Gästebuch

Nachdem rechtswidrige Inhalte in das Gästebuch gestellt wurden, werden die Einträge erst nach Freischaltung durch mich veröffentlicht.
Auch Einträge, die bloße Werbung darstellen, werden gelöscht.
Beleidigungen lösche ich nicht, da sie Bestätigung meiner Thesen über Gewaltmusik und deren Hörer sind.
Man darf natürlich auch über andere Themen schreiben ...

Name:
E-Mail:
Homepage:
Betreff:
Nachricht:
 
 

Aktuell sind 1863 Einträge verfügbar.

< 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39
40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59
60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79
80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99
100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119
120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139
140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159
160 161 162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179
180 181 182 183 184 185 186 187 >


Andreas hat am 03.04.2018 11:28:16 geschrieben :

.
Musiknazi - herrlich, passt wie die Faust aufs Auge (Vorsicht: Gewalt).
Herr Dr. M. ist allerdings wohl nicht so recht in Osterstimmung, wenn man mal seine Postingvorlieben bei Facebook (wie ordinär!!) verfolgt. Hoffentlich leidet nicht das musikalische Können mal darunter...
So, jetzt geh ich mir einen Traditionshasen kaufen aus dem Restangebot.
 

A.J. hat am 03.04.2018 08:56:41 geschrieben :

Die "Nazikeule", wie sie es nennen, wurzelt in der Art und Weise, wie sie argumtieren:
Die negativen Aspekte einer Sache hervorheben, während man die positiven einfach ignoriert und bei Seite schiebt – eine Vorangehensweise, die der Nazi-Propaganda nicht nur sehr ähnlich, sondern nahe zu identisch ist.


Natürlich haben Wissenschaften ihre Daseinsberechtigung.
Ich selber interessiere mich für, und befasse mich mit einigen davon.
Allerdings bin ich der Überzeugung, dass Musik ein Art der Kunst, und keine Wissenschaft zu sein hat. (das sagt der Metaller dem Klassikhörer... Merken Sie was?)
Ebenso sollte man Menschen nicht nach irgendwelchen Zahlen, die irgendein Wissenschaftler in irgendeiner Studie auf Grund ihres Musikgeschmacks verurteilen, wie sie es tun, sondern nach ihrem Handeln als Mensch.
Darauf bezog ich mich im übrigen auch mit meiner Aussage über die menschlichen Sinne und nicht (primär) auf Musik. Was das angeht bezweifle ich auch stark, dass sie sich (außerhalb der "Gewaltmusik"-Debatte) einmal intensiv mit mehreren Metaller/ine/n unterhalten haben. Daher können ihre Sinne ihnen auch nicht viel zu dem Thema sagen....

Bezüglich der Studie haben sie – bitte verzeihen sie mir diese direkte Wortwahl – einen Scheiß bewiesen.
Alles, was Sie getan haben ist eine Gegenbehauptung auf zu stellen und diese mit irgendwelchen Zahlen zu begründen...
Wobei ich mich Frage, wie man Emotionen in Zahlen messen will/kann. Das ist ja der Grund, weshalb ich sagte, dass ihre Aussage gegen die der vier Webseiten steht.
 
Kommentar: Ich schreibe über die Gefahren populärer Musik, so wie andere über die Gefahren des Rauchens oder von Umweltgiften schreiben. Erwarten Sie von denen auch, dass die die "positiven Aspekte" hervorheben? Und was sollen schon diese positiven Aspekte bei Gewaltmusik sein? Dass sie vielen Leuten gefällt? Darauf muss ja nu wirklich nicht erst hingewiesen werden! Außerdem ist selbst das in diesem Fall negativ, weil es eben zum massenhaften Konsum mit den bekannten Folgen führt.
Wieder eine falsche Unterstellung: Ich verurteile Menschen nicht aufgrund ihres Muikgeschmacks, sondern wegen ihres Handelns. Es verhält sich nur so, dass ein statistischer Zusammenhang zwischen Musikgeschmack und Handeln besteht.
Wenn Sie die Zahlen nicht gelten lassen, dann muss das auch für die angeblichen "positiven" Studienergebnisse gelten (wenn sie denn positiv wären). Die Zahlen, um die es geht, sind in der Regel Prozentzahlen. Sie messen nicht die Emotionen, sondern Unterschiede vor und nach dem Musikhören oder beschreiben Unterschiede zwischen Hörergruppen.

A.J. hat am 02.04.2018 09:08:54 geschrieben :

Ich muss mich nicht mit irgendwelchen Studien befassen.... Ich habe sieben, einwandfreie Sinne und ein sehr gut funktionierendes Gehirn, mit denen ich eigene Bilder von einer Musik und ihrer Wirkung auf mich und mein Umfeld machen kann.
Da brauche ich nicht die Zahlen irgendwelcher Studien, die erstens nur einenen Bruchteil der Hörer abdeckt und zweitens durch einige Individuuen runter gezogen werden können.

Ihre Aussage war, dass die Symptome einer Panikattacke "die natürliche Reaktion eines friedliebenden Menschen" sei.
Das heißt, dass Personen, die beim Konsum von "Gewaltmusik" diese Symptome nicht bekommen entweder nicht friedliebend sind, oder aber, ihr Verstand nicht richtig funktioniert. Und jetzt brauchen sie nicht zu behaupten, ich würde ihre Texte "nur oberflächlich lesen", denn dies ist der Kern dieser Aussage.

Außerdem sind sie das, was man im allgemeinem als Musiknazi bezeichnet.
Sie picken sich aus Studien, Aussagen und so weiter und so fort, exakt das heraus, was sie zur Berstärkung ihrer These benötigen, dichten sich noch ein wenig was dazu und ignorieren die positiven Aspekte einfach. Sie sagten ja selbst einmal, dass diese positiven Aspekte nicht das sind, was in ihrer These wichtig ist.
Ich möchte noch einmal auf die Studie der School of Psychology der University of Queensland (Sharman/Dingle) eingehen, denn so wie ich das sehe, steht ihre Aussage, dass diese "falsch ausgelegt" wurde gegen die von (mindestens) vier Internetseiten, die die durchweg positive Wirkung des Metal beschreiben. Dass diese Seiten nun voneinander abschreiben, wie sie behaupten, wage ich zu bezweifeln.
 
Kommentar: =12px"was man im allgemeinem als Musiknazi bezeichnet" - Diese Bezeichnung höre ich zum ersten Mal. Aber klar, die Nazikeule fehlte noch in Ihrer "Argumentation". Wenn man nach Ihnen geht, kann man also die Wissenschaft abschaffen, die menschlichen Sinne genügen. Allerdings sagen mir meine Sinne etwas ganz anderes als Ihre Sinne Ihnen sagen. Und nun? 
Ich "picke" mir nichts heraus, sondern die Studien sind so, wie sie sind. Während ich mich bei der Arbeit an meinem Buch bemüht habe, alle Studien zu verwerten, die ich finden konnte, haben Sie sich gerade mal zwei "herausgepickt", und ich konnte nachweisen, dass Sie dabei auf falsche Interpretationen hereingefallen sind. Trotzdem führen Sie wieder eine davon ins Feld. Ich habe diese wie auch Dutzende andere im Original gelesen. Und Sie? Aber nein, Sie brauchen das ja nicht, weil Sie sowieso schon alles wissen!

Columba hat am 30.03.2018 13:38:06 geschrieben :

Emotionen
Ein Schauspieler muss eine Emotion nicht fühlen, um sie überzeugend darstellen zu können. Selbst Method Actors tun das nicht auf die Art und in dem Maße, wie Sie sich das vorstellen. Das wäre auf der Bühne auch gar nicht machbar.

Sie nehmen immer noch die Soundbites ernst, die Musiker in Interviews von sich geben? Wann werden Sie Dinge wie Ironie, Übertreibung oder Marketing verstehen? Niemals?

Aber zurück zum Thema. Warum meinen Sie, dass ein Populärmusiker beim Singen oder Spielen Wut verspüren kann, aber nicht Trauer (beim Singen oder Spielen eines traurigen Liedes)?

Und kann ein klassischer Sänger beim Singen Emotionen verspüren oder nicht? Oder kann er es, darf es aber nicht?

Wut ist übrigens ein ganz normales Gefühl, da ist per se nichts Schlimmes dabei. Es ist normal, in bestimmten Situationen wütend zu werden, das gehört zum Menschsein dazu. Ich frage mich, warum Sie es so wichtig finden, Wut nicht auszudrücken, und wo Sie das gelernt haben.
 
Kommentar: Auch das habe ich schon gesagt: Ob die Musiker ernst meinen, was sie sagen, ist zweitrangig. Entscheidend ist, dass viele Hörer es ernstnehmen. Abgesehen davon zeigt ja das tatsächliche Verhalten der Musiker, was sie vertreten.
Wieder unterstellen Sie mir etwas, was ich nicht geschrieben habe: Natürlich ist es möglich, dass auch Gewaltmusiker Trauer empfinden. Vielleicht handelt es sich dann um ein nicht aggressives Stück, das man nicht als Gewaltmusik bezeichnen kann.
Und natürlich kann auch ein klassischer Musiker beim Singen Emotionen verspüren. Aber wer Hass und Wut wirklich empfindet, würde kaum kontrolliert und schön singen können, wie es klassische Musik erfordert.
Und noch eine falsche Unterstellung: Wo habe ich gesagt, man solle Wut nicht ausdrücken, auch nicht "in bestimmten Situationen"? Ich meine lediglich, dass Kunst im weitesten Sinn und die Bühne nicht der richtige Ort dafür sind; dass Wut und Hass nicht kultiviert und zum ästhetischen Prinzip erhoben werden sollen; dass man vermeiden soll, solche Emotionen bei den Hörern hervorzurufen, weil das nur zu Schlechtem führen kann.

Columba hat am 29.03.2018 16:17:45 geschrieben :

Emotionen
Aggression ist keine Emotion. Wut wäre das nächste. Siehe auch https://de.wikipedia.org/wiki/Grundgef%C3%BChl
Aggression ist ein Verhalten.
Wenn ein Populärmusik-Sänger keine Trauer fühlt beim Singen eines traurigen Liedes, warum sollte er dann Wut fühlen? Sie behaupten ja, dass das z.B. bei einem Rocksänger der Fall sein, nicht aber bei einem klassischen Sänger. Und damit Sie nicht behaupten, Sie hätten das nicht gesagt - Sie schreiben in Ihrer Antwort an A.J. vom 23.3.:
"Ein klassischer Sänger, der Wut darstellen muss, der spielt es wie ein Schauspieler. Ein Gewaltmusiker ist dabei selbst wütend"
Zur schauspielerischen Leistung von Opernsängern möchte ich hier jetzt nichts sagen, außer dass diese meist eher dürftig ist und sich auf Augenrollen, verkrampftes Lächeln und Mit-den-Armen-Wedeln beschränkt.
 
 
Kommentar: Sie schreiben selbst, dass die schauspielerischen Leistungen von klassischen Sängern bisweilen zu wünschen übrig lassen. Gewaltmusiker stellen Wut dagegen sehr überzeugend dar - weil sie sie offenbar fühlen. Ich zitiere da immer gerne Dee Snyder von Twisted Sister, der auf die Frage, wie er sich für ein Konzert vorbereite, antwortete: „I think about things I hate.”
Aber selbst wenn es nur gespielt wäre: Der klangliche Ausdruck ist aggressiv, und das überträgt sich auf die Zuhörer. So funktioniert Musik. 
  

A.J. hat am 28.03.2018 08:45:29 geschrieben :

...
Moment mal....
Ich habe meinen ersten Eintrag hier in der Absicht einer friedlichen Diskussion ein gestellt, war freundlich – ja ich möchte sagen höflich – und wenn ich einmal "unfreundlich" gewesen war, dann habe ich es (absichtlich und Wahrheit gemäß) so formuliert, dass es ein Eindruck ist, den ich in diesem Moment von ihnen habe (Wortwahlen wie "anscheinend", "ich habe den Eindruck", "es scheint, als..." etc pp...) Eindrücke über sie, die zu ändern ich zu jedem Zeitpunkt bereit war, hätten sie den etwas dazu getan.

Sie, im Gegensatz dazu, haben praktisch gleich zu Beginn einen äußerst arroganten, abwertenden, beleidigenden, uneinsichtigen und kompromisslosen Charakter an den Tag gelegt – oder zumindest einen solchen Eindruck auf mich gemacht, einen Eindruck, den sie – wie bereits erwähnt – des öfteren verbessern hätten können, auf den ich sie des öfteren gar angesprochen hatte.
Und wenn ich in neueren Beiträgen unfreundlich gewesen bin, liegt dies an einem ungeschriebenem Gesetz der zwischenmenschlichen Konversation welches da sagt: "wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es hinaus"

Und ja, vielleicht war meine Wortwahl "Wehleidigkeit" etwas überzogen – dafür entschuldige ich mich.
Dennoch sind ihre "Symptome wie bei einer Panikattacke", die SIE beim hören von "Gewaltmusik" empfinden, bzw die bei ihnen auftreten, äußerst selten. Sie allerdings schlussfolgern von sich auf andere und sind der Auffassung, dass jeder "gesunde" oder "normal tickende" Mensch genau so empfinden muss.
Warum sehen sie nicht ein, dass es auch "gesunde" und friedliebende Menschen gibt, die trotzdem Metal, Rock, Hip Hop oder Techno hören?
 
Kommentar: Der Punkt ist, dass Sie und die anderen kritischen Schreiber hier sich nie ernsthaft und intensiv mit bisherigen Forschungen zur Wirkung von Musik befasst haben, während ich das bereits seit 16 Jahren mache. Dennoch treten SIe auf, als wüssten Sie ganz genau Bescheid und ziehen meine Arbeit und damit auch die vieler anderer Wissenschaftler, auf deren Ergebnisse ich mich stütze, ins Lächerliche.
Hinzu kommt eine Oberflächlichkeit in der Lektüre meiner Texte, die zu falschen Unterstellungen führt, wie auch jetzt wieder in Ihrem letzten Satz: Nie habe ich behauptet, dass es keine friedliebenden Menschen gibt, die Metal oder Rock hören. Ich schreibe über Wirkungen im allgemeinen, über statistische Effekte. Auch hier passt der Vergleich mit dem Rauchen: Es gibt einzelne Menschen, denen es nicht erkennbar schadet, aber dennoch ist es gefährlich und führt im Durchschnitt zu einer erheblichen Verkürzung der Lebenserwartung. Das ist statistisch ebenso nachgewiesen wie die aggressiv machende Wirkung aggressiver Musik, oder wie die Tatsache, dass auch Gewaltmusiker eine erheblich reduzierte Lebenserwartung haben. So gesehen ist das Betreiben von Gewaltmusik (zu Hörern gibt es keine Unteersuchungen zur Lebenserwartung) sogar noch gefährlicher als Rauchen!

A.J. hat am 27.03.2018 15:26:31 geschrieben :

Ich sage wieder einmal etwas, das ich schonmal sagte:
Wenn sie nicht damit leben können, dass man seine – unter Umständen negative – Meinung zu ihren Theorien und Behauptungen äußert und sich da durch "genervt" fühlen, dann sollten sie es unterlassen diese an die Öffentlichkeit zu tragen, geschweige den, sie auf einer Internetseite mit einem Gästebuch zu veröffentlichen, wo jeder x-beliebige Schmock mit Internetzugang seinen Senf dazu geben kann...

Sie schreiben vielleicht keine Musiker an... Aber sind sie nicht der Doktor Klaus Miehling, der – laut eigenen Aussagen – Hörer jeglicher "Gewaltmusik" (unabhängig der Lautstärke [z.B. im Auto oder Auf Kopfhörern]), darauf anspricht, dass er diese Musik nicht hören solle und versucht, ihn zur wunderbaren klassischen Musik zu bekehren?

Es gibt Personen ihres – und auch fortgeschrittenerm – Alters, die einfach akzeptieren können, dass es Musik wie den Metal, Rock, Hip Hop, Techno gibt. Die sogar den Reitz daran verstehen und zuweilen sogar etwas (positives) daran finden können. Sind diese Leute deshalb nun gleich nicht friedfertig?
Bin ich gleich nicht – oder weniger –
friedfertig, nur weil ich diverse Metal-Subgenres dem Klassik musikalisch bevorzuge und ihnen gegenüber den Konfrontationskurs ansteuere?
Sie sind doch schließlich derjenige von uns beiden, der Leute nicht einfach in Frieden ihre Musik hören lassen kann.
 
Kommentar: Selbstverständlich kann ich damit leben, wenn Leute eine abweichende Meinung äußern. Aber dies sollte mit Respekt und ohne falsche Unterstellungen und Diffamierungen geschehen.  
Nein, ich spreche Leute nicht darauf an, dass sie keine Gewaltmusik hören sollen. Ich schreibe Texte; das ist etwas anderes.   

A.J. hat am 26.03.2018 17:49:07 geschrieben :

Und wieder einmal sprechen sie von Emotionen als Ober- und von Aggressionen als Unterbegriff.... Vielleicht hat der Inhalt ihres Studiums ja die Kapazitäten ihres Hirns verbraucht, aber ich wiederhole mich gerne noch mal:
Aggressionen sind KEINE Emotionen...

Und natürlich richtet sich die "Aggression" in "agressiver Musik" nicht gegen den Hörer... Es ist ein Stilmittel. Und die allermeisten von uns wissen das und müssen sich daher überhaupt nichts "zu eigen machen", nur weil sie der Meinung sind, dass es nicht anders geht, was vermutlich darauf zurück zu führen ist, dass sie dies bezüglich überdurchschnittlich empfindlich – um nicht zu sagen: wehleidig – sind. Und diese ihre Wehleidigkeit ist kein Grund, irgendwelche Musik verbiten zu wollen oder wildfremden Menschen wegen ihres Musikgeschmacks auf die Nerven zu gehen.
 
Kommentar: Wenn hier jemand einem auf die Nerven geht, sind Sie es und manch anderer Schreiber in diesem Gästebuch, Ich schreibe keine Gewaltmusiker persönlich an, um sie anzugreifen und zu diffamieren, sondern verfasse Texte, die man lesen kann oder auch nicht. Meine "Wehleidigkeit", die ich als normale Reaktion eines friedfertigen Menschen auf solche Musik sehe, mag die Motivation gewesen zu sein, mich mit dem Thema zu beschäftigen, aber die negativen Wirkungen aggressiver Musik sind real und nachgewiesen.

Columba hat am 26.03.2018 11:51:15 geschrieben :

Ich-Erzähler vs. Sänger / Darsteller
Der Ich-Erzähler (das "lyrische Ich") in der Literarur inclusive Lyrik ist nicht dasselbe wir der Schriftsteller / Schauspieler / Sänger. Der Sprecher in Shakespeares Sonetten ist nicht wirklich Shakespeare. Das gleiche gilt auch für Lieder, egal ob es das "Lied von der Forelle" ist oder "St James Infirmary" oder "This used to by my playground" ist. Letzteres ist ein Lied von Madonna, für den Fall, dass Ihnen das nicht geläufig ist. Nein, Madonna heult nicht jedesmal über ihre Kindheit, wenn sie dieses Lied singt. Louis Armstrong oder Cab Calloway hatten nicht gerade ihre Freundin verloren, als sie "St James Infirmary" sangen. Das ist ein Standard, der von vielen Sängern gesungen worden ist (beide genannte Versionen auf youtube). Normale Menschen verstehen das.
 
Kommentar: Offenbar beziehen Sie sich auf den Eintrag von A.J. vom 19. 3.: "=12pxIn der modernen Musik – vor allem im Rock und Metal und noch mehr in diversen Subgenres – arbeiten Komponisten und Dichter Hand in Hand, wenn sie nicht gar die selbe Person sind."
Damit hat er nicht behauptet, dass das lyrische Ich mit dem Sänger immer identisch sei; und ich habe das ebenfalls nicht behauptet. 
 

A.J. hat am 25.03.2018 22:00:13 geschrieben :

...
Und wie soll diese Identifikation mit der Aggression oder der Gewalt aussehen?
 
Kommentar: Man kann an Musik nur dann Gefallen finden, wenn man die ausgelösten Emotionen "genießt". Bei aggressiver Musik darf man also die Aggression nicht als gegen sich gerichtet empfinden, sondern muss sie sich zu eigen machen; das meine ich mit "Identifikation".

< 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39
40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59
60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79
80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99
100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119
120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139
140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159
160 161 162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179
180 181 182 183 184 185 186 187 >

Nach oben