Gästebuch

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Beleidigungen lösche ich nicht, da sie Bestätigung meiner Thesen über Gewaltmusik und deren Hörer sind.
Man darf natürlich auch über andere Themen schreiben ...

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Kirk hat am 11.07.2013 03:23:43 geschrieben :

Sehr lustige Seite!
Ich habe mich nun einen Abend lang auf dieser Seite köstlich amüsiert und möchte mich dafür bedanken! Dazu trugen aber nicht nur die vielen unsachlichen, aufgeregten und drollig unlogischen Hass-Kommentare der Gäste bei, sondern auch der in sich vollkommen logische, konsequente und sympathisch kauzige Stil von Ihnen, Herr Miehling. Ich finde Sie cool. (: Indes kann ich Ihnen inhaltlich nicht zustimmen, denn Kriminalität hängt von so vielen Umständen ab und vieles, was von Ihnen zur Kriminalität gezählt wird, gehört nicht dazu; betreffend des Urheberrechts z.B. hängt die Debatte ja in der Luft. Wir werden auch nie wissen, was da zu wie viel Prozent genau wirkt: Erfolgsdruck, Medien, Werbung, Konsumwahn, Arbeitswahn, Leistungswahn, Vernachlässigung, nationalistische und religiöse Indoktrination...? Zudem ist Aggression ja per se nichts Schlechtes, vielleicht hat mir meine "Gewaltmusik" auch geholfen, mich in einer rauhen Umgebung entsprechend durchzusetzen - eine robuste Haltung, die Ihnen möglicherweise abgeht, aber das ist Spekulation. Wenn Sie aber auf den musiktheoretischen Ansatz viel Wert legen, empfehle ich Ihnen "Schwermetallanalysen" von D. Elflein, gutes Buch. So ein Rhythmusgefüge kann übrigens auch anregend sein - Mathe für's Gehirn -; und dann eine Reihe saftig-gehaltvoller Riffs dazu - Soul Food für's Gemüt. Dazu ein gutes Buch und ein alter Wein - aber ich gerate in's Schwärmen! Und ich will ja auch niemanden zu meiner Musik bekehren. Tatsächlich bin ich auch insofern teilweise Ihrer Ansicht, als ich denke, dass nicht jeder Doom oder Death Metal hören sollte, denn es kann einfach nicht jeder damit umgehen. Hip-Hop hingegen ist wieder ein anderer Fall und niemand sollte sich ihn anhören!
 
Kommentar: Da sind wir uns immerhin bei manchem einig. Und andere Diskutanten können sich an Ihrer sprachlich angemessen vorgebrachten Kritik ein Beispiel nehmen.

Niklas hat am 10.07.2013 15:39:42 geschrieben :

.
Sie müssen das "BK" schon nachsehen, Herr Miehling; denn woran sollte man schließlich auch erkennen können, welche Ihrer Beiträge nun ernst gemeint, und welche als Satire zu verstehen sind? Dabei ist es auch vollkommen gleich, ob Sie nun der Urheber sind, oder ob Sie wieder etwas von einer der vielen unseriösen Webseiten verlinkt haben, von denen Sie offenbar einen grossen Teil Ihrer "Informationen" beziehen.

 
Kommentar: Da urteilen auch Sie vorschnell, denn BK hätte nur den verlinkten Artikel über "pneumatische Homöopathie" überfliegen müssen, um die Satire zu erkennen. Immerhin hatte er die Größe, sich zu entschuldigen, was mir mit Ihnen wohl kaum passieren wird. Und Satire ist nicht "unseriös", sondern eben Satire.

Niklas hat am 10.07.2013 12:44:51 geschrieben :

.
Es verhält sich im Gegenteil genau andersherum: Sie fühlen sich von mir ertappt, weil ich Ihre Verkorkstheit und Ihre Geltungssucht als Motivation hinter Ihrem Kreuzzug gegen die Popularmusik erkannt und benannt habe.

Kein Mensch nimmt Ihnen ab, dass Sie "aus rein sachlichen Gründen" vor den "Gefahren" der "Gewaltmusik" "warnen" möchten! Haben Sie denn eigentlich keine Freunde, die sich verpflichtet fühlen, Ihnen die Wahrheit über Sie und Ihr unlauteres Treiben mitzuteilen und Sie vor Ihnen selbst schützen möchten?
 
Kommentar: Wer solche "Diagnosen" über Menschen stellt, die er nicht persönlich kennt, macht sich vor jedem vernünftigen und intelligenten Menschen lächerlich.

BK hat am 10.07.2013 12:32:00 geschrieben :

...
Ich gebe zu, dass ich bei dem Artikel vorschnell geurteilt habe, vielleicht auch aus einer gewissen Voreingenommenheit. Dafür möchte ich mich bei Ihnen vielmals entschuldigen, hier habe ich einen Fehler gemacht.



MfG
 

Niklas hat am 10.07.2013 12:10:17 geschrieben :

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Nein, Herr Miehling, ich fühle mich nicht "ertappt", weil das, was Sie als Ihre "Thesen" bezeichnen, angeblich so gut auf mich zutreffen soll. Das ist ja eben gerade nicht der Fall, wenn wir mal nach Ihrer primitiven und absurden Logik vorgehen; da ich ja, wie Sie es bereits erwähnten, auch sehr viel Klassik höre; mittlerweile eigentlich überwiegend. Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Sie sich eine Frau suchen sollten.
 

Dr. Klaus Miehling hat am 10.07.2013 01:47:48 geschrieben :

Fortsetzung des Beitrags von Columba
Nein, normale Hörer der Populärmusik betrachten die Lieder nicht als authentische persönliche Botschaft seitens des Textschreibers, des Komponisten oder des Darbietenden oder irgendeiner Kombination davon. Normale Hörer betrachten auch die Künstler nicht als Personen, deren Lebenseinstellung sie zu der ihren machen wollen oder müssen. Sonst wären ja alle Golfclubs voll von Alice-Cooper-Fans, die dann Ihrer Logik nach, weil sie ständig Alice-Cooper-Musik hören, Randale machen und das Clubhaus zerlegen würden.

 
Kommentar: Was ist ein "normaler Hörer"? Gewiss reagieren unterschiedliche Menschen unterschiedlich, aber wir sehen doch, was dabei herauskommt, wenn solche Musik ungehindert an ein Millionen-, ja weltweit ein Milliardenpublikum geht! Gewiss werden die Texte nicht immer 1 : 1 umgesetzt, und normalerweise hört man ja auch eine Vielzahl von Interpreten, so dass das Gemisch an Gewaltmusik individuell ganz verschieden ist.

BK hat am 09.07.2013 23:21:46 geschrieben :

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Warum wundert es mich nicht, dass Sie auf Facebook jetzt auch Werbung für Homöopathie machen? Das passt herrlich zu Ihrem sonstigen Verständnis von Wissenschaft.
 
Kommentar: Warum wundert es mich nicht, dass Sie da nicht richtig hingesehen haben? Das war ein SATIRISCHER Artikel über Homöopathie. 

Aber das passt herrlich zu Ihrer sonstigen vorschnellen Kritik.

Niklas hat am 09.07.2013 22:22:16 geschrieben :

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Und was die Sachkenntnis im Bereich "Popularmusik" betrifft, könnten Sie sich eine dicke Scheibe bei "Columba" abschneiden, Herr Doktor der Musikwissenschaften! Ganz im Gegensatz zu Ihnen weiß dieser Mensch offenbar gut darüber Bescheid, während Sie es mit Ihrem platten Geschwafel von der "Gewaltmusik" lediglich darauf anlegen, Ihr verkorkstes Weltbild zu propagieren und den Leser zu desinformieren und zu misinformieren! Auch was das Führen einer Diskussion anbelangt, ist er (wie im Prinzip jeder vernünftige Mensch) Ihnen voraus: Geduldig wird auf Ihre Einwände und Fragen eingegangen und jedes noch so selbstverständliche Detail erklärt;obwohl man doch davon ausgehen sollte, dass sich das nach Ihrer angeblich so gründlichen Analyse der Historie der Popularmusik erübrigen müsste, Sie Rosstäuscher!! Sie hingegen bevorzugen wie eh und je Fragen, die Ihnen zu unbequem sind, zu ignorieren; ausweichende Antworten zu geben; unvermittelt den Argumentationsbezug zu wechseln, in der Absicht, den Opponenten zu verwirren; sich unwissend zu stellen etc pp ... Wir alle kennen doch Ihre billigen rhetorischen Tricks mittlerweile, Herr Miehling, hören Sie doch endlich damit auf, uns für dumm verkaufen zu wollen!!!
 
Kommentar: Und hören Sie endlich mit Ihren wirren Anschuldigungen auf! Wenn Sie mir laufend bestimmte Intentionen unterstellen, dann bekommen Sie jetzt eine Retourkutsche: Sie fühlen sich offenbar ertappt, weil meine Thesen so gut auf Sie zutreffen (ungeachtet der Tatsache, dass Sie AUCH Klassik hören)!

Columba hat am 09.07.2013 21:21:19 geschrieben :

Noch mal gaaaanz langsam
In der populären Musik gibt es verschiedene Genres.

Diese haben unterschiedliche Ansprüche an Authentizität.

Ein Liedtext ist Lyrik.



Ein Liedtext stellt keine ungefilterte Äußerung dar, sondern ist ein Kunstwerk. Ein lyrischer Text. Dieser speist sich - wie andere Kunst auch - natürlich auch aus den persönlichen Erfahrungen und Ideen des Künstlers. Das ist trivial.

Ein Liedtext kann auch eine Geschichte erzählen, die der Schreiber nicht persönlich erlebt hat. Oder etwas komplett Ausgedachtes. Oder er kann von anderen Vorlagen inspiriert sein, einem Buch etwa. Er kann auch aus verschiedenen Quellen stammen, von ein paar zufällig gehörten Worten inspiriert sein, was auch immer. Der Text kann auch kryptisch sein.



Viele Künstler haben Künstlernamen, manche haben Bühnenpersönlichkeiten. Es kann auch eine gewisse Diskrepanz zwischen beiden geben.



Beispiel: Alice Cooper ist ein Rockmusiker mit Horror-Makeup. Vincent Furnier ist Familienvater und Golfspieler. Beide sind dieselbe Person.



Ihre Vorstellung, jeder Hörer würde jedes Lied als direkte Handlungsanweisung von seiten des Künstlers betrachten, ist absurd. Sicher gibt es irgendwo psychisch gestörte Menschen, die das tun. Es gibt auch psychisch gestörte Menschen, die geheime Botschaften auf Autonummernschildern sehen oder aus dem Wetterbericht im Fernsehen herauslesen. Das liegt aber an der Person und nicht an der Musik oder dem Nummernschild oder dem Wetterbericht.
 
Kommentar: Zweiter Teil s.o. wegen Überlänge.

K.K. hat am 09.07.2013 20:21:42 geschrieben :

Logik
"Lustige Bemerkung. Logik bei Gewaltmusik? Es gibt sogar Rock- und Metalgruppen, die christliche Texte singen; da passen Inhalt und Musik auch nicht zusammen."



Dann würde ich aber gerne wissen, wie denn Ihrer Meinung nach so eine "unlogische" Verhaltensweise zu stande kommt? Dass es Metalbands gibt die Christliche Musik machen stimmt, eine von ihnen schimpft sich August Burns Red und gehört zu meinen Lieblingsbands.

Aber gerade wenn ich so einen Text lese wie...



"I think of home often and of you even more.

Yesterday I saw the sun shining. It appeared for a few minutes just after two.

For a moment I found myself smiling, as if those short rays of light were enough to get me by.

Maybe that was enough.

Thank God, I needed that.

I surely needed that."



Metal ist kraftvolle Musik, Sie würden aggressiv nennen. Man könnte es aber auch so drehen, dass die kraftvolle Musik den (ebenso kraftvollen) Lyrics mehr Ausdruck und Tragweite geben soll?
 
Kommentar: Aber welchen Ausdruck? Es passt einfach nicht zusammen.

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