Gästebuch

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Beleidigungen lösche ich nicht, da sie Bestätigung meiner Thesen über Gewaltmusik und deren Hörer sind.
Man darf natürlich auch über andere Themen schreiben ...

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Herr Merkt (Homepage) hat am 16.03.2013 19:12:03 geschrieben :

Korrelationen lassen sich nicht als Kausalitäten interpretieren
Es schmälert meine Meinung über Ihre angeblich fundierten Aufsätze doch sehr, dass Sie offensichtlich nicht einmal wissen, dass eine Korrelation keine Kausalität, sondern lediglich einen wie auch immer gearteten Zusammenhang zweier Merkmale impliziert. Mehr als heiße Luft kommt dabei nicht heraus.

Viele Grüße in Ihre Parallelwelt,
Herr Merkt
 
Kommentar: Siehe meinen Kommentar zu "Svidur".

Zuzey Zap-a-Lot hat am 16.03.2013 19:00:27 geschrieben :

Entscheidende Ursache des Werteverfalls und weitere Schriften
Herr Dr. Miehling,
von einen Akademiker hätte ich bessere Recherche erwartet.
Da es mir nicht möglich ist all ihre Fehler aufzulisten gehe ich hier nur auf einen extrem üblen Schnitzer ein. In der oben angegebenen Schrift "Entscheidende Ursache des Werteverfalls" gehen Sie z.B. darauf ein, dass die Ursache "auch in auffallender Verbindung zu illegalen Drogen stehen" muss, da sich Drogendelikte in Deutschland zu ebendieser Zeit "vervierundneuzigfachten". Ein großartiges Beispiel sehr schlechter Recherche. Der starke Anstieg der Drogendelikte könnte nicht u.U. auch daran liegen, dass viele Substanzen bis dahin nicht einmal illegal, sondern teilweise gesellschaftlich akzeptiert waren und erst durch den von den USA iniziierten "War on Drugs" in die Illegalität gerückt wurden. Das dieser "Krieg gegen Drogen" ebenso wie die Verunglimpfung der Jazzmusik größtenteils rassistisch motiviert war dürfte vielleicht sogar Ihnen bekannt sein.

Weitere Ausführungen über grobe Fehler in Ihren "Hassreden" auf die moderne Musik lasse ich jetzt einfach mal geflissentlich beiseite... ebenso wie die kriminellen Energien und den Drogenkosum vieler Klassikkomponisten.

MfG
ZzZ
 
Kommentar: Wann welche Drogen illegal wurden, ist eine andere Frage, und hat nichts mit "schlechter Recherche" zu tun. Im übrigen habe ich das in meinen "Gewaltmusik"-Büchern (wenn auch nicht lückenlos) angegeben. So wurden z.B. Heroin und Opioide bereits 1925 weltweit verboten. Wenn Gesetze geändert werden, muss man sich eben danach richten. So etwas geschieht laufend. Wenn in einer Straße eine neue Geschwindigkeitsbegrenzung vorgeschrieben wird, können Sie sich auch nicht darauf berufen, dass Sie vor einem Jahr noch schneller hätten fahren dürfen.

DS hat am 16.03.2013 18:30:25 geschrieben :

Uhja, wie geil!
Gibts das? "Populäre Musik" als Ursache für die Probleme der modernen Gesellschaft? Interessanter Ansatz...

Mir schlottern grade die Knie vor all den zähnefletschenden, kindermordenden und satanischen Ingenieuren in meinem Studiengang, von denen ca. 90% Rock und verstärkt Metal hören.
Ach ja, weil Sie immer Argumente wollen und sich ja anscheinend hauptsächlich auf Studien berufen: http://www.zeit.de/2011/52/L-P-Pinker
Und ich gestehe, ich hab NICHT alle Ihre Aufsätze gelesen. Sowas Nervtötendes...fast noch schlimmer als religiöse Fanatiker, die drauf bestehen, dass ohne Religionen keine Moral und kein Frieden möglich ist. Aber genauso schwachsinnig.

Ach ja: rock on!
 
Kommentar: Sie haben nicht viel verstanden. Es geht um weit mehr als Mord und Satanismus, die nur Teilbereiche möglicher Auswirkungen sind.

R hat am 16.03.2013 17:56:43 geschrieben :

Danke!
Danke, wir haben sehr gelacht
 

Svidur hat am 16.03.2013 17:51:34 geschrieben :

Verallgemeinerungen
Da ich Ihr Buch nicht gelesen habe, ist es natürlich möglich, dass sie darin auf die nachfolgenden Punkte eingehen; doch selbst wenn dies der Fall ist, hielte ich ihre Erwähnung in Ihren online verfügbaren Schriften für sinnvoll.

Dass Sie in Ihrem Aufsatz über Punkrock die Straight-Edge-Bewegung nicht erwähnen, könnte man wohl bestenfalls als nachlässig betrachten.
Die im selben Aufsatz aufgestellte Behauptung, klassische Musik sei kompositorisch anspruchsvoller als Populärmusik, erscheint mangels jeglicher Beweise und Quellen nicht sehr glaubhaft (auch wenn sie natürlich spezifisch für Punk tendenziell zutrifft).

Dass Sie davon auszugehen scheinen, dass Jeder entweder klassische oder populäre Musik bevorzugt, halte ich im Übrigen für eine falsche Disjunktion; ebenso gehen Sie, wenn ich nichts übersehen habe, nicht auf die Einflüsse der klassischen Musik auf verschiedentliche populärmusikalische Genres ein.

Dass Sie desweiteren nur Korrelationen aufzeigen, ohne nachzuweisen, dass eine Kausalbeziehung in der in Ihrer Argumentation behaupteten Richtung vorliegt, könnten Sie zumindest etwas besser verschleiern.
 
Kommentar: Es liegt in der Natur der Sache, dass Wirkungen auf die menschliche Psyche niemals mit naturwissenschaftlicher Exaktheit nachgewiesen werden können. Man kann aber seinen gesunden Menschenverstand einschalten und die vielen zusammenpassenden Indizien zur Kenntnis nehmen: Korrelationen - Erfahrungsberichte - Ausschreitungen bei Konzerten - chronologische Zusammenhänge - unser Wissen über Hirnfunktionen und Lernvorgänge.

ich hat am 16.03.2013 17:14:08 geschrieben :

Satire
Erstklassige Satire-Texte die sie in Ihrem "Aufsätze" bereich zu Verfügung stellen.
 

Nein hat am 16.03.2013 16:31:57 geschrieben :

?!?
haben sie jemals gelesen was sie da geschrieben haben?
nicht'mal das mittagsprogramm von RTL, Sat1 und RTL II liefert größeren Bulls*** als sie hier
ich hör seit kindheit rnb hip hop rap jazz und rock und hab jetzt im abi nen schnitt von 2.2 wie war des noch mal mit der dummheit??
 
Kommentar: Haben SIE jemals gelesen, was ich geschrieben habe?

Der Besserwisser hat am 16.03.2013 03:34:20 geschrieben :

Ihre Musik
Ach, Herr Dr. Miehling, ich befürchte fast, dass die Musikwelt nicht wirklich auf einen sich selbst überschätzenden komponierenden Musikwissenschaftler gewartet hat, der versucht, die Meister des Barock, wie Händel, Bach, Lully und Purcell ,zu imitieren, ohne einen Hauch von Eigenständigkeit und Originalität in seinem musealen Musik- und Kunstverständnis vorweisen zu können. Oder glauben Sie das etwa?
 
Kommentar: Was Sie schreiben ist Unsinn, den Sie sich, vermutlich angeregt durch die Kritik meiner Judas-Passion in der Badischen Zeitung, zusammenfantasieren.

Klaus Eberking hat am 16.03.2013 03:20:45 geschrieben :

Gewaltmusik
Ich blähe sie an!
 

Der Besserwisser hat am 15.03.2013 00:23:38 geschrieben :

Ihre Musik
Ihre Kompositionen müssen doch nicht ausschließlich von Ihnen selbst aufgeführt werden. Gibt es denn kein Barockorchester, das hin und wieder ein Werk von Ihnen aufführt? Tonträgeraufnahmen scheint es ja auch von keinem einzigen Opus aus Ihrem Œuvre zu geben.
Von einer Oper oder einem Oratorium möchte ich da ja gar nicht sprechen, dieser Aufwand würde Ihre Möglichkeiten selbstverständlich übersteigen. Aber eine Chaconne oder ein Streichquartett?
Solange Ihre Musik nirgendwo aufgeführt wird und in konservierter Form lediglich als MIDI-Files existiert, wie können Sie da davon ausgehen, dass Ihre Musik noch gespielt werden wird, "wenn die meisten Gewaltmusiker längst vergessen sind"?
 
Kommentar: Weil es jederzeit anfangen kann. Die Noten sind veröffentlicht; größtenteils im Netz, einiges auch bei Verlagen. Übrigens gibt es durchaus Aufführungen. 2009, im bisher "besten" Jahr, waren es meiner Zählung nach 24.
Barockorchester spielen eben normalerweise nur "alte" Musik. Es gibt Ausnahmen, aber da zählen "Beziehungen". So spielt z.B. das hiesige Freiburger Barockorchester Musik von Brice Pauset, der wie der Konzertmeister an der hiesigen Musikhochschule unterrichtet.

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