Gästebuch

Nachdem rechtswidrige Inhalte in das Gästebuch gestellt wurden, werden die Einträge erst nach Freischaltung durch mich veröffentlicht.
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Beleidigungen lösche ich nicht, da sie Bestätigung meiner Thesen über Gewaltmusik und deren Hörer sind.
Man darf natürlich auch über andere Themen schreiben ...

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Columba hat am 29.03.2018 16:17:45 geschrieben :

Emotionen
Aggression ist keine Emotion. Wut wäre das nächste. Siehe auch https://de.wikipedia.org/wiki/Grundgef%C3%BChl
Aggression ist ein Verhalten.
Wenn ein Populärmusik-Sänger keine Trauer fühlt beim Singen eines traurigen Liedes, warum sollte er dann Wut fühlen? Sie behaupten ja, dass das z.B. bei einem Rocksänger der Fall sein, nicht aber bei einem klassischen Sänger. Und damit Sie nicht behaupten, Sie hätten das nicht gesagt - Sie schreiben in Ihrer Antwort an A.J. vom 23.3.:
"Ein klassischer Sänger, der Wut darstellen muss, der spielt es wie ein Schauspieler. Ein Gewaltmusiker ist dabei selbst wütend"
Zur schauspielerischen Leistung von Opernsängern möchte ich hier jetzt nichts sagen, außer dass diese meist eher dürftig ist und sich auf Augenrollen, verkrampftes Lächeln und Mit-den-Armen-Wedeln beschränkt.
 
 
Kommentar: Sie schreiben selbst, dass die schauspielerischen Leistungen von klassischen Sängern bisweilen zu wünschen übrig lassen. Gewaltmusiker stellen Wut dagegen sehr überzeugend dar - weil sie sie offenbar fühlen. Ich zitiere da immer gerne Dee Snyder von Twisted Sister, der auf die Frage, wie er sich für ein Konzert vorbereite, antwortete: „I think about things I hate.”
Aber selbst wenn es nur gespielt wäre: Der klangliche Ausdruck ist aggressiv, und das überträgt sich auf die Zuhörer. So funktioniert Musik. 
  

A.J. hat am 28.03.2018 08:45:29 geschrieben :

...
Moment mal....
Ich habe meinen ersten Eintrag hier in der Absicht einer friedlichen Diskussion ein gestellt, war freundlich – ja ich möchte sagen höflich – und wenn ich einmal "unfreundlich" gewesen war, dann habe ich es (absichtlich und Wahrheit gemäß) so formuliert, dass es ein Eindruck ist, den ich in diesem Moment von ihnen habe (Wortwahlen wie "anscheinend", "ich habe den Eindruck", "es scheint, als..." etc pp...) Eindrücke über sie, die zu ändern ich zu jedem Zeitpunkt bereit war, hätten sie den etwas dazu getan.

Sie, im Gegensatz dazu, haben praktisch gleich zu Beginn einen äußerst arroganten, abwertenden, beleidigenden, uneinsichtigen und kompromisslosen Charakter an den Tag gelegt – oder zumindest einen solchen Eindruck auf mich gemacht, einen Eindruck, den sie – wie bereits erwähnt – des öfteren verbessern hätten können, auf den ich sie des öfteren gar angesprochen hatte.
Und wenn ich in neueren Beiträgen unfreundlich gewesen bin, liegt dies an einem ungeschriebenem Gesetz der zwischenmenschlichen Konversation welches da sagt: "wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es hinaus"

Und ja, vielleicht war meine Wortwahl "Wehleidigkeit" etwas überzogen – dafür entschuldige ich mich.
Dennoch sind ihre "Symptome wie bei einer Panikattacke", die SIE beim hören von "Gewaltmusik" empfinden, bzw die bei ihnen auftreten, äußerst selten. Sie allerdings schlussfolgern von sich auf andere und sind der Auffassung, dass jeder "gesunde" oder "normal tickende" Mensch genau so empfinden muss.
Warum sehen sie nicht ein, dass es auch "gesunde" und friedliebende Menschen gibt, die trotzdem Metal, Rock, Hip Hop oder Techno hören?
 
Kommentar: Der Punkt ist, dass Sie und die anderen kritischen Schreiber hier sich nie ernsthaft und intensiv mit bisherigen Forschungen zur Wirkung von Musik befasst haben, während ich das bereits seit 16 Jahren mache. Dennoch treten SIe auf, als wüssten Sie ganz genau Bescheid und ziehen meine Arbeit und damit auch die vieler anderer Wissenschaftler, auf deren Ergebnisse ich mich stütze, ins Lächerliche.
Hinzu kommt eine Oberflächlichkeit in der Lektüre meiner Texte, die zu falschen Unterstellungen führt, wie auch jetzt wieder in Ihrem letzten Satz: Nie habe ich behauptet, dass es keine friedliebenden Menschen gibt, die Metal oder Rock hören. Ich schreibe über Wirkungen im allgemeinen, über statistische Effekte. Auch hier passt der Vergleich mit dem Rauchen: Es gibt einzelne Menschen, denen es nicht erkennbar schadet, aber dennoch ist es gefährlich und führt im Durchschnitt zu einer erheblichen Verkürzung der Lebenserwartung. Das ist statistisch ebenso nachgewiesen wie die aggressiv machende Wirkung aggressiver Musik, oder wie die Tatsache, dass auch Gewaltmusiker eine erheblich reduzierte Lebenserwartung haben. So gesehen ist das Betreiben von Gewaltmusik (zu Hörern gibt es keine Unteersuchungen zur Lebenserwartung) sogar noch gefährlicher als Rauchen!

A.J. hat am 27.03.2018 15:26:31 geschrieben :

Ich sage wieder einmal etwas, das ich schonmal sagte:
Wenn sie nicht damit leben können, dass man seine – unter Umständen negative – Meinung zu ihren Theorien und Behauptungen äußert und sich da durch "genervt" fühlen, dann sollten sie es unterlassen diese an die Öffentlichkeit zu tragen, geschweige den, sie auf einer Internetseite mit einem Gästebuch zu veröffentlichen, wo jeder x-beliebige Schmock mit Internetzugang seinen Senf dazu geben kann...

Sie schreiben vielleicht keine Musiker an... Aber sind sie nicht der Doktor Klaus Miehling, der – laut eigenen Aussagen – Hörer jeglicher "Gewaltmusik" (unabhängig der Lautstärke [z.B. im Auto oder Auf Kopfhörern]), darauf anspricht, dass er diese Musik nicht hören solle und versucht, ihn zur wunderbaren klassischen Musik zu bekehren?

Es gibt Personen ihres – und auch fortgeschrittenerm – Alters, die einfach akzeptieren können, dass es Musik wie den Metal, Rock, Hip Hop, Techno gibt. Die sogar den Reitz daran verstehen und zuweilen sogar etwas (positives) daran finden können. Sind diese Leute deshalb nun gleich nicht friedfertig?
Bin ich gleich nicht – oder weniger –
friedfertig, nur weil ich diverse Metal-Subgenres dem Klassik musikalisch bevorzuge und ihnen gegenüber den Konfrontationskurs ansteuere?
Sie sind doch schließlich derjenige von uns beiden, der Leute nicht einfach in Frieden ihre Musik hören lassen kann.
 
Kommentar: Selbstverständlich kann ich damit leben, wenn Leute eine abweichende Meinung äußern. Aber dies sollte mit Respekt und ohne falsche Unterstellungen und Diffamierungen geschehen.  
Nein, ich spreche Leute nicht darauf an, dass sie keine Gewaltmusik hören sollen. Ich schreibe Texte; das ist etwas anderes.   

A.J. hat am 26.03.2018 17:49:07 geschrieben :

Und wieder einmal sprechen sie von Emotionen als Ober- und von Aggressionen als Unterbegriff.... Vielleicht hat der Inhalt ihres Studiums ja die Kapazitäten ihres Hirns verbraucht, aber ich wiederhole mich gerne noch mal:
Aggressionen sind KEINE Emotionen...

Und natürlich richtet sich die "Aggression" in "agressiver Musik" nicht gegen den Hörer... Es ist ein Stilmittel. Und die allermeisten von uns wissen das und müssen sich daher überhaupt nichts "zu eigen machen", nur weil sie der Meinung sind, dass es nicht anders geht, was vermutlich darauf zurück zu führen ist, dass sie dies bezüglich überdurchschnittlich empfindlich – um nicht zu sagen: wehleidig – sind. Und diese ihre Wehleidigkeit ist kein Grund, irgendwelche Musik verbiten zu wollen oder wildfremden Menschen wegen ihres Musikgeschmacks auf die Nerven zu gehen.
 
Kommentar: Wenn hier jemand einem auf die Nerven geht, sind Sie es und manch anderer Schreiber in diesem Gästebuch, Ich schreibe keine Gewaltmusiker persönlich an, um sie anzugreifen und zu diffamieren, sondern verfasse Texte, die man lesen kann oder auch nicht. Meine "Wehleidigkeit", die ich als normale Reaktion eines friedfertigen Menschen auf solche Musik sehe, mag die Motivation gewesen zu sein, mich mit dem Thema zu beschäftigen, aber die negativen Wirkungen aggressiver Musik sind real und nachgewiesen.

Columba hat am 26.03.2018 11:51:15 geschrieben :

Ich-Erzähler vs. Sänger / Darsteller
Der Ich-Erzähler (das "lyrische Ich") in der Literarur inclusive Lyrik ist nicht dasselbe wir der Schriftsteller / Schauspieler / Sänger. Der Sprecher in Shakespeares Sonetten ist nicht wirklich Shakespeare. Das gleiche gilt auch für Lieder, egal ob es das "Lied von der Forelle" ist oder "St James Infirmary" oder "This used to by my playground" ist. Letzteres ist ein Lied von Madonna, für den Fall, dass Ihnen das nicht geläufig ist. Nein, Madonna heult nicht jedesmal über ihre Kindheit, wenn sie dieses Lied singt. Louis Armstrong oder Cab Calloway hatten nicht gerade ihre Freundin verloren, als sie "St James Infirmary" sangen. Das ist ein Standard, der von vielen Sängern gesungen worden ist (beide genannte Versionen auf youtube). Normale Menschen verstehen das.
 
Kommentar: Offenbar beziehen Sie sich auf den Eintrag von A.J. vom 19. 3.: "=12pxIn der modernen Musik – vor allem im Rock und Metal und noch mehr in diversen Subgenres – arbeiten Komponisten und Dichter Hand in Hand, wenn sie nicht gar die selbe Person sind."
Damit hat er nicht behauptet, dass das lyrische Ich mit dem Sänger immer identisch sei; und ich habe das ebenfalls nicht behauptet. 
 

A.J. hat am 25.03.2018 22:00:13 geschrieben :

...
Und wie soll diese Identifikation mit der Aggression oder der Gewalt aussehen?
 
Kommentar: Man kann an Musik nur dann Gefallen finden, wenn man die ausgelösten Emotionen "genießt". Bei aggressiver Musik darf man also die Aggression nicht als gegen sich gerichtet empfinden, sondern muss sie sich zu eigen machen; das meine ich mit "Identifikation".

A.J. hat am 24.03.2018 06:15:28 geschrieben :

...
Glauben sie, dass ich meine Musik hören – oder gar dermaßen gegen sie verteidigen würde – wenn sie meine Ohren "beleidigen" würde?
Wie soll Musik "schauerlich" sein, wenn sie nicht, wenn sie nicht ein gewisses Maß an Eckel, oder etwas (irgenwie) "Abstoßendes" hat, was beides Eigenschaften sind, die dem "Schauder" anhaften?

Eine ganz andere Musikaffassung also?
Wie kann es dann sein, dass sich genügend Sänger, zumindest in gewisser Weise, selber als Schauspieler sehen? Oder es sogenannten "Gesangscoachs" gibt, die dem – ihrer Aussage nach ja bereits aggressiven, wütenden oder was-auch-immer – Sänger dabei hilft, die richtige Gefühlslage und Stimmung in seine Stimme zu legen?

Aber so, wie ich das sehe hören und komponieren sie ja eh nur Tastengeklimpper und Herumgefidel....
 
Kommentar: Das ist der Punkt: Menschen, die Gewaltmusik gerne hören, müssen sich mit der darin enthaltenen Aggression identifizieren, um von der Musik nicht "beleidigt" zu werden. 
Dass auch Gewaltmusik-Sänger zu Lehrern gehen, liegt daran, dass das bloße Ausleben von Aggressionen auf der Bühne nicht immer genügt, um Erfolg zu haben. Zum einen schadet es der Stimme, wenn man nicht mit der richtigen Technik singt, zum anderen erwarten viele Zuschauer eine professionelle "Show". 

Columba hat am 23.03.2018 16:40:13 geschrieben :

Musikalische Details
Natürlich sind Sie schon populärer Musik ausgesetzt gewesen, aber haben Sie sie auch gehört? Wahrgenommen? Können Sie mir, sagen wir mal, die aggressiven Stellen aus "A Love Supreme" nennen? Gibt's auf Youtube, da können Sie die genauen Minuten- und Sekundenangeben ablesen. Warum nennen Sie nie solche musikalischen Details? Weil Sie die Stücke nicht kennen, darum. Sie kopieren einfach irgendwelchen Quatsch aus diesem Buch von David Tame. Oder besser gesagt  aus einer deutschen Übersetzung davon.
 
Kommentar: Es geht eben nicht um Details, sondern um das Grundsätzliche! Die meisten Gewaltmusikstücke sind - manchmal abgesehen von einem ruhigen "Intro" - durchgängig aggressiv. Es ist der typische "sound"!

A.J. hat am 23.03.2018 09:01:21 geschrieben :

...
Es ist trotzdem komplett falsch, Metal als Unterform des Rock zu bezeichnen.
Denn auch, wenn die Übergänge inzwischen fließend sind – oder sein können, wo bei dies in allererster Linie bei diversen Subgenres der Fall ist – sind Metal und Rock zwei unterschiedliche, von einander unabhängige Musikstile.

Und Wut kann in der klassischen Musik nicht dargestellt werben? Dass halte ich für ein Gerücht.
Klassische Musik, kann, wie jede andere Musik, jede Form vonn Emotionen darstellen. Und auch in der von ihnen als "Gewaltmusik" verunglipfte Musik besitzt eine weitaus größere Spannweite, als Wut, Hass und eventuell noch Angst.

Exakt.
Aber Musik umfasst erstmal jede Form der Musik. Es ist aus diesem Satz nicht ersichtlich, ob eine Musik besser ist, als die andere.
 
Kommentar: Ich habe das schon mehrfach in Diskussionen gesagt: In klassischer Musik wird Aggression oder Wut dargestellt, in Gewaltmusik aber ausgedrückt.Mozart sagte, dass „die leidenschaften, heftig oder nicht, niemal bis zum Eckel ausgedrückt seyn müssen, und die Musick, auch in der schaudervollsten lage, das Ohr niemalen beleidigen, sondern doch dabey vergnügen muß“.

Es ist eine völlig andere Musikaufassung. Ein klassischer Sänger, der Wut darstellen muss, der spielt es wie ein Schauspieler. Ein Gewaltmusiker ist dabei selbst wütend. In klassischer Musik bleibt der Klang schön; in Gewaltmusik ist er hässlich und verzerrt. Der Hörer klassischer Musik wird nicht selbst aggressiv, wenn die Musik aggressive Inhalte darstellt. Es ist noch kein Opernhaus demoliert worden, weil auf der Bühne ein Kampf oder ein Mord dargestellt wird. Aber bei vielen Gewaltmusikkonzerten gab es gewaltsame Asschreitungen, weil der Klang die Leute aggressiv gemacht hat.    

Columba hat am 22.03.2018 10:59:49 geschrieben :

Also was jetzt
Jetzt ist auf einmal die Musik das, was böse ist, und die Texte sind es nicht? Aber in Ihren sogenannten Aufsätzen und Nachrichtenbriefen zitieren Sie nur die Texte, um zu zeigen, dass diese Musikstücke angeblich aggressiv machen. Sie setzen sich nie mit der Musik auseinander, außer mit Allgemeinheiten wie das Vorhandensein von Schlagzeug oder E-Gitarren. Wenn es an der Musik liegt, würde ich erwarten, daß die musikalischen Faktoren analysiert werden. Also etwa dass ein bestimmtes Gitarrenriff oder Saxophonsolo o.ä. besonders "gewalttätig" ist. Das können Sie natürlich nicht, da Sie die entsprechende Musik nie gehört haben. Sie sind wie ein Psychologe, der noch nie mit einem Patienten gesprochen hat, sondern nur darüber gelesen hat, was Patienten im allgemeinen so tun.
 
Kommentar: Ich habe nicht gesagt, dass Texte nicht böse oder schlecht sein könnten, sondern nur, dass die Hauptwirkung von der Klanglichkeit der Musik ausgeht. Natürlich gibt es auch "böse" Texte, aber darüber braucht man i.a. nicht zu diskutieren. Über Texte kann man immerhin noch nachdenken und sich von ihnen distanzieren. Aggressive Musik ist aber darauf angelegt, die Menschen ohne Umweg über das Denken anzusprechen und ihre aggressiven Triebe oder Programme, oder wie immer Sie das nennen wollen, zu aktivieren.

Meinen Sie wirklich, ich hätte nie aggressive Musik gehört? Nicht ohne Grund befasst sich "Gewaltmusik - Musikgewalt" auch mit dem Thema Zwangsbeschallung. Wenn ich die aggressiv machende Wirkung nicht aus eigener Erfahrung kennen würde, wäre ich vermutlich nicht dazu motiviert worden, dieser unerfreulichen Sache einen großen Teil meiner Arbeitszeit zu widmen.

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