Gästebuch

Nachdem rechtswidrige Inhalte in das Gästebuch gestellt wurden, werden die Einträge erst nach Freischaltung durch mich veröffentlicht.
Auch Einträge, die bloße Werbung darstellen, werden gelöscht.
Beleidigungen lösche ich nicht, da sie Bestätigung meiner Thesen über Gewaltmusik und deren Hörer sind.
Man darf natürlich auch über andere Themen schreiben ...

Name:
E-Mail:
Homepage:
Betreff:
Nachricht:
 
 

Aktuell sind 1750 Einträge verfügbar.

< 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39
40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59
60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79
80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99
100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119
120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139
140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159
160 161 162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 >


Niklas hat am 05.08.2013 01:32:40 geschrieben :

.
Interessant: Die "wissenschaftlichen Studien" und "tausende empirische Quellen" auf die Sie sich berufen, belegen allesamt keinen Wirkzusammenhang zwischen musikalischen Vorlieben und Delinquenz, sind also demzufolge auch nicht beweiskräftig im Sinne Ihrer "Thesen".
 
Kommentar: Das sehe ich, wie Sie wissen, anders.

Johannes Kaplan hat am 04.08.2013 20:12:33 geschrieben :

Pressemitteilung
Die polizeiliche Pressemeldung zur diesjährigen Gewaltmusik-Veranstaltung "Wacken" können Sie unter dieser Netzadresse einsehen: http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/52209/2527880/pol-iz-wacken-w-o-a-berichterstattung-abschlussmeldung

Man beachte die hohe Zahl an Straftaten im Bereich der Eigentumsdelikte!
 
Kommentar: Danke!

Lassek (Homepage) hat am 04.08.2013 19:18:36 geschrieben :

Und noch eins hinterher
Bei dieser Meldung ist man fast geneigt provokant zu behaupten: Die Perversionen, von denen die Death-Metaller singen, praktizieren die klassischen Musiker



http://www.bild.de/regional/hamburg/sodomie/pferd-auf-weide-missbraucht-18837938.bild.html
 
Kommentar: Da steht nur, dass es ein "Mann im Frack" war!?

Niklas hat am 04.08.2013 16:18:11 geschrieben :

-
Nun, Herr Miehling, die interessanten Beiträge von Lassek zeigen doch auf eine recht anschauliche Weise, dass die Realität eben nicht ganz Ihrem Wunschbild und Ihrer simplen und kindlich-einfältigen Schwarz-Weiß-Sicht entspricht. Es offenbart sich zunehmend deutlicher, dass wohl lediglich Sie und Herr Kaplan die beiden einzigen redlichen und rechtschaffenen Menschen auf dieser, unseren Welt sind.

Sollten Sie denn dann nicht beide heiraten, in Anbetracht Ihrer gegenseitigen Wertschätzung und offensichtlichen Zuneigung? Vielleicht würde ja auch Roger Liebi eine einmalige Ausnahme machen, und Ihnen beiden seinen Segen erteilen! Was halten Sie davon?
 
Kommentar: Interessant: Wenn ich mich auf wissenschaftliche Studien und tausende enpirischer Quellen berufe, gilt Ihnen das nichts. Wenn aber ein anonymer Informant etwas über Ausschweifungen bei klassischen Musikern erzählt, dann ist das für Sie die "Realität"! 

Lassek (Homepage) hat am 04.08.2013 04:24:48 geschrieben :

bisschen dürftig
Ihre Kommentare zu meinen letzten Beiträgen sind etwas dürftig geraten.



Auf die Sache mit der Korrelation will ich gar nicht weiter eingehen (weil eh "Lieblingsthema". Damit sind Sie wohl hinreichend konfrontiert und die Diskussion entsprechend festgefahren. Betrachten Sie sich meinetwegen als Sieger in diesem Punkt (Tipp: In Ihren Aufsätzen entsprechend zentral herausarbeiten)



Ansonsten: "Zumindest sind es keine illegalen Drogen."

Ich könnte erneut einen "Sermon" schreiben über das Verhältnis von Moralität und Legalität im Allgemeinen (stattdessen nur eine kurze Feststellung: Das dritte Reich war legal) und über Cannabis im Speziellen (stattdessen nur 2 Feststellungen: 1.Cannabis ist nie letal[sic!] 2.Unter Alkohol werden signifikant mehr Straftaten begangen als unter Cannabis)

Ich lasse es, ich denke, die "Stoßrichtung" ist klar.



Lieber wär es mir, wenn Sie weiter auf den zentralen Punkt meines Anliegens eingehen würden.



PS: Wenn "Bayreuth 2013" vorbei ist, werde ich das erste Mal auch von dort das erste Mal etwas aus erster Hand von "hinter den Kulissen" erfahren. Ich bin gespannt!
 
Kommentar: "Unter Alkohol werden signifikant mehr Straftaten begangen als unter Cannabis." Natürlich - weil Alkohol verbreiteter ist. Im übrigen sehe ich übermäßigen Alkoholkonsum selbstverständlich auch kritisch. A propos "dürftig": Das sind ja wohl die "Belege", die Columba vorgebracht hat.



Und was Ihre Erfahrungen betrifft, so ist das zunächst einmal nichts weiter eine Aussage eines anonymen Gästebuchschreibers. Ich unterstelle Ihnen damit nicht, dass Sie lügen, gebe aber zu bedenken, wie groß das Geschrei erst wäre, wenn ich meine Gewaltmusikkritik nur auf ein oder zwei solcher Quellen stützen würde!

BK hat am 04.08.2013 02:14:07 geschrieben :

Korrelation - Kausalität
Niemand, den ich in diesen jahrelangen Diskussionen lesen durfte, hat behauptet, eine Korrelation schließe eine Kausalität aus. Natürlich tut sie das nicht.

Was Sie aber nicht zu verstehen scheinen, ist, dass eine Korrelation keinerlei Beweis für eine Kausalität bietet.
 
Kommentar: Und Sie verstehen nicht, dass ich das sehr wohl verstehe. Ich habe schon oft ausführlich dazu Stellung genommen.

Columba hat am 04.08.2013 00:54:52 geschrieben :

Alkoholiker und Gewohnheitstrinker beherrschen es oft, ...
... trotz des Alkoholpegels erstaunlich normal zu wirken und zu funktionieren.



Das Problem des Alkoholismus bei Orchestermusikern ist bekannt, siehe u.a.:

http://www.musikermedizin.net/literat/Lit08.html

http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/files/5792/LangendoerferFranziska.pdf

http://www.gesundemedizin.com/medizin/294-musik-wenn-der-beruf-zum-albtraum-wird-2.html



Es nützt nichts, aus ideologischer Verblendung so zu tun, als ob das Problem nicht existiert oder als ob die Probleme bei einem Alkoholiker oder anderen Suchtkranken erst dann anfangen, wenn er irgendwelche Delikte begeht. Diese Scheuklappenhaltung ist zynisch und hilft den Betroffenen nicht.
 
Kommentar: Es ist nicht meine Aufgabe, Alkoholikern zu helfen; ich bin Musiker und Musikwissenschaftler, kein Arzt. Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass Alkoholismus nicht illegal ist, und dass somit ein moralischer Unterschied zwischen Alkoholikern und konsumenten illegaler Drogen besteht. 



In dem ersten der drei Texte ist von Alkoholismus keine Rede. Der einzige Hinweis auf Alkoholkonsum lautet "Mehr als die Hälfte der Orchestermusiker trinken täglich bzw. mehrmals wöchentlich Alkohol (56 %)". Und? Sehr viele Menschen trinken abends ein Glas Bier oder Wein. In dieser Menge soll das sogar positive Auswirkungen haben.



Die einzige relevante Aussage im zweiten, längeren Text lautet: "Von den Berufsmusikern, die an Steptoes Studie (1989) teilnahmen, versuchten 28% sich abzulenken, 61% entspannten sich und 34% nahmen Beruhigungsmittel oder Alkohol." Auch hier ist keine Rede von übermäßigem Konsum.



Der dritte Text schließlich ist sehr allgemein gehalten und völlig unkonkret: "Bei zahlreichen Musikern stehen Tabletten und Alkohol auf der Tagesordnung." Was ist "zahlreich"? Das führt uns auf die beiden ersten Texte zurück.



Viel Lärm um nichts!

Dr. Klaus Miehling hat am 04.08.2013 00:40:35 geschrieben :

Fortsetzung des Beitrags von Lassek
Alte Musik ist allerdings auch ein Spezialfall eines Spezialfalles. Landesjugendorchester sind eher die Regel der Sozialisation eines Orchestermusikers.



Eine "Story" fällt mir grad noch wieder ein: An meiner Musikhochschule wurde mir berichtet, dass auf Opern-Premieren-Partys ein weltberühmter Sänger (und Gesangsprofessor der Hochschule) mit seinen Studenten auch gekokst hat. So was ist allerdings sicherlich dann tatsächlich seltene Ausnahme...



PS: Bei Überlänge (kann man beim Schreiben nicht erkennen) gerne erst den zweiten Beitrag zusammenfassend kommentieren)
 

Lassek (Homepage) hat am 03.08.2013 18:07:17 geschrieben :

Kausalität und Korrelation
Ich weiß nicht, ob Sie mit diesem Argument schon konfrontiert wurden:

Briefmarkensammler haben sicherlich auch eine niedrigere Verbrechensquote als Snowboard-Fahrer; BMW3-Fahrer eine höhere als Smart-Fahrer; RTL-Zuschauer eine höhere als arte-Zuschauer; Türken höhere als Inder; Männer höher als Frauen; Romanleser eine höhere als Sachbuch-Leser (ich bin mir ziemlich sicher, dass es relativ leicht wäre, all dies statistisch nachzuweisen, wo noch nicht geschehen).

Sollte man nicht aus diesem Grund besser nicht nur Musik, sondern auch alle möglichen sonstigen Hobbys, Vorlieben, Gruppenzugehörigkeiten etc. nach Gefährlichkeit klassifizieren und reglementieren? (rhetorische Frage natürlich)
 
Kommentar: Das ist das Lieblingsthema meiner Gegner. Es besagt natürlich nicht, dass mit einer Korrelation automatisch keine Kausalität verbunden wäre. Was in den von Ihren genannten Beispielen (soweit sie zutreffen, was erst noch festzustellen wäre) das tertium comparationis ist, das zur höheren Kriminalität führt, wäre jeweils zu klären. Musik ist nun allerdings eines der besten Mittel überhaupt, um Menschen zu manipulieren. Die Musikpsychologen Helga de la Motte-Haber und Günther Rötter bezeichnen Musik als "psychoaktive Substanz"!


Lassek (Homepage) hat am 03.08.2013 17:37:22 geschrieben :

nun zu Ihrem letzten Kommentar
Ich möchte kein Buch schreiben, da ich auch niemanden verunglimpfen will oder möglicherweise gar Fördermittel oder Karrieren gefährden möchte. Bei der Sache mit dem BJO, die 2002 durch alle Medien ging, war der Schaden schon groß genug (die Arbeit des DMR war dadurch zeitweise ganz schön gefährdet) und nebenbei gesagt hat die Springer-Presse auch gewaltig überzogen. Das mit den Barockstatuen war übrigens in Weikersheim - da verrate ich glaub ich nicht zu viel.



Weiterhin - das möchte ich gar nicht verhehlen - bin ich generell auch ganz gerne in dieser Gesellschaft, solange es nicht in Zerstörungwut ausartet. Wie gesagt ist das (auch für mich) ein Exzess, den ich (wie die Rheinländer den Karn) gar nicht missen möchte.



Ich kenne nahezu niemanden, der nicht nur mit Vorliebe, sondern ausschließlich klassische Musik hört (ich z.B. höre überwiegend Deutschlandradio Kultur - also auch nicht rein klassisch...). Aber mit Sicherheit hören all die Leute weit überdurchschnittlich viel klassische Musik (und zu ca. 85% auch mit Vorliebe)



Die Vermutung mit der Alten Musik habe ich ja jetzt auch schon geäußert. Ich hoffe, Sie kommen jetzt nicht auch noch auf die Idee alle Musik nach Bach als potenziell gefährlich einzuschätzen
 
Kommentar: Ja, das ist tatsächlich zu lang. Es is ärgerlich, dass man nicht gewarnt wird. Fortsetzung s.o.

< 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39
40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59
60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79
80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99
100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119
120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139
140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159
160 161 162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 >

Nach oben