Gästebuch

Nachdem rechtswidrige Inhalte in das Gästebuch gestellt wurden, werden die Einträge erst nach Freischaltung durch mich veröffentlicht.
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Beleidigungen lösche ich nicht, da sie Bestätigung meiner Thesen über Gewaltmusik und deren Hörer sind.
Man darf natürlich auch über andere Themen schreiben ...

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Columba hat am 17.04.2018 13:26:31 geschrieben :

Wandel
Sprache wandelt sich. Das ist eine Realität. Wir reden heute nicht mehr wie Goethe oder Luther oder Walther von der Vogelweide. Die Vorstellung einer "Sprachdiktatur", die von "linken" "Blockwarten" ausgeübt wird, ist lachhaft. Warum wollen Sie denn unbedingt ein Wort benutzen, das von den damit Bezeichneten als herabsetzend empfunden wird?

Zur westlichen klassischen Musik in China hier nur ein Link, ich habe keine Lust, für Sie die Recherchen zu Dingen zu machen, die Sie als Musikwissenschaftler eigentlich wissen müssten:
https://wilsonquarterly.com/quarterly/spring-2012-the-age-of-connection/why-western-classical-music-so-popular-in-china/
Da haben Sie tatsächlich eine politisch linksgerichtete Diktatur, die die Beschäftigung mit westlicher klassischer Musik durchsetzt. Auf einmal sehen diese linken Diktaturen für Sie viel sympathischer aus, was?

Die Auswirkungen des verlorenen Krieges und der darauffolgenden US-Besatzung auf Japan waren tiefgreifend und vielschichtig. Mit einem simplistischen "verbieten" kommt man da nicht weiter.

Heute ist westliche Musik ein Statussymbol in China. Das sieht man daran, dass Kinder dort vorzugsweise Klavier und Geige lernen, die Prestige-Instrumente schlechthin (siehe das Buch von der "Tiger Mom" Amy Chua). Wer in der Mittelschicht oder Oberschicht mitspielen will, für den ist dies nützlich, weil es die Botschaft sendet, dass man ein kultivierter Mensch ist. Es geht nicht um die Musik, es geht um die damit verbundenen Assoziationen und das damit verbundene Prestige und weitergehend um Chancen in der Gesellschaft.

Dank an A.J. für die Ausführungen zur Musik in der Schule in Japan! Ich hatte angenommen, Musik wäre in Japan so eine Art Wahlpflichtfach (d.h. man müsste aus den Aktivitäten eine bestimmte Anzahl nach bestimmten Kriterien wählen, etwa einen Sport und ein künstlerisches Fach, so hatte ich es nach Beschreibung japanischer Bekannter verstanden). Offenbar lag ich da falsch.
 
Kommentar: Dem von Ihnen verlinkten Artikel zufolge wurde westliche Musik schon vor dem Kommunismus in China populär.
 
Lustig, dass SIe A.J. mehr glauben als Ihren japanischen Bekannten, wenn es um Japan geht, obwohl Sie ihn persönlich nicht kennen. Das geht wohl nach dem Motto "die Feinde meiner Feinde sind meine Freunde".

A.J. hat am 17.04.2018 08:44:00 geschrieben :

...
Diese "Berichte über diese Studie auf Metal-Seiten" umfasst einen einzelnen Bericht auf einer Metal-Seite. Der ganze Rest besteht aus diversen anderen Seiten.
In dem Text, den ich verlinkt hate, versucht der Autor Außenstehenden die Metal-Szene näher zu bringen und seine Erlebnisse zu schildern. Das hat nichts mit "verharmlosen" zu tun....

Zu @Columbas Beitrag zum 12.04.2018, fragten sie, ob er/sie wisse, was eine ganze Gruppe von Menschen wünsche.
Nun tun sie allerdings im Prinzip genau das selbe mit der Metal-Szene.

Was mich betrifft, so will ich den Metal nicht "verharmlosen".
Ich bin lediglich gegen ihr "Gewaltmusik"-Gerede und alle damit verbundenen Thesen und Behauptungen.
Und als (zumindes latent) reblisch( veranlagt)e Person, will ich diese Anti-Haltung nach außen tragen...
 
Kommentar: Nein, ich rede nur von Prozentzahlen, Tendenzen, Vergleichswerten, Einflüssen - und kann das mit Studien belegen. Columba hat jedenfalls keine Studie genannt, die belegen würde, dass sich die Mehrheit der Schwarzen durch den Begriff "Neger" beleidigt fühlt.

A.J. hat am 16.04.2018 07:17:44 geschrieben :

...
Wenn die Probanden die Möglichkeit hätten, die Testergebnisse positiv zu beeinflussen, wieso dann nicht auch negativ?
Bevor sie jetzt damit anfangen, wieso man als Metaler seiner Musik negative Presse geben soll, will ich sie nur mal daran erinneen, was das Image dee Metalszene ist, auch wenn es in Wirklichkeit nicht so ganz der Wahrheit entspricht....
 
Kommentar: Sie sehen ja an den Berichten über solche Studien auf Metal-Portalen, dass sie sehr beflissen sind, Metal als harmlos darzustellen. Auf den Metalhörer, von dem Sie einen Text verlinkt hatten, traf das auch zu - und nicht zuletzt auf Sie selbst!

Columba hat am 15.04.2018 19:35:00 geschrieben :

Gesellschaftlicher Wandel
Vielleicht sollten Sie mal was über die Geschichte Japans lesen. Da würden Sie dann herausfinden, dass Japan zu den Verlierern des 2. Weltkriegs zählte und in Folge von den USA besetzt wurde, was eine massive Verwestlichung zur Folge hatte. Diese wirkte sich auch auf das Schulsystem aus, und dort auch auf den Musikunterricht. Eigentlich ist das ganz klar, aber Sie sind irgendwie nicht in der Lage, Kausalketten herzustellen. Größere Zusammenhänge sind Ihnen verschlossen. So etwas wie gesellschaftliche Veränderungen verstehen Sie überhaupt nicht.

Natürlich weiß ich nicht, was 100 Millionen Menschen denken. Aber es gibt unter diesen Menschen welche, die sich mit einer Situation auseinandergesetzt und darüber geäußert haben. Und wieder andere, die diese Äußerungen gesammelt haben. Und Menschen reden miteinander, und dann entsteht ein gesellschaftlicher Konsens. Dann einigt man sich z.B. darauf, dass man jetzt bestimmte Wörter nicht mehr verwendet, weil sie als abwertend gesehen werden. Das heißt, es tut Menschen weh, wenn sie so bezeichnet werden. Das müssen nicht alle so sehen. Aber wenn viele es so sehen, dann einigt man sich z.B. darauf, dass es jetzt Schokokuss und Paprikaschnitzel heißt. Das tut niemandem weh, aber viele finden es gut. Der Schriftsteller Otfried Preußler hat gesellschaftlichen und sprachlichen Wandel verstanden:
https://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article116303210/Kleine-Hexe-Aus-Negerlein-werden-Messerwerfer.html
Sie verstehen dies offenbar nicht.
 
Kommentar: Offenbar sind Sie es, welche die Zusammenhänge nicht versteht. Wie ich schon sagte: Hinter der Sprachdiktatur.stehen politische Interessen.
Haben die USA Japan die Pflege der eigenen Musikkultur verboten? Wie lange nach dem 2. WK haben sie Japan überhaupt beeiflusst? Wenn die europäische Musik viele Japaner nicht überzeugen würde, wäre sie eben ein ungeliebtes Schulfach, und sie würden nicht so engagiert ein westliches Instrument lernen und diese Musik studieren und zu ihrem Beruf machen. Und wie erklären Sie, dass auch in China die westliche klassische Musik so beliebt ist?

A.J. hat am 14.04.2018 09:58:28 geschrieben :

Sie haben in einem Punkt Recht:
Agressionen beinhalten Feindseligkeit. Aber denn noch ist feindselig nicht gleich agressiv.
Um mal ein in hypothetisches Beispiel zu nennen:
Nehmen wir mal an, ich würde einen Imbiss besitzen und ein Neonazi käme hinein – ein schlag Menschen, den ich überhaupt nicht leiden kann (was schon einer feindseligen Einstellung entspricht).
Wenn ich jetzt auf ihn losgehen und ihn zusammen schlagen würde, wäre das eine feindselige und aggressive Handlung.
Würde ich ihn stadt dessen aus meinem Imbiss hinaus schicken (mein gutes Recht als Besitzer) und als letzte Konsequenz die Polizei rufen, wäre das definitiv eine feindselige Haltung. Sie können aber nicht behaupten das dieses Handeln feindselig oder gar agressiv wäre

Inspiration
HN-Anhänger? Sie meinen Metaller? Schreibt sich wesentlich schneller und klingt nicht so, als ob sie von einer Sekte sprechen, aber ich schweife ab...
Inspiration beim Musikkonsum ist dieser Aussage nach also vom Musikgeschmack abhängig?
Ich dachte, ihnen nach wäre die klassische Musik das, was mehr (und positiver) inspiriert, als Metal?
Wobei ich mich auch frage, wie man die Inspiration eines Menschen in Zahlen fassen will...

Entspannung
Die Aussage, dass man sich beim hören von Metal "entspannt" ist mir neu... Ich kenne das ehr "ich höre beim entspannen Metal", aber das bedeutet nicht, dass man Metal hört, um zu entspannen.
Wenn ich persönlich Musik höre, um wirklich zu entspannen höre ich auch er Mittelaltermusik oder traditionell japanische Musik.
Ich kenne die Aussagen (und die Erfahrung) dass man beim Metal abreagiert und runter kommt (nicht im Sinne von entspannen)

Puls (und Anhang zu Entspannung)
Erinneren sie sich, dass ich einmal sagte, dass Metal JEDE Emotion wesentlich besser und stärker vermittelt als (zum Beispiel) klassische Musik?
Man fühlt die Emotionen nahe zu mit. Und so ein mitfühlen ist weder sonderlich entspannent, noch beruhigt es den Puls....


Zum Thema Japaner und westliche Musik:
Japaner lieben alles was westlich – und vor allem deutsch – ist.
Das tritt nicht nur (mehr oder weniger) auf die Musik (auf die ich gleich noch näher eingehe) zu.
Hier mal ein Paar Beispiele:
1. Kann man sich als Deutscher in Japan kaum vor Leuten retten, die einen nach Fotos und/oder allem möglichen bezüglich unseres Landes aus fragen.
2. Ist deutsches Essen in Japan so dermaßen beliebt, dass man mit einem Imbiss oder einer Backstube in Tokio, in der man wirklich deutsches Essen bzw. Gebäck verläuft, reich werden kann.
3. Gibt es in japanischen Schulen bei der Zweitftemdsprache vier Sprachen zur Auswahl:
Chinesisch, Koreanisch, Französisch und Deutsch.
Deutsch ist dabei die zweit meist gewählte dieser Sprachen, und das nur, weil Chinesisch in der Zukunft oft nützlicher ist.

Japan ist ein Land der Gegensätze, wo Traditionen und Moderne kontrastreich auf einander treffen. Und westliche (oder im Westen verwurzete) Musik gehört zu der Moderne, unabhängig, ob es nun Klassik, Rock, Metal oder Elektropop ist, wobei letzteris das definitiv am weitesten verbreitete ist. Googeln sie mal nach "J-Pop".
Das spielen traditionell japanischer Instrumente hängt dabei stark mit anderen Traditionen zusammen. Und diese zu erhalten und zu pflegen ist vor allem bestimmten Personen zugeschrieben. Deshalb sind Personen, die traditionell japanische Instrumente Spielen meist Geisha (芸者), Miko (巫女) (Shinto-Pristerin) oder Bonsō (凡僧) (Buddhistischer Mönch).
Es gibt zwar auch andere Personen, die traditionell japanische Musik machen – beispielsweise das Trio "Rin'", Mitglieder der japanischen Folk Rock-Band "Wagakki Band", die Musikerin Eri Sugai und die Yoshida Brothers – diese sind aber vergleisweise selten.
Der Aussage, an japanischen Schulen werde im Musikunterricht vor allem westliche Musik gelehrt, unterliegt einem kleinen, aber bedeutenden Logikfehler:
In Japan gibt es keinen Musikunterricht.
Wenn Schüler in japan Musik lehrnen, dann in so genannten Bukatsu (部活) was man als "Clubaktivitäten" übersetzen und am ehesten mit unseren AGs vergleichen kann. Diese werden vom jeweiligen Schüler selbst gewählt.
Dort wird dann vor allem moderne (sprich westliche) Musik gelernt. Zu meist Geige, Klavier, E-Gitarre, E-Bass oder Schlagzeug.
 
Kommentar: Natürlich ist Inspiration vom Musikgeschmack abhängig. Leute, die keinen Metal mögen, würden sich wohl kaum davon inspiriert fühlen. "inspired" ist einer der Parameter, der mit der PANAS gemessen wird.
Den Probanden werden verschiedene Adjektive vorgelegt, und sie müssen auf einer fünfstufigen Skala angeben, inwieweit diese auf ihre augenblickliche Stimmung zutreffen:
http://booksite.elsevier.com/9780123745170/Chapter%203/Chapter_3_Worksheet_3.1.pdf
Natürlich ist das subjektiv; und wenn die Probanden durchschauen, worum es geht, könnten sie durchaus ihre "hostility" herunterspielen, damit Metal in keinem schlechten Licht dasteht. Um so bemerkenswerter, dass sie trotzdem einen höheren Wert angaben als diejenigen, die keine Musik hörten.

A.J. hat am 13.04.2018 04:00:38 geschrieben :

Feindseliger, nicht aggressiver....
...oder haben sie sich jetzt auf einmal etwas anderes rausgesucht, ohne mir Bescheid zu sagen, einfach weil es ihnen besser passt?
Oder benutzen sie "agressiv" als Synonym für "feindselig" – bzw – andersherum, weil es ihre Aussagen bestärkt?

Genau das führt mich auf die zweite Frage:
"Feindseligkeit" wird ja wohl nicht das einzige sein, was man auf der "PANAS" vergleichen kann...
 
Kommentar: Aggression beinhaltet jedenfalls Feindseligkeit, und man kann Feindseligkeit auch als Vorstufe zur Agression ansehen.
Sharman/Dingle haben vier Parameter gemessen: hostility, inspiration, relaxation sowie die Pulsrate.
"hostility", also "Feindseligkeit", sank unter Musik wie gesagt weniger als unter Stille.
"inspiration" war unter Musik höher, was nicht verwunderlich ist, da es sich um HM-Anhänger handelte.
"relaxation" ("Entspannung") war unter Stille höher - was der Aussage von Metal-Hörern widerspricht, sich bei ihrer Musik entspannen zu können.
Der stärkste Effekt ergab sich bei der Pulsrate, die unter Musik erheblich höher war.  

Columba hat am 12.04.2018 22:09:26 geschrieben :

Veränderung
Sprache verändert sich. Die Gesellschaft verändert sich. Was mal ein "neutrales" Wort war, kann zehn oder hundert Jahre später abwertend sein. Das Wort "Weib" z.B. war vor einigen Jahrhunderten neutral und ist heute abwertend. In den 60er Jahren verwendeten afroamerikanische Intellektuelle wie King oder Baldwin das Wort "Negro" als Selbstbezeichnung, während dieses Wort heute als abwertend gilt. Entscheidend ist, was eine bestimmte Gruppe zum aktuellen Zeitpunkt als Bezeichnung für sich selbst wünscht, und nicht, was Ihr Erdkundelehrer vor vierzig Jahren zu dieser Gruppe gesagt hat. Lesen Sie zu diesem Thema bitte [url=http://www.bpb.de/gesellschaft/migration/afrikanische-diaspora/59407/afrikaterminologie?p=alllität]http://www.bpb.de/gesellschaft/migration/afrikanische-diaspora/59407/afrikaterminologie?p=all[/url]

Sie können natürlich in Deutschland klassische indische Musik lernen, es gibt aber leider nicht viele Lehrer bzw. Schulen dafür.  Vielleicht ändert sich das in einer globalisierteren Zukunft. Es ist auch nicht einfach, gute Instrumente zu bekommen. Als Musiker wissen Sie ja selbst, wie wichtig die Qualität des Instruments ist. Es gibt in Deutschland auch Kurse für indische oder japanische Tanzstile, wozu natürlich auch die Auseinandersetzung mit der entsprechenden Musik gehört.

Aus http://www.dw.com/de/bruckner-zyklus-in-tokio-warum-japaner-westliche-klassik-lieben/a-19064221:
"Dass die klassische Musik aus Europa in Japan so beliebt ist, erklärt die japanische Dolmetscherin Akiko Matsuda, die schon Herbert von Karajan, Carlos Kleiber und andere große Dirigenten betreut hat, damit, dass der schulische Musikunterricht nach dem Zweiten Weltkrieg ganz auf westliche Musik umgestellt worden sei. Japans reiche Musiktradition sei hingegen fast verschüttet worden. Erst allmählich erinnere man sich wieder an die rituelle höfische Musik Japans."

Ich zitiere mal aus Ihrem Machwerk "Was Sie über Jazz wissen sollten":
"Selbstverständlich gab es Kriminalität und andere Mißstände schon immer. Aber ihre massenhafte Verbreitung in unserer Gesellschaft ist ganz offensichtlich eine Folge der massenhaften Verbreitung aggressiver Musik."
Hier behaupten Sie, dass eine Musik (nämlich der afrikanisch beeinflusste Jazz) am Ansteigen der Kriminalität schuld gewesen sei. Dies impliziert, dass die Kriminalität vor dem Entstehen dieser Musikgattung niedriger war. Wir reden hier nicht vom Mittelalter, sondern vom 18. und 19. Jahrhundert (Zeit der "klassischen Musik" im weiteren Sinne). In Ihrer Antwort auf eine frühere Nachricht von mir sagen Sie, "dass unsere abendländische Musikkultur im Guten wie im Bösen (letzteres in Zusammenarbeit mit anderen Kulturen) die bis jetzt wirksamste und die meisten Menschen ansprechende Musik gefunden hat."
Zusammengefasst: das Böse in der Musik kommt von der Zusammenarbeit mit anderen Kulturen, wie Sie Sie das erste Mal im Jazz sehen. In der Zeit vor der Entstehung des Jazz war also alles paletti und die Jugendlichen waren brav, weil es nur klassische Musik gab. Ich verbinde nur die Punkte.
 
 
Kommentar: "Entscheidend ist, was eine bestimmte Gruppe zum aktuellen Zeitpunkt als Bezeichnung für sich selbst wünscht," 
Diese "bestimmte Gruppe" besteht aus hunderten Millionen Menschen; und Sie wissen, was die alle wünschen? In Wirklichkeit ist es eine bestimmte Gruppe sprachlicher Blockwarte, die ihre ideologischen Ziele durch Sprachkontrolle voranbringen wollen.

Was Sie über deutsche europäische Musik in Japan und umgekehrt sagen, beschreibt die Zustände, erklärt aber nicht die Motivation dahinter.

Sie verfolgen wieder die Strategie, mir die Worte herumzudrehen. Wo habe ich auch nur sinngemäß gesagt, dass vor dem Jazz "alles paletti" war? Mein sogar hier von Ihnen zitierter Satz "Selbstverständlich gab es Kriminalität und andere Mißstände schon immer" sagt etwas völlig anderes.

A.J. hat am 12.04.2018 09:37:16 geschrieben :

...
Diese Vergleichsgrößen müssen aber dem Grundwert (100%) entsprechen. Das heißt also, dass sie die 2,25 bzw 2,26 nehmen müssen, mit denen der Test begonnen wurde.
Mann kann nicht 11,72% von etwas errechnen, was nicht mehr 100% entspricht.
Und bevor sie jetzt damit prallen, dass sie promovierter Musikwissenschaftler und des halb ach so schlau sind:
Ich meiner Seitz habe eine komplette Ausbildung zum Fachlageristen hinter mir, in der Prozentrechnung ein Hauptbestandteil war. Und ich habe in dieser Thematik nicht einen Fehlet gehabt.
Sie sehen also, ich hab Ahnung davon, wie das funktioniert.

Die Grundlage ihrer Behauptungen ist, dass "Gewaltmusik" die negativen Eigenschaften, Gefühle verstärkt.
Das bedeutet, dass die Studie, die zeigt, dass negative Gefühle/Eigenschaften beim Musikkonsum (wenn auch im Durchschnitt langsamer als bei Stille) sinken, ihnen wiederspricht.
Bestätigen würde sie Sie, wenn sie zeigen würde, dass sie unter Musik weiter ansteigen.

Weshalb reden sie gerade von Aggressionen? Ich dachte es geht um Feindseligkeit....
Und Nein: das ist nicht das selbe.
Und was ist eigentlich mit anderen negativen Werten innerhalb dieser Studie?
Gibt's die nicht?
Wurden die von denen Wissenschaftlern ignoriert?
Sind die ihnen, oder schon den anderen Wissenschaftlern (die die Studie aufstellten) unwichtig?
Oder fallen die negativen Werte so der Maßen in den Keller, dass sie Angst haben, sie zu nennen?

Witzig.... Ich fand zwar Jürgen Laarmann bei Google, aber so bald ich das von Ihnen genannte Zitat hinterher eingab, fand ich entweder Seiten, die sich mit ihnen befassen, oder es fehlen Teile des "Mottos" oder aber die Worte stehen nicht in der korrekten Reihenfolge und bilden daher dieses "Motto" nicht....
Im übrigen klingt das nicht nach dem Verlust von Selbstkontrolle, sondern nach unbegrenzter Freiheit....

Mann könnte z.B. den Webseitenbetreiber kontaktieren und ihm mitteilen, welche Art Werbung man auf seiner Seite nicht will.
Oder man richtet sich eine ein, die sich nicht durch Werbung finanziert.
 
Kommentar: Wenn man den Abstand zweier Vergleichsgrößen in Prozenten (nicht Prozentpunkten) ausdrückt, dann muss man eine dieser Größen = 100 Prozent setzen.

Wenn unter der Bedingung "Musik" die Aggression weniger abnimmt als unter der Bedingung "Stille", dann ist bei gleicher Ausgangsaggression die Aggression unter Musik höher, und damit im Vergleich zur Stille verstärkt. Es gibt doch nur diese beiden Möglichkeiten: Musik oder keine Musik. Also sind die Leute aggressiver, wenn sie (Metal-)Musik hören, als wenn sie keine hören.

Was meinen Sie mit "anderen negativen Werten innerhalb dieser Studie"? 

Das Zitat von Laarmann steht bei Christa Zöller: Rockmusik als jugendliche Weltanschauung und Mythologie, S. 165.

Columba hat am 11.04.2018 12:58:06 geschrieben :

Normal?
Was Sie so normal nennen .... Wir wissen ja, wie weit am rechten Rand sich befinden. Leute, die vom "Busch" reden, verwenden gern das N-Wort für die in besagtem "Busch" lebenden Menschen. Aber Sie sind ja sprachlich so unsensibel und generell so merkbefreit, dass Sie das nicht wahrnehmen.

Sie schreiben, dass Ihrer Ansicht nach  "unsere abendländische Musikkultur im Guten wie im Bösen (letzteres in Zusammenarbeit mit anderen Kulturen) die bis jetzt wirksamste und die meisten Menschen ansprechende Musik gefunden hat."

Also ist die sog. abendländische Musik prinzipiell gut und die Musik anderer Kulturen böse? Und die abendländische Musik wurde dann böse, als sie anfing, Elemente der Musiktraditionen anderer Kulturen zu übernehmen? Warum in aller Welt sollten ausgerechnet die Menschen im Europa des 18. Jahrhunderts die einzige "im Guten [...] wirksamste und die meisten Menschen ansprechende" Musiktradition aufgestellt haben? Da gab es z.B. noch Folter und Sklaverei. Warum stammt ausgerechnet von diesen Leuten jetzt die einzige Musik, die Sie zulassen?
 
Glauben Sie im Ernst, dass sich "westliche" Gepflogenheiten nur deswegen verbreitet haben, weil sie besser waren als die in einer anderen Gegend üblichen? Und nicht deswegen, weil sie westlich waren? In China lernen viele Kinder aus Prestigegründen Klavier oder Geige zu spielen. Nicht weil die Eltern diese Musik schön fänden.
 
Kommentar: Das "N-Wort" wurde zu meiner Schulzeit sogar von unserem linken Erdkuindelehrer verwendet. Es war einfach die normale Bezeichnung, und übersetzt bedeutet es nichts anderes als "Schwarzer". Es ist ein durchsichtiger Trick der Linken, neue Feindbilder zu schaffen, indem man anderen vorschreiben will, welche Wörter sie verwenden dürfen. Halten sie sich nicht daran, werden sie als rassistisch diffamiert.

So simpel wie Sie es mit Ihrer Frage suggerieren, ist es natürlich nicht. Schon im Mittelalter wurde die Musik der Spielleute kritisiert, während andererseits klassische indische Musik zumindest bei einem Test an Pflanzen einen positiven Einfluss auf das Wachstum hatte.

Und warum gerade die Menschen in Europa? Nun, warum haben gerade die Menschen in Europa (oder später ihre Abkömmlinge in den USA und anderen Ländern) fast alle maßgeblichen technischen Erfindungen der Neuzeit gemacht? Ich weiß es nicht, aber es ist einfach so.

Und wieder eine falsche Unterstellung: "=12pxWarum stammt ausgerechnet von diesen Leuten jetzt die einzige Musik, die Sie zulassen?" Ich habe mich zu außereuropäischen Musikkulturen nur soweit geäußert als sie an der Entstehung der modernen Gewaltmusik einen Anteil hatten. Zweifellos gibt es auch außerhalb Europas Musik, die man "zulassen" kann. 

Aus Prestigegründen? Aber warum bringt es Prestige? Doch wohl, weil die Musik geschätzt wird! Umgekehrt gefragt: Warum lernen die Kinder bei uns nicht in ähnlichem Maß traditionelle indische oder japanische Musik, obwohl sich doch hierzulande die meisten Menschen so unpatriotisch und globalistisch geben? Das wäre doch so weltoffen und politisch korrekt!

A.J. hat am 11.04.2018 12:41:01 geschrieben :

Prozentrechnung und so....
Okay, ich weiß jetzt zumindest, was sie Von mir wollen. Aber ich muss sie enttäuschen: ihre Rechnung funktioniert so nicht. Ich erkläre ihnen das gerne an Hand ihres Beispiels mit den Wahlen UND der von ihnen erwähnten Skala.

Fangen wir mit der Wahl an:
1.) wie sie sicher wissen, braucht man zur Prozentrechnung einen Grundwert, der 100% entspricht. In diesem Beispiel entspricht das ALLEN Wählern, die an der Wahl Teil genommen hat. Sagen wir der Einfachheit halber einfach mal, dass sind 10000.
2.) Partei A hat bei der letzten Wahl 20% ALLER Wählerstimmen erhalten. Bedeutet: 2000.
3.) bei diesen Wahlen hat Partei A allerdings 5% aller – das heißt 500 – Stimmen verloren.
4.) sie haben Recht, dass dies aus Sicht der Partei 25% Verlust entspricht. Allerdings nur, weil sie bei dieser Rechnung 20000 als Grundwert (100%) ansetzt.
5.) tatsächlich hat die Partei aber nur 5% aller Wählerstimmen verloren. Deshalb sagt man ja auch, dass Partei A 5% der Wählerstimmen verloren hat, und nicht 25% ihrer Wählerstimmen.
6.) ihr Vergleich zwischen den Parteien A und B funktioniert zudem noch weniger, den wie sie merken, schwangt die Zahl zwischen 25% und 33,3, jenachdem, von welcher Partei man ausgeht. Deshalb geht man auch von allen Personen, die an der Wahl Teil genommen haben, als Grundwert aus. So hat nämlich Partei A 5% mehr bzw Partei B 5% weniger aller Wählerstimmen.

Bei der von ihnen erwähnten Skala ist das noch etwas komplizierter. Wieso? Nun, hier hat man zwei Grundwerte.
Einmal die 2,25 Punkte von der Gruppe "Stille" und einmal die 2,26 Punkte der Gruppe "Musik".
(bei der letzten Rechnung habe ich die Zwischenergebnise Gerundet. Hier lase ich das mal, da es das Endergebnis verfälschen würde)
So, ich führe ihnen jetzt einmal den korrekten Rechenweg vor:
1.) die Gruppe "Stille" verringerte die Feindseligkeit von 2,25 auf 1,15, also um 1,1 Punkte. Das entspricht 48,888888889%
2.) Gruppe "Musik" verringerte ihre Feindseligkeit von 2,26 auf 1,42 also um 0,84 Punkte, was 37,168141593% entspricht.
3.) Gruppe "Stille" hat 0,26 Punkte mehr "verloren" als Gruppe "Musik".
4.) diese 0,26 Punkte entsprechen den von mir errechneten 11,720747296%.
5.) und jetzt kann man das ganze noch einmal gegenrechenen, in dem man den Prozentwert von 11,720747296% der beideiden Grundwerte berechnet.
Bei 2,25 sind das 0,2637168141, bei 2,26 wiederum 0,2648888875. Beide Prizentwerte sind auf zwei Nachkommerstellen berechnet 0,26 Punkten, also exakt der Differenz zwischen dem was beide Gruppen an Punkten verloren.
5.) 0,26 = (gerundet) 11,72% ist die korrekte Differenz zwischen dem, was beide beiden Gruppen an Feindseligkeit Verloren haben.

Mir ist eben klar geworden, dass diese Studie sie keines wegs in ihrer Aussage bestätigt.
Denn auch wenn die Personen, die sich in der Stille abreagierten (im Durchschnitt betrachtet) mehr Feindseligkeit verloren, so können sie nicht leugnen, dass sich auch diejenigen, die Musik hörten "abreagierten", was ihrer Aussage, dass "Gewaltmusik" durchweg negative Einflüsse hat, vollkommen widerspricht.

Wir reden aneinander vorbei:
Ich habe sie dich bestätigt, dass das von ihnen genannte "Was guckst du?" bereits ein feindselige – bzw aggressive – Handlung darstellt, die eine Reaktion auf einen provokanten – oder so wahrgenommenen – Blick darstellt.
Als Provokation bezeichnete ich diesem Zusammenhang also den Blick, nicht die Aussage.
Eine feindselige Haltung im Gegensatz dazu, wäre, wenn ich – nur mal angenommen – einen Imbiss besäße und einen Neonazi raus schmeißen würde, weil mir seine Weltanschauung und Ideale zu wieder sind.

In wie fehrn soll der Verlust von Selbstkontrolle (Techno)musik den bitte dargestellt, propagiert oder "zum Programm" erklärt werden?

PS: es würde sich im übrigen positiv auf ihre Glaubwürdigkeit auswirken, würde ich auf ihrer Seite keine Werbung vom "Rock am Ring" sehen.... Nur mal ein kleiner Tipp nebenbei.
 
Kommentar: Es ging mir darum, dass eine in Prozentpunkten angegebene Dfferenz eine relative Größe ist, die nur im Zusammenhang mit den Vergleichsgrößen aussagekräftig ist. Sie hatten gesagt: "=12pxdas ist ein Unterschied von Sage und Schreibe 11,92% und das ist....so gut wie nichts". Es ist aber eben nicht ein Unterschied von 11,92%, sondern von Prozentpunkten, und wenn man die Vergleichsgrößen berücksichtigt, ist es in Prozenten deutlich mehr und keineswegs "so gut wie nichts".

Wichtig ist bei dieser Studie ja wohl der Vergleich "Musik - keine Musik". Eine andere Alternative gibt es nicht. Man könnte noch unterschiedliche Musikstile vergleichen, aber in diesem Fall wurde das nicht getan. Aufgrund der verstreichenden Zeit ging die Aggression unter beiden Bedingungen zurück - aber Metal verkleinerte diesen Rückgang. Also bestätigt mich die Studie durchaus.

Mit dem "Programm" meinte ich das von Jürgen Laarmann für den Techno formulierte Motto "Tu was Du willst. Nutze alle Mittel."

Auf die Werbung habe ich keinen Einfluss. Da hier Inhalte über Gewaltmusik stehen, kommen leider automatisch entsprechende Anzeigen.

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