Gästebuch

Nachdem rechtswidrige Inhalte in das Gästebuch gestellt wurden, werden die Einträge erst nach Freischaltung durch mich veröffentlicht.
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Beleidigungen lösche ich nicht, da sie Bestätigung meiner Thesen über Gewaltmusik und deren Hörer sind.
Man darf natürlich auch über andere Themen schreiben ...

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S_DOT (Homepage) hat am 19.07.2009 18:35:03 geschrieben :

You Are Shit
You Are Shit
 

B.K. hat am 17.07.2009 01:48:17 geschrieben :

...
Entschuldigung für diesen unerlaubten Neologismus, wäre Ihnen konfessionsspezifisch lieber?
 
Kommentar: Ja, das kann man verstehen. In welcher christlichen Konfession soll nicht das Vorbild Jesu und nicht der Glaube an die Hölle gegolten haben?

Unbekannt hat am 13.07.2009 18:37:03 geschrieben :

...
/Im menschlichen Umgang des Alltags gelten für gläubige Christen die zehn Gebote und die Lehren Jesu. Für Kriminalität ist da wohl kaum Platz. Auch dürften im 18. Jh. noch viele an Höllenstrafen geglaubt haben. /

Das mag heute gelten, in früheren Zeiten galt dies ausschließlich konfessionszentrisch. Auch kriminelles Verhalten lässt sich dadurch nicht ausschließen.
 
Kommentar: „Konfessionszentrisch\"? Dieses Wort scheinen Sie erfunden zu haben, denn bei Google gibt es dafür 0 Treffer, und das will etwas heißen.

B.K. hat am 13.07.2009 18:33:38 geschrieben :

..
Zur Strafgeschichte lässt sich sagen, dass die von Ihnen angesprochenen Punkte zwar richtig sind, aber gleichzeitig die Strafvervolgung staatlich institutionalisiert wurde und der absolute Anteil an Strafverfolgungsverfahren sich wesentlich erhöhte. Gleichzeitig wurde die Todesstrafe auf eine erhebliche Anzahl neuer Delikte erweitert und teilweise reihenweise vollstreckt.
 
Kommentar: Also durch staatliche Institutionalisierung eine effektivere Strafverfolgung und dadurch mehr Verfahren? Das bedeutet dann aber nicht, daß sich die Anzahl tatsächlich verübter Straftaten erhöht haben muß.

B.K. hat am 13.07.2009 18:30:31 geschrieben :

...
bzgl. der Strafen wurde bereits in den 50er Jahren durch empirische Studien die fehlende Abschreckungswirkung der Todesstrafe bestätigt. Ferner wurden in der kriminologischen Vorlesungsreihe während meines Jurastudiums Statistiken behandelt, die erkennen ließen, dass in den die Todesstrafe ausübenden Staaten der USA bzw. auch in China der proportionale Anteil von Tötungsdelikten um ca. 35% höher lag (sowohl kriminalstatistisch als auch nach absoluten Zahlen) als in den (europäischen) Staaten, die keine Todesstrafe ausüben.
Ferner lässt sich feststellen, dass die harten Strafen, die in einigen Staaten der USA für bei uns bagatellisierte Delikte gelten, keinesfalls eine abschreckende Wirkung besitzen.
 
Kommentar: Ländervergleiche sind immer problematisch, da normalerweise zahlreiche Parameter unterschiedlich sind. Freilich werden Tötungsdelikte häufig im Affekt begangen, und da denkt der Täter natürlich nicht an die Strafe, die ihn erwartet. Ein potentieller Dieb dürfte dagegen durch hohe Strafen mehr abgeschreckt werden als durch geringe.

B.K. hat am 13.07.2009 18:25:26 geschrieben :

Nachtrag zu Blues und Jazz
Außer der Tatsache dass die von Ihnen angesprochenen Musikstile erst im letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts bzw. im ersten des 20. Jahrhunderts (Jazz) entstanden, waren diese Musikstile bis weit in die 1920er Jahre ausschließlich auf die afroamerikanische Minderheit beschränkt und können deshalb kaum als populäre Musikrichtungen bezeichnet werden.
 
Kommentar: siehe unten

B.K. hat am 13.07.2009 02:59:24 geschrieben :

...
Danke, K.K., wollte ich auch noch schreiben
Mal natürlich auch davon abgesehen, dass Jazz und Blues in der Anfangszeit auch kaum als /populäre/ Musikrichtungen bezeichnet werden können.

Ach übrigens:
http://www.youtube.com/watch?v=EFAGSMPpFcg

Wie soll ich das einordnen (geniale Komposition meiner Meinung nach, aber das nur am Rande), denn dieses Lied alterniert beständig zwischen den Ebenen
 
Kommentar: „Populäre Musik\" als fester Begriff bedeutet nicht zwangsläufig, daß diese Musik bei sehr
vielen Menschen beliebt („populär\") ist, sondern hat sich als Synonym zu „Unterhaltungsmusik\" herausgebildet, wohl in dem Sinn, daß ihre Stilmittel „volkstümlich\" sind.
Zu dem verlinkten Stück: Ob etwas Gewaltmusik ist, entscheidet sich durch den Klang, nicht durch die Komposition. Ein Gewaltfilm kann ja z.B. auch künstlerisch anspruchsvoll gemacht sein.

K.K. hat am 13.07.2009 02:30:11 geschrieben :

...
Herr Miehling, kleiner Fehler ihrerseits:

Neue populäre Musikrichtungen im Laufe des 19. Jhs. waren in den USA der Blues und der Jazz

FALSCH, Jazz entstand erst Anfang des 20. Jahrhunderts (1900), genauso wie Blues. Im 19. Jahrhundert war z.B. Walzer sehr populär bzw. die Musik von Johann Strauss. Dieser hat übrigens nur komponiert um Geld zu verdienen, ihm ging es nicht um die Musik!
 
Kommentar: Die Jazzband von Buddy Bolden „wurde wahrscheinlich 1895 gegründet\" (Wikipedia).
„Blues ist eine vokale und instrumentale Musikform, die sich [...] Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelt hat. [...] Frühe Blues-Formen sind bereits in Vaudeville- und Minstrel-Shows des späten 19. Jahrhunderts dokumentiert.\" (ebd.)

B.K. hat am 13.07.2009 02:16:09 geschrieben :

...
http://www.youtube.com/watch?v=GnpXB6O6RDY&feature=related ...leider wieder das böse Schlagzeug

http://www.youtube.com/watch?v=erpMcIq6RYY&feature=related

Ausführliche Erwiderung zu Ihren Kommentaren folgt
 

Nameless hat am 12.07.2009 01:40:27 geschrieben :

erste Konzerterfahrung...
Nachdem ich heute meine erste klassische (zumindest im weitesten Sinne) Konzerterfahrung gesammelt habe, muss ich mich hier dann doch nochmal zu Wort melden. Gespielt hat das Blasorchester meiner Uni, welches Werke von Alfred Reed, Franco Cesarini, George Gershwin und Frank Perkins zum besten gab. Mir hat es wirklich gut gefallen, allerdings muss ich im Sinne dieser Diskussion doch darauf hinweisen, dass zum einen die Lautstärke deutlich über dem des Toten Hosen Konzertes gestern lag zum anderen der Bombast mit Perkussion und Trompeten sich durchaus mit so mancher Metal Band messen kann. Desweiteren steht ein Tobias Sammet mit seinem Avantasia Projekt in sachen Komposition den klassischen Vorbildern meiner Meinung nach in nichts nach (dazu z.B. The Scarecrow vom gleichnamigen Album: http://www.youtube.com/watch?v=AxjTVngoyLo (Part 2 zu finden in der leiste rechts) ).

Mein Fazit nach dieser Erfahrung heute Abend: ich konnte absolut kein Unterschied in Aggression, lautstärke und anderen Dingen die sie an populärer Musik kritisieren erkennen. Können sie das erklären? Oder zählt ein Blasorchester für sie auch schon zur Gewaltmusik?
 
Kommentar: Von den genannten Komponisten kenne ich nur Gershwin; der komponiert auf dem künstlerischen Niveau klassischer Musik, macht aber deutliche Anleihen bei der Gewaltmusik seiner Zeit. (Von Sammet könnte man, meinem ersten Eindruck nach, vielleicht das Umgekehrte sagen.) Ein reines Blasorchester (wie auch ein Sinfonieorchster) kann in der Tat sehr laut sein; aber normalerweise ist der Anteil leiserer Passagen weit höher als bei Aufführungen von Pop- oder Rockmusik.
Von Sammet war wegen der großen Aggressivität für mich nur der Anfang von Teil 2 anhörbar; daher kann ich zum künstlerischen Niveau nichts sagen.

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