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Beleidigungen lösche ich nicht, da sie Bestätigung meiner Thesen über Gewaltmusik und deren Hörer sind.
Man darf natürlich auch über andere Themen schreiben ...

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Niklas hat am 31.08.2014 03:41:52 geschrieben :

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Ich finde es auch ziemlich bemerkenswert, dass es sich bei dem "Gewaltmusikhörer" Steven Pinker um einen international bekannten und renommierten Wissenschaftler handelt, der vom Time-Magazine 2004 auf eine Liste der 100 einflussreichsten, zeitgenössischen Wissenschaftler und Denker gesetzt wurde, wie Sie es ja selbst geschrieben haben - freilich nicht ohne Stolz auf Ihre herbeifantasierte geistige Übereinstimmung. Bei dem fanatischen Popularmusik-Verächter und "reinen" Klassikhörer Klaus Miehling handelt es sich hingegen um einen ideologisch verblendeten Querulanten (Ideologie - nach Pinker einer der "inneren Dämonen", der als prekär Beschäftigter ein Schattendasein in der Provinz führt. Müsste das, gemäss der Logik Ihrer Weltanschauung, nicht eigentlich genau andersherum sein? Oder sind Sie der Meinung, dass Sie und Pinker in ihren jeweiligen Kategorien zu den Ausnahmen zählen? Und werden Sie, wenn Sie sich in Zukunft auf Aussagen von Pinker berufen, diese in Ihrem "Gewaltmusik-Nachrichtenbrief" unter der Rubrik "Gewaltmusikhörer argumentieren" zitieren?
 
Kommentar: Es ist schön, dass Sie selbst Pinker als renommierten Wissenschaftler bezeichnen. Da wird es umso schwieriger für Sie sein, nach der Lektüre seines Buches anzuerkennen, dass seine These vom Hauptverursacher des Dezivilisationsprozesses = Wertevervalls mit der meinen prinzipiell übereinstimmt.

Und wie Sie wissen sollten, sagen Umstände einzelner Personen nichts über Durchschnittswerte von Gruppen aus.


Niklas hat am 31.08.2014 03:10:03 geschrieben :

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Ach, und zu Ihrem lächerlichen Vergleich mit den rauchenden Ärzten bzw. den alkoholabhängigen Ärzten: Sie mögen es sich ja vielleicht nicht vorstellen können, aber die Popularmusik-Hörer hören diese Musik in der Regel nicht, weil eine krankhafte Sucht sie dazu zwingt, sondern weil sie darin ihre Befindlichkeiten widergespiegelt sehen und ihre Stimmung, ihre Gedanken- und Gefühlswelt einen Ausdruck und eine Bestätigung darin findet. Oder schlichtweg zur Unterhaltung, zur Zerstreuung, zur Entspannung oder zur Emotionalisierung. Letzteres fürchten Sie ja bekanntlich ganz besonders, gell?
 
Kommentar: Die Gründe spielen hier keine Rolle.

Niklas hat am 31.08.2014 02:47:58 geschrieben :

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Aus diesem von Ihnen zitierten Textfragment lässt sich noch überhaupt nicht herleiten, dass Herr Pinker Ihre allgemeinen, unzulässig simplifizierenden und pauschalisierenden Ansichten über die Popularmusik teilt. Auch, dass er der Popularmusik die "Hauptschuld" am Anstieg der Kriminalität zuschreibt, lässt sich aus den von Ihnen in Ihrer Rezension angeführten Zitaten nicht herleiten.Ich halte Steven Pinker für intelligent (jedenfalls für intelligenter als Sie) und gestehe ihm eine differenziertere Sicht auf komplexe, sozio-kulturelle Sachverhalte zu, als Sie es versuchen darzustellen. Wenn Pinker die "Zügellosigkeit" der Musikfilme dieser Zeit beschreibt, ist das zunächst einfach mal eine Beschreibung. Das moralische Werturteil interpretieren in diesem Fall Sie hinein. Ich nehme mal an, dass dieses Zitat aus einem Kapitel stammt, in dem Pinker sich an einer Bestandsaufnahme der gesellschaftlichen Veränderungen während der 1960er Jahre versucht. Und mit Sicherheit wird er verschiedene Phänomene dieser Zeit, wie beispielsweise die Auseinandersetzungen der schwarzen Bürgerrechtsbewegung in den USA, die Demonstrationen gegen den Vietnamkrieg, die Studentenunruhen und weiteres in seine Betrachtungen mit einbeziehen. Dass die damalige Popularmusik- und Kultur die gesellschaftlichen Umbrüche und Befindlichkeiten dieser Zeit widerspiegelt wird vermutlich der thematische Kontext sein, aus dem dieses Zitat stammt. Ein Beleg dafür, dass Pinker Ihre unqualifizierte und undifferenzierte Sicht auf die Popularmusik im Allgemeinen teilt, ist dieses Zitat mitnichten.
 
Kommentar: Pinker schreibt ein ganzes Kapitel über den Entzivilisierungsprozess des späteren 20. Jhs., und darin spielt die von ihm sogenannte Popkultur die Hauptrolle, und davon wiederum nimmt er am häufigsten auf die Musik Bezug. Aber Sie werden es ja selbst lesen.   

Niklas hat am 30.08.2014 02:05:43 geschrieben :

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Dass Sie versuchen, einen "Gewaltmusik-Hörer" und renommierten Wissenschaftler als Geistesverwandten von Ihnen darzustellen, weil Sie in seinem 1000+ Seiten starken Buch ein paar Textzeilen ausfindig gemacht haben, die Sie als Bestätigung Ihrer Ansichten interpretieren, ist wahrlich der Gipfel an Absurdität! (Sie sind selbstverständlich davon ausgegangen, dass es sich bei Steven Pinker um einen "reinen" Klassik-Hörer handeln würde, bis ich Sie auf diesen BBC-Programmhinweis aufmerksam gemacht habe.) Das Buch wurde bereits bestellt, Sie können sich also schon mal ein paar Ausreden einfallen lassen, mein Lieber! Ich bin mal gespannt, welche Verrenkungen Sie noch anstellen werden, um den erklärten "Gewaltmusik-Liebhaber" Steven Pinker den Leuten als Vertreter Ihrer pauschalierenden Ansichten zur Popularmusik andrehen zu wollen!
 
Kommentar: Wer hat das Buch bis jetzt gelesen? Sie oder ich? Im übrigen habe ich im GMNB auf meine Rezension des Buches verwiesen, in der Sie einige Zitate daraus finden können. Beispiel:

"Die Ära, in der die Lockerung der Selbstbeherrschung in jüngerer Zeit am stärksten verherrlicht wurde, waren sicher die verbrechensanfälligen 1960er Jahre: Mach dein Ding, hieß es damals, lass' die Sau raus, Hauptsache, es fühlt sich gut an, auf ins Abenteuer. Besonders deutlich wird die Zügellosigkeit in Musikfilmen aus jener Zeit“ (S. 903).

Dieses Zitat könnte von mir sein - und in diesem Fall hätten Sie es zweifellos als böswillige und lächerliche Unterstellung diffamiert.



Über Pinkers Musikgeschmack habe ich mir keine Gedanken gemacht. Mein Beispiel mit den rauchenden Ärzten, ich hätte auch Ärzte nehmen können, die Alkoholiker sind, zeigt zur Genüge, dass sich das Wissen eines Menschen nicht immer auch konsequent in seinem Verhalten niederschlägt. Aus der psychologischen Forschung ist zudem bekannt, dass sich die meisten Menschen für weniger beeinflussbar halten als der Durchschnitt.  



Dass Sie Pinkers Musikgeschmack als Beweis dafür hernehmen, dass er nicht die von mir berichtete Meinung vertreten könne, zeigt Ihre Arroganz und Ignoranz. Die haben Sie zwar schon zur Genüge unter Beweis gestellt; aber mit diesem blinden Herumgiften, ohne Pinkers Buch überhaupt schon gelesen zu haben, unterbieten Sie noch Ihr bisheriges Niveau. 

Niklas hat am 29.08.2014 05:52:23 geschrieben :

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Dass Sie jetzt wieder mit Ihrem albernen Vergleich mit dem Rauchen kommen, war abzusehen. Wie gesagt, ich werde dieses Buch auch lesen. Und ich gehe stark davon aus, dass Sie auch diesem Mann völlig zu Unrecht eine geistige Nähe zu Ihren "Thesen" unterstellen, [...]. Sie können ja mal mit Herrn Pinker höchstpersönlich über Ihre "Thesen" diskutieren, er scheint ja offenbar Mitglied bei Facebook zu sein! Es ist möglich, ihm persönliche Nachrichten zuzusenden; schildern Sie ihm doch mal Ihre Ansichten und erzählen Sie ihm, dass Sie der Auffassung sind, Sie und er wären auf unterschiedlichen Wegen zu dem selben Ergebnis gekommen! Er dürfte das sehr wahrscheinlich etwas anders sehen. Melden Sie sich ruhig bei Ihm, bevor ich es tue!
 
Kommentar: Sie haben das Buch noch nicht einmal gelesen und gebärden sich dennoch so überheblich! Ihre lügnerischen Verleumdungen habe ich gestrichen. 

Niklas hat am 27.08.2014 15:59:46 geschrieben :

Steven Pinkers musikalische Vorlieben
Googeln Sie mal "Steven Pinkers desert island discs" und Sie werden in einem Artikel die bevorzugten Musik-Stücke von Steven Pinker aufgelistet sehen; darunter Werke von Eric Clapton, Jimi Hendrix und Elvis Costello; vom Jazz-Saxophonisten John Coltrane und ein Klezmer-Stück. Ein klassisches Musik-Stück fehlt in dieser Auflistung seiner 8 musikalischen Favoriten völlig. Somit hätte sich auch diese Diskussion erledigt. Und jetzt weinen Sie in Ihr Kissen, Sie unseriöser Blender!
 
Kommentar: Das ändert nichts an dem, was er in seinem Buch schreibt. Es gibt auch rauchende Ärzte.

Rainer hat am 22.08.2014 17:25:51 geschrieben :

Gewaltmusik
Ein Schmarrn sondergleichen.
 
Kommentar: Interessante Argumentation ... 

Niklas hat am 16.08.2014 01:35:27 geschrieben :

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Wieso, thematisieren Sie in Ihrem aktuellen "Gewaltmusik-Nachrichtenbrief" (ich liebe diese alberne Wortschöpfung!) etwa den Umstand, dass eine Verschwörung der "Gewaltmusik-Industrie" und der "Gewaltmusik-Apologeten" aus dem Kultur- und aus dem Wissenschaftsbetrieb Sie (offenbar erfolgreich) daran hindert, im akademischen Betrieb Fuss zu fassen?

 
Kommentar: Nein. Sie werden es lesen.

Niklas hat am 15.08.2014 00:59:44 geschrieben :

@Gestörter_Cembalist
Machen Sie sich da nur keine Sorgen, Herr Miehling ist aus guten Gründen an keiner Universität oder an einer sonstigen, höheren Lehr- und Bildungsanstalt angestellt. Sondern an einer Waldorf-Schule. Als Eurythmiebegleiter.
 
Kommentar: Das passt zu dem, was ich für den morgigen GMNB vorbereitet habe, deshalb lasse ich es stehen. 

Gestörter_Cembalist hat am 14.08.2014 21:29:44 geschrieben :

Hmm
Ich habe das Gefühl, Sie sind absolut gestört! Wie eine Universität Sie überhaupt anstellen kann, ist höchst fragwürdig. Bitte erfinden Sie eine Zeitmaschine und reisen in die Zeiten von Bach und co.! Dann sind alle Beteiligten zufrieden.
 
Kommentar: Und ich habe das Gefühl, Sie haben überhaupt keine Ahnung, worum es hier geht. Argumentieren können Sie auch nicht.

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