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Nachdem rechtswidrige Inhalte in das Gästebuch gestellt wurden, werden die Einträge erst nach Freischaltung durch mich veröffentlicht.
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Beleidigungen lösche ich nicht, da sie Bestätigung meiner Thesen über Gewaltmusik und deren Hörer sind.
Man darf natürlich auch über andere Themen schreiben ...

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 Dr. Klaus Miehling hat am 03.08.2013 00:43:16 geschrieben:
   Fortsetzung des Beitrags von Lassek
Ich denke, es gibt so gut wie niemanden der nur Klassik hört. Der Großteil dieser Musiker aber sicherlich überwiegend! Die direkte Beteiligung nicht-klassischer Musik spielt bei Exzessen meiner Beobachtung keine Rolle. Es ist nicht unüblich, mit dem 8.Bier und dem 3. Joint sich nachts um 4 eine Mahler-Sinfonie anzuhören in diesen Kreisen. Vielleicht sind Klassiker intelligenter, sich beim Kiffen nicht erwischen zu lassen, Besäufnisse und Promiskuität hingegen sind nunmal keine Straftat. Ich glaube gern, dass Rockmusiker noch exzessiver sind, Popmusiker würde ich gleich einschätzen, Jazzmusiker harmloser als die klassischen Musiker. Über dem gesamtgesellschaftlichen Durchschnitt liegen sie jedoch unter Garantie allemal (siehe auch den Artikel in "Das Orchester".



Der Artikel aus der Sueddeutschen ist natürlich satirisch und überspitzt, beschreibt aber ungewöhnliche soziale Probleme, die es in anderen Berufen wohl so nicht gibt...



Untereinander erzählt man sich die allermeisten Geschichten auch mit Vergnügen und nicht etwa mit Bestürzen. Nach außen hin bewahrt man natürlich gerne den Schein!
Kommentar :


Wenn das alles so ist, wie Sie behaupten, sollten Sie ein Buch schreiben. Ich habe dergleichen noch nicht erlebt. Vielleicht ist die Alte-Musik-Szene anständiger?



Auch wenn die von Ihnen berichteten Dinge nicht direkt mit Gewaltmusikkonsum in Verbindung standen, sind Sie ja selbst der Ansicht, dass viele oder gar die meisten dieser Musiker auch Gewaltmusik hörten. Und das hat natürlich ihren Charakter mitgeprägt.



Was Hörer betrifft, haben Gewaltmusikhörer jedenfalls deutlich mehr Drogenerfahrungen und begangene Straftaten als Klassik-Hörer, und jenseits Ihrer persönlichen Erfahrungen dürfte das auch für Musiker zutreffen. Vgl. z.B. North/Hargreaves 2007 - mit der allerdings erstaunlichen Ausnahme von Musicalhörern. Bei solchen selbst berichteten Erfahrungen muss man natürlich immer davon ausgehen, dass ehrlichere Menschen auch ehrlichere Antworten geben. Damit ist die Statistik immer zuungunsten der Ehrlicheren verzerrt. Außerdem wurde nach den aktuellen Musikvorlieben gefragt, so dass berichtete Straftaten oder Drogenerfahrungen aus einer Zeit stammen können, in der befragte Klassikhörer noch Gewaltmusik gehört haben.


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 Lassek hat am 02.08.2013 02:40:07 geschrieben:
   eigene Erfahrung
Ich berichte überwiegend aus eigener Erfahrung und bei den Orchestern, die ich nicht aus eigener Mitgliedschaft kenne, weiß ich es aus erster Hand. Genaue Namen möchte ich aus Loyalität gegenüber diesen Orchestern jedoch nicht nennen. Ein Landesjugendorchester hat übrigens bei einer Arbeitsphase in einer Kleinstadt Hausverbot bekommen, weil dort nachts aus Jux und Dollerei Barockstatuen im Park zerstört(!) wurden. Teilweise sind Probenorte für Arbeitsphasen nur noch begrenzt zu finden sind, weil sie in so vielen Jugendherbergen schon Hausverbot bekommen haben!



Einzig von anderen Drogen als Alkohol und Cannabis habe ich bislang so gut wie nichts mitbekommen - mit einer Ausnahme: Als wir mit einem Orchester ein weltberühmtes Kammermusikensemble begleitet haben, haben 1-2 Mitglieder dieses Ensembles auch gerne gekokst. Dafür gleich auch mit Geschichten, die filmreif wären ("Hangover", Fahndungsaufrufe auf Auslandstournee, aufgefunden in einem Hotelzimmer - ohne Erinnerung aufgewacht nackt in den Armen eines anderen Mannes, während Pornos liefen...



(Bei letzterem war ich jetzt nicht persönlich dabei, aber aus erster Hand glaubwürdig erzählt bekommen.)
Kommentar : Wegen Überlänge s.o. den zweiten Teil.
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 Johannes Kaplan hat am 02.08.2013 02:30:48 geschrieben:
   Probleme in Wacken
Sie sagen es, werter Herr Dr. Miehling - die ersten Probleme. Es werden nicht die einzigen bleiben. Auf weitere Probleme im Zusammenhang mit dieser Gewaltmusik-Veranstaltung - insbesondere auf die polizeiliche Pressemeldung - werde ich Sie ggf. gerne hinweisen.



Ihr Johannes Kaplan
Kommentar : Danke! Folgendes habe ich bereits gesehen:


http://web.de/magazine/unterhaltung/musik/17702160-wacken-2013-todesfall.html#.A1000311


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 Dr. Klaus Miehling hat am 02.08.2013 01:09:54 geschrieben:
   Fortsetzung des Beitrags von Lassek
In noch einem anderen studentischen Auswahlorchester wird auf einer Arbeitsphase mit 12 Nächten im Schnitt(!) von jedem Mitglied (männlich und weiblich) 70 Flaschen Bier getrunken. Ein besonderes Trinkspiel, bei dem es um das möglichst schnelle Leeren eines Bieres geht, ist so beliebt, dass bald das komplette Orchester (ca. 65/95 Leuten) an einer organisierten Meisterschaft darin teilnimmt. An internen bunten Abenden werden sogar auf der Bühne Biere von Leitungs-Personen des Orchesters ge-ext (=auf einen Schluck leer getrunken)



Auch die Promiskuität auf solchen Arbeitsphasen ist immer sehr beachtlich!



Mitglieder dieser Jugendorchester amüsieren sich auch über den anständigen und braven Ruf, den "Klassiker" in den Augen der uninformierten gleichaltrigen Klassenkameraden haben ("wenn die wüssten, wie das bei uns abgeht..."



Unter Profi-Musikern ist es im Alltag natürlich nicht mehr ganz so extrem. Aber auch hier ist Alkoholismus ein erhebliches Problem, worüber vor einiger Zeit die Zeitschrift "Das Orchester" eine ganze Titelgeschichte gebracht hat: http://www.dasorchester.de/de_DE/journal/issues/showarticle,31085.html



Was sagen Sie zu diesen Befunden?
Kommentar : Das erste schreiben Sie hier so ohne Quelle hin. Woher haben Sie das?



Aus der vom Verlag bereitgestellten Leseprobe ist nicht viel ersichtlich. Mir ist kein Fall aus den letzten Jahrzehnten bekannt, bei dem ein klassischer Musiker erkennbar unter Alkohol- oder Drogeneinfluss aufgetreten wäre. Eine Ausnahme würde die Regel bestätigen. Bei Gewaltmusikern kommt das dagegen nicht so selten vor.
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 Johannes Kaplan hat am 02.08.2013 00:18:31 geschrieben:
   Gewaltmusik und schlechtes Benehmen
Diese Meldung könnte für Sie von Interesse sein: http://www.metal-hammer.de/news/meldungen/article453773/bahn-schmeisst-wacken-fans-aus-dem-ice.html
Kommentar : Danke! Habe mich schon gefragt, wann diesmal die ersten Probleme aus Wacken gemeldet werden.
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 Lassek hat am 01.08.2013 01:48:57 geschrieben:
   PS
Und hier noch mal ein (wenn auch satirisch überspitzter) Bericht aus dem klassichen Profi-Bereich:

http://www.musiktreff.info/archive/index.php/t-2966.html



(ursprünglich erschienen in der Wochenend-Beilage der Sueddeutschen Zeitung vom 24./25.7.2005)



Auch die Kommentare zu demselben Artikel an anderer Stelle im Netz alle zustimmend:

http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/2005/07/die-abgrunde-hehrer-kunst.htm
Kommentar : Es ist nicht ersichtlich, was hier Fiktion und was Realität ist. Natürlich sind nicht alle klassischen Musiker Heilige, und es gibt auch mal Streit und vereinzelt vielleicht jemanden, der einen über den Durst trinkt. Trotzdem liest man fast nie etwas über Straftaten von klassischen Musikern, anders als bei populären Musikern. Es kommt also immer auf das Verhältnis an.
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 Lassek hat am 01.08.2013 00:40:56 geschrieben:
   Exzesse in Auswahl-Jugend-Orchestern
Haben Sie schon mal von den Auswahlorchestern in Deutschland gehört? Meiner eigenen Beobachtung nach ist es so, dass je besser und höher das Orchester steht, desto ausschweifender geht es dort zu. Auf einer Arbeitswoche des Städtischen Jugendsinfonieorchesters ging es schon immer ziemlich exzessiv zu mit Saufspielchen jeden Abend - ähnlich vielleicht aber extremer wie auf einer entsprechenden Klassenfahrt (was ja den vergleichbaren Bevölkerungsdurchschnitt darstellen würde). Im Landesjugendorchester war dies Gehabe schon ritualisiert (Bierdusche als allgemein akzeptierter Initiationsritus) und auch der Cannabiskonsum deutlich höher als noch im Städtischen Orchester. Und haben Sie schon mal vom Bundesjugendorchester (BJO) gehört? http://www.shortnews.de/id/405515/bundesjugendorchester-auf-menorca-orgie-von-xxx-drogen-und-alkohol



Ein sehr anständiger Trompeter des BJOs von dort meinte zu mir, dass er es bedrückend fand, wie regelmäßig vormals anständige junge Menschen dort regelrecht verdorben worden - kein Witz!



Ein anderer Trompeter, der BJO und Bujazzo (Bundesjugendjazzorchester) aus eigenem Vergleich kennt, meinte, dass in letzterem zwar auch aber unvergleichlich viel gesitteter (und weniger) Alkohol konsumiert wird.

Kommentar : Wegen Überlänge geteilt (s.o.).



Die Meldung vom BJO stammt aus dem Jahr 2002. Sie entsetzt mich natürlich und erscheint unglaublich. Doch solange man mit solchen Meldungen nicht ein Buch vollschreiben oder einen wöchentlichen Nachrichtenbrief herausgeben kann (so wie ich das mit gewaltmusikspezifischen Ausschweifungen und Straftaten getan habe bzw. tue), sehe ich meine Thesen davon nicht berührt. Vielmehr vermute ich stark, dass es sich bei jenen aus dem Rahmen gefallenen Jugendlichen um solche handelt, die keine reinen Klassikmusiker und vor allem -hörer sind. Es wurde ja schon von meinen Gegnern darauf hingewiesen, dass es viele Musiker und Hörer gibt, die sich mit klassischer und mit Gewaltmusk gleichermaßen befassen, und das ist zweifellos richtig.
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 Johannes Kaplan hat am 26.07.2013 16:36:54 geschrieben:
   Gewaltmusik und Musikpiraterie
Diese Meldung über eine Studie über den Zusammenhang von Gewaltmusik-Festivals und dem illegalen Herunterladen von Musik könnte für Sie von Interesse sein: http://www.rockhard.de/news/newsarchiv/newsansicht/35592-neue-studie-festivals-foerdern-musikpiraterie.html



Ein beschauliches Hochsommerwochenende wünscht Ihnen Ihr



Johannes Kaplan
Kommentar : Danke gleichfalls!
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 Columba hat am 24.07.2013 21:01:49 geschrieben:
   Warum schreiben Sie nicht mal was Konstruktives?
Z.B. Tips für Musiklehrer? Oder für Laien, die sich mit klassischer Musik beschäftigen möchten und keinen oder nur schlechten Musikunterricht haben/hatten? Der schulische Musikunterricht ist ja in der Regel recht abtörnend, was die Vermittlung von Musik angeht. Den Schülern werden stark vereinfachte oder sogar falsche Dinge beigebracht. Vieles, was dem Verständnis von klassischer Musik und vor allem auch Alter Musik dienen könnte, wird einfach verschwiegen, wie die Thematik der historischen Aufführungspraxis und die Frage der Interpretation eines Musikstücks. Der Schüler wird mit zeitlich und personell nicht eingeordneten Aufnahmen konfrontiert, die quasi absolut gesetzt werden, nicht verglichen oder kritisch beleuchtet werden. Dadurch wird m.E. ein selbständiger und kompetenter Umgang mit klassischer und Alter Musik erschwert bzw. unmöglich gemacht, wenn diese Informationen nicht von anderer Stelle kommen.
Kommentar : Würde im Musikunterricht nicht so viel Zeit mit Gewaltmusik verplempert, müsste man im klassischen Bereich und bei den Grundlagen nicht so viel vereinfachen. Insofern leiste ich da mit der Gewaltmusikkritik auch einen Beitrag. Ein weiteres Problem ist der Stundenausfall, der aber auch von vielen anderen beklagt wird. Vermutlich gibt es schon viel Literatur in der Art wie Sie es hier ansprechen, und ich bin mit meinen verschiedenen Arbeitsfeldern schon genügend ausgelastet.
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 Dr. Klaus Miehling hat am 17.07.2013 00:49:12 geschrieben:
   Fortsetzung des Beitrags von sfoerster
"In der Bundesrepublik Deutschland bestand bis längstens 1973 ein Züchtigungsrecht für Lehrkräfte an Schulen gegenüber den ihnen zur Erziehung anvertrauten Schülern;"



Hier spielt dann auch wieder seine Kindheit hinein.

Um dies nicht allzuweit ausschweifen zu lassen: Geht es hier um Crowley oder Crowleys Werk? Geht es um Crowley oder die Rechtfertigung der Verstümmelung einer Aussage dieser Person?



"Crowley hat dies auch relativ deutlich ausgelebt. Er hat sich zwar selbst ordentlich zu Grunde gerichtet, aber ich habe noch nirgendwo eine Erwähnung gefunden, dass Crowley anderen Menschen geschadet hat."

Dies war eher ein Nebensatz.

Ich würde mich freuen, wenn Sie auf das eigentliche Thema eingehen könnten.



Pagewizz hat mich gesperrt

Kommentar :


Unsere Diskussion schien mir beendet zu sein, und über Crowley, um den es mir letztlich gar nicht ging, sind nun auch genügend Quellen zitiert.


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