Gästebuch

Nachdem rechtswidrige Inhalte in das Gästebuch gestellt wurden, werden die Einträge erst nach Freischaltung durch mich veröffentlicht.
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Beleidigungen lösche ich nicht, da sie Bestätigung meiner Thesen über Gewaltmusik und deren Hörer sind.
Man darf natürlich auch über andere Themen schreiben ...

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Nameless hat am 06.08.2012 09:28:09 geschrieben :

...
Da sie auf den zweiten Teil meines Beitrages nicht eingegangen sind, muss ich wohl annehmen, dass er ihnen mal wieder zu unbequem war und sie ihn daher ignorierten.

Manche Dinge ändern sich eben nie...
 
Kommentar: Ich kann durchaus etwas dazu schreiben:
Wenn in den letzten Jahrzehnten die Anzahl der Gewaltmusikhörer und der Kriminellen auf einen ähnlich hohen Prozentsatz gestiegen ist, dann spricht das wohl eher für als gegen einen Zusammenhang!
Und wenn manche Studien (nicht alle) kaum Unterschiede im Aggressionsniveau (darum ging es vor allem) zwischen verschiedenen Gewaltmusikhörergruppen gefunden haben, dann spricht das natürlich für meine These, dass nicht nur Heavy Metal und Rap, sondern auch Techno, Rock oder Pop einen negativen Einfluss ausüben.

M. A. hat am 06.08.2012 03:04:51 geschrieben :

@ Herr Miehling
Sie täuschen sich, Herr Dr. Miehling.
Ich bin kein Hobbypsychologe, sondern studierte Psychologin.
Die Feststellung Ihres bornierten Charakters ist doch gerade das entscheidende Gegenargument. Es ist doch gerade das Wesenhafte von Borniertheit, dass die Fähigkeit zur Selbsteinsicht und Selbstkritik stark eingeschränkt, beziehungsweise nicht vorhanden ist.
Das macht ein Mindestmaß an wissenschaftlicher Objektivität und Distanz natürlich unmöglich.
Nicht bei mir oder Herrn Schneider dreht sich alles um xxx, sondern bei Ihnen. Sie beklagen doch schließlich bei den Interpreten von U-Musik unter Anderem "Laszivität" im Ausdruck, sowie ihnen ganz allgemein der Ausdruck von Sinnlichkeit und Emotionalität in der Musik, wahrscheinlich wohl auch in der Kunst ganz allgemein, suspekt erscheint. Das spricht doch Bände!
Ihre Ängste vor xxxualität und Emotionen, wiewohl auch vor der Gesellschaft, versuchen Sie dadurch zu kompensieren, indem Sie sich selbst das Bild eines sittlich-moralisch besonders gefestigten Menschen attestieren, hehren ethischen Werten verbunden und verpflichtet. Der daraus resultierende Rigorismus duldet naturgemäß keinen Widerspruch, da das zum Zwecke des Selbstschutzes aufgebaute Selbstbild nicht hinterfragt werden soll und darf.
Das ist auch der Grund, weshalb Sie für vernünftige Gegenargumente nicht empfänglich sind. Sie möchten im Grunde nur Ihre Meinung bestätigt bekommen. Ihre Sicht der Dinge ist der alleinige Maßstab. Das ist alles andere als wissenschaftlich. Den Rest können Sie bei Freud, Adler, Reich und, etwas populärwissenschaftlicher, dennoch empfehlenswert, Erich Fromm nachlesen.
 
Kommentar: Die Verbindung von Sex und Gewaltmusik interpretiere ich nicht hinein, sondern sie wird von den Interpreten selbst hergestellt. Also muss ich sie thematisieren. Aber Sie und Herr Schneider urteilen über meine persönliche Psyche und Sexualität, ohne mich zu kennen.
Wenn Sie sich auf diese Weise eine psychologische Diagnose anmaßen, sind Sie es, die borniert ist.
Und wie können Sie darüber überrascht sein, dass ein Wissenschaftler, der seine Thesen nach jahrelanger Arbeit an einem Thema formuliert hat, diese verteidigt? Bis auf wenige Einträge wird doch hier keine seriöse wissenschaftliche Diskussion abgehalten, sondern ein Tribunal!

Gert Schneider hat am 06.08.2012 01:27:12 geschrieben :

Umfragen zu Delinquenzverhalten
Nein, Herr Miehling, ich meinte entsprechende Experten unter den hier Kommentierenden.
Das Sie die Ergebnisse solcher Umfragen lediglich mit der Absicht der Bestätigung Ihrer Thesen interpretieren,ist mir natürlich klar.
Es kommt ja schließlich nicht von ungefähr, dass Ihnen fehlende wissenschaftliche Seriosität und Objektivität bei der Interpretation von Daten und Ergebnissen vorgeworfen wird.
 
Kommentar: Woher wollen Sie wissen, dass ausgerechnet diese Personen, von denen Sie lediglich ihre oft aggressiven Einträge hier kennen, und die noch dazu zu feige sind, ihren Namen zu nennen, objektiv sind?

M. A. hat am 05.08.2012 21:41:57 geschrieben :

Herr Schneider
Herr Schneider, ich möchte Ihnen mitteilen, dass ich es gut finde, wie Sie es immerzu schaffen, Herrn Dr. Miehling als den bornierten und scheinheiligen Fanatiker zu entlarven, der er ist.

Machen Sie weiter so!

Zu Ihnen, Herr Dr. Miehling, fällt mir nur folgendes ein:
Setzen Sie sich erstmal mit Ihrer eigenen xxxualität, sowie Ihren Ängsten und dunklen Seiten auseinander, statt sie nur zu verdrängen und zu verleugnen, bevor Sie sich dazu bemüßigt und befugt fühlen über Emotionen und Moral zu sinnieren.
 
Kommentar: Schon wieder so ein Hobbypsychologe! Wenn Ihnen "nur einfällt", mich persönlich anzugreifen, fehlt es Ihnen offenbar an Gegenargumenten. Es ist armselig, wie Sie und Herr Schneider unterhalb der Gürtellinie argumentieren. Bei Ihnen scheint sich alles um Sex zu drehen. Damit entlarven Sie sich selbst.

BK hat am 05.08.2012 17:53:27 geschrieben :

@ Gert Schneider
Ich bin kein Jurist, sondern habe nur Rechtswissenschaften mehrere Semester studiert, bevor ich meine Studienfächer wechselste. Ich habe allerdings Herrn Miehling bereits in der Vergangenheit solche einfachen Dinge wie Aussagekraft der Kriminalstatistik und Ähnliches erklärt...ebenso das Prinzip der Rechtsstaatlichkeit. Es ist aber vergebene Mühe, da Herr Miehling nur solche Fakten akzeptiert, die seine Meinung stützen. Alles andere ignoriert er.
 
Kommentar: Das ist eine falsche Behauptung. Natürlich ist mir die begrenzte Aussagekraft der PSK bekannt; deshalb habe ich ja auch die Dunkelfeld-Umfragen berücksichtigt.

Gert Schneider hat am 05.08.2012 02:28:35 geschrieben :

Umfrage
Ich kann jetzt leider nicht mehr auf Ihr Buch zurückgreifen, da ich es vor einer Woche wieder in der Bibliothek abgegeben habe. Die Umfragen, von denen ich jetzt gelesen habe, bezogen sich auf die Gesamtheit aller Delikte, also Ordnungswidrigkeiten und Straft4aten. Da ist in der Tat von 85 - 90 % der Bevölkerung die Rede, mit einer angenommenen Dunkelziffer von annähernd 100 %.
Ich würde dazu jetzt gerne die Meinung eines Experten,eines Juristen oder Soziologen, hören, es wäre sicherlich hilfreich, wenn sich dies bewerkstelligen liesse.
 
Kommentar: Juristen bzw. Kriminologen und Soziologen stützen sich natürlich neben der PSK auf genau solche Umfragen. Ich habe sie soziologischer und kriminologischer Literatur entnommen.

Nameless hat am 05.08.2012 01:34:36 geschrieben :

...
"Es ist sehr wohl wissenschaftlich, weil ich Ergebnisse der Studie korrekt wiedergegeben habe."

Naja... wenn die Autoren der Studie offensichtlich zu dem Schluss kommen, dass Heavy Metal hören alleine nicht zu einem höheren Delinquenz-Score führt, dann müssen die Ergebnisse ja wohl darauf hinweisen, dass die anderen Faktoren (in diesem Fall die Erziehung und Kontakt zu Kriminellem Umfeld) wichtiger als die musikalischen Präferenzen einzuschätzen sind. Das verschweigen sie aber, indem sie nur einen minimalen Auszug der nackten Daten zitieren.
Ich finde das schon sehr irreführend. Und dafür, dass sie der Erziehung beispielsweise jeglichen Einfluss am Werdegang einer Person absprechen (haben sie in der Vergangenheit dieser Diskussion jedenfalls mal behauptet), weist diese Studie ja immerhin einen signifikanten Einfluss bei Metal Hörern nach, wenn diese fehlt!


Und das andere Studien keine Unterschiede zwischen Hörern verschiedener Musikstile feststellen, spricht meiner Meinung nach ebenfalls nicht für ihre These. Wenn die Grundgesamtheit der betrachteten Bevölkerungsgruppe (Hörer Populärer Musik != Klassik) zu fast 100 % die Gesamte Bevölkerung ausmacht, zeigt das eher, dass die Tendenz zu kriminellen Handeln nicht mit den musikalischen Präferenzen zu erklären ist und nicht, das der betrachtete Faktor (die Musik) in allen untersuchten Ausprägungen gleichermaßen gefährlich ist.

 
Kommentar: Bestimmt habe ich der (ich nehme an, Sie meinen: elterlichen) Erziehung nicht "jeglichen Einfluss am Werdegang einer Person" abgesprochen. Ab der Pubertät allerdings ist der Einfluss der Eltern nur noch minimal bzw. führt sogar zu kontraproduktiven Trotzreaktionen. Aber Erziehung sind ja nicht nur die Eltern. Die Medien sind für die meisten Jugendlichen zum wichtigsten Erzieher geworden.

Zu Singer/Levine/Jou: Es ist richtig, dass die Autoren auch andere Effekte untersucht haben; doch ein bestimmter Musikgeschmack tritt eben häufig mit bestimmten anderen Parametern zugleich auf; das sind gewissermaßen szenetypische Parameter. Auch kann man fragen, ob nicht wiederum diese anderen Parameter vom Musikkonsum beeinflusst sind. So können z.B. schlecht erziehende Eltern selbst Gewaltmusik hören, oder gewaltmusikhörende Jugendliche eher kriminelle Freunde haben. Hinzu kommt, dass die "parental supervision" ja nicht unbedingt den Charakter der Jugendlichen ändert, sondern ihnen nur weniger Gelegenheiten zu Straftaten lässt! Die Kausalität kann mit einer solchen Studie nicht definitiv festgestellt werden. Für mich war das Ergebnis wichtig, wie kriminell verschiedene Hörertypen im Vergleich zunächst einmal sind. Und da bietet diese Studie nicht mehr als die beiden genannten Prozentzahlen von HM-Hörern und Durchschnitt, sowie die Bemerkung über die geringste Delinquenz bei den Klassikhörern.

Johannes Kaplan hat am 04.08.2012 23:55:58 geschrieben :

Blick über den Tellerrand
Diesen Artikel zum Thema "digitale Demenz" kann ich Ihnen zur Lektüre empfehlen: http://computer.t-online.de/prof-spitzer-digitale-demenz-computer-machen-dumm/id_58411690/index

Wie sind Ihre Ansichten zu diesem Thema, Herr Dr. Miehling?
 
Kommentar: Danke! Speziell dazu habe ich mir noch keine Meinung gebildet. Aber ich habe keinen Grund, die Aussagen von Prof. Spitzer anzuzweifeln.

Gert Schneider hat am 04.08.2012 22:06:21 geschrieben :

Ihre abstrusen Thesen
Und Ihrer Annahme, dass die bedauerlicherweise immer mal wieder vorkommenden Gewaltausbrueche bei Fussballspielen auf die Beschallung der Stadien mit Populärmusik zurückzufuehren sei, möchte Ich entgegenhalten, dass dies bei anderen sportlichen Großveranstaltungen oftmals ebenso der Fall ist,beispielsweise bei Baseball- oder Basketballspielen in den USA, ohne dass es zu Gewaltdelikten in einer nennenswerten Grössenordnung kommt.
Von den olympischen Spielen ganz zu schweigen.
Was haben Sie dazu zu sagen?
 
Kommentar: Dazu habe ich erstens zu sagen, dass ich der Musik selbstverständlich keine Alleinschuld gebe, und zweitens, dass neben der unmittelbaren Musikwirkung in den Stadien natürlich auch der langfristige Musikkonsum der Randalierer eine Rolle spielt. Zu Baseball- oder Basketballspielen in den USA kann ich nichts sagen. Möglicherweise sind dort die Sicherheitsmaßnahmen effektiver. Auch hier würde noch viel mehr passieren, wenn nicht zahlreiche Polizeikräfte im Einsatz wären.

Nameless hat am 04.08.2012 12:05:57 geschrieben :

Singer/Levine/Jou
Zitat: "Ich interpretiere nicht eigenwillig, sondern Sie zitieren aus der Zusammenfassung, die hier nicht in Einklang mit dem Volltext ist:
"Among those who preferred heavy metal, 83% reported that they had committed an act of delinquency within the last year, compared to 58% of those who preferred other kinds of music" (S. 323).
"[...] the few youth who preferred classical music have the lowest mean delinquency score." (S. 326)

Im Zweifel werden diese detaillierten Angaben richtig sein, nicht die Zusammenfassung, die vielleicht gar nicht von den Autoren verfasst wurde. Da sind Sie also auf eine falsche Fährte geführt worden. Das ist nicht Ihre Schuld, aber Sie sollten vorsichtig mit Ihrer Kritik an jemandem sein, der im Gegensatz zu Ihnen den vollständigen Aufsatz - und viele andere - gelesen und ausgewertet hat."

Ich habe lediglich zugriff auf den Abstract, welcher in einer wissenschaftlichen Arbeit lediglich die wichtigsten Ergebnisse und deren Schlussfolgerungen enthält.
Was sie aus dem Volltext zitieren, ist vermutlich das Ergebnis der Umfrage. Noch nicht berücksichtigt sind in diesem Ergebnis die anderen Faktoren, die die Studie untersucht hat, nämlich elterliche Erziehung, Kontakt zu kriminellen Freunden und Wichtigkeit der Schule, sowie die Noten. Und hier hat sich offensichtlich gezeigt, dass unter den Metal Hörern, diejenigen, deren Eltern sich wenig um sie kümmern, am häufigsten Straffällig wurden. Genauso wird der Kontakt mit kriminellem Umfeld als signifikant eingestuft, das hören von Heavy Metal alleine jedoch nicht.

(Quelle: https://www.ncjrs.gov/App/publications/Abstract.aspx?id=144462 )

Wenn sie nur aus dem Ergebnisteil zitieren, und die Verbindungen zu den anderen Faktoren außer Acht lassen, haben sie natürlich recht. Das ist aber mitnichten wissenschaftlich. Da wurden sie wohl auf eine falsche Fährte gelockt...
 
Kommentar: Es ist sehr wohl wissenschaftlich, weil ich Ergebnisse der Studie korrekt wiedergegeben habe. Im übrigen haben andere Studien tatsächlich keinen signifikanten Unterschied zwischen der Delinquenz von Metal- und anderen Gewaltmusikhörern ergeben. Das bestätigt aber nur meine Ansicht, dass nicht nur die extremsten Gewaltmusikstile gefährlich sind.

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