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Beleidigungen lösche ich nicht, da sie Bestätigung meiner Thesen über Gewaltmusik und deren Hörer sind.
Man darf natürlich auch über andere Themen schreiben ...

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 Gert Schneider hat am 02.08.2012 05:36:14 geschrieben:
   Antwort auf Herrn Miehlings Kommentar
Ich versuche ja darzulegen, dass es eben einen kleinen Prozentsatz latent gewaltbereiter Menschen gibt, bei denen der Zustand der Enthemmung dazu führen kann, dass sie ausrasten. Auslösende Stimulans hierfür können vielerlei äussere Reize sein, wie eben Musik, Alkohol und Drogen, die Euphorie, die im Fussballstadion beim mitfiebern mit der Mannschaft erzeugt wird. Die Ursachen sind aber nicht die Musik oder der Fussballsport, sondern liegen in der Mentalität dieser Menschen begründet. Daher ist es grob fahrlässig von Ihnen, diese Menschen als "typische Gewaltmusikhörer" zu bezeichnen, ebenso wenig, wie ein Hooligan als "typischer Fussballfan" oder ein Amokläufer, der Mitglied im Schützenverein war, als "typischer Sportschütze" zu bezeichnen ist. Was mich und viele andere Leute hier so fassungslos macht, ist die Tatsache, dass Sie einen grossen Bereich der Musik samt seiner vielen Hörer (geschätzte 85-90 % der deutschen Bevölkerung) auf plumpe, diffamierende und indifferenzierte Art und Weise unter Generalverdacht stellen und kriminalisieren. Ich denke, dass das eines Wissenschaftlers nicht würdig ist, und auch nicht eines intelligenten, sensiblen Menschen.
Kommentar : Biologisch gesehen haben alle Menschen Anlagen zur Gewalt. Aggressive Musik aktiviert diese Anlagen.

Natürlich muss in Einzelfällen immer die Unschuldsvermutung gelten. Aber Sie blenden völlig aus, dass eben die von Ihnen genannten 85 - 90 % der deutschen Bevölkerung früher oder später straffällig werden; das ist durch Umfragen bewiesen - sogar unter angehenden Juristen! Wenn Sie dann noch die zahlreichen Studien bedenken, denen zufolge Gewaltmusikhörer im statistischen Durchschnitt besonders zu abweichenden und kriminellen Verhaltensweisen neigen, dann dürften die beiden Gruppen weitgehend deckungsgleich sein. Zumindest dürften die Überschneidungen so groß sein, dass man mit Recht von "typischen" Hörern bestimmter Musikstile sprechen kann.
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 BK hat am 02.08.2012 04:21:33 geschrieben:
   Schätzen Sie mal...
Die Bestimmungen waren simpel. Als gesetzliche Vorschriften galten die üblichen. Kontrolle über Verwendungsnachweis durch Belegvorlage; Geld sollte zweckgebunden eingesetzt werden, allerdings fands eine Zwischenkontrolle oder eine Aufsicht nicht statt. Resultat: bei 99,9987% des Geldes konnte entweder eine zweckgebundene Verwendung wie vorgeschrieben durch Belege nachgewiesen werden oder es wurde zurückgegeben. Da scheint ihr berühmter Delinquenzscore versagt zu haben.

Zu den Ausführungen von Herrn Schneider und auch Nameless muss ich nichts sagen, obwohl es mir in den Fingern juckt. Man hat Ihnen mehrfach sehr geduldig versucht zu erklären, was es mit solchen Begriffen wie Empirik, Statistik, Qualifizierung und Quantifizierung sowie Kausalität und Korrelation auf sich hat..Sie haben vorgezogen, dies zu ignorieren. Das ist Ihr gutes Recht.
Kommentar : Es ist nicht "mein" Delinquenzscore. Es handelt sich um einen Begriff aus der Untersuchung von Singer/Levine/Jou an 705 Jugendlichen. Die allerdings wenigen Klassikhörer wiesen die geringsten Werte auf. Wie aber würden Sie triumphieren, wenn es die Hörer eines bestimmten Gewaltmusikstiles gewesen wären!

Ihre Erklärungen habe ich keineswegs ignoriert; die Bedeutung dieser Begriffe war mir bereits bekannt. Vielmehr ignorieren Sie die Ergebnisse der Studien.
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 Dr. Klaus Miehling hat am 02.08.2012 01:14:03 geschrieben:
   Teil II des Textes von Gert Schneider
Dass Musik eine berauschende Wirkung haben kann, ist ein uralter Hut und fällt meiner Kenntnis nach noch nicht unter das Betäubungsmittelschutzgesetz. Menschen suchen hin und wieder eben die Ekstase und den Zustand der Selbstvergessenheit, sei es beim Sport, beim xxx, oder eben bei der Musik. Wenn bei einer Grossveranstaltung von mehreren Zehntausend überwiegend friedlichen Menschen ein kleiner, gewaltaffiner Prozentsatz von Doofis meint, Unruhe stiften zu müssen, ist die Schuld an diesem Umstand nicht der Musik in die Schuhe zu schieben. Das passiert überall, wo Menschen zusammenkommen und die Stimmung aufgeheizt ist. Auch bei sportlichen Grossereignissen.
(Mir ist bekannt, dass Sie das auf den dortigen Einsatz von "Gewaltmusik" zurückführen, sparen Sie sich den Einwand!)
Kommentar : "Das passiert überall, wo Menschen zusammenkommen und die Stimmung aufgeheizt ist."

In der Tat. Und was heizt bei einem Gewaltmusikkonzert die Stimmung auf?
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 BK hat am 02.08.2012 00:30:42 geschrieben:
   Schätzen Sie mal...
Stellen Sie sich vor: Sie geben knapp 200.000 Euro an Jugendliche im Alter zwischen 13 und 17, die meisten aus sog. bildungsfernen Schichten und aus sozial niedrigen Milieus, um deren eigene Ideen und Freizeitprojekte zu finanzieren. Wieviel Geld bekommen Sie wieder bzw. wie hoch liegt die Nachweisquote ordnungsgemäßer Verwendung unter Beachtung aller gesetzlichen und vertraglichen Bestimmungen? Schätzen Sie eine Zahl aufgrund ihrer Einschätzung dieser Jugendlichen.
Kommentar : Das kann ich nicht schätzen, da ich mit so etwas keinerlei Erfahrung habe. Es würde jedenfalls auch von der Art der "gesetzlichen und vertraglichen Bestimmungen" und von den Kontrollmöglichkeiten abhängen.
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 Gert Schneider hat am 01.08.2012 20:00:01 geschrieben:
   Ihre immer noch abstrusen Thesen
Liebe Freunde und Freundinnen der Gewaltmusik, Herr Miehling!
Um es jetzt mal auf den Punkt zu bringen:
Herr Miehling, Sie sind ja offensichtlich der festen Ansicht, dass Populärmusik überwiegend Aggressivität und Wollust klanglich zum Ausdruck bringt. Dabei übersehen Sie, dass in der Populärmusik, ebenso wie in der Klassik, das gesamte Spektrum menschlicher Emotionen zum Ausdruck gebracht wird, von extremen Genres wie Minimal-Techno und Black Metal natürlich mal abgesehen, die sich ganz bewusst einem limitierten, monoton-aggressiven Ausdruck verschrieben haben, sowie von Musik, die in erster Linie als Tanzmusik verstanden werden muss, wie beispielsweise Funk und Disco. Es werden eben nicht nur, wie von Ihnen öfter suggeriert wird, negative Emotionen wie Hass, Wut, Frustration, Weltekel etc. thematisiert und stimmlich wie instrumental zum Ausdruck gebracht, sondern auch Liebe, Freude, Zuversicht, Mitgefühl und Lebenslust ohne jegliche xxxuelle Konnotation. Die introspektive Melancholie des Beatles-Songs "Strawberry fields forever" weckt ganz andere Emotionen als die testosterongesteuerte Gockelei von Led Zeppelins "Whole lotta love" (nicht wertend zu verstehen!). Miles Davis' Meisterwerk "Kind of Blue" entführt den Zuhörer in eine andere Gefühlswelt als Slayers "Reign in Blood". "Samba pa ti" von Santana rührt an komplett andere Emotionen als "Brown Sugar" von den Rolling Stones. Wenn für Sie, Herr Miehling, der Einsatz eines Schlagzeugs oder der stimmliche Ausdruck von Trauer, Pein oder Lust schon den Tatbestand der "Gewaltmusik" erfüllt, ist das ein Problem von Ihnen und Ihrer offensichtlichen Angst vor Gefühlen. Wenn Menschen in die Disco oder auf ein Konzert gehen, um sich an der Musik zu berauschen und sich gehen zu lassen, ohne jemandem dabei zu schaden, so ist das ihr gutes Recht und alles andere als verwerflich.
Kommentar : Wegen Überlänge siehe Teil II dieses Eintrags oben.
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 Gert Schneider hat am 01.08.2012 04:24:44 geschrieben:
   Typisch, typisch...
Der Abtprimas der Benediktiner, Notker Wolf, der ja bekanntermaßen eine Vorliebe für "Gewaltmusik" hat, und sie als E-Gitarrist einer Rockband unerhörterweise auch noch spielt, zählen Sie den auch zu den typischen Vertretern von Liebhabern der "Gewaltmusik"?
Oder sehen Sie diese Tatsache als einen Beweis für die fortgeschrittene Infiltration und Kontamination unserer Gesellschaft mit dem korrumpierenden Gift "Gewaltmusik"?
Diese Frage habe ich mir hiermit wahrscheinlich selbst beantwortet, oder...?
Kommentar : Richtig.
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 Gert Schneider hat am 01.08.2012 03:49:02 geschrieben:
   Typisch, typisch...
Herr Dr. Miehling, was Sie unter einem "typischen Gewaltmusihörer" verstehen, dürfte jedermann, der sich mit Ihren Thesen auseinandergesetzt hat, klar sein. Wie definieren Sie denn im Gegensatz dazu den "typischen Klassikhörer"? Sicherlich folgendermaßen: "überdurchschnittlich gebildet, pflichtbewusst, leistungsbereit, vernünftig, selbstbeherrscht und verantwortungsbewusst."
Waren demzufolge Adolf Hitler und Dr.Josef Mengele also keine typischen Klassikhörer? Oder der von mir geschätzte US-amerikanische Schriftsteller Charles Bukowski, der klassische Musik liebte und mit Rockmusik nichts anfangen konnte, dabei allerdings einen Lebensstil pflegte, den Sie einem "Gewaltmusikhörer" unterstellen würden? Ist Angela Merkel, die nach eigener Aussage gerne mal die Rolling Stones hört, eine "typische Gewaltmusikhörerin"? Die verstorbene deutsche Schauspielerin Inge Meysel, die die Musik der Beatles mochte, ebenso wie es der Astrophysiker Stephen Hawking tut?
Oder ist doch eher der psychopathische Massenmörder Charles Manson für Sie ein "typischer Gewaltmusikhörer", den Sie ja auch als Beispiel für den verderblichen Einfluss von "Gewaltmusik" anführen, da er in seinem Wahn an ihn gerichtete Botschaften in die Texte der Beatles hineininterpretierte?
War Adolf Hitler ein typischer Vegetarier? Ihre simplifizierenden Thesen, die auf groben und unzulänglichen Pauschalisierungen aufbauen, greifen einfach nicht.
Kommentar : Das haben Sie gut getroffen.
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 Gert Schneider hat am 01.08.2012 00:53:07 geschrieben:
   Nachsatz
Ich sehe im übermäßigen, ausschließlichen und unreflektierten Medienkonsum vieler Kinder und Jugendlichen, auch vieler Erwachsener, ja durchaus ein Gefährdungspotential. Es ist auch wichtig, dieses zu benennen und zu thematisieren. Aber Ihr ideologisch motivierter Ansatz, das Kind gewissermassen mit dem Bade auszuschütten und mit pauschalisierenden Aussagen und zurechtinterpretierten Statistiken zu versuchen, Ihre eingeschränkte Sicht der Dinge zu legitimieren, ist in keinster Weise hilfreich. Bezeichnend für Ihre sehr vereinfachende Sicht der Dinge finde ich auch, dass Sie als prägende Faktoren für die Persönlichkeitsentwicklung eines Menschen lediglich zwei Umstände geltend machen: seine genetische Disposition und die Art von Musik, die er sich zu Gemüte führt. Andere Parameter ignorieren Sie, oder führen sie wiederum auf den Einfluss von Musik zurück.Das offenbart in der Tat keine differenzierte, wissenschaftliche Herangehensweise!
Wie stellen Sie sich eigentlich eine im Ihren Sinne reglementierte Gesellschaft vor? Eine Art Diktatur der Tugend und der Sittlichkeit, im Geiste von Robespierre, Savonarola oder Ayatollah Khomeini? Sollen die Menschen ihr Leben als vergeistigte, axxxuelle Asketen verbringen, jederzeit leistungsbereit und vor 22 Uhr im Bett? Ich habe manchmal den Eindruck, Sie übertreiben bewusst, um Ihrem Anliegen zu Aufmerksamkeit zu verhelfen...
Kommentar : Ich mache nicht nur "zwei" Umstände geltend, halte aber diese beiden - Gene und Musik - für die unter den heutigen Lebensumständen (dies bezieht natürlich nicht auf die Gene) wichtigsten; wobei ich immer wieder darauf hinweise, dass auch andere Mediengewalt eine Rolle spielt. Mein Thema aber ist die Musik.
Ihre letzte Frage führt sehr weit. Vorschläge für Maßnahmen gegen Gewaltmusik habe ich schon gemacht; u.a. hier im Gästebuch.
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 Dr. Klaus Miehling hat am 01.08.2012 00:45:28 geschrieben:
   Teil II des Textes von Gert Schneider
"Und um jetzt mal etwas zu polemisieren: Ich bin der Ansicht, dass Sie ein von Ängsten und fixen Ideen getriebenes, selbstgerechtes, autoritätshöriges, lustfeindliches Männlein sind, dem jegliche Form von Leidenschaft fremd und suspekt ist.
Vielleicht sollten Sie einfach mal mit einer Frau (oder einem Mann, je nachdem, wo ihre Präferenzen liegen) in die Kiste steigen, möglicherweise werden Sie dann ein wenig entspannter. Aber es ist wohl davon auszugehen,dass Ihnen das Probleme bereiten dürfte, beziehungsweise, dass Ihnen diese Form der menschlichen Nähe leider versagt wird.
Ich wünsche Ihnen noch viel Spass mit Ihrer kleinkarierten, selbstauferlegt eingeschränkten Existenz."
Kommentar : Da das Programm nicht mehr als 2000 Zeichen pro Eintrag akzeptiert, musste ich den zweiten Teil des Textes hierherkopieren.
Wieder ein schönes Beispiel für das Argumentationsniveau eines Gewaltmusikhörers.
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 Dr. Simon Brioss hat am 31.07.2012 20:20:11 geschrieben:
   Heimseite von Johannes Kaplan
Mein sehr geehrter Herr Dr. Miehling!
Nachdem ich mich nun etwas eingehender mit der Heimseite von Herrn Johannes Kaplan beschäftigt habe, bin ich zu der Auffassung gelangt, dass die dort vertretenen Beiträge offensichtlich nicht dazu gedacht sind, dass man sie ernst nimmt. Insbesondere der Artikel über die zunehmende Beliebtheit von sogenanntem "Bubble Tea" bestätigt meiner Meinung nach diesen Eindruck doch sehr stark. Daher möchte ich umgehend meine Empfehlung dieser Heimseite zurücknehmen. Ich muss leider auch sagen, dass ich von Herrn Kaplan in diesen Angelegenheiten etwas mehr Seriosität erwartet hätte.
Ihnen, verehrter Herr Dr. Miehling, wünsche ich noch einen angenehmen weiteren Wochenverlauf.

Ihr Dr. Simon Alexander Brioss
Kommentar : Wie gesagt, der hier schreibende Herr Kaplan sagte einmal, dass er mit dem Betreiber jener Netzseite, die ich auch für Satire halte, nicht identisch ist.
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