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Beleidigungen lösche ich nicht, da sie Bestätigung meiner Thesen über Gewaltmusik und deren Hörer sind.
Man darf natürlich auch über andere Themen schreiben ...

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 Unbekannt hat am 15.06.2008 03:35:00 geschrieben:
   =)
Verzeihung, 685.
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 Jonathan Straub hat am 15.06.2008 03:28:00 geschrieben:
   Ihr Gewaltbuch o_Ô
Herr Miehling,
ich WILL mir ihr Buch mit der für mich brutalsten/grausamsten Wortneuschöpfung der letzten Zeit im Titel als Schüler momentan nicht leisten.
Ich habe dennoch folgende Fragen zur Botschaft des Buches, die sich auch ohne 600 Seiten mit sicherlich wissenschaftlichen Ausführungen im Rücken verbreiten und ordentlich Unfrieden schaffen konnte.
Wie bewerten sie die stilistische Diversität in der Musik ?
War alles ab der klassischen Musik musikalische Involution ?

Danke fürs Lesen.
Kommentar : Damit sprechen Sie wohl einen künstlerisch-qualitativen Aspekt an. Mir geht es um den moralischen Aspekt. Wenn in klassischer Musik negative Gefühle vorkommen, werden sie klanglich zwar dargestellt/symbolisiert, aber nicht ausgedrückt. Wenn man z.B. wütend ist, kann man das mit den Mitteln klassischer Musik nicht zum Ausdruck bringen. Wenn man es wirklich musikalisch ausdrückt, kommt es zwangsläufig zu dem, was ich als Gewaltmusik bezeichne: Schläge, Geschrei.
Die Wortschöpfung "Gewaltmusik" war nur naheliegend. Man spricht ja auch von Gewaltvideos.
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 Nameless hat am 07.06.2008 19:35:00 geschrieben:
   Muhahaha
Habe grade ein wenig in ihren GMNB gelesen. Erstaunlich das sie sich erdreisten einen Newsletter an ungefragte Adressaten zu verschicken. Fällt sowas doch gemeinhin unter Spam und ist soweit ich weis illegal...
Und sie verurteilen andere Menschen - schrecklich...
Kommentar : "Spam" ist Werbung, die blind an irgendwelche E-Adressen verschickt wird. Meinen GMNB verschicke ich nur an Personen, mit denen ich bereits Kontakt hatte, oder die beruflich mit dem Thema zu tun haben. Abmeldungen werden selbstverständlich respektiert.
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 flying sheep hat am 06.02.2008 23:14:00 geschrieben:
   Diverses
Herrlich anachronistische Ansichten, die der Herr Komponist hier vertritt.
Am besten lassen wir sich alles enwickeln wie es der Fortschritt will, denn die Auseinandersetzung mit den negativen Seiten des menschlichen Seins ist immer auch ein konstruktiver Akt.
Und Kausalität/Korrellation kann niemand gut genug auseinanderhalten, der ein Buch, das mehr als 20 Seiten umfassen soll, über einen Zusammenhang schreiben will. Auf keiner Seite der Diskussion.

Kluge Gegner der Rapmusik hören einfach K.I.Z. und sehen ein, dass Satire der beste Weg ist, mit etwas umzugehen, das man nicht versteht. (So machs zumindest ich)
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 T. Eisenmann hat am 17.01.2008 19:56:00 geschrieben:
   Nachwort
Leider war es nicht möglich, meine Gedanken zusammenhängend zu schreiben. Aus diesem Grunde bitte ich die Teilung zu entschuldigen.
MfG...
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 T. Eisenmann hat am 17.01.2008 19:55:00 geschrieben:
   Rap-Musik IV
In der Tat gibt es in der populären (Rap-)Musik schlechte Vorbilder und vielleicht sogar schlechte Menschen, aber - dies nur als Abschluss - gab es diese nicht auch schon zu Zeiten der Barockmusik, etc.? Hier sei an Carlo Gesualdo erinnert, der ja wohlweißlich ein Mörder war. Ich denke aber nicht, dass z.B. die Musik dieses speziellen Komponisten unter ihre Definition von Gewaltmusik fallen könnte. Ebenso gibt es zuhauf Beispiele aus der klassischen Musik die für Kriege geschrieben wurden, oder die komponiert wurden, um „Gewalttaten“ darzustellen. Auch hier lässt sich also keine wirklich aussagekräftige Abgrenzung vornehmen.
Und nun noch Augenzwinkernd zum Schluss: Menschen, die klassische Musik hören, dürften sich niemals selbst das Leben nehmen, oder anderen gegenüber handgreiflich werden, ebenso wie Besucher eines Rap-Konzerts danach zwangsläufig Massenvergewaltigungen und Straßenschlachten auslösen dürften. Und wie verhält es sich bei Menschen, die Rap-Musik und klassische Musik hören?
„Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust“ Das Appolinische und Dyonisische im ständigen Wettstreit? Ich denke, dass eine pauschale Verurteilung einer Musikrichtung, oder bestimmter, der Musik innewohnender Parameter, sowie einige bekannt gewordene Sachverhalte, die im Zusammenhang mit Musik und Gewalt stehen, so einfach nicht zu leisten ist, wie es sich in ihrem Aufsatz darstellt.
Kommentar : Gesualdo ist im Bereich der - im weitesten Sinne - klassischen Musik ein Einzelfall, für den Sie vier Jahrhunderte zurückgehen müssen. Unter populären Musikern habe ich in den letzten ca. 100 Jahren zwanzig Mörder gefunden. Ich behaupte nirgends, daß der Konsum bestimmter Musik bei jedem Menschen „zwangsläufig" zu bestimmten Resultaten führen müsse. Menschen, die Rap (oder andere populäre Musik) und Klassik hören, sind natürlich beiden Einflüssen ausgesetzt. Diese „Mischhörer" sind im einzelnen m.W. noch nicht untersucht worden. Ich halte den Einfluß der populären Musik jedoch für stärker.
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 T. Eisenmann hat am 17.01.2008 19:54:00 geschrieben:
   Rap-Musik III
Welcher Aspekt in ihrer Betrachtung vollkommen unter den Tisch fällt ist jener, der sich damit befasst, wie viele Musiker ihre Musik als Ventil benutzen, um einen Ausweg aus dem circulus vitiosus von Gewalt und Drogen zu finden und ihr Leben in rechte Bahnen zu lenken. So lässt sich u.a. der junge US-amerikanische Rapper Theory Hazit anführen, der in seinen Texten ausführlich beschreibt, welch schlechtes Leben er früher geführt habe und dieses nun durch die Nähe zu Gott und seine Musik hinter sich lassen kann. Dies nur als Beispiel dafür, dass Musik durchaus ein kathartisches Prinzip haben kann, eben in anderer Hinsicht.
Übrigens ist es durchaus auch so, dass Musik – egal welcher Couleur – spannungslösend und angstabbauend sein kann. Das eben vollkommen losgelöst von der Art und der Intensität der Musik. Eben dies bestätigt durchaus auch der von ihnen zitierte Manfred Spitzer (SWR2 Aula vom 7.6.07). In diesem Zusammenhang lässt sich vielleicht auch anfügen, dass der Pädagoge Jan Uwe Rogge herausgefunden hat, dass Bass-Rhythmen zu vermehrter Serotonin-Produktion anregen und dadurch Gefühle des Glücks erzeugen. Dies alles soll durchaus auch verdeutlichen, wie selektiv die Auswahl von Zitaten und Studien sein kann. Angeführte Studien haben nur dann ihre Gültigkeit, wenn Sie im entsprechenden Kontext sinngemäß verwendet werden. So macht es meiner Ansicht nach keinen Sinn, Studien über Rockmusik in einem Aufsatz über Rap-Musik zu verwenden, nur weil ihrer Meinung nach bestimmte Parameter für Gewaltmusik sich überschneiden, mehr noch, dies bezeichne ich als unwissenschaftlich. Ungefähr ähnlich fahrlässig wäre es, Studien zur Behandlung von Depressionen bei der Behandlung von Menschen mit Persönlichkeitsstörungen zu Rate zu ziehen, nur weil sich symptomatisch die eine oder andere Überschneidung ergibt.
Kommentar : Ich weiß nicht, auf welche Musik sich Spitzer in der von Ihnen genannten Aussage bezieht. Er weist jedenfalls auch darauf hin, daß sich die Katharsistheorie in bezug auf Gewaltmedien längst als falsch erwiesen hat. Natürlich kann populäre Musik „Gefühle des Glücks" erzeugen. Das können substantielle Drogen auch, und trotzdem wird man ihre Gefahren nicht leugnen. Wenn ich in einem Aufsatz über Rap Studien zu Rockmusik ergänzend heranziehe, so ist das nicht unwissenschaftlich, da ich erstens sage, daß sie sich auf Rockmusik beziehen, und da zweitens beide Musikstile einen aggressiven Charakter haben.
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 T. Eisenmann hat am 17.01.2008 19:54:00 geschrieben:
   Rap-Musik II
Des weiteren erscheint es mir angebracht, ihnen anzuraten sich durchaus mehr mit der Rap-Szene auseinanderzusetzen, denn auch hier verfolgen sie fahrlässig eine Scheinwerfertheorie, in denen sie das Spotlight auf eben jene Fälle legen, die ihrer Argumentationskette dienlich sind. Begrifflichkeiten oder Strömungen innerhalb der HipHop-Kultur wie Native Tongue bspw. fehlen vollkommen. Warum? Weil Anhänger dieser Facette nicht kriminell auffällig sind und weil sie keine diffamierende Meinungen gegenüber Minoritäten vertreten. Generell empfiehlt sich eine Auseinandersetzung mit Rap-Musik jenseits der letzten Jahrtausendwende, da dadurch vermehrt Strömungen ans Licht kommen, die jüngere Menschen ansprechen, aber keine Klischees - wie von ihnen beschrieben - zelebrieren. Bspw. empfiehlt sich eine Suche nach Musikern der Justus League oder des sog. Low-Budget-Camps, um nur eine Auswahl zu nennen, die auf repräsentative Art den Status Quo der rezipierten heutigen Raps wiedergeben, der sich jenseits von 5oCent und Konsorten bewegt.
So gestalten sich auch die Texte der dazu zählenden Musiker, drehen diese sich doch eher um persönliche Probleme, Geschichten (sog. Story-telling) oder haben sozialkritische Gedanken zum Inhalt.
Kommentar : Wer ein Buch über die Gefahren des Rauchens schreibt, wird ebenfalls sein „Spotlight auf eben jene Fälle legen, die seiner Argumentationskette dienlich sind" und nicht auf jene Raucher verweisen, die gesund ein hohes Alter erreichen. Wer würde ihn dafür kritisieren? Nach meiner Überzeugung sind aber nicht nur die Texte für die Wirkung der Musik verantwortlich. Die Untersuchungen zur Persönlichkeit von Rap-Hörern beziehen sich (mit Ausnahmen) nicht speziell auf Gangsterrap.
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 T. Eisenmann hat am 17.01.2008 19:53:00 geschrieben:
   Rap-Musik I
Sehr geehrter Dr. Miehling,
ich habe einige Anmerkungen zu ihrem Aufsatz Was Sie über Rap wissen sollten.
Auch hier trifft der Kritikpunkt einer unsachgemäßen Vermengung von Korrelation und Kausalität zu. Seit Churchill dürfte zumindest bekannt sein, dass man jegliches Ergebnis so hinbekommen kann, dass eine Korrelation nachweisbar ist. Nicht zuletzt aus diesem Grunde lassen sich dadurch keine Ursachen-Wirkungszusammenhänge beschreiben. Dazu unter anderem: „Unabhängig von ihrer Höhe dürfen Korrelationen nicht im Sinn von Kausalbeziehungen interpretiert werden.“ (Bortz, 2005)
Dies bedeutet auf den Aufsatz angewandt, dass ein potenzieller Rap-Hörer nicht pauschal misogyn oder kriminell ist. Eher ist es doch so, dass die Spitze des Eisbergs bei etwaigen Fällen von gewalttätiger Auseinandersetzung sichtbar wird, andere straffreie Menschen, mit edler Gesinnung die dennoch mit Public Enemy und Ice-T aufgewachsen sind, werden nicht erkannt und weiter bedacht. Diesen Schluss sehe ich als eher logisch stringent an. In diesem Falle rate ich also zu einer dringenden Erweiterung der Kenntnis zur statistischen Methode und deren Beachtung.
Kommentar : Die Korrelationen für sich alleine genommen sind nicht beweiskräftig; das habe ich auch nie behauptet. Sie sind aber ein Indiz und verstärken die Beweiskraft der wissenschaftlichen Untersuchungen und der empirischen Evidenz: Wo nämlich ein Kausalzusammenhang ist, ist auch eine Korrelation.
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 noname hat am 12.01.2008 19:40:00 geschrieben:
   gnarf
Mist, jetzt hat meine moralische Instanz mich (schon wieder) daran gehindert etwas zum Thema zu schreiben.

Ach ja: Bitte nochmal einen Kurs in Formaler Logik - oder etwas Vergleichbarem - belegen, Ihre Analogien sind glatt zum fürchten.
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