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Nachdem rechtswidrige Inhalte in das Gästebuch gestellt wurden, werden die Einträge erst nach Freischaltung durch mich veröffentlicht.
Auch Einträge, die bloße Werbung darstellen, werden gelöscht.
Beleidigungen lösche ich nicht, da sie Bestätigung meiner Thesen über Gewaltmusik und deren Hörer sind.
Man darf natürlich auch über andere Themen schreiben ...

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 Gert Schneider hat am 01.08.2012 04:24:44 geschrieben:
   Typisch, typisch...
Der Abtprimas der Benediktiner, Notker Wolf, der ja bekanntermaßen eine Vorliebe für "Gewaltmusik" hat, und sie als E-Gitarrist einer Rockband unerhörterweise auch noch spielt, zählen Sie den auch zu den typischen Vertretern von Liebhabern der "Gewaltmusik"?
Oder sehen Sie diese Tatsache als einen Beweis für die fortgeschrittene Infiltration und Kontamination unserer Gesellschaft mit dem korrumpierenden Gift "Gewaltmusik"?
Diese Frage habe ich mir hiermit wahrscheinlich selbst beantwortet, oder...?
Kommentar : Richtig.
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 Gert Schneider hat am 01.08.2012 03:49:02 geschrieben:
   Typisch, typisch...
Herr Dr. Miehling, was Sie unter einem "typischen Gewaltmusihörer" verstehen, dürfte jedermann, der sich mit Ihren Thesen auseinandergesetzt hat, klar sein. Wie definieren Sie denn im Gegensatz dazu den "typischen Klassikhörer"? Sicherlich folgendermaßen: "überdurchschnittlich gebildet, pflichtbewusst, leistungsbereit, vernünftig, selbstbeherrscht und verantwortungsbewusst."
Waren demzufolge Adolf Hitler und Dr.Josef Mengele also keine typischen Klassikhörer? Oder der von mir geschätzte US-amerikanische Schriftsteller Charles Bukowski, der klassische Musik liebte und mit Rockmusik nichts anfangen konnte, dabei allerdings einen Lebensstil pflegte, den Sie einem "Gewaltmusikhörer" unterstellen würden? Ist Angela Merkel, die nach eigener Aussage gerne mal die Rolling Stones hört, eine "typische Gewaltmusikhörerin"? Die verstorbene deutsche Schauspielerin Inge Meysel, die die Musik der Beatles mochte, ebenso wie es der Astrophysiker Stephen Hawking tut?
Oder ist doch eher der psychopathische Massenmörder Charles Manson für Sie ein "typischer Gewaltmusikhörer", den Sie ja auch als Beispiel für den verderblichen Einfluss von "Gewaltmusik" anführen, da er in seinem Wahn an ihn gerichtete Botschaften in die Texte der Beatles hineininterpretierte?
War Adolf Hitler ein typischer Vegetarier? Ihre simplifizierenden Thesen, die auf groben und unzulänglichen Pauschalisierungen aufbauen, greifen einfach nicht.
Kommentar : Das haben Sie gut getroffen.
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 Gert Schneider hat am 01.08.2012 00:53:07 geschrieben:
   Nachsatz
Ich sehe im übermäßigen, ausschließlichen und unreflektierten Medienkonsum vieler Kinder und Jugendlichen, auch vieler Erwachsener, ja durchaus ein Gefährdungspotential. Es ist auch wichtig, dieses zu benennen und zu thematisieren. Aber Ihr ideologisch motivierter Ansatz, das Kind gewissermassen mit dem Bade auszuschütten und mit pauschalisierenden Aussagen und zurechtinterpretierten Statistiken zu versuchen, Ihre eingeschränkte Sicht der Dinge zu legitimieren, ist in keinster Weise hilfreich. Bezeichnend für Ihre sehr vereinfachende Sicht der Dinge finde ich auch, dass Sie als prägende Faktoren für die Persönlichkeitsentwicklung eines Menschen lediglich zwei Umstände geltend machen: seine genetische Disposition und die Art von Musik, die er sich zu Gemüte führt. Andere Parameter ignorieren Sie, oder führen sie wiederum auf den Einfluss von Musik zurück.Das offenbart in der Tat keine differenzierte, wissenschaftliche Herangehensweise!
Wie stellen Sie sich eigentlich eine im Ihren Sinne reglementierte Gesellschaft vor? Eine Art Diktatur der Tugend und der Sittlichkeit, im Geiste von Robespierre, Savonarola oder Ayatollah Khomeini? Sollen die Menschen ihr Leben als vergeistigte, axxxuelle Asketen verbringen, jederzeit leistungsbereit und vor 22 Uhr im Bett? Ich habe manchmal den Eindruck, Sie übertreiben bewusst, um Ihrem Anliegen zu Aufmerksamkeit zu verhelfen...
Kommentar : Ich mache nicht nur "zwei" Umstände geltend, halte aber diese beiden - Gene und Musik - für die unter den heutigen Lebensumständen (dies bezieht natürlich nicht auf die Gene) wichtigsten; wobei ich immer wieder darauf hinweise, dass auch andere Mediengewalt eine Rolle spielt. Mein Thema aber ist die Musik.
Ihre letzte Frage führt sehr weit. Vorschläge für Maßnahmen gegen Gewaltmusik habe ich schon gemacht; u.a. hier im Gästebuch.
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 Dr. Klaus Miehling hat am 01.08.2012 00:45:28 geschrieben:
   Teil II des Textes von Gert Schneider
"Und um jetzt mal etwas zu polemisieren: Ich bin der Ansicht, dass Sie ein von Ängsten und fixen Ideen getriebenes, selbstgerechtes, autoritätshöriges, lustfeindliches Männlein sind, dem jegliche Form von Leidenschaft fremd und suspekt ist.
Vielleicht sollten Sie einfach mal mit einer Frau (oder einem Mann, je nachdem, wo ihre Präferenzen liegen) in die Kiste steigen, möglicherweise werden Sie dann ein wenig entspannter. Aber es ist wohl davon auszugehen,dass Ihnen das Probleme bereiten dürfte, beziehungsweise, dass Ihnen diese Form der menschlichen Nähe leider versagt wird.
Ich wünsche Ihnen noch viel Spass mit Ihrer kleinkarierten, selbstauferlegt eingeschränkten Existenz."
Kommentar : Da das Programm nicht mehr als 2000 Zeichen pro Eintrag akzeptiert, musste ich den zweiten Teil des Textes hierherkopieren.
Wieder ein schönes Beispiel für das Argumentationsniveau eines Gewaltmusikhörers.
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 Dr. Simon Brioss hat am 31.07.2012 20:20:11 geschrieben:
   Heimseite von Johannes Kaplan
Mein sehr geehrter Herr Dr. Miehling!
Nachdem ich mich nun etwas eingehender mit der Heimseite von Herrn Johannes Kaplan beschäftigt habe, bin ich zu der Auffassung gelangt, dass die dort vertretenen Beiträge offensichtlich nicht dazu gedacht sind, dass man sie ernst nimmt. Insbesondere der Artikel über die zunehmende Beliebtheit von sogenanntem "Bubble Tea" bestätigt meiner Meinung nach diesen Eindruck doch sehr stark. Daher möchte ich umgehend meine Empfehlung dieser Heimseite zurücknehmen. Ich muss leider auch sagen, dass ich von Herrn Kaplan in diesen Angelegenheiten etwas mehr Seriosität erwartet hätte.
Ihnen, verehrter Herr Dr. Miehling, wünsche ich noch einen angenehmen weiteren Wochenverlauf.

Ihr Dr. Simon Alexander Brioss
Kommentar : Wie gesagt, der hier schreibende Herr Kaplan sagte einmal, dass er mit dem Betreiber jener Netzseite, die ich auch für Satire halte, nicht identisch ist.
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 Nameless hat am 31.07.2012 17:26:40 geschrieben:
   @Gert Schneider
Herr Schneider, sie sollten dem guten Herrn Miehling nicht mit Statistik kommen. Da hat ers nämlich nicht so mit. Das fängt schon beim Unterschied von Korrelation und Kausalzusammenhang an.
Ich habe in den letzten 6 Jahren schon mehrfach die Frage nach statistisch relevanten Daten/Betrachtungen gestellt, aber nie eine Antwort erhalten.

@Herr Miehling: ja, die Musik gehört zur Sozialisation. Den Beweis, dass sie der wichtige, ja übermächtige Faktor ist als den sie ihn immer wieder darstellen, müssen sie aber noch erbringen.

Kommentar : Ohne dass ich Ihre verstreuten Beiträge nochmals aufsuche: Wenn Sie nach Daten gefragt haben, habe ich Ihnen zweifellos entsprechende Studien genannt oder wenigstens auf Texte hingewiesen, in denen ich mich auf diese Studien beziehe. Ausführlich in "Gewaltmusik. Populäre Musik und Werteverfall" (2010), zusammengefasst in "Hatte Platon doch recht?", einsehbar hier auf meinen Netzseiten.
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 Gert Schneider hat am 31.07.2012 02:15:02 geschrieben:
   Ihre abstrusen Thesen
Eine Binsenweisheit der Sozialpädagogik ist die Tatsache, dass Menschen in erster Linie geprägt werden durch das unmittelbare soziale Umfeld, in dem sie aufwachsen, unabhängig von der Art der Musik, mit der sie dort konfrontiert werden. Ein Kind, dessen prügelnder, trinkender Vater gerne Klassik hört, wird sehr wahrscheinlich grössere Probleme mit seiner Sozialisation haben, als ein Kind, das in einem liebevollen, fördernden Elternhaus aufwächst, in dem gerne Rockmusik gespielt wird. Im Übrigen sind Sie hier der Unbelehrbare, der nur das sieht, was er sehen möchte. Es hätte mir eigentlich klar sein müssen, dass eine Diskussion mit Ihnen keinen Sinn hat. Sie möchten im Grunde auch nicht diskutieren, das heißt: Argumente gegeneinander abwägen und den eigenen Standpunkt gegebenenfalls hinterfragen, sie möchten missionieren. Ihre Thesen sind für Sie sakrosankte, unumstößliche Wahrheiten. Lassen Sie sich Eines gesagt sein, Herr Dr. Miehling: Sie sind nicht der Mahner in der Wüste. Sie sind auch nicht der verfemte Überbringer schlechter Nachrichten, der von der allgemeinen Öffentlichkeit ignoriert oder geringgeschätzt wird, weil er unbequeme Wahrheiten zur Sprache bringt. Sie sind schlicht und ergreifend auf dem Holzweg, mit Ihrer plump vereinfachenden Sicht der Dinge.
Kommentar : Da der Text zu lang ist, muss ich ihn aufteilen.
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 Gert Schneider hat am 30.07.2012 12:44:54 geschrieben:
   Nachsatz
Ich möchte noch gerne festgestellt haben, dass es sich hierbei auch nicht um eine "These" meinerseits handelt,sondern schlicht und ergreifend um meine alltägliche Erfahrung im Umgang mit Menschen. Sind etwa die integren und charakterfesten Menschen in Ihrem privaten und beruflichen Umfeld immer und ausschließlich reine Klassikhörer? Das könnte ich mir in Ihrem speziellen Fall sogar vorstellen, da Ihr Freundes- und Bekanntenkreis von einer überschaubaren Grösse sein dürfte... Da der Grossteil der Bevölkerung musikalische Vorlieben im Bereich der sogenannten U-Musik pflegt, ist es nur folgerichtig, dass Straftätern dann eben auch mehrheitlich solche Präferenzen nachgewiesen werden können. Und wenn diese im Verhältnis zur Klassik einen signifikant höheren Anteil ausmachen, als im Bevölkerungsdurchschnitt, liegt das daran, dass Straftäter im allgemeinen aus prekären sozialen Verhältnissen stammen, in denen Bildung und Hochkultur eben in der Regel einen geringeren Stellenwert haben, als das im Durchschnitt der Fall sein mag. Es bedeutet mitnichten, dass die Musik einen schlechten Einfluss ausgeübt hat. Die Sozialisation macht einen Menschen zu der Person, die er ist. Ein Akademikerkind, das gerne Hip-Hop hört, wird wahrscheinlich einen anderen Weg im Leben gehen, als das Kind von arbeitslosen Alkoholikern, das ebenfalls gerne Hip-Hop hört.
Kommentar : "Die Sozialisation macht einen Menschen zu der Person, die er ist."

Und was spielt in der Sozialisation der allermeisten Menschen eine entscheidende Rolle? Die Musik!
Das ist nicht nur meine Meinung, sondern geradezu eine Binsenwahrheit der Sozialpädagogik.
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 Gert Schneider hat am 30.07.2012 04:21:35 geschrieben:
   Ihre abstrusen Thesen
Diese "These" ist allein schon dadurch belegt, dass die überwiegende Mehrheit der Menschen, vereinzelt oder ausschließlich, Musikgenres zugetan ist, die für Sie unter das Kriterium "Gewaltmusik" einzuordnen sind. Das haben Sie schließlich selbst in Ihren Ausführungen dargelegt und beklagt. Also müssten demzufolge geschätzte 85-90% unserer Mitbürger, die eben nicht wie Sie ausschließlich sogenannte "E-Musik" (ich habe mit diesem unzureichenden Begriff meine Schwierigkeiten) hören, kriminelle Ambitionen hegen, bzw. schon einmal straffällig geworden sein. Bitte ersparen Sie mir jetzt das Argument mit dem Beispiel des Rauchens, kommen Sie mir jetzt auch nicht mit der relativierenden Aussage, Sie würden in der "Gewaltmusik" nicht die alleinige Ursache für den Werteverfall sehen.
Kommentar : Wenn Sie Argumente nicht zur Kenntnis nehmen wollen, sind Sie unbelehrbar.
Im übrigen haben in Umfragen bis zu 90 % der Jugendlichen zugegeben, alleine im Jahr vor der Umfrage eine Straftat begangen zu haben.
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 Gert Schneider hat am 29.07.2012 23:56:06 geschrieben:
   Ihre abstrusen Thesen
Herr Dr. Miehling, ist Ihnen bei Ihrer abenteuerlichen Argumentation eigentlich auch klar, wie viele Menschen regelmäßig von Ihnen als "Gewaltmusik" verunglimpfte Musik bewusst und zu ihrer Unterhaltung und Freude hören, ohne dass das irgendwelche, wie auch immer geartete, negative Auswirkungen auf ihren Charakter hat? Zum Beispiel unsere Bundeskanzlerin, der Bankangestellte hinter dem Schalter, der Lehrer, der Hausarzt, die Kindergärtnerin, die Supermarktkassiererin, der Streifenpolizist...
Die allermeisten der von Ihnen so bezeichneten "Gewaltmusikhörer" sind ebensolche unbescholtene und rechtschaffene Mitbürger wie Sie und Ich, daher wäre es meines Erachtens durchaus angebracht, Sie würden auf Ihre reflexartig wiederholte Aussage "Typisch Gewaltmusikhörer" verzichten, da es eben den "typischen Gewaltmusikhörer" nicht gibt, ausser in Ihrer Fantasie.
Kommentar : Sie nennen meine Thesen "abstrus"; aber wie belegen Sie Ihre These, dass die "allermeisten" Gewaltmusikhörer "unbescholtene und rechtschaffene Mitbürger" seien?
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