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Nachdem rechtswidrige Inhalte in das Gästebuch gestellt wurden, werden die Einträge erst nach Freischaltung durch mich veröffentlicht.
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Beleidigungen lösche ich nicht, da sie Bestätigung meiner Thesen über Gewaltmusik und deren Hörer sind.
Man darf natürlich auch über andere Themen schreiben ...

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Michaela S. hat am 05.12.2013 00:55:32 geschrieben :

...
Nach Ihrem Wikipedia-Artikel, den Sie mit Sicherheit selbst verfasst haben, haben Sie als höchste Auszeichnung für eines Ihrer Werke einmal einen 3. Platz erlangt. Nicht gerade sehr beeindruckend, angesichts Ihres doch recht umfangreichen Œuvres, einmal davon abgesehen, dass Preise und Empfehlungen nicht unbedingt etwas über Qualität aussagen müssen.

Ihr Buch "Gewaltmusik - Musikgewalt" wurde ja offenbar auch zum Zeitpunkt der Veröffentlichung tatsächlich von einer Jury auf eine Empfehlungsliste für Sachbuch-Neuerscheinungen gesetzt, unbegreiflicherweise. Entweder hatte sich keiner der damaligen Juroren die Mühe gemacht, Ihr Buch auch wirklich zu lesen (was ich doch mal hoffen möchte; die Alternative wäre nämlich noch peinlicher und unerträglicher!) oder man muss wirklich an der Kompetenz, der Seriosität und dem Geisteszustand der damaligen Jury-Mitglieder zweifeln!

 
Kommentar: Natürlich sind Sie viel kompetenter als die Juroren von Kompositionswettbewerben oder die Journalisten, welche die Sachbuch-Bestenliste zusammenstellen ...


Michaela S. hat am 04.12.2013 17:45:40 geschrieben :

@Lassek
Ich denke, wir können und dürfen uns glücklich darüber schätzen, dass Typen wie Herr Dr. Miehling spätestens seit Herbst 1990 keinen gravierenderen Einfluss mehr auf unsere Gesellschaft haben.
 

Michaela S. hat am 04.12.2013 15:34:29 geschrieben :

@Lassek
Sie finden Herrn Dr. Miehlings "Judas-Passion" tatsächlich gut?

Das ist doch lediglich prätentiöses und biederes Kunsthandwerk! Da höre ich doch lieber gleich Händel oder Bach, das sind wenigstens Originale von einer meisterhaften Qualität, von der ein Herr Dr. Miehling nur träumen kann.

Oder eben Arvo Pärt, wenn es ein zeitgenössischer, tonal komponierender Tonsetzer sein soll. Der wird ja sogar von Herrn Dr. Miehling geschätzt, es ist ihm also offenbar tatsächlich auch gegeben, musikalische Qualität erkennen zu können.

 
Kommentar:

Wenn die Qualität meiner Kompositionen so wäre, wie Sie behaupten, hätte ich nicht in insgesamt sieben Wettbewerben einen Preis oder eine Empfehlung erhalten.



Wie Sie bemerken werden, habe ich die unverschämte Giftspritzerei Ihres vorigen Beitrages gelöscht.


BK hat am 04.12.2013 14:54:38 geschrieben :

...
Fortsetzung:



6. Gewaltmusik steht für Hedonismus und Egoismus.

- unzulässige Verallgemeinerung. Und: Falsch. Auf ein damaliges Angebbot, Ihnen eine große Anzahl Gegenbeispiele zu präsentieren, wollten Sie ja nicht eingehen.   



7. Gewaltmusik verneint traditionelle Werte wie Gesetzestreue, Pflichtbewusstsein und Bildung.

- In gewissen Stilrichtungen und Strömungen richtigg, aber nicht generell. Deshalb: Falsch.



8. Gewaltmusik steht für die xxuelle Revolution.

- eingeschränkt richtig, allerdings ist das eine wertfreie Aussage. Die xxxuelle Revolution war richtig und wichtig.



9. Wissenschaftliche Studien und zahöreicchje Fallbeispiele belegen die negative Wirkung von Gewaltmusik auf Einstellungen und Verhalten der Hörer.

- Dieser Schluss ist in seiner Absolutheit unzulässig.



Ach ja, was die Öffnung der innerdeutschen Grenze mit Gewaltmusik und Kriminalität zu tun hat, würde mich als Historiker interessieren.

 
Kommentar: 6. u. 7. Ausnahmen bestätigen die Regel. Dabei ist, wie ich immer wieder sage, nicht nur von den Texten, sondern mehr noch vom Klang auszugehen. 



8. Sie werten hier ebenfallls.



9. Das behaupten Sie. Ich sage: Dieser Schluss ist zulässig.  



Und zu Ihrer Frage: Mit der Öffnung der Grenzen kam mehr Gewaltmusik in den Osten. Natürlich gab es die auch vorher, aber nicht in diesem unkontrollierten Maß.


BK hat am 04.12.2013 14:50:47 geschrieben :

Zu Ihrer Korrespondenz mit &quot;Lassek&quot;
Zu Ihren Argumenten, und zum wiederholten Male:

"1. Gewaltmusik trat unmittelbar vor dem nachhaltigen Anstieg der Kriminalität in einer neuen, besonders aggressiven Form (dem Rock’n’Roll) in Erscheinung und traf dabei auf die massenmedialen Voraussetzungen, um in großem Umfang verbreitet und konsumiert zu werden."

- post hoc, ergo propter hoc. Logischer Fehlschluss, keinerlei Aussagekraft.



2. Gewaltmusik wirkte zunächst, in den 1950er und 60er Jahren, hauptsächlich auf die Jugend ein, die wiederum den Werteverfall einleitete.

- Belegen Sie diese These



3. Gewaltmusik nahm, wie auch der Werteverfall, ihren Ausgang von den USA.

- Das ist richtig.



4. Es gibt weitere Parallelen zwischen der Verbreitung von Gewaltmusik und dem Anstieg der Kriminalität (Öffnung der innerdeutschen Grenze, Aufstieg der Rapmusik bzw. HipHop-Kultur).

- post hoc, ergo propter hoc. Siehe oben.



5. Gewaltmusik steht in besonders auffallender Verbindung zu illegalen Drogen; Drogendelikte haben die höchsten Steigerungsraten überhaupt erfahren: in Deutschland vervierundneunzigfachten sie sich von 1964 bis 1989.

- Korrelationen sagen nichts über Ursache-Wirkung aus.

 
Kommentar: Wegen Überlänge geteilt (s.o.).



1. Dass dies ein Fehlschluss wäre, ist eine unbewiesene Behauptung. Für sich betrachtet ist es zunächst ein Indiz, dessen Relevanz sich im Zusammenhang mit den anderen Punkte bestätigt.



2. Das ist im Buch belegt. Es handelt sich hier lediglich um eine Zusammenfassung.



4. siehe 1.



5. Sie können etwas darüber aussagen, und in diesem Fall tun sie es.


Lassek hat am 03.12.2013 20:58:19 geschrieben :

Aphoristisches
Nach meinem langen Beitrag für die Korrespondenz nochmal was eher zuspitzend Aphoristisches:



Auch Verbot ist Gewalt - Gewalt erzeugt Gegengewalt. Der Widerstand gegen die Alkoholprohibition in den USA (durch den die Mafia erst entstand) würde vom Widerstand gegen "Gewaltmusik-Prohibition" angesichts dessen Verbreitung vermutlich ums 100 oder 1000-fache übertroffen werden!

 
Kommentar:

Verbote kann man als Teil des staatlichen Gewaltmonopols betrachten. Nur extreme Anarchisten dürften sich eine Welt ohne Verbote wünschen.

Lassek hat am 03.12.2013 19:15:30 geschrieben :

so kommen wir der Sache schon näher
Zitat: "Über Musik und ihre Emotionen zu schreiben ist bekanntlich immer problematisch."



Interessant! Da scheint es mir jedoch eigentlich umso merkwürdiger, dass Sie genau das in sehr pauschaler, für Sie scheinbar unproblematischer und selbstsicherer (verzeihen Sie den diffamierenden Begriff, aber so wirkt es: chauvinistischer?) Weise bei der "Gewaltmusik" tun?



Alles weitere in einem längeren Beitrag für die Rubrik "Korrespondenz", da Sie in Ihrem letzten Kommentar nun ein paar Stichworte gefallen sind, um zu erläutern, worauf ich hinaus will!
 
Kommentar:

Ist dort veröffentlicht und kommentiert.

Michaela S. hat am 02.12.2013 22:01:31 geschrieben :

...
"Die in Gewaltmusik übertragenen Emotionen sind aggressiv und/oder xxxuell "eingefärbt". Ein Beispiel: Wo klassische Musik z.B. Freude ausdrückt, ist es bei Gewaltmusik "Spaß", der gerne auch auf Kosten anderer gehen darf."



Wohlgemerkt, als "Gewaltmusik" bezeichnet unser Herr Dr. Münchhausen das künstlerische Schaffen von unter anderem den Beatles, Billie Holiday, Bruce Springsteen, Bob Marley, U2, Johnny Cash, Herbert Grönemeyer, Pink Floyd, Elvis Presley, Louis Armstrong und, und, und ...



Was für eine dumme, lachhafte und peinliche Aussage, erst recht für einen "Musikwissenschaftler". Ich habe recht: Sie leiden tatsächlich an Wahnvorstellungen. Mit solchen unqualifizierten Aussagen schaden Sie dem Ansehen aller Musikwissenschaftler und klassischen Musiker.

Sie sind wahrlich eine Trantuete.

 
Kommentar: Sie bleiben nach wie vor Argumente schuldig. Sie können nur diffamieren und beleidigen. Offenbar haben Sie nichts anderes gelernt. 


Lassek hat am 02.12.2013 17:26:04 geschrieben :

Captcha
Übrigens, nebenbei: das mit dem "Captcha", den man vor dem absenden des Kommentars eingeben muss, ist wirklich ein Problem.

Bei Zahlen ist unklar, ob man die Ziffer oder das Zahlwort eingeben soll. Bei Worten ist unklar, ob Groß- oder Kleinschreibung und wie man Umlaute schreiben soll.

Sehr häufig kommt die Meldung: "Captcha falsch eingegeben"
 
Kommentar: Dafür ist npage zuständig.

Lassek hat am 02.12.2013 17:22:37 geschrieben :

jetzt mal Butter bei die Fische!
"Wesentlich ist, welche Emotionen übertragen werden, und das sind bei klassischer Musik eben ganz andere, oder vielleicht besser: anders gefärbte als bei Gewaltmusik."



"Wagner gehört zur klassischen Musik; das Gesagte gilt für ihn natürlich auch."



Ich hoffe doch mal, dass Sie sich als Musiker, Musikwissenschaftler, Musikjournalist schon mal mit Wagner beschäftigt haben, oder? Welche grundsätzlich anderen/anders gefärbten Emotionen werden denn bei Wagner übertragen?

Man kann doch "klassische Musik" nicht über einen Kamm scheren! Jemand, der von Mozart nix versteht, könnte vielleicht sagen: "Dieses harmonische eintönige Genudel geht mir auf die Nerven", aber weder Mozart-Kenner oder Mozart-Laie könnte über Mozart dasselbe sagen wie der Wagner-Experte Thielemann über Wagner ("[...]es macht mich kaputt" - siehe unten).



Meines Erachtens kann es kaum größere Unterschiede in der Musik geben wie zwischen Mozart und Wagner (wenn man sie wirklich durchdringt). In meinen Ohren verträgt sich die meisterhafte Gefälligkeit von Mozarts Musik mit dem maximal penetrant Bohrenden in Wagners Musik wie Öl und Wasser (ohne jetzt mit Mozart oder Wagner direkt Wasser oder Öl zu assoziieren!).



Wenn nun beide gemeinsam unter "klassische Musik" subsumiert grundsätzlich andere Emotionen transportieren als "Gewaltmusik" frage ich, was denn zwischen Mozart und Wagner das verbindende emotionale(!) Moment sein soll, das beide gemeinsam gegen die "Gewaltmusik" abgrenzt???
 
Kommentar: Über Musik und ihre Emotionen zu schreiben ist bekanntlich immer problematisch. Wenn es keinen grundlegenden Unterschied gäbe, würden alle Rock- oder Rapanhänger mit der gleichen Begeisterung klassische Musik hören; oder etwa nicht? Denn es ist ja die Wirkung von Musik auf unsere Emotionen, die uns so anspricht. Die in Gewaltmusik übertragenen Emotionen sind aggressiv und/oder sexuell "eingefärbt.

Ein Beispiel: Wo klassische Musik z.B. Freude ausdrückt, ist es bei Gewaltmusik "Spaß", der gerne auch auf Kosten anderer gehen darf.

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