Gästebuch

Nachdem rechtswidrige Inhalte in das Gästebuch gestellt wurden, werden die Einträge erst nach Freischaltung durch mich veröffentlicht.
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Beleidigungen lösche ich nicht, da sie Bestätigung meiner Thesen über Gewaltmusik und deren Hörer sind.
Man darf natürlich auch über andere Themen schreiben ...

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A.J. hat am 03.02.2018 22:04:29 geschrieben :

...
Ich sprach von den Fußballspielern,nich von deb Hooligans, welche nebenbei bemerkt Fußballspiele sowieso nur als Vorwand nutzen...
 
Kommentar: Nun, auch Fußballspieler verhalten sich aggressiv, wie man an vorsätzlich begangenen "Fouls" sieht.

A.J. hat am 02.02.2018 23:48:02 geschrieben :

Kommisch...
Vor einiger Zeit noch haben sie den, von @BK angegebenen Prozentsatz in den (bzw einen) Prozentwert umgerechnet, um trotz eines extrem geringen Prozentsatzes mit möglichst hohen Zahlen um sich zu werfen zu können...
Und wenn von 1000 gewalttätigen Personen 990 zu 10.000 Gewaltmusikhörern gehören (9,9%) und 10 zu 500 Klassik hörern (2%) dann IST das proportionale Zuordnung aus gleich zwei Gründen:
1. Weil innerhalb einer größeren Menge an Menschen auch logischerweise mehr Gewaltverbrechen stattfinden (hier also 10.000 "Gewaltmusik"- gegen 500 Klassik-Höhrer)
2. Weil sie EINE Musik (Klassik), mit VIELEN vergleichen... Das heißt, um nun wirklich aussagekräftige Zahlen zu bekommen, müssten sie nun ausrechnen,wie viel von diesen 990 Personen zu wievielen Metal-, Rock-, Hip Hop-, Pop- oder Techno-Höhrern gehören.
Aber nein, sie schmeißen alles außer Klassik in einen großen Pott und so verfälschen die Zahlen verschiedener Musikrichtungen einander.

Was die Gesten angeht:
Dem nach wäre auch das in die Höhe stoßen der Faust, aus Freude über ein – beispielsweise – gewonnenes Fußball-Spiel ein Zeichen von agressiver Stimmung??? Ist die selbe Geste...

A.J.
 
Kommentar: Dass es bei Fußballspielen aggressiv zugeht, ist ja wohl bekannt. Ohne das große Polizeiaufgebot gäbe es da wohl an jedem Spieltag einige Tote.

Sie fantasieren sich da etwas zusammen. Prozentzahlen sind immer Prozentzahlen; da ist es völlig egal, wie groß die ihnen zugrundeliegende Gesamtmenge ist. Wenn von 1.000 Gewaltmusikhörern 500 kriminell sind, von 100 Klassikhörern aber 10, dann sind das genauso 50 Prozent zu 10 Prozent wie bei 250 von 500 gegenüber 50 von 500.

Natürlich kann man "Gerwaltmusik" weiter differenzieren ("Klassik" übrigens auch, auch wenn das normalerweise nicht gemacht wird), und da gibt es dann auch Unterschiede. Aber auch das ändert nichts an der Tendenz insgesamt. 

BK hat am 02.02.2018 14:08:21 geschrieben :

nur mal so...Nachtrag
Mir wurde das Thema beim Lesen dieses Artikels wieder bewusst: http://www.zeit.de/2018/06/retif-de-la-bretonne-autobiografie-erotik-uebersetzung
 

BK hat am 02.02.2018 14:07:36 geschrieben :

Nur mal so...
...wie beurteilen Sie eigentlich das Massenphänomen erotisch - pornografischer Literatur zu Zeiten der Aufklärung und Klassik? Und das zu Hochzeiten der klassischen Musik.
Ich habe übrigens einige dieser Werke gelesen...da stehen Dinge drin, die selbst unter schlimmsten Gewaltmusikhörern verpönt sind.
 
Kommentar: War es ein "Massenphänomen"? Jedenfalls ist das nicht anders wie mit Kriminalität und Gewalt: Natürlich gab es das alles schon immer. Es ändert nichts daran, dass seit den 50er/60er Jahren ein Wertewandel stattgefunden hat, der soweit ich sehe auch von niemandem bestritten (wenn auch unterschiedlich bewertet) wird, und dass dieser entscheidend mit Gewaltmusik zu tun hat. Immerhin wurde früher solche erotische Literatur "unter dem Ladentisch" gehandelt, während Erotik und Sex heute ganz offen gehandelt und thematisiert werden, bis hinein in die Schulen und Kindergärten. Das wäre in vor-gewaltmusikalischer Zeit unvorstellbar gewesen.

A.J. hat am 01.02.2018 22:53:44 geschrieben :

...
Jetzt komme ich mal mit meinem überdurchschnittlich hohen Mathematik-Talent:
Natürlich ist der Anteil an Gewalt in der "populären Musik" höher – gibt ja auch mehr Anhänger als bei der klassischen Musik.
Das nennt man proportionale Zuordnung. Mir ist, als sagte ich dad schon mal...

was das ruhige da sitzen während eines Klassik-Konzertes angeht:
Ich bin mal einfach si frech, zu behaupten, dasd dies weniger mit fehlender Gewalt, als mit wesentlich weniger ausgelebter Freude und Leidenschaft an der Musik zu tun.
Und überhaupt was ist so "gewalttätig", am Headbanging, welches als Form des Tanzes an zu sehen ist, oder dem in die Luft strecken einer Faust oder der "Pommesgabel"?
 
Kommentar: Ihr "=12pxüberdurchschnittlich hohes Mathematik-Talent" kann offenbar nicht einmal zwischen relativen und absoluten Werten unterscheiden. Selbstverständlich beziehe ich mich auf relative Werte, d.h. prozentuale Anteile, und mit der Angabe "im Durchschnitt" habe ich das sogar explizit gesagt.
Natürlich sind die Gesten als solche nicht gewalttätig; sind sind aber sichtbarer Ausdruck der aggressiven Stimmung.

A.J. hat am 31.01.2018 23:20:28 geschrieben :

Ach ja...
Und wenn klassische Musik Gewalt nur – wie sie sich aus drücken – "nur symbolisch darstellt", macht sie das weniger "gefährlich", weil?
Derartige Darstellung dürfte doch gar gefährlicher sein, da sie unterschwellig vermittelt wird.
Vielleicht ist es auch hier ein fehlende Empathie ihrerseits, oder fehlende Tiefsicht?
 
Kommentar: =12px"dürfte doch gar gefährlicher sein" - Sie können sich solche Spekulationen sparen, weil sie der Realität widersprechen. Klassikhörer sind im Durchschnitt weniger aggressiv und kriminell als die Hörer populärer Musik. Das ist eine Tatsache, die sich in entsprechenden Befragungen immer wieder bestätigt hat. Auch gewalttätige Ausschreitungen gibt es praktisch nur bei Veranstaltungen mit populärer Musik.
Weil die Darstellung von Aggression in klassischer Musik nicht unmittelbar, sondern eher symbolisch ist, macht sie die Hörer nicht aggressiv. Man sieht es schon äußerlich: Sie bleiben ruhig sitzen, während bei Gewaltmusikkonzerten die Fäuste gereckt und die Köpfe "gebangt" werden.

A.J. hat am 31.01.2018 23:06:30 geschrieben :

Ich kann diesen Unterschied sehr wohl bestreiten.
Ich für mein Teil kann keinen Unterschied in der Darstellung von Emotionen (hier zähle ich auch Aggressionen dazu) im Metal und der klassischen Musik fest stellen – beide drücken sie sehr wohl auch aus.
Und ein Unterschied in der Funktion drs Schlagzeugs kann ich auch nicht finden – in beiden fällen gibt es den Rhythmus vor.
Kein Wunder eigentlich, dass sie (erneut) meine Fragen ignorierten... Obwohl sie (wieder einmal) – selbst für geistig Minderbemittelte verständlich – durchnummeriert wurden... Von 1-2...

A.J.
 
Kommentar: Nein, das Schlagzeug gibt ein der klassichen Musik nicht den Rhythmus vor; das wäre auch überflüssig! Die meiste klassische Musik kommt völlig ohne Schlagzeug aus. Zunächst werden in größeren Besetzungen Pauken (die immerhin noch feste Tonhöhen haben) als Bassinstrument zu den Trompeten eingesetzt, beschränkt auf einzelne Sätze. Nehmen Sie z.B. den ersten Teil von Bachs Weihnachtsoratorium: Dort spielen die Pauken nur im A-Teil des Eingangschores und im Schlusschoral.
Andere Schlaginstrumente sind auch im 19. Jh. noch selten und werden nur zu bestimmten Effekten punktuell eingesetzt. 

A.J. hat am 30.01.2018 22:58:15 geschrieben :

Mir ist gerade eben klar geworden, was ihrer Logik nach – auf Grund des gebrauchs von Trommeln – "Gewaltmusik" sein soll:
Traditionelle Musik jeglicher Kultur, klassische Musik (immer hin existieren auch dort Trommeln, auch wenn SIE sie daraus verbannen und verleugnen) und – der Witz des Tages – die Musik des Zen Buddhismus – gibt es irgendwas weniger gewalttätiges?

Ihre Aussage "klassische Musik könne Gewalt nicht klangbildlich darstellen", weckt in mir das Gefühl, dass sie nicht wirklich verstanden haben, was Musik ist, geschweige denn, wie sie funktioniert.
Jegliche Form der Musik ist – und war schon immer – dazu da JEGLICHE Gefühlslage und Emotionen darzustellen.
Manch einer möge jetzt empört protestierend ausrufen: "Aber A.J., Gewalt ist doch keine Emotion!"
Recht hast du, lieber, imaginärer Mit-User. ABER Agressivität ist ein Gefühlslage und jedwedem Gewaltakt geht eun emotionaler Impuls voraus.

Nun noch zwei fragen an Herrn Dr. Miehling:
1. Wenn klassische Musik Gewalt klangbildlich nicht darstellen kann, wie kann es dann sein, dass sie gewalttätige oder agressive Szenen in Filmen und Computer-Spielen perfekt – und besser als jeder Metal, Rock, Hip Hop oder Techno – unterstreicht?
2. Kenne ich (vor allem) im Symphonic, Gothic und Dark Metal-Bereich lieder deren agressive Stimmung erst durch Einflüsse klasdischer Elemente zur Geltung kommen, bzw. zu Stande komnen. Wie erklären sie das?

Bezüglich meines Namens:
Ihr Gästebuch ist wie ein öffentlicher Lokus – jeder findet ihn, wenn er ihn sucht und nicht all zu stupide ist.
Und unter jenen Leuten sind mit einer Verscheinlichkeit von einhundert Prozent welche dabei, die mein Name schlicht nicht zu interessieen hat, wie im realem Leben halt.

– A.J.
 
Kommentar: Ja, klassische Musik kann Gewalt darstellen. Und doch werden auch Sie nicht bestreiten können, dass der Ausdruck ein anderer ist als beispielsweise bei Heavy Metal. Es geschieht eher auf einer symbolischen Ebene; Gewaltmusik dagegen drückt Aggression unmittelbar aus. Auch die Rolle des Schlagzeugs ist jeweils eine ganz andere.  Deshalb pflege ich zwischen dem "Darstellen" von Gewalt in klassischer Musik und dem "Ausdrücken" in poplärer Musik zu unterscheiden.

Neulich habe ich in einem Sachbuch zufällig ein weiteres Zitat zum Thema Gewalt in primitiven Kulturen gefunden:„Viele Yanomami [ein Volk im Amazonasgebiet] sterben einen gewaltsamen Tod. Bis zum Alter von vierzig Jahren haben zwei Drittel aller Menschen einen nahen Verwandten durch Mord verloren. […] Alle Untersuchungen an primitiveren Lebensgemeinschaften, die man unternehmen konnte, bevor nationale Regierungen diesen Kulturen ihre Gesetze aufdrängen konnten, ergaben ein sehr hohes Niveau routinemäßiger Gewalt. Eine Studie kam zu dem Schluß, daß ein Viertel der in solchen Gemeinschaften getöteten Männer von anderen Männern ermordet wurde. Was die Motive angeht, so steht Sexualität hier im Vordergrund.“ (Ridley, Eros und Evolution, 1993/95, S. 283f)

BK hat am 23.01.2018 11:04:12 geschrieben :

@A.J.
Bezüglich Herrn Miehlings Qualitäten als Wissenschaftler sind wir wohl einer Meinung, aber Ihre Argumentation ist untauglich. Sie können niemals aus Ihrer persönlichen Erfahrung einen empirischen Beweis für Allgemeingültigkeit ableiten. Ebenso wenig aus Anekdoten. Herr Miehling braucht auch keine eigene Erfahrung, dazu macht er an anderer Stelle mehr als genug Fehler, die seine Argumente disqualifizieren
 
Kommentar: Dann weisen Sie mir einmal einen solchen "Fehler" nach, der über für die Sache irrelevante Dinge wie die falsche Schreibung eines Namens o.ä. hinausgeht!

A.J. hat am 23.01.2018 07:19:21 geschrieben :

Verzeihung?
ICH soll "Gift verspritzt" haben?
Wer von uns beiden zieht denn vollkommen vorurteilend über alle nicht-klassischen Musikstile her und schert alle Hörer dessen über einen Kamm – das ist, was ich Gift verspritzen nenne.

Was die Sache angeht, ich sei "zu feige meinen Namen zu nennen", darf ich höflichst wiedersprechen.
In gewisser weise ist "A.J." mein richtiger Name – genau genommen sind es die Anfangsbuchstaben meiner beiden Vornamen.
Zu dem ist A.J. (englisch gesprochen) mein Spitzname, der von Familie, Freunden und Kollegen benutzt wird.
Ich habe halt einfach eine oft genutzte Variante meines Namens genutzt – nicht aus Feigheit wie sie – wieder einmal – ohne mich oder meine Beweggründe zu kennen, vorschnell urteilen, sondern aus Gewohnheit – eine Gewohnheit, die zu ändern mir ehrlich gesagt der Grund fehlt...

A.J.
 
Kommentar: Ich kann alle meine Behauptungem belegen, und ich habe nicht "alle Hörer [...] über einen Kamm" geschoren, sondern von Einflüssen und Durchschnittswerten gesprochen, allenfalls von "typischen" Hörern, was impliziert, dass es auch untypische gibt.
Und natürlich sind Sie mit "A.J." nicht zu identifizieren. Ich dagegen stehe mit meinem vollen Namen zu dem, was ich schreibe.

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