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Beleidigungen lösche ich nicht, da sie Bestätigung meiner Thesen über Gewaltmusik und deren Hörer sind.
Man darf natürlich auch über andere Themen schreiben ...

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 Gert Schneider hat am 05.08.2012 02:28:35 geschrieben:
   Umfrage
Ich kann jetzt leider nicht mehr auf Ihr Buch zurückgreifen, da ich es vor einer Woche wieder in der Bibliothek abgegeben habe. Die Umfragen, von denen ich jetzt gelesen habe, bezogen sich auf die Gesamtheit aller Delikte, also Ordnungswidrigkeiten und Straft4aten. Da ist in der Tat von 85 - 90 % der Bevölkerung die Rede, mit einer angenommenen Dunkelziffer von annähernd 100 %.
Ich würde dazu jetzt gerne die Meinung eines Experten,eines Juristen oder Soziologen, hören, es wäre sicherlich hilfreich, wenn sich dies bewerkstelligen liesse.
Kommentar : Juristen bzw. Kriminologen und Soziologen stützen sich natürlich neben der PSK auf genau solche Umfragen. Ich habe sie soziologischer und kriminologischer Literatur entnommen.
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 Nameless hat am 05.08.2012 01:34:36 geschrieben:
   ...
"Es ist sehr wohl wissenschaftlich, weil ich Ergebnisse der Studie korrekt wiedergegeben habe."

Naja... wenn die Autoren der Studie offensichtlich zu dem Schluss kommen, dass Heavy Metal hören alleine nicht zu einem höheren Delinquenz-Score führt, dann müssen die Ergebnisse ja wohl darauf hinweisen, dass die anderen Faktoren (in diesem Fall die Erziehung und Kontakt zu Kriminellem Umfeld) wichtiger als die musikalischen Präferenzen einzuschätzen sind. Das verschweigen sie aber, indem sie nur einen minimalen Auszug der nackten Daten zitieren.
Ich finde das schon sehr irreführend. Und dafür, dass sie der Erziehung beispielsweise jeglichen Einfluss am Werdegang einer Person absprechen (haben sie in der Vergangenheit dieser Diskussion jedenfalls mal behauptet), weist diese Studie ja immerhin einen signifikanten Einfluss bei Metal Hörern nach, wenn diese fehlt!


Und das andere Studien keine Unterschiede zwischen Hörern verschiedener Musikstile feststellen, spricht meiner Meinung nach ebenfalls nicht für ihre These. Wenn die Grundgesamtheit der betrachteten Bevölkerungsgruppe (Hörer Populärer Musik != Klassik) zu fast 100 % die Gesamte Bevölkerung ausmacht, zeigt das eher, dass die Tendenz zu kriminellen Handeln nicht mit den musikalischen Präferenzen zu erklären ist und nicht, das der betrachtete Faktor (die Musik) in allen untersuchten Ausprägungen gleichermaßen gefährlich ist.

Kommentar : Bestimmt habe ich der (ich nehme an, Sie meinen: elterlichen) Erziehung nicht "jeglichen Einfluss am Werdegang einer Person" abgesprochen. Ab der Pubertät allerdings ist der Einfluss der Eltern nur noch minimal bzw. führt sogar zu kontraproduktiven Trotzreaktionen. Aber Erziehung sind ja nicht nur die Eltern. Die Medien sind für die meisten Jugendlichen zum wichtigsten Erzieher geworden.

Zu Singer/Levine/Jou: Es ist richtig, dass die Autoren auch andere Effekte untersucht haben; doch ein bestimmter Musikgeschmack tritt eben häufig mit bestimmten anderen Parametern zugleich auf; das sind gewissermaßen szenetypische Parameter. Auch kann man fragen, ob nicht wiederum diese anderen Parameter vom Musikkonsum beeinflusst sind. So können z.B. schlecht erziehende Eltern selbst Gewaltmusik hören, oder gewaltmusikhörende Jugendliche eher kriminelle Freunde haben. Hinzu kommt, dass die "parental supervision" ja nicht unbedingt den Charakter der Jugendlichen ändert, sondern ihnen nur weniger Gelegenheiten zu Straftaten lässt! Die Kausalität kann mit einer solchen Studie nicht definitiv festgestellt werden. Für mich war das Ergebnis wichtig, wie kriminell verschiedene Hörertypen im Vergleich zunächst einmal sind. Und da bietet diese Studie nicht mehr als die beiden genannten Prozentzahlen von HM-Hörern und Durchschnitt, sowie die Bemerkung über die geringste Delinquenz bei den Klassikhörern.
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 Johannes Kaplan hat am 04.08.2012 23:55:58 geschrieben:
   Blick über den Tellerrand
Diesen Artikel zum Thema "digitale Demenz" kann ich Ihnen zur Lektüre empfehlen: http://computer.t-online.de/prof-spitzer-digitale-demenz-computer-machen-dumm/id_58411690/index

Wie sind Ihre Ansichten zu diesem Thema, Herr Dr. Miehling?
Kommentar : Danke! Speziell dazu habe ich mir noch keine Meinung gebildet. Aber ich habe keinen Grund, die Aussagen von Prof. Spitzer anzuzweifeln.
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 Gert Schneider hat am 04.08.2012 22:06:21 geschrieben:
   Ihre abstrusen Thesen
Und Ihrer Annahme, dass die bedauerlicherweise immer mal wieder vorkommenden Gewaltausbrueche bei Fussballspielen auf die Beschallung der Stadien mit Populärmusik zurückzufuehren sei, möchte Ich entgegenhalten, dass dies bei anderen sportlichen Großveranstaltungen oftmals ebenso der Fall ist,beispielsweise bei Baseball- oder Basketballspielen in den USA, ohne dass es zu Gewaltdelikten in einer nennenswerten Grössenordnung kommt.
Von den olympischen Spielen ganz zu schweigen.
Was haben Sie dazu zu sagen?
Kommentar : Dazu habe ich erstens zu sagen, dass ich der Musik selbstverständlich keine Alleinschuld gebe, und zweitens, dass neben der unmittelbaren Musikwirkung in den Stadien natürlich auch der langfristige Musikkonsum der Randalierer eine Rolle spielt. Zu Baseball- oder Basketballspielen in den USA kann ich nichts sagen. Möglicherweise sind dort die Sicherheitsmaßnahmen effektiver. Auch hier würde noch viel mehr passieren, wenn nicht zahlreiche Polizeikräfte im Einsatz wären.
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 Nameless hat am 04.08.2012 12:05:57 geschrieben:
   Singer/Levine/Jou
Zitat: "Ich interpretiere nicht eigenwillig, sondern Sie zitieren aus der Zusammenfassung, die hier nicht in Einklang mit dem Volltext ist:
"Among those who preferred heavy metal, 83% reported that they had committed an act of delinquency within the last year, compared to 58% of those who preferred other kinds of music" (S. 323).
"[...] the few youth who preferred classical music have the lowest mean delinquency score." (S. 326)

Im Zweifel werden diese detaillierten Angaben richtig sein, nicht die Zusammenfassung, die vielleicht gar nicht von den Autoren verfasst wurde. Da sind Sie also auf eine falsche Fährte geführt worden. Das ist nicht Ihre Schuld, aber Sie sollten vorsichtig mit Ihrer Kritik an jemandem sein, der im Gegensatz zu Ihnen den vollständigen Aufsatz - und viele andere - gelesen und ausgewertet hat."

Ich habe lediglich zugriff auf den Abstract, welcher in einer wissenschaftlichen Arbeit lediglich die wichtigsten Ergebnisse und deren Schlussfolgerungen enthält.
Was sie aus dem Volltext zitieren, ist vermutlich das Ergebnis der Umfrage. Noch nicht berücksichtigt sind in diesem Ergebnis die anderen Faktoren, die die Studie untersucht hat, nämlich elterliche Erziehung, Kontakt zu kriminellen Freunden und Wichtigkeit der Schule, sowie die Noten. Und hier hat sich offensichtlich gezeigt, dass unter den Metal Hörern, diejenigen, deren Eltern sich wenig um sie kümmern, am häufigsten Straffällig wurden. Genauso wird der Kontakt mit kriminellem Umfeld als signifikant eingestuft, das hören von Heavy Metal alleine jedoch nicht.

(Quelle: https://www.ncjrs.gov/App/publications/Abstract.aspx?id=144462 )

Wenn sie nur aus dem Ergebnisteil zitieren, und die Verbindungen zu den anderen Faktoren außer Acht lassen, haben sie natürlich recht. Das ist aber mitnichten wissenschaftlich. Da wurden sie wohl auf eine falsche Fährte gelockt...
Kommentar : Es ist sehr wohl wissenschaftlich, weil ich Ergebnisse der Studie korrekt wiedergegeben habe. Im übrigen haben andere Studien tatsächlich keinen signifikanten Unterschied zwischen der Delinquenz von Metal- und anderen Gewaltmusikhörern ergeben. Das bestätigt aber nur meine Ansicht, dass nicht nur die extremsten Gewaltmusikstile gefährlich sind.
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 Gert Schneider hat am 04.08.2012 04:40:53 geschrieben:
   Nachtrag
Im Übrigen bezeichnet das Begehen einer Ordnungswidrigkeit noch keine Straftat. Drücken Sie sich bitte präziser aus, oder wollen Sie doch nur polemisieren?
Kommentar : Bei den Umfragen ging es tatsächlich um Straftaten, nicht um Ordnungswidrigkeiten.
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 Gert Schneider hat am 04.08.2012 04:29:44 geschrieben:
   Nachtrag zu &quot;Umfrage wegen Straffälligkeit&quot;
Und falls es tatsächlich der Fall sein sollte, das jeder Mensch mindestens einmal im Leben etwas illegales tut, aber es in Umfragen nur 85 - 90 % zugeben, ist die Aussagekraft einer solchen Umfrage null und nichtig, in Bezug auf den Delinquenzscore von Populärmusikhörern.
Kommentar : Selbst wenn das der Fall sein sollte, was ich mir nicht vorstellen kann (abgesehen von unbeabsichtigten Handlungen), so bleibt doch die Erkenntnis aus der genannten Untersuchung sowie aus anderen, dass der "Delinquenzscore" von Populärmusikhörern höher ist, denn er berücksichtigt Anzahl und Schwere der Straftaten.
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 Gert Schneider hat am 04.08.2012 03:50:01 geschrieben:
   Umfragen zu Straffälligkeit
Sie haben recht, was den prozentualen Anteil von straffällig geworden Menschen in der Gesellschaft betrifft. Ich ging nicht davon aus, dass auch kleinere Vergehen mit einbezogen wurden. Es wird an manchen Stellen sogar behauptet, dass jeder Mensch einmal im Leben eine illegale Tat begeht, ob wissentlich oder unwissentlich. Von Ihnen natürlich mal abgesehen.
B. K., sind Sie nicht Jurist, wie ich glaube, mal einem Kommentar entnommen zu haben? Könnten Sie vielleicht gegebenenfalls etwas dazu sagen? Das wäre nett.
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 Gert Schneider hat am 04.08.2012 02:15:30 geschrieben:
   Ihre Bigotterie
Mein Moralverständnis ist mit Sicherheit nicht dasjenige, dass Sie mir unterstellen. Es geht auf jeden Fall weit über die angstbesessene, bornierte Weltsicht eines pedantischen, lebensunerfahrenen und weltfremden Zwangscharakters mit übersteigertem Sicherheitsbeduerfnis, wie Sie einer sind, hinaus.
Ich habe mich jetzt auch mal auf der Homepage Ihrer Bürgerinitiative FILZ umgesehen. Auch hier drängt sich sehr schnell der Eindruck auf, dass Sie sich eines Anliegens bemächtigen, um Ihr Denunzianten- und Querulantentum ausleben zu können. Also versuchen Sie bitte nicht, anderen Leuten was von Moral zu erzählen, Sie Wicht!
Kommentar : Vielleicht sollte ich solche Unverschämtheiten löschen; andererseits bestätigen sie ja nur meine Thesen.
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 Johannes Kaplan hat am 03.08.2012 20:53:38 geschrieben:
   ungewöhnlicher Diebstahl bei Gewaltmusik-Festival
Möglicherweise haben Sie von dieser Straftat - da sie einige Wochen zurückliegt - schon anderweitig erfahren. http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=10134896/d4gpol/index.html

Offenbar ist unter dem Einfluß von Gewaltmusik und Drogen keine Schnapsidee zu abwegig, als daß sie nicht in einer schweren Straftat enden könnte.
Kommentar : Danke, diese Meldung kannte ich noch nicht!
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