Gästebuch

Nachdem rechtswidrige Inhalte in das Gästebuch gestellt wurden, werden die Einträge erst nach Freischaltung durch mich veröffentlicht.
Auch Einträge, die bloße Werbung darstellen, werden gelöscht.
Beleidigungen lösche ich nicht, da sie Bestätigung meiner Thesen über Gewaltmusik und deren Hörer sind.
Man darf natürlich auch über andere Themen schreiben ...

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Klaus hat am 17.03.2013 19:54:20 geschrieben :

danke für diese Satireseite
hmm - als Liebhaber jegl. Musik (v.a. Klassik) muss ich die zu vereinfachte Hypothese mal etwas humorvoll hinterfragen:
- früher: fast nur Klassik/Barock-Musik
- früher: mehr (europ.) Kriege http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Kriegen#Neuzeit

einfache Korrelationen sind unwissenschaftlich - das wissen auch Storch und Baby
 
Kommentar: Es geht hier nicht um Kriege, die Sache der Politik sind, sondern um Charakterveränderung.

Korrelationen müssen nicht auf Kausalitäten hinweisen, aber wo Kausalitäten sind, sind auch Korrelationen. Manche Studien haben sogar eigens weitere mögliche Kausalfaktoren ausgeschlossen oder auch die Gegenprobe gemacht, indem sie den Zusammenhang zwischen Kriminalität und späterem Musik- oder auch Gewaltvideospielkonsum unstersucht haben. Hier bestand kein signifikanter Zusammenhang, umgekehrt aber schon!

Lassek hat am 17.03.2013 16:05:43 geschrieben :

Lieblingszeit und Triebunterdrückung vs. Dionysos
Wenn Sie sich aussuchen könnten, in welcher Zeit Sie am liebsten geboren worden wären, würde ich mal vermuten, dass Ihnen die Restaurations- und Biedermeierzeit Metternichs nach 1815 ganz recht wäre(?) Wohin Selbstbeherrschung (Triebunterdrückung), Sittenstrenge, Moralismus und Kleinbürgerlichkeit führen kann, illustriert auf sehr authentische Weise Michael Hanekes großartiger Film "Das weiße Band" Er spielt in einer etwas späteren, aber letztlich ähnlichen Zeit (1913). Ich würde Ihnen diesen Film gerne wärmstens ans Herz legen! (Infos z.B. auf film-zeit.de).

Ich könnte soweit mit Ihnen mitgehen zu sagen, dass Musik eine Art Droge sein kann. Aber wie bei fast allen Drogen kommt es eben auf den verantwortungsbewussten Umgang damit an. Auch eine Wagner-Oper (oder auch Bruckner-Sinfonie) hat etwas rauschhaftes! Mir ist eine Statistik zu Ohren gekommen, dass diejenigen Menschen die glücklichsten und ausgeglichendsten sind, die 1-4Mal im Monat richtig feiern gehen. Genauso wenig wie es verkehrt ist xxx, zu genießen (ich hoffe, Sie gehen soweit wenigstens noch mit!), ist es verkehrt, sich zu populärer Musik gehen zu lassen. Natürlich besteht die Gefahr des Ausartens der Feierei (mir selbst geschehen! Und ich höre nahezu nur Klassik!).
 
Kommentar: (Zweiter Teil wegen Überlänge siehe oben!)

Was Sie "das Lenken(!) dieses Triebs in verhältnismäßig(!) harmlose Formen wie z.B. Musik" nennen, ist ein laienpsychologischer Irrtum. Sie meinen hier offenbar eine kathartische Wirkung von Gewaltmusik. Die Katharsistheorie ist jedoch in bezug auf Mediengewalt in zahlreichen Studien widerlegt worden. Das wird Ihnen fast jeder Medienwissenschaftler oder Aggressionsforscher bestätigen.

Noch ein Kritiker... hat am 17.03.2013 15:34:32 geschrieben :

Kritik
Schade, dass Sie derart gegen die letzten Dekaden der Musikgeschichte derart wettern. Ehrlich gesagt erinnern ihre fixen Ideen an die Ignoranz von religiösen Fanatikern, die wie die Kreationisten nach zahllosen Beweisen immer noch der Meinung sind, die Welt sei vor 3000 Jahren von Gott erschaffen worden. Tatsächlich nennen Sie viele Beispiele für ihre Theoriern ignorieren dabei aber den großen Prozentsatz "drogenfreier" Musiker, die vermutlich sehr empört wären ihre Anschuldigungen zu hören. Sie erwähnen weiterhin dass Musik zwar Ideologien und Gewalt transportieren kann, dass aber nicht immer tut, was eigentlich die Eindringlichkeit ihrer These stark heruntersenkt. Desweiteren ist die sogenannte klassische Musik wohl eher ein Bruchteil der Musik vergangener Zeiten und wäre von ihrer Wirkung auf die Zeitgenosen mit dem modernen Pop durchaus vergleichbar, also die musikalische Mitte während vermutlich gleichzeitig zu allen Zeiten aggressivere Musik grassierte, was man aber retrospektivisch schlecht nachvollziehen kann, es wäre schließlich ignorant zu behaupten frühere Generationen hätten keinen Hass auf ihre Zustände in ihre Musik gelegt. [...]
In der Hoffnung, der Beitrag passt noch ins Gästebuch, ein Student.
 
Kommentar: Nein, der Beitrag war zu lang. Den zweiten Teil kopiere ich in einen neuen Eintrag.

"ignorieren dabei aber den großen Prozentsatz 'drogenfreier' Musiker"

Dazu ein unverdächtiges Zitat des Rockmusikers Alex Conti:
"Ich kenne kaum einen Musiker, der keine Erfahrungen mit Drogen hat.
Musiker kiffen und sniffen, schlucken und spritzen wie andere Leute Kaffee trinken."

Ein Jugendlicher hat am 17.03.2013 15:11:06 geschrieben :

Was ihnen nicht gelegen kommt, kehren sie unter den Tisch. Konstruktive Auseinandersetzung ist etwas anderes.
Viel, was ich hier im Gästebuch gelesen habe, ist Streitsache. Tatsache ist, dass es nicht nur auf die Musik ankommt, sondern insbesondere auf die Sozialisation.

Abschließende Worte zu meinem Kommentar von gestern abend: Natürlich bin ich kein lebender Gegenbeweis, dafür immerhin ein lebendiger Gegenbeleg. Dass sie meine restlichen Argumente dabei beiseite kehren, ist aufschlussreich. Im Übrigen hat die Menschheit wirklich zu viele Probleme, um sich über Streitigkeiten zwischen den Anhängern verschiedener Musikrichtungen auseinanderzusetzen, vor allem wenn es dabei zu solchen wackeligen Theorien kommt wie Ihren. Na ja, Leute, die sich auf ihre Meinung versteift haben, gab es schon immer, und wenn ich mir das Gästebuch so durchschaue, haben sie ja auch nicht allzu viel Einfluss auf die Gesellschaft. Ansonsten wünsche ich noch ein schönes Leben.
 
Kommentar: "Tatsache ist, dass es nicht nur auf die Musik ankommt, sondern insbesondere auf die Sozialisation."

Richtig! Seit Jahrzehnten wird die Jugend hauptsächlich mit Gewaltmusik sozialisiert.

Niklas hat am 17.03.2013 14:40:17 geschrieben :

Plötzlicher Ansturm auf Ihre Gästebuchseite
Na, über mangelnde Aufmerksamkeit können Sie sich im Moment ja nicht beklagen! Was hat denn diesen plötzlichen "Run" auf Ihre Gästebuchseite ausgelöst?
Soo viele Leute, die dem kleinen Klaus einen Teil ihrer kostbaren Zeit widmen! Damit müssten Sie doch eigentlich bei der Damenwelt punkten können, oder?
In Jutta haben Sie ja bereits eine ergebene Verehrerin; unbegreiflicherweise stand sie ja meinem gutgemeinten Vorschlag eher ablehnend gegenüber ...
 
Kommentar: Um die Einträge ins rechte Verhältnis zu bringen: Gestern waren über 3.800 Besucher auf diesen Seiten! Da sind die paar Lästerer fast bedeutungslos.
Ursache für das Interesse ist offenbar eine Erwähnung in der satirischen Netzzeitung www.der-postillon.com.

Statistiker hat am 17.03.2013 13:05:29 geschrieben :

Schön, sehr schön.....
Interessant..... fünf Zeilen gelesen und alles gewusst über den Geisteszustand des Autors......

Weiter so, besser kann man sich nicht lächerlich machen und sich selbst geistig suizidieren.
 
Kommentar: Wer behauptet, nach fünf Zeilen "alles über den Geisteszustand des Autors" zu wissen, ist selbst nicht ganz richtig im Kopf.

Hanswurst hat am 17.03.2013 12:33:39 geschrieben :

Auffällig
Herzlichen Glückwunsch. Muss ’ne Menge Arbeit gewesen sein, die ganzen Informationen zu sammeln und die Artikel zu verfassen. Entweder du bist eines dieser paranoiden xxxlöcher, die in allem Modernen den Untergang des Abendlandes sehen, oder du brauchst einfach nur Aufmerksamkeit. Ersteren sei gesagt: Wer den Wandel einer aufgeklärten Gesellschaft aufhalten will, muss ausgesprochen dämlich sein und außerdem unter extremem Verfolgungswahn leiden. Armes Schwein, du tust mir echt Leid. Sperr dich ein und schmeiß den Schlüssel weg.
 
Kommentar: Da kann ich nur wieder sagen: Typisch Gewaltmusikhörer!

TutnichtszurSache hat am 17.03.2013 12:14:41 geschrieben :

Fragen
Darf man nach Ihren Ansichten eigentlich noch Reggea hören, oder animiert das zu Drogenkonsum und einem "unchristlichen" xxxleben? Sind sie eigentlich in Hinblick auf alles andere ebenfalls derart eingeschränkt und faschistisch veranlagt wie auf Musik? Woher nehmen Sie sich das Recht anderen Leuten vorzuschreiben, was diese hören und was nicht, ich mag keine klassische Musik, bis auf ein paar Ausnahmen, gehe aber auch nicht hin und verbinde diese Musik mit Gewaltexzessen. Darf ich fragen warum Sie der Ansicht sind das der Anstieg an Kriminalität etwas mit Musik zu tun hat und nicht mit dem rapiden Anstieg der Bevölkerung oder der Unfähigkeit des Menschen auf ein harmonisches Zusammenleben?
 
Kommentar: Ich zitiere aus "Gewaltmusik. Populäre Musik und Werteverfall":
"Diese aus Jamaika stammende Musikrichtung wird in der Gewaltmusikszene traditionell mit Cannabiskonsum in Verbindung gebracht. Meng-Jinn Chen et al. konnten das 2006 bestätigen und darüber hinaus feststellen, dass die Bevorzugung von Reggae mit sämtlichen (!) untersuchten Parametern abweichenden Verhaltens positiv korrelierte: neben Cannabis auch mit anderen illegalen Drogen, mit Alkoholkonsum und mit gewalttätigem Verhalten."

Ich persönlich schreibe niemandem vor, welche Musik er hören darf, meine aber wohl, dass eine solch "psychoaktive Substanz", wie der Musikpsychologe Günther Rötter die Musik genannt hat, nicht ohne jede staatliche Kontrolle bleiben sollte.

Wenn Sie Kriminalität mit der "Unfähigkeit des Menschen auf ein harmonisches Zusammenleben" begründen, dann fragt sich doch, woher diese Unfähigkeit kommt! Ein "rapider Anstieg der Bevölkerung" fand in Deutschland in den letzten Jahrzehnten nicht statt. Die Bevölkerungszahl erhöhte sich zwischen 1960 und 2010 gerade mal um 12 %.

Niklas hat am 17.03.2013 11:12:32 geschrieben :

Ihre Musik
Dass Sie ein solider Musikhandwerker sind, bestreitet auch niemand. Nur eben kein herausragender Musiker bzw. Komponist. Noch nicht einmal in Ihrer überschaubaren Wahlheimat Freiburg sind Sie den Leuten ein Begriff.
Die Beatles und die Rolling Stones, beispielsweise, kennt man seit nunmehr 50 Jahren praktisch auf der ganzen Welt. Es dürfte wohl mittlerweile lediglich ein paar Pygmäenstämme in Zentralafrika und ein paar verstreut im Amazonasbecken lebende Indianervölker geben, die noch nie von den 'Fab Four' gehört haben.
Dass Sie in Ihrer altbekannten, realitätsfernen Sicht der Dinge nun versuchen, den Leuten weiszumachen, dass Ihre Musik noch gespielt werden wird, "wenn die meisten Gewaltmusiker längst vergessen sein werden", finde ich ja wirklich putzig, und eben, nun ja, typisch Miehling!
Halten Sie uns alle doch bitte auf dem Laufenden, falls Ihrer Musik in nächster Zeit ein grösserer Popularitätsschub widerfahren sollte, wir wollen ja schließlich nichts verpassen!
 
Kommentar: Sie werden es schon selber merken.

Svidur hat am 17.03.2013 10:58:14 geschrieben :

Psychologie
Doch, Wirkungen auf die menschliche Psyche kann man durchaus mit naturwissenschaftlicher Exaktheit nachweisen; genau das ist die Aufgabe der Psychologie. Wenn Sie an deren Genauigkeit nicht glauben, frage ich mich, warum Sie Ergebnisse psychologischer Studien zitieren (und nicht nachvollziehbare Schlüsse daraus ziehen). Wenn doch, müssten Sie wissen, dass Ihre Thesen einen statistisch signifikanten Beweis bräuchten, dass Musiker und/oder regelmäßige Hörer von Populärmusik aggressiver sind als solche klassischer Musik ‒ wobei auch die Untersuchung von Menschen, die Beides anhören, die andere Musikrichtungen (z.B. traditionelle Musik) bevorzugen oder die gar keine Musik anhören, interessant wäre ‒ und dass nicht nur aggressive Menschen zum Anhören aggressiver Musik tendieren, sondern auch aggressive Musik ihre Hörer in bedenklichem Maße aggressiv macht. Dazu ein Experiment nach wissenschaftlichen Standards durchzuführen (und wenn Sie auch Ihre weiteren Behauptungen über Drogenkonsum, Promiskuität etc. beweisen möchten, natürlich auch zu diesen), wäre natürlich aufwändiger, als aus selektierten Fakten lückenhafte Verallgemeinerungen abzuleiten, aber auch wesentlich glaubhafter.
 
Kommentar: "dass Ihre Thesen einen statistisch signifikanten Beweis bräuchten, dass Musiker und/oder regelmäßige Hörer von Populärmusik aggressiver sind als solche klassischer Musik"

Genau diese Beweise liegen in von mir zitierten Studien vor! Die umstrittene Frage ist, ob diese Korrelationen kausal bedingt sind. Und da sage ich: Ja, nach allem, was man über die Beeinflussbarkeit der menschlichen Psyche weiß, sind sie das.

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