Gästebuch

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Beleidigungen lösche ich nicht, da sie Bestätigung meiner Thesen über Gewaltmusik und deren Hörer sind.
Man darf natürlich auch über andere Themen schreiben ...

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Googlehupf hat am 16.04.2013 18:18:56 geschrieben :

Klassik und der Krieg
Nun, ich verstehe, dass Sie einen starken Zusammenhang zwischen "Gewaltmusik" und Gewalt, Hedonismus etc. sehen.

Ich bin nun wahrlich kein Experte im Bereich Musik oder Geschichte, aber Sie erwähnten ja bereits, dass ein halbwegs intelligener Mensch dies hätte tun können.



Nun möchte ich darauf hinweisen, dass zur Zeiten Bachs (18tes Jahrhundert) 21 Kriege geführt wurden, wohingegen im 20ten Jahrhundert 2 geführt wurden. Beide Kriege im 21ten Jahrhundert wurden übrigens von bewunderern klassischer Musik angezettelt. Ich sehe eine starke Korrelation zwischen klassischer Musik und dem Verlangen, einen Krieg zu führen. Sie sind ebenfalls ein wunderbares Beispiel hierfür, da Sie einen Krieg gegen die Gewaltmusik führen.



Vermutlich könnte ich sogar eine vollständige Korrelationsanalyse durchführen, die genau dies bestätigt.

Aber dafür habe ich leider keine Zeit, da ich als nicht Klassik Fan kein Interesse habe, gegen Sie einen Krieg zu führen.
 
Kommentar: Im 20. Jahrhundert wurden nicht zwei, sondern dutzende Kriege geführt; aus verschiedensten Ursachen. Krieg wird vom Angreifer aus politischen Erwägungen heraus geführt; vom Angegriffenen, um sich zu verteidigen. Wenn Sie überhaupt signifikante Korrelationen herstellen wollen, müssten Sie möglichst viele Kriege aus den letzten ca. hundert Jahren, wo überhaupt erst von Gewaltmusik modernerer Prägung die Rede sein kann, heranziehen, dann feststellen, welche Personen diese Kriege zu verantworten haben (es dürften je Krieg weit mehr als nur eine sein), und schließlich deren Musikgeschmack eruieren. Aus zwei (!) Beispielen eine "starke Korrelation zwischen klassischer Musik und dem Verlangen, einen Krieg zu führen" zu konstruieren, ist kein ernstzunehmendes Vorgehen.

Maike Müller-Mustermann hat am 09.04.2013 16:44:53 geschrieben :

Ein paar Anmerkungen.
Sehr geehrter Herr Miehling,
Ihre Argumentation ist nicht nur veraltet und verkürzt, sondern an vielen Stellen schlichtweg falsch. So entbehrt die Aussage, dass die zunehmende Verbreitung populärer Musik mit einem Anstieg der Kriminalitätsrate korreliert, jeder wissenschaft-lichen Fundierung. Genauso ließe sich argumentieren, dass die niedrige Geburtenrate in Deutschland mit dem Rückgang der Storchenpopulation in Zusammenhang steht. Werden Statistiken zusammenhangslos aneinandergereiht, so lässt sich noch jede Aussage irgendwie belegen. Zudem ist die (medien-)wissenschaftliche Diskussion spätestens seit den 1970er Jahren von der Idee einer starken Medienwirkung abgerückt („what do the people do with the media“). Jugendliche nutzen (Stichwort: aktiver Rezipient) Medien zur Identitätskonstruktion, zur sozialen Positionierung und zur Bewältigung von Entwicklungsaufgaben (vgl. Cultural Studies, strukturanalystische Rezeptionsforschung). Eine zunehmende Erlebnisorientierung oder die Verbreitung eines hedonistischen Lebensstils ist weniger auf die Musik und deren ‚schädliche‘ Wirkung zurückzuführen, als auf allgemeine ökonomische und gesellschaftliche Entwicklungen (vgl. Beck 1986, Schulze 1992). So lässt sich bezweifeln, dass Metal oder Techno, Pop oder Jazz aus dem strebsamen Musterschüler einen aggressiven, drogenabhängigen Kriminellen machen, der die Schule schmeißt, um Kirchen anzuzünden, xxxorgien zu veranstalten oder Menschen zu töten.
 
Kommentar: Das Beispiel mit den Störchen ist ein altes Argument, das allerdings keineswegs besagt, dass Korrelationen nicht auch kausal bedingt sein können. Ich habe mich dazu schon oft detaillierter geäußert.
Dass man "spätestens seit den 1970er Jahren von der Idee einer starken Medienwirkung abgerückt" sei, sehe ich überhaupt nicht. Im Gegenteil ist durch die wachsende Zahl der Studien diese Wirkung immer deutlicher geworden.
Es dürfte sich von selbst verstehen, dass das Anzünden von Kirchen und das Töten von Menschen nur relativ seltene Extreme der vielfältigen negativen Wirkungen bestimmter Medieninhalte sind.

T. Strabowski hat am 05.04.2013 18:57:49 geschrieben :

Ihre Promotion
Sehr geehrter Herr Dr. Miehling,

ich wüsste gerne, was Sie in ihrer Promotion thematisierten. Auch das Thema der (von Ihnen so genannten) Gewaltmusik und deren (angeblichen) Auswirkungen auf den Zuhörer?

Viele Grüße,
T Strabowski
 
Kommentar: Meine Dissertation ist "Das Tempo in der Musik von Barock und Vorklassik", erschienen beim Florian-Noetzel-Verlag.

Johannes Kaplan hat am 04.04.2013 00:26:55 geschrieben :

Zitat
"Wenn ich die persönlichen Nachteile des Systems hinnehmen muss, dann darf ich auch die persönlichen Vorteile in Anspruch nehmen..."

Wahre Worte, Herr Dr. Miehling. Wahre Worte.
 

Rusty Cooley hat am 01.04.2013 09:22:09 geschrieben :

Frage
Es ist Ihnen aber bewusst, dass es sich bei den in Ihrem Gewaltmusiknachrichtenbrief unter der Rubrik "Jugend von heute" aufgeführten Fragen größtenteils um Trolle handelt und etwa die Hälfte all jener Fragen im Nachhinein gelöscht wird?
 
Kommentar: Ich würde nicht auf die Fragen verweisen, wenn Sie mir den Eindruck machen würden, sie seinen nicht ernst gemeint. Natürlich kann ich mich irren.

Dr. Klaus Miehling hat am 30.03.2013 23:21:18 geschrieben :

Fortsetzung des(ersten) Beitrags von &quot;Genredoesn'tmatter&quot;:
Sie sehen, jede größere neue Entwicklung oder Veränderung in der Menschheitsgeschichte hat auch ihr musikalisches Äquivalent. Der von ihnen angefeindete Techno ist so zum Beispiel im Zuge der Entwicklung der Computertechnik zu sehen. Auch Sie - Sie können es nicht bestreiten - profitieren von freiheitlichen Errungenschaften früherer Generation und der Entwicklung ebenjener Technik, wenn Sie hier frei ihre Meinung im Netz kundtun.
 
Kommentar: Kritische Stimmen alleine sind selbstverständlich keine Beweise. Ich möchte lediglich zeigen, dass es außer mir auch andere Kritiker von Gewaltmusikstilen gab und gibt.
Es ist aber auch kein Beweis für die Harmlosigkeit von Jazz und anderen Musikstilen, wenn Sie seltsame Vergleiche mit dem Automobil und der Computertechnik ziehen. Was neu ist, ist nicht automatisch gut.

Genredoesn'tmatter hat am 30.03.2013 15:09:17 geschrieben :

Musikverständnis
Und hier Teil 2:
Außerdem unterstelle ich Ihnen hier einmal ein Problem im Umgang mit Begrifflichkeiten. Schon die Komponisten der Klassik (Beispiel Mozart)versuchten verschiedene Strömungen in sich aufzunehmen und daraus Neues zu entwickeln. Im Nachhinein wird dann festgestellt: Dies und jenes aus dieser Epoche, das ist Klassik! Und später: Das ist Romantik.
Jeder neue Stil ist fast immer eine Weiterentwicklung vorher dagewesener Stile, denen man dann - ein Urbedürfnis des Menschen und vermutlich mit der Funktionsweise seines Gehirnes zu erklären - eine Kategorie/ einen Namen zugeteilt hat. Sie stützen sich auf diese Namen, machen sie zu Kampfbegriffen und nutzen sie, ihre jeweilige Vielfalt missachtend, zur Definition ihrer musikalischen Feindbilder. Dass dies so nicht wirklich funktionieren kann, zeigt die ständige Weiterentwicklung der Musik. Klassische und Barocke Elemente lassen sich aufs Vorzüglichste mit Elementen der Rockmusik und des Heavymetal oder auch des Jazz vermischen (ich ahne schon: Das grenzt an Blasphemie!), wodurch spannungsreiche, dynamische und vollkommen individuelle neue "Stile" entstehen, die oftmals noch komplexere Strukturen, als einer dieser Stile allein, hervorbringen. Ich denke, indem Sie zahlreiche neue Strömungen der Musik verneinen, verneinen Sie auch ihr großes Potential: sich als Kunst des Augenblicks und der ständigen Wandlung zugleich weiterzuentwickeln, Charakteristika einer Zeit und Gesellschaft in sich aufzunehmen, zu verarbeiten, auf die Gesellschaft positiv wie negativ zurückzuwirken, letztendlich aber nie vollständig fassbar zu sein. Ihr Musikverständnis scheint sich leider auf konservativ bis regressiven Bahnen in sehr streng abgezirkelten Bereichen zu bewegen. Schade.
 
Kommentar: Man muss nun einmal irgendwelche Begriffe verwenden.
Ich "verneine" kein "großes Potential", sondern betrachte lediglich, welche Wirkungen verschiedene Musikstile auf Menschen haben. Sie hingegen verneinen offenbar, dass Musik auch negative Wirkungen haben kann.

Genredoesn'tmatter hat am 30.03.2013 15:08:08 geschrieben :

&quot;Was Sie über Jazz wissen sollten&quot;
Sehr geehrter Herr Miehling,
Ihnen ist doch hoffentlich klar, dass jeder Musikstil zu Beginn seiner Entwicklung viele Kritiker fand, dass war schon bei J. S. Bachs Kompositionen so (die ich übrigens als Cellist sehr schätze) und ist als Argument gegen ein Genre/einen Stil daher nicht zulässig! Teilweise fanatische Anfeindungen neuer Entwicklungen und Errungenschaften sind eine fast zwangsläufige Begleiterscheinung jeglicher Neuerung in der Geschichte der Menschheit. Dass Sie die kritischen Stimmen gegenüber dem neu aufkommenden Jazz in der ersten Hälfte des 20. Jh. als Argumente für seine vermeintliche Verderbtheit anführen, kann bei mir nur zu ungläubigem Kopfschütteln führen. Wissen Sie, wie Zeitgenossen über Benz' Benzinkutsche dachten und sprachen? Ich wage zu behaupten, dass auch Sie von seiner Erfindung profitieren.
Außerdem lassen Sie bei Ihren Betrachtungen auf äußerst fahrlässige Weise den historischen Standort außen vor. Was Zeitgenossen über den Jazz dachten, sagten und schrieben, sagt fast mehr über diese und die damalige Gesellschaft, als über den Jazz selbst aus. Sie vernachlässigen die Tatsache, dass Jazz (wie auch viele andere Stile zuvor und danach) eine Möglichkeit war, bestimmte Sehnsüchte und Wünsche junger Generationen zum Ausdruck zu bringen, beispielsweise ein Drang nach Freiheit, welcher mit dem Aufbegehren der Jugend gegen eine als alt und staubig empfundene Elterngeneration und deren kulturelle Präferenzen einhergeht. Ein Teil der gesuchten Freiheit war die körperliche Freiheit, und da die Musik schon seit jeher eng mit der Körperlichkeit verknüpft ist (ich verweise hier einmal auf die Eurythmie), ist es nur zu verständlich, dass sie sich mit einem körperlichen Aufbegehren gegen als verstaubt und verkrustet empfundene Konventionen verbunden hat.
 
Kommentar: Wegen Überlänge siehe den zweiten Teil dieses Eintrags weiter oben. Dort auch mein Kommentar.

Niklas hat am 29.03.2013 11:38:46 geschrieben :

Anonymität im Netz
Lieber Herr Miehlhaus,
Sie machen mir und anderen Kommentatoren immer wieder die Anonymität zum Vorwurf, meistens dann, wenn Ihnen mal wieder die Scheinargumente ausgehen oder Sie versuchen möchten, mit möglichst wenig Aufwand von einer für Sie unangenehmen Frage abzulenken. Interessanterweise spielen Sie selbst unter einem Pseudonym auf "gutefrage.net" den Ratgeberonkel, und verweisen dort bei entsprechenden "gewaltmusikbezogenen" Fragen auf Ihre eigenen Texte sowie Ihr Buch, und sprechen dabei über bzw. von sich in der Dritten Person.
Betrachten Sie solche Versuche, auf Ihre unseriösen "Thesen" auf diese gleichfalls unseriöse Art und Weise aufmerksam zu machen denn auch als Teil Ihrer "Arbeit", Sie geltungsbeduerftiges Rumpelstilzchen?
 
Kommentar: Wie ich schon einmal sagte: Es kommt darauf an, was man anonym schreibt. In dem von Ihnen genannten Forum ist Anonymität üblich. Wer antwortet, kennt den Frager nicht und umgekehrt. Sie dagegen wissen hier, mit wem Sie es zu tun haben, nutzen aber Ihrerseits Ihre Anonymität für persönliche Angriffe, Sie aufgeblasener Rübezahl!

Kamlowich hat am 28.03.2013 19:45:15 geschrieben :

Zu Ihrem Bericht über Techno Musik
Techno macht dumm, gewalttätig, kriminell und xxxuell promisk?

Vielleicht sollten Sie einiges überdenken in Ihrer kleinen Welt die Sie sich in Ihrem Kopf geschaffen haben!
 
Kommentar: Sie haben es vereinfachter formuliert als ich. Techno - wie auch andere Gewaltmusikstile - erhöht das Risiko. Wobei man statt "dumm" eher "weniger leistungsbereit" sagen müsste.

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