werden! Es gibt aber tatsächlich Studien, die - soweit das für menschliche Eintellungen und menschliches Verhalten möglich ist - ein solches
Ursache-Wirkungs-Verhältnis belegt haben; insbesondere Selfhout et al. (2008) und ter Bogt et al. (2013). Darüberhinaus gibt es genügend Aussagen von Hörern, die empirisch eine aggressiv machende Wirkung von Gewaltmusik belegen.„Die Auswirkungen von Black- und Death-Metal [...] dürfen [...] als ‘Einstiegsdroge’ und ‘Werbungsversuch’ nicht vergessen werden.”
Grandt, Guido u. Grandt, Michael: Satanismus. Die unterschätzte Gefahr, Düsseldorf 2000, S. 156.
Diese Autoren haben jahrelang in der Szene recherchiert.
Sie brauchen mich nicht über Satanismus "aufzuklären"; ich habe wahrscheinlich mehr darüber gelesen als Sie. Sollten Sie ihn im Gegensatz zu mir praktizieren, so überlasse ich Ihnen diesen Erfahrungsvorsprung gerne.

A.J. hat am 13.01.2018 03:43:37 geschrieben :

[ZITAT]Außerdem kommt es bei unzähligen Konzerten mit Gewaltmusik tatsächlich zu Ausschreitungen[ZITAT]
Meinen sie die 7 kleineren Vorfälle auf dem Wacken 2010, wo 82500 "Gewaltmusikhörer" und 123 Bands der selbigen circa eine Woche aufeinander hockten?
Das sind natürlich gewaltige Zahlen, die ihre These definitiv untermauern....

[ZITAT]bei Klassikkonzerten habe ich davon noch nicht gehört[ZITAT]
Existenztheorie:
Es ist unmöglich, die Nichtexistenz von etwas zu beweisen, denn alles kann THEORETISCH exestieren, bis man die Existenz DEFINITIV beweisen hat.

[ZITAT]Wenn Ihnen Beispiele bei youtube steril vorkommen, dann haben Sie vermutlich die künstlich mit dem Computerprogramm produzierten gehört. DIe klingen natürlich steril[ZITAT]
Ich glaube mein Anspruch, den ich an Musik stelle, ist ihnen zu hoch. Sie missverstehen mich nämlich fortlaufend.
Mit "steril, überproduziert und glattgebügelt", meine ich, dass ihre Stücke den Spaß und die Freude, die sie – wenn sie der Musik dann tatsächlich einen so hohen Stellenwert zuorden – beim Komponieren gehabt haben sollten vermissen lasen. Ebenso die Natürlichkeit der Musik, die auch am Computer künstlich etzeugte Musik übermitteln kann – schließlich ist elektrische Musik schlussendlich ein akustisches Signal. Sonst könnten wir es wohl auch schwerlich hören.
Allerdings stellt sich mir nun die Frage, wieso ein Verfechter der klassischen Musik, wie sie einer sind, künstlich erzeugte Versionen seiner selbst geschriebenen Stücke auf YouTube hoch lädt?


@Öko-Theosoph (ulkiger Name, nebenbei bemerkt):

[ZITAT]Es wird oft viel Alkohol getrunken[ZITAT]
Das stimmt wohl ohne Zweifel – wenngleich wesentlich weniger, als sie wohlmöglich denken....
Zudem sind MINDESTENS 90% aller Metaler selbst betrunken umgängliche, sympathische und lebenswerte Gestalten.

[ZITAT]Die Menschen möchten sich durch laute und harte Musik in Stimmung bringen[ZITAT]
Verzeihung... Wir möchten uns durch UNSERE Musik in Stimmung bringen.
Und das Metal-Fans Metal hören und Metal nunmal harte Musik ist, sollte bekannt sein...

[ZITAT]In den Liedtexten werden manchmal Superlative verwendet, die keiner Wirklichkeit entsprechen[ZITAT]
Meinen sie die Metaphern, symbolischen Umschreibungen und Vorbildlichungen?
Ich dachte, das macht gutes Schreibwerk aus... Und dass daher das "Dichter" in "das Land der Dichter und Denker" herkommt?

[ZITAT]Zum Beispiel handelt es sich bei Heavy-Metal vielfach um Lärm, nicht um Musik[ZITAT]
Sie wissen schon, dass das Geschmackssache ist?
Und man sich über Geschmack streiten kann, bis man tiefviolett anläuft?

[ZITAT]Heute geht es vielen Musikern ums Geldverdienen. So ist die Musik oft melancholisch, weckt Sehnsüchte, die nicht erfüllt werden können{ZITAT]
1.) Wie sie pauschalisieren, ohne auch nur ein Viertel meiner Lieblingsmusiker auch nur namentlich – geschweige den moralisch – zu kennen?
2.) Könnten sie mir bitte erklären, was genau die Melancholie der Musik und das Streben des Künstlers nach Geld miteinander zu tun haben?

Abschließend möchte ich festhalten, dass ich einen Typen, der auf der einen Seite eine "konservative und ökologische Einstellung" predigt und auf der andeten Seite irgendwas von "Häusern aus dem 3D-Drucker" faselt und darum bittet, dass man sich irgendwas auf YouTube anguckt, ziemlich unglaubwürdig und schlichtweg lächerlich finde.


A.J.
 
Kommentar: Es geht nicht darum, ob es theoretisch irgendwo einmal Ausschreitungen bei einem Klassikkonzert gegeben haben könnte. Selbst wenn so ein Fall bekannt würde, dann könnte ich ihm immer noch eine inzwischen 26seitige (!) Tabelle mit Ausschreitungen bei Gewaltmusikveranstaltungen gegenüberstellen. Und auch die kann nur enthalten, was ich gefunden habe.

Um genau zu sein: Ausschreitungen gab es vor rund 100 Jahren tatsächlich bei Strawinskys "Sacre du printemps" - allerdings nicht wegen der Musik, sondern wegen der Choreographie; sowie bei Schönberg: da war es Zwölftonmusik, die man nicht mehr als "klassisch" bezeichnen kann. Aber selbst in diesen Fällen reicht es bei weitem nicht an die zerstörten Säle und sogar gelegentlichen Mordfälle heran, die es bei Gewaltmusikkonzerten gab. 

A.J. hat am 13.01.2018 00:39:43 geschrieben :

Soviel zu den Klischee-Klumpen, den sie hier pausenlos raus hauen ;-)
http://m.huffingtonpost.de/2015/06/22/studie-beweist-heavy-meta_n_7635164.html

https://www.heise.de/tp/features/Wie-Musik-unsere-Stimmung-beeinflusst-3375679.html

https://www.zvw.de/inhalt.heavy-metal-teil-3-was-metal-bedeutet-und-warum-die-vorurteile-nicht-stimmen.902dc433-bf56-4cd3-93cc-f3b4a14d4528._amp.html


Im Übrigen war mir klar, dass sie den Bericht vom Wacken Open Air ignorieren... Passt ja nicht zu der Meinung, die sie propagieren.... Denn schließlich sagt ein ganzes Dorf voller Nicht-Metaller, dass die Metaller ein nettes, sympatisches, friedliches und liebensweres Völkchen sind.
Passt halt nicht in ihr klischeehaftes, dickköpfiges Schubladendenken.

A.J.
 
Kommentar: Link 1: [die kursiven Stellen sind keine Absicht; der Editor auf dieser Seite macht manchmal, was er will]In dieser Studie (Sharman/Dingle), wurden zwei Gruppen von Metal-Anhängern einer Verärgerung ausgesetzt, wonach die einen Metal hörten, die anderen nichts. Bei beiden Gruppen reduzierte sich der Ärger – aber bei der Metal-Gruppe weniger! Dieser wichtige Unterschied wird sogar von den Autoren in der Zusammenfassung der Studie verschwiegen; sie schreiben lediglich, dass es in beiden Gruppen zu einer Reduzierung der Aggression („hostility“) kam. Wenn also Metal-Hörer behaupten, sich durch das Hören ihrer Musik abreagieren zu können, so stimmt das nur scheinbar: Würden sie gar nichts hören, wäre die Abreaktion alleine durch die vergangene Zeit noch größer! Man kann auch sagen: Durch das Hören von Metal waren die Probanden aggressiver als diejenigen, die keine Musik gehört hatten; Metal wirkte der normalen Abreaktion entgegen.
Link 2:
Da haben Sie immerhin eine Studie gefunden, die ich bis jetzt noch nicht kannte. Aber hier zeigt schon die Zusammenfassung der Autoren, dass das Ergebnis Wasser auf meine, nicht auf Ihre Mühlen ist: „PM [problem music] fans reported lower body protection scores, less conservatism, and more delinquent behaviours.“ Der Artikel von Telepolis verschweigt die höhere Delinquenz: „Der einzige [!] Unterschied zu Pop-Fans oder anderen Gruppen lag darin, dass die Hörer aggressiver Musik weniger häufig konservativ eingestellt sind und mehr Tätowierungen haben.“ So wird gelogen, wenn es um die Verteidigung aggressiver Musik geht, und Leute wie Sie fallen nur allzu gerne darauf herein!

Link 3:
Das ist ein subjektiver Bericht eines HM-Fans und beweist somit nichts. Er beruft sich darüber hinaus auf die Hochbegabten-Studie von Cadwallader und ist offenbar genau wie Sie der unzutreffenden Darstellung auf irgendeinem Metal-Portal aufgesessen. Wenn er im übrigen sagt, nicht alle Metalhörer seien aggressiv, Satanisten oder Nazis, so hat er natürlich recht. In einer großen Gruppe von Menschen gibt es immer solche und solche. Deshalb vergleiche ich es immer gerne mit dem Rauchen: Nicht jeder Raucher bekommt Krebs, aber deshalb kann trotzdem nicht bestreiten, dass Rauchen das Krebsrisiko erhöht. Und die wissenschaftlichen Studien sind genau dazu da, subjektiven Berichten und anekdotischen Einzelfällen von rauchenden 90jährigen ehemaligen Bundeskanzlern und nie bei Rot über die Straße gehenden Metalhörern objektive Fakten durch Vergleich unterschiedlicher Gruppen unter kontrollierten Bedingungen entgegenzustellen.

A.J. hat am 12.01.2018 21:51:45 geschrieben :

Zu meinem Urteil über ihre Musik:
Anscheinend haben sie mich falsch verstamden.
Ich habe mit keiner Zeile erwähnt, dass ihre Musik schlecht ist.
Sie ist lediglich überprodutiert, glatt gebügelt und klingt steril, wie der Operationssaal eines Krankenhauses.
Es wird offensichtlich, dass sie aus ihrer Musik, machen, was sie studiert haben: eine Wissenschaft.
Es fehlt ihrer Musik schlichtweg, was Musik zur Kunst macht – nämlich Natürlickeit, Individualität und Experimentierfreudigkeit und Spaß/Freude an der Musik. Und vor allem fie persönliche Note des Künstlers – also von ihnen.
Ihre Musik erinnert mich an Mathematik, wo man Formeln hat, die man benutzt und die einzige Variablen die man hat, sind Zahlen, die man in die Formel einfügt.
Und in der Mathematik ist 2+2 nunmal 4. Und Individualität oder Persönlichkeit funktionieren einfach nicht, denn wenn man versucht experimentell zu sein und stat 4 eine 3,793 hinter das Gleichheitszeichen setzt, ist das nunmal falsch.
Dies macht ihre Musik nicht grundsätzlich schlecht – aber es zieht es sie qualitativ stark nach unten.
Ihre Musik könnte von jeder x-beliebigen Person stammen, die Musik studiert hat. Denn es gibt nichts ihn ihr, das sie als Künstler wiederspiegelt.

Was die gewalttätigen Metaler mit ihrer bösen Musik abgeht sollten sie sich möglicherweise mal dies ansehen:
https://youtu.be/7DFvJPHd6sU
Oder aber sie unternehmen selbst mal Feldforschung und befragen mal die Bewohner von Wacken über die schwarzen Gestalten, die in dem kleinen, idyllischen Dörfchen jedes Jahr das Welt größte Metal-Festival feiern...
Obwohl... Werden sie vermutlich eh nicht tun... Würde ja ihre Theorie negieren...

A.J.
 
Kommentar: Wenn Ihnen Beispiele bei youtube steril vorkommen, dann haben Sie vermutlich die künstlich mit dem Computerprogramm produzierten gehört. DIe klingen natürlich steril; aber da es von meiner Musik kaum Aufnahmen gibt, habe ich das in Kauf genommen.
Übrigens hätte auch eine unpersönliche Musik bei einem Wettbewerb wohl kaum eine Chance, in die Finalrunde zu kommen oder eine Auszeichnung zu erhalten.

Öko-Theosoph hat am 12.01.2018 11:13:01 geschrieben :

Klassik und Nouvelle Chanson
@ A. J.
Überlegen Sie bitte mal, was auf Festen und Festivals getan wird, wo man Rock, Pop, Heavy-Metal usw. hört. Es wird oft viel Alkohol getrunken. Die Menschen möchten sich durch laute und harte Musik in Stimmung bringen. In den Liedtexten werden manchmal Superlative verwendet, die keiner Wirklichkeit entsprechen. 
Wir sollten aber nicht nur auf Klassik zurückgreifen. Es gibt auch unter der neueren Musik einige positiven Ansätze. Hören Sie bitte mal "Eblouie par la nuit karaoke" auf Youtube.
 

A.J. hat am 12.01.2018 00:57:09 geschrieben :

PS
Hatte noch folgende Dinge vergessen, die ich noch tu:
Romane lesen, Zeichnen, schauspielern... Ich glaube das wars mit den Dingen, die sie einem "Gewaltmusikhörer" vermutlich nicht zutrauen...
 

A.J. hat am 12.01.2018 00:50:22 geschrieben :

Pardon – Cembalo – ich habe da etwas durcheinander bekommen...
Took/Weiss 1994 und Roe 1987?
Die Studien sind 23 bzw ganze 30 Jahre alt... Ihnen ist aber schon klar, dass sich Zeiten ändern, oder? – und während den 1980ern bis Anfang der 1990er mochten diese Studien auch tatsächlich gestimmt haben... Dies lag allerdings weniger am Konsum der Musik, als an einer gemeinhin rebellischen Einstellung der Rick/Metal-Szene.
Nicht zuletzt auf Grund des kalten Kriegs – in etwa nach dem Motto: "Wieso soll ich für meine Zukunft lehrnen? Jeden Moment könnte eine Atombombe hier hoch gehen."
Statt dessen haben die Metaler/Rocker – ihnen anscheinend garnicht mal so unähnlich – lieber für einen Hungerlohn ihre Musik gespielt und ganz neben bei damit noch ihre Meinung über diese "Scheuß Welt" (das kommt aus den 80ern – nicht von mir) an die Öffentlichkeit getragen.
Ich würde ja sagen, dass etwas neuere Studien nicht schaden könnten – kleiner Tipp am Rande.

"Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus."
Ernsthaft? Ich meine: das ist wirklich, definitiv und absolut ihr Ernst?
Da hängen – auf einem Festival – mehrere tausend Personen 24 Stunden auf einem – vergleichsweise – kleinem Flecken Erde und konsumieren rund um die Uhr Musik, die ihrer Meinung nach Aggressionen, Gewaltbeteitschaft und Was-weiß-ich-nicht fördern soll... Und dann ist DAS ihr Argument dafür, dass es keine Maßemschlägereien, Morde oder sinst irgendwas in die Richtung gibt?
Der Sinn dahinter erschließt sich mir nicht so ganz... Könnten sie mir das bitte etwas genauer erklären?

Naja – bis hierhin werde ich weiterhin Metal hören, alten Damen über die Straße helfen mit der vierjährigen Nachtbastochter Spielen, zwei Fremdsprachen parallel lehrnen Sudoku und Kreuzworträtsel lösen und mich in verschiedenen Bereichen (Physik, Chemie, Religion...) weiter bilden.
Und ja: das ist mein Ernst.

A.J.
 
Kommentar: Der Aggressionsgrad der Musik hat sich in den letzten Jahrzehnten nicht geändert, und die Ergebnisse von 1987, 1994 und 2007 (die Hochbegabten-Studie) weisen in die gleiche Richtung. Auch was andere Wirkungen populärer Musikrichtungen betrifft zeigen die Studien bis in die neuere Zeit keine sich ändernden Tendenzen. Wie auch? Das Gehirn des Menschen funktioniert immer noch so wie vor hunderttausend Jahren.
Außerdem kommt es bei unzähligen Konzerten mit Gewaltmusik tatsächlich zu Ausschreitungen; bei Klassikkonzerten habe ich davon noch nicht gehört. Dass es nicht noch mehr sind, habe ich mit dem Sprichwort erklärt. Die Fans einer bestimmten Musikrichtung verstehen sich als einer Gruppe zugehörig und richten ihre Aggressionen daher normalerweise nicht gegeneinander.

A.J. hat am 11.01.2018 09:40:21 geschrieben :

Ich vergaß, zu erwähnen
Im Gegensatz zu ihnen sprach ich nicht von "dem einem oder anderem persönlichem Erlebnis, das irgendwas beweisen soll", sondern von mindestens 30 Festival-Besuchen und unzähligen Konzerten, allein in den letzten 10 Jahren, so wie haufenweise "Gewaltmusikhöhrer", die mich von klein auf durch das Leben begleiten – angefangen bei meiner Mutter und meinen Brüdern, bis hin zu Mitschülern und Kollegen, von denen ich nicht eben wenige als Freunde ansehe.
 
Kommentar: Wie sagt man so treffend? "Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus."

A.J. hat am 11.01.2018 07:30:20 geschrieben :

Ist das ihr Ernst?
Sie urteilen auf Grund einer Rechtschreibschwäche über meine Intelligenz? – sehr wissenschaftlich, wirklich sehr wissenschaftlich...
*ACHTUNG Sarkasmus*

Im Übrigen widerspricht mein Zeugnis (durchgehend Einsen, mit ein Paar Zweien und einer Drei, in einem Fach, das mich gelangweilt hat) ihrer Aussage über mich, die sie – ohne mich zu kennen – vorschnell getroffen haben.
Und weder die Tatsache, dass ich – im Gegensatz zu ihnen – (noch) nicht studiert habe (zumal ein Studium nicht unbedingt von Intelligenz, sondern von der Fähigkeit auswendig zu lehrnen spricht), noch mein atypischer Autismus – der mich in einem normalen schulischen Werdegang behinderte – machen mich zwangsläufig weniger intelligent, als sie es sind.

Wie passt ihre haltlose Behauptungen über "Gewaltmusik"-Hörer, die schlechter in der Schule sind, den bitte zu den unzähligen Metalhörern unter Studenten?
Inklusive meines Bruders, der – nur mal nebenbei bemerkt – ohne viel zu lernen und praktisch im Halbschlaf ein 1,2–Abitur aus dem Ärmel geschüttelt hat...

Zudem höre ich kein – bzw kaum – Heavy Metal, sondern überwiegend Folk, Symphonic, Gothic, Dark, Alternative und Power Metal.

Abschließend möchte ich anmerken, dass ich mir ihre Kompositionen auf YouTube angehört habe – schließlich will ich mich nicht auf ihr Niveau herab begeben, in dem ich über Musik urteile, ohne sie gehört zu haben...
Um es kurz zu machen: ich empfinde ihre Musik als langweilig, unspektakulär – man will fast "einschläfernd" sagen – died liegt weniger an der Musik als solches (ich kann klassischer Musik durchaus etwas abgewinnen). Folglich liegt es anihrem "künstlerischem" Schafen:
Die Stücke klingen überproduziert und gnadenlos glatt gebügelt – als hätte ein Computer die Variablen der klassischen Musik durchgerechnet und die Ergebnisse in ein vorgegebenes Schema gepresst.
Passt aber ehrlich gesagt sehr gut zu jemanden, der ein Studium als Aushängeschild nutzt. Mizuho Lin hat ebenfalls Musik studiert, braucht damit allerdings nicht anzugeben, da sie nebenbei auch talentiert ist.
Durch den Bombast eines Orchesters möchten sie vermutlich über ihr fehlendes Talent hinweg täuschen – frei nach dem Motto: "Quantität stat Qualität" – anderer seits hätten sie als Cellist die Stücke selbst einspielen können, denn gute Musik würde auch durch ein Streichquartett, wenn nicht gar einem/einer einzelnen Streicher/in beeindruckende Wirkung haben – siehe Lindsey Stirling (welch den Dubstep im Hintergrund nicht nötig hätte), Anba Katharina Kränzelein oder den Geiger im Musical "Excalibur".

PS: so... Fünf Abschnitte... Mit einem Studium in der Tasche solkten sie doch kognitiv in der Lage sein, sie zu selektieren und der Reihe nach darauf ein zu gehen, nicht war?

A.J.
 
Kommentar: "Wie passt ihre haltlose Behauptungen über 'Gewaltmusik'-Hörer, die schlechter in der Schule sind, den bitte zu den unzähligen Metalhörern unter Studenten?"
Und woher haben Sie das jetzt? Da Sie nicht studieren, kann es wohl kaum aus Ihrer eigenen Erfahrungswelt stammen, und Studien, die nun mal die einzig seriöse Erkenntnisquelle sind, haben gezeigt, dass Metalhörer unterdurchschnittliche akademische Leistungen erbringen (Took/Weiss, 1994), und dass Hörer von Pop und Rock allgemein geringeren Schulerfolg haben und später Berufe mit niedrigerem sozialen Status ergreifen (Roe 1987). In der von Ihnen genannten Studie unter  Hochbegabten war Heavy Metal wie gesagt die zweitunbeliebteste der neun Musik­richtungen, die zur Auswahl gegeben wurden.

=12px"Durch den Bombast eines Orchesters möchten sie vermutlich über ihr fehlendes Talent hinweg täuschen "
Im Gegenteil nehmen Orchesterwerke einen relativ kleinen Raum in meinem Schaffen ein. 

=12px"anderer seits hätten sie als Cellist die Stücke selbst einspielen können"
Dieses Instrument spiele ich leider nicht. Wie kommen SIe darauf?

Was Ihr Urteil über meine Musik betrifft, so halte ich mich lieber an die positiven Rückmeldungen, die ich von Interpreten und Hörern erhalte, sowie an die mittlerweile dreizehn vorderen Platzierungen (Finalteilnahmen oder Preise) bei Wettbewerben.

< 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39
40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59
60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79
80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99
100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119
120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139
140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159
160 161 162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179
180 181 182 183 184 185 186 187 >

Nach oben