Gästebuch

Gästebuch

Nachdem rechtswidrige Inhalte in das Gästebuch gestellt wurden, werden die Einträge erst nach Freischaltung durch mich veröffentlicht.
Auch Einträge, die bloße Werbung darstellen, werden gelöscht.
Beleidigungen lösche ich nicht, da sie Bestätigung meiner Thesen über Gewaltmusik und deren Hörer sind.
Man darf natürlich auch über andere Themen schreiben ...

Name:
E-Mail:
Homepage:
Betreff:
Icon:
Nachricht:
 
 

Aktuell sind 1732 Einträge verfügbar.

< 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39
40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59
60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79
80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99
100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119
120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139
140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159
160 161 162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 >


 Columba hat am 09.07.2013 21:21:19 geschrieben:
   Noch mal gaaaanz langsam
In der populären Musik gibt es verschiedene Genres.

Diese haben unterschiedliche Ansprüche an Authentizität.

Ein Liedtext ist Lyrik.



Ein Liedtext stellt keine ungefilterte Äußerung dar, sondern ist ein Kunstwerk. Ein lyrischer Text. Dieser speist sich - wie andere Kunst auch - natürlich auch aus den persönlichen Erfahrungen und Ideen des Künstlers. Das ist trivial.

Ein Liedtext kann auch eine Geschichte erzählen, die der Schreiber nicht persönlich erlebt hat. Oder etwas komplett Ausgedachtes. Oder er kann von anderen Vorlagen inspiriert sein, einem Buch etwa. Er kann auch aus verschiedenen Quellen stammen, von ein paar zufällig gehörten Worten inspiriert sein, was auch immer. Der Text kann auch kryptisch sein.



Viele Künstler haben Künstlernamen, manche haben Bühnenpersönlichkeiten. Es kann auch eine gewisse Diskrepanz zwischen beiden geben.



Beispiel: Alice Cooper ist ein Rockmusiker mit Horror-Makeup. Vincent Furnier ist Familienvater und Golfspieler. Beide sind dieselbe Person.



Ihre Vorstellung, jeder Hörer würde jedes Lied als direkte Handlungsanweisung von seiten des Künstlers betrachten, ist absurd. Sicher gibt es irgendwo psychisch gestörte Menschen, die das tun. Es gibt auch psychisch gestörte Menschen, die geheime Botschaften auf Autonummernschildern sehen oder aus dem Wetterbericht im Fernsehen herauslesen. Das liegt aber an der Person und nicht an der Musik oder dem Nummernschild oder dem Wetterbericht.
Kommentar : Zweiter Teil s.o. wegen Überlänge.
 Keine E-Mail , Keine Homepage

 K.K. hat am 09.07.2013 20:21:42 geschrieben:
   Logik
"Lustige Bemerkung. Logik bei Gewaltmusik? Es gibt sogar Rock- und Metalgruppen, die christliche Texte singen; da passen Inhalt und Musik auch nicht zusammen."



Dann würde ich aber gerne wissen, wie denn Ihrer Meinung nach so eine "unlogische" Verhaltensweise zu stande kommt? Dass es Metalbands gibt die Christliche Musik machen stimmt, eine von ihnen schimpft sich August Burns Red und gehört zu meinen Lieblingsbands.

Aber gerade wenn ich so einen Text lese wie...



"I think of home often and of you even more.

Yesterday I saw the sun shining. It appeared for a few minutes just after two.

For a moment I found myself smiling, as if those short rays of light were enough to get me by.

Maybe that was enough.

Thank God, I needed that.

I surely needed that."



Metal ist kraftvolle Musik, Sie würden aggressiv nennen. Man könnte es aber auch so drehen, dass die kraftvolle Musik den (ebenso kraftvollen) Lyrics mehr Ausdruck und Tragweite geben soll?
Kommentar : Aber welchen Ausdruck? Es passt einfach nicht zusammen.
 Keine E-Mail , Keine Homepage

 Niklas hat am 09.07.2013 17:07:06 geschrieben:
   .
Offenbar glauben Sie, die Welt wäre eine bessere, wenn unreflektiert und unkritisch autoritäts- und gesetzeshörige Individuen mit verstärktem Hang zum Querulanten- und Denunziantentum, wie eben Sie und Ihresgleichen, das Sagen hätten. Menschen, die anderen Leuten am liebsten ihre Musik (und vermutlich noch weiteres mehr) verbieten würden, weil Sie sich dadurch in ihrem Seelenfrieden gestört fühlen, spreche ich eine besondere Feinfühligkeit ab, Herr Miehling. Und zu Ihrer Forderung nach bedingungsloser Gesetzestreue um ihrer selbst willen: Auch Jesus von Nazareth hat sowohl geistlich-religiöse wie auch weltliche Gesetze seiner Zeit gebrochen (beispielsweise das Verbot, am Sabbat Heilungen durchzuführen; das Ablehnen und Verurteilen der versuchten Steinigung der Ehebrecherin; letztlich der Vorwurf der Gotteslaesterung und des Aufbegehrens gegen die römische Staatsmacht, mit den bekannten Konsequenzen). Das sollten Sie vielleicht einmal bedenken, bevor Sie Leute aburteilen, die Ihr defizitäres Verständnis von Moral nicht teilen. "Das Gesetz ist für den Menschen da -nicht der Mensch für das Gesetz!"
Kommentar : Ja, stellen Sie sich nur bloß!
 Keine E-Mail , Keine Homepage

 Dr. Klaus Miehling hat am 09.07.2013 00:59:55 geschrieben:
   Fortsetzung des Beitrags von Columba
Selbst beim Rap/HipHop, der sehr persönlich ist, werden Bilder verwendet, metrisiert, Reime gesucht, also ein Kunst-werk, etwas Künst-liches erstellt. Es wird auch nicht nur aus dem eigenen Leben erzählt. Beispiel: Tupac Shakurs "Brenda's got a baby" wurde von einem Zeitungsartikel inspiriert. Die Authentizität ("street cred" entsteht aus dem Bezug zur Adressatengemeinschaft genauso wie aus der Person oder Bühnenpersönlichkeit des Künstlers.



Wir haben hier also ein komplexes Zusammenspiel zwischen Schreiber, Interpret und Publikum zu tun, wobei Schreiber und Interpret identisch sein können, aber nicht müssen.
Kommentar :


Ihre Ausführungen widersprechen mir nicht. Entscheidend ist, dass die Hörer in der populären Musik den Text eines Liedes - soweit und so wie sie ihn verstehen - i.a. als authentische Botschaft, als Ausdruck der Lebenseinstellung der Interpreten auffassen und diese Lebenseinstellung wiederum zu der ihren machen. Die entscheidende Botschaft liegt allerdings in der Musik.


 Keine E-Mail , Keine Homepage

 Niklas hat am 08.07.2013 20:47:06 geschrieben:
   .
Und was meinen Beziehungsstatus und eine eventuell daraus resultierende Verkorkstheit anbelangt, hatte ich Ihnen schon bereits auf Ihrer "Pagewizz"-Seite mitgeteilt, dass ich seit mehreren Jahren glücklich (gottlob!) verheiratet bin und Vater einer mittlerweile fast 5 Jahre alten Tochter. Wie verhält es sich da bei Ihnen? Wäre es denn nicht in Übereinstimmung mit Ihren traditionellen, konservativen Wertevorstellungen, wenn Sie gleichfalls eine kleine Familie gründen würden; gerade Sie, als Akademiker? Oder gelten Ihre diesbezüglichen Maßstaebe nur für die anderen??

Kommentar : Sie schätzen meine Wertvorstellungen falsch ein. Ob Menschen eine Beziehung führen und Kinder in die Welt setzen oder ob sie es nicht tun, sind gleichwertige Lebensentwürfe, die beide ihre Vor- und Nachteile haben und die ich moralisch nicht bewerte. 
 Keine E-Mail , Keine Homepage

 Columba hat am 08.07.2013 20:19:55 geschrieben:
   Authentizität
Sie haben also die von Ihnen verrissene Musik nicht gehört und noch nicht einmal die Liedtexte gelesen. Schade.

Das lyrische Ich (Sprecher-im-Text) gibt es auch im 20. und 21. Jahrhundert und in populären Liedtexten.



Der Anspruch an Authentizität variiert je nach Genre. Im Pop ist er geringer, im Rock und Rap/HipHop höher. Einzelne Hörer können denselben Künstler als unterschiedlich authentisch werten, es gibt auch Diskussionen darüber.



Viele Lieder in der populären Musik stammen von einem professionellen Liedschreiber. Auch wenn jemand eigene Lieder singt, so kann ein solches Lied doch von anderen dargeboten (gecovert) werden. Die Qualität einer Cover-Darbietung beruht darauf, wie der Künstler sich ein Lied zu eigen macht. Beispiel: Johnny Cashs Coverversion von Trent Reznors Lied "Hurt".



Es gibt kein Anzeichen dafür, daß Bessie Smith jemals in einen Ort namens "Black Mountain" gefahren ist, um dort mit Knarre und Messer einen untreuen Mann anzugreifen. Janis Joplin und noch viele andere haben den "Black Mountain Blues" später gesungen. Auch diese Damen sind nicht bewaffnet nach Black Mountain gefahren.



Texte, die wahre Ereignisse beschreiben, tun dies oft so, daß sie nicht ohne weiteres erkenntlich sind. Beispiel: "Smoke on the water" von Deep Purple. Der Text ist Lyrik, nicht Reportage.
Kommentar : Natürlich habe ich - gezwungenermaßen - oft Gewaltmusik gehört und tue es noch heute, denn man kann ihr nicht entgehen. Und natürlich habe ich auch viele Liedtexte gelesen.



Den zweiten Teil Ihres Beitrags sehen Sie wegen Überlänge weiter oben.



 Keine E-Mail , Keine Homepage

 BK hat am 08.07.2013 20:05:28 geschrieben:
   ...
http://www.youtube.com/watch?v=-x2afzvRbeg
Kommentar :


http://www.arte.tv/guide/de/037489-000/das-geheimnis-der-wolken


 Keine E-Mail , Keine Homepage

 K.K. hat am 08.07.2013 19:58:46 geschrieben:
   asdf
"Aber was ist, wenn eine Rock- oder Popgruppe ein älteres Lied anderer Interpreten "covert"? Ich glaube nicht, dass sie es unbedingt mit weniger emotionaler Beteiligung interpretieren als die Originalgruppe."



Gut, das stimmt natürlich. Und dass die Gefühle in der Rockmusik o.Ä. eher gefühlt werden als in der Klassik seh ich auch so, allerding sehe ich darin nichts verwerfliches. Und ehrlich gesagt empfinde ich es recht einfach von Ihnen, den Songtext bei der ganzen Geschichte auszuklammern.

Schaut man sich an, wie Songs in einer Rockband oder generell Bands geschrieben werden, dann klappt es einfach von der reinen Logik her nicht, dass ein Liebeslied (z.B.) Gewalt ausstrahlt. Meistens entsteht erst das Instrumental, der Sänger schreibt die Texte meistens darauf hin was er bei den Instrumental Stücken fühlt (Wenn Sie mir nicht glauben, da kann ich sie mit Interview zuschütten, wo dass von Musikern so beschrieben wird, in ihrer jeweiligen Band). Warum empfindet Jemand bei angeblicher Gewaltmusik positive Gefühle und schreibt diese dann in einem Liedtext wieder?! Erscheint ziemlich widersprüchlich, meinen Sie nicht?



Kommentar : "dann klappt es einfach von der reinen Logik her nicht, dass ein Liebeslied (z.B.) Gewalt ausstrahlt."



Lustige Bemerkung. Logik bei Gewaltmusik? Es gibt sogar Rock- und Metalgruppen, die christliche Texte singen; da passen Inhalt und Musik auch nicht zusammen.
 Keine E-Mail , Keine Homepage

 BK hat am 08.07.2013 15:03:39 geschrieben:
   ..
Dass Sie Hass, Wut und xxx als für Gewaltmusik typische Themen nennen, zeugt wieder einmal von Ihrer erschreckenden Unkenntnis der von Ihnen kritisierten Musikstile. Ich habe mir mal die Mühe gemacht, meine CD-Sammlung durchzugehen (schlimmste Gewaltmusik, 90% Heavy Metal). Maximal 10% der Lieder nehmen Bezug auf eines Ihrer "typischen" Themen. Die anderen handeln von anderen Themen. Sollte man nicht erwarten, dass diese Zahl höher liegt, wenn diese Gefühle doch typisch für Gewaltmusik sind?
Kommentar : Ich rede von der MUSIK, nicht nur von den Texten. Das sollte Ihnen als Langzeit-Kritiker meiner Veröffentlichungen inzwischen bekannt sein.
 Keine E-Mail , Keine Homepage

 Niklas hat am 08.07.2013 14:27:16 geschrieben:
   .
Ach, und:

Mit Sicherheit sind Sie nicht der einzige sensible Mensch auf dieser Welt (auch wenn es freilich nur sehr wenige Menschen geben dürfte, die über die Empfindsamkeit, Feinfühligkeit und das Empathievermögen von Ihnen, Herr Dr. Miehling, verfügen). Sie sind aber auch nicht der einzige Sensible, der ein offensichtliches Problem hat.
Kommentar : Richtig. Weil die Unsensiblen die Welt regieren, haben die Sensiblen Probleme.
 Keine E-Mail , Keine Homepage

< 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39
40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59
60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79
80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99
100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119
120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139
140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159
160 161 162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 >

Nach oben