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Nachdem rechtswidrige Inhalte in das Gästebuch gestellt wurden, werden die Einträge erst nach Freischaltung durch mich veröffentlicht.
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Beleidigungen lösche ich nicht, da sie Bestätigung meiner Thesen über Gewaltmusik und deren Hörer sind.
Man darf natürlich auch über andere Themen schreiben ...

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 Niklas hat am 15.09.2014 13:02:53 geschrieben:
   .
Wenn ich Ihrer Ansicht nach die Unverfrorenheit besitze, zu fordern, dass Sie Ihre dreisten Unterstellungen auch noch belegen, hat das überhaupt nichts mit irgendwelchen "Vorurteilen" zu tun. Sie sind mal wieder davon ausgegangen, dass niemand Ihre Behauptungen überprüfen und hinterfragen würde, aber da haben Sie die Rechnung ohne den Niklas gemacht. Es gibt übrigens auch eine Facebook-Seite "Steven Pinker Official". Posten oder verlinken Sie dort doch einmal einen Beitrag und blamieren Sie sich mal so richtig vor einem grösseren, internationalen Publikum!
Kommentar : Das habe ich längst getan. Und selbstverständlich weiß ich, dass alles, was ich veröffentliche, hinterfragt wird. Dass manche das wie Sie ohne Sinn und Verstand tun, damit muss ich leben.
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 Niklas hat am 12.09.2014 13:24:26 geschrieben:
   .
Wenn es nicht der Fall ist, dass Sie Steven Pinker dreisterweise etwas unterstellen, das dieser nie behauptet hat, warum sind Sie dann nicht dazu in der Lage, ein Zitat zu erbringen, aus dem eindeutig und zweifelsfrei hervorgeht, dass Pinker die Hauptverantwortung für den von ihm beschriebenen Entzivilisationsprozess bei der Popkultur sieht, Sie schaumschlägernder Schulpianist? Soll ich Ihnen 12.99 Euro überweisen, damit Sie sich Pinkers Buch kaufen können?
Kommentar : Wie Sie wissen, habe ich das Buch bereits gelesen und rezensiert. Sie lassen ohnehin nichts gelten, was nicht zu Ihren Vorurteilen passt.  
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 Niklas hat am 12.09.2014 05:39:01 geschrieben:
   an Simon Tolimir
Herr Tolimir, bevor Sie Herrn Miehlings Kritiker als "Hetzer" bezeichnen, sollten Sie vielleicht erst einmal einen Rechtschreibkurs belegen oder am besten gleich noch einmal die Grundschule wiederholen. Und Herr Miehling, bevor Sie jetzt anhand von Herrn Tolimirs unberechtigtem Lob noch grössenwahnsinniger werden: An einen Eurythmiebegleiter und erfolglosen Komponisten aus der deutschen Provinz wird sich die Geschichtsschreibung dereinst so wenig erinnern, wie an einen Mückenfurz; vielleicht wird man sich eventuell und möglicherweise hier und da an ein albernes Buch eines geltungsbeduerftigen Männchens mit bescheuerter Frisur und notorischem Misserfolg bei den Damen erinnern ...

Kommentar : "Geltungsbedürftig" sind wohl eher Sie mit Ihren unqualifizierten und gehässigen Bemerkungen. Ich mache nur meine Arbeit.
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 Niklas hat am 11.09.2014 20:36:16 geschrieben:
   .
Herr Miehling, ich habe nicht geschrieben, dass Ihre Schlussfolgerung irrelevant wäre, sondern Ihre Behauptung (!), dass Pinker die Hauptverantwortung für den Entzivilisationsprozess bei der Popkultur sehen würde. Und das ist schlichtweg nicht zutreffend. Sie können denken und schlussfolgern was Sie wollen; anderen Aussagen zu unterstellen, die diese nicht getätigt haben, ist etwas vollkommen anderes. Aber das ist ja ein typisches Vorgehen von Ihnen und beispielhaft für Ihre mangelnde Seriosität.
Kommentar : Ich habe Pinker korrekt zitiert. Darüber hinaus gibt man in einer Rezension natürlich die Ergebnisse des Autors größtenteils in eigenen Worten wieder, so wie man das verstanden hat. Dass Sie es anders verstehen, berechtigt Sie nicht dazu, mir eine Verfälschung und mangelnde Seriosität zu unterstellen. Aber so etwas ist ja wiederum ein typisches Vorgehen von Ihnen.  
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 Simon Tolimir hat am 11.09.2014 05:24:09 geschrieben:
   halten sie durvch!
Lasden sie Sich nicht endmutigen, diese Hetzer haben keine Anhung!

Es ist doch klar, dass ist eine Linie: Jesus Christus, Gallileo Gallilei, Mahatma Gandi und Martin Luther King und Dr. Klaus Miehling. Die Geshcichte wird ihnen recht geben !!!
Kommentar : Weiß ich doch ... 
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 BK hat am 10.09.2014 17:04:35 geschrieben:
   ..
Da Sie ja mal wieder fleißig einen hetzenden Artikel geteilt haben, in dem behauptet wird, die Sanitäter müssten zum Schutz vor den schlimmen Asylanten im "Asyl-Hotel" schon Schutzwesten tragen, sei Ihnen dies hier ans Herz gelegt: http://www.bildblog.de/60433/schutzwesten-gegen-asylbewerber/
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 Niklas hat am 10.09.2014 02:48:11 geschrieben:
   .
Wenn Sie tatsächlich so überzeugt davon sind, dass Steven Pinker Ihre Ansichten teilen würde, möchte ich hiermit noch einmal meinen Vorschlag aufgreifen: Kontaktieren Sie Pinker persönlich! Schicken Sie eine persönliche Nachricht an sein Facebook-Profil, in der Sie ihm Ihre Ansichten erläutern. Vermutlich würden ihm Ihre "Thesen" lediglich ein gelangweiltes Schmunzeln entlocken; mit solchem oder ähnlichem, pseudowissenschaftlichen Quark dürfte er wohl schon häufiger konfrontiert worden sein. Und als Psychologen dürfte es ihm dann auch nicht allzu schwer fallen, Ihren Charakter und die eigentliche Motivation hinter Ihrem Aktionismus zu durchschauen ...
Kommentar : Ich habe ihn bereits kontaktiert. Vermutlich wird er mehr Zuschriften erhalten als er beantworten kann.
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 Niklas hat am 10.09.2014 02:23:18 geschrieben:
   Steven Pinkers Buch &quot;Gewalt: Eine neue Geschichte der Menschheit&quot;
Ich habe die Lektüre von Pinkers Buch nun abgeschlossen (da ich momentan noch Urlaub habe, konnte ich mir die Zeit zum Lesen nehmen).

Zunächst einmal: Es gibt in diesem Buch kein eigenes Kapitel über den von ihm beschriebenen Entzivilisationsprozess; dieser Sachverhalt wird, neben anderen, im Kapitel "Der Prozess der Zivilisation" thematisiert. Pinker schreibt dort in der Tat von einem Prozess der Entzivilisation in den 1960er Jahren, der u.a. einen Anstieg der Gewaltverbrechen zur Folge hatte. Entgegen Ihrer Behauptung benennt er aber keine konkrete Ursache, sondern versucht sich an einer grundlegenden Analyse u.a. der gesellschaftlichen Umstände und der intellektuellen Strömungen dieser Zeit sowie der veränderten, demografischen Verhältnisse, bedingt u.a. durch die sogenannten geburtenstarken Jahrgänge. Die Popkultur bzw. Popularmusik sieht er in der Rolle eines begleitenden, reflektierenden und dokumentierenden Mediums in welchem die Befindlichkeiten und der Zeitgeist jener Ära eben widergespiegelt und zum Ausdruck gebracht werden. An keiner, ich wiederhole: an KEINER Stelle im Buch behauptet Pinker, dass er die Hauptverantwortung für den Entzivilisationsprozess bei der Popkultur sieht. Wäre er dieser Auffassung, hätte er das mit ziemlicher Sicherheit auch zum Ausdruck gebracht. Und anders, als Sie es in Ihrer Rezension zu suggerieren versuchen, macht die Auseinandersetzung mit dem Phänomen "Popkultur und Medien" nur einen sehr kleinen Anteil an Pinkers 1212 Seiten umfassenden Buch aus. Ihre Behauptung, Pinker sähe die Hauptverantwortung für den Entzivilisationsprozess bei der Popkultur, ist eine Unterstellung, die auf Ihrer persönlichen, unzulässigen Schlussfolgerung beruht und von daher irrelevant ist.
Kommentar : Meine Schlussfolgerung ist keineswegs irrelevant. Pinkers von Ihnen selbst zitierte Aussage, es "verstärken Einstellungen und Popkultur sich mit Sicherheit gegenseitig", in Verbindung mit der Tatsache, dass die Popkultur im entsprechenden Abschnitt über die Entzivilisation den größten Raum einnimmt, führt dazu.
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 Niklas hat am 07.09.2014 15:11:13 geschrieben:
   Fortsetzung meines Eintrags
Dieser kurze Abschnitt aus Steven Pinkers Buch belegt schon einmal eindeutig und zweifelsfrei, dass er Ihre Auffassung von der Popularmusik/"Gewaltmusik" bzw. der Popkultur als Verursacher (!) eines allgemeinen Werteverfalls NICHT teilt. Entgegen Ihrer Behauptung in Ihrer Rezension von Pinkers Buch sieht er die Popkultur und ihre Verbreitung durch die Massenmedien auch nicht als die "Schuldigen" am von ihm beschriebenen "Entzivilisierungsprozess" in den 1960er Jahren. Seine Sicht der Dinge ist wesentlich differenzierter, komplexer und qualifizierter, als Sie es den Leuten weiszumachen versuchen. (Und in Anbetracht der Tatsache, dass bei Pinker im zweiten Satz dieses Textabschnitts von "schimpfenden Spießern aus jener Zeit" die Rede ist, benötigt es auch nicht viel Fantasie, um sich vorzustellen, in welche Kategorie er wohl den geltungsbedürftigen "Gewaltmusik-Kritiker" und scheinheiligen Saubermann Dr. Klaus Miehling einordnen würde.) Ich werde beizeiten noch ausführlich auf die von Ihnen bereits zitierten Passagen zu besagtem "Entzivilisierungsprozess" eingehen; bis dahin gilt es festzuhalten, dass es sich bei Ihrem Versuch, Steven Pinker als einen Geistesverwandten und Vertreter Ihrer simplifizierenden und unqualifizierten Ansichten darzustellen, einmal mehr um plumpe Augenwischerei handelt, wie man es von Ihnen zur Genüge kennt und mittlerweile auch schon gewohnt ist.
Kommentar : Sie verkennen, dass Pinkers Buch von Gewalt handelt, meines dagegen von den Wirkungen populärer Musik. Somit schreibt er natürlich über alle Ursachen, die Gewalt hervorrufen können, während ich mich auf die Musik konzentriere. Wenn Sie bei Pinker das ganze Kapitel über den Entzivilisationsprozess lesen, werden Sie feststellen, dass er die Hauptverantwortung dafür in der Tat bei der Popkultur sieht.



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 Niklas hat am 07.09.2014 14:41:42 geschrieben:
   Steven Pinkers Buch: &quot;Gewalt: Eine neue Geschichte der Menschheit&quot;
[...] Im Folgenden möchte ich nun einen Absatz aus Steven Pinkers Buch zitieren. Und zwar vollständig, ohne die für Ihre Zitation so typischen Aussparungen.



"Als in den 1950er Jahren die Rockmusik auf der Bildfläche erschien, wurde sie von Politikern und Geistlichen verteufelt, weil sie die Moral untergrabe und der Gesetzlosigkeit Vorschub leiste. (Eine amüsante Videoaufnahme von schimpfenden Spießern aus jener Zeit ist in der Rock and Roll Hall of Fame in Cleveland zu sehen.) Müssen wir heute - Schluck - eingestehen, dass sie recht hatten? Können wir zwischen den Bildern und Werten aus der Popkultur der 1960er Jahre und dem tatsächlichen Anstieg der Gewaltverbrechen, von dem sie begleitet waren, einen Zusammenhang herstellen? Unmittelbar natürlich nicht. Eine Korrelation ist keine Kausalbeziehung, und möglicherweise war ein dritter Faktor, der Widerstand gegen die Werte des Zivilisationsprozesses, die Ursache sowohl für die Veränderungen der Popkultur als auch für die Zunahme des gewalttätigen Verhaltens. Außerdem übten die Angehörigen der geburtenstarken Jahrgänge in Ihrer überwältigenden Mehrheit keinerlei Gewalt aus. Andererseits verstärken Einstellungen und Popkultur sich mit Sicherheit gegenseitig. Und an den Rändern, wo entsprechend disponierte Personen und Subkulturen sich auf diese oder jene Weise anregen lassen, gab es viele plausible Kausalbeziehungen zwischen der Geisteshaltung der Entzivilisation und konkreter Gewalt. Eine davon war die Selbstverstümmelung des Strafjustiz-Leviathans. Zwar üben Rockmusiker nur selten unmittelbaren Einfluss auf die Politik aus, aber Schriftsteller und Intellektuelle haben diesen Einfluss durchaus, und sie begannen, im Zeitgeist gefangen, mit der rationalen Aufarbeitung der neuen Zügellosigkeit. Der Marxismus ließ den gewalttätigen Klassenkampf wie einen Weg in eine bessere Welt aussehen. Einflussreiche Denker wie Herbert Marcuse und Paul Goodman bemühten sich darum, den Marxismus oder Anarchismus mit einer neuen Interpretation der Werke Freuds zu verschmelzen: Sie verband xxxuelle und emotionale Repression mit politischer Unterdrückung und setzte sich dafür ein, sich im Rahmen des revolutionären Kampfes von Hemmungen zu befreien."

(Seite 180 der Taschenbuchausgabe von Fischer)
Kommentar : Ihre ersten eineinhalb Absätze habe ich gelöscht, weil sie nicht zur Sache waren und der Text zu viele Zeichen hatte, um ihn zu veröffentlichen. 



"Andererseits verstärken Einstellungen und Popkultur sich mit Sicherheit gegenseitig." 

Das entspricht völlig meiner Ansicht. 



"gab es viele plausible Kausalbeziehungen zwischen der Geisteshaltung der Entzivilisation und konkreter Gewalt. Eine davon war die Selbstverstümmelung des Strafjustiz-Leviathans."

Auch hier stimme ich zu. Man beachte, dass diese Formulierung auch die Möglichkeit beinhaltet, dass erst die "Geisteshaltung der Entzivilisation" (die von Gewaltmusik gefördert wird) zur "Selbstverstümmelung des Strafjustiz-Leviathans" geführt hat. Diese förderte dann ihrerseits den Anstieg der Kriminalität.
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