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Nachdem rechtswidrige Inhalte in das Gästebuch gestellt wurden, werden die Einträge erst nach Freischaltung durch mich veröffentlicht.
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Beleidigungen lösche ich nicht, da sie Bestätigung meiner Thesen über Gewaltmusik und deren Hörer sind.
Man darf natürlich auch über andere Themen schreiben ...

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 B.K. hat am 25.03.2009 10:25:07 geschrieben:
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Nun wie ich das sehe, fällt Schönergs atonale Musik in keine Ihrer Kategorien, die ein Musikstück als Gewaltmusik qualifizieren, trotzdem klassifizieren Sie diese als /Gewaltmusik anderer Art/.
Wenn ich Ihnen nun erzähle, dass mich auch manche Werke Mozarts nerven und mich aggressiv machen aufgrund ihrer aufdringlichen und sprunghaft zwanghaften Fröhlichkeit, wäre ich auf Ihre Erklärung gespannt.
Zu Hegels Dialektik: Bitte schauen Sie sich das Schema nochmal genauer an, vielleicht sehen Sie was ich meine.
Kommentar : Da wäre zunächst zu fragen, ob Sie auf diese Werke Mozarts immer so reagieren oder nur bei entsprechender Stimmung. Vor allem aber fällt mir auf, daß Sie behaupten, diese Musik mache Sie aggressiv. Gründet nicht Ihr ganzes Engagement in diesem Gästebuch darauf, daß Sie eine aggressiv machende Wirkung von Musik abstreiten?
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 B.K. hat am 22.03.2009 21:01:55 geschrieben:
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Zum Hörbeispiel: Nun gut, wenn ihnen die Kombination nicht gefällt bzw. sie diese als entnervend empfinden, ist das aber ein subjektiver Eindruck, der keinerlei objektive Aussagekraft hat. Ich zum Beispiel empfinde Arnold Schönbergs Werke als durchweg entnervend bzw. machen sie mich regelrecht aggressiv. Ist das deshalb Gewaltmusik? Wohl kaum.
Kommentar : Das war auch als subjektive Äußerung gedacht. Schönberg (genauer: seine späteren, atonalen Werke) empfinde ich ebenso wie Sie. Es ist quasi eine Gewaltmusik anderer Art, die aber quantitiativ nicht ins Gewicht fällt. Ob sie ihre freiwilligen Hörer negativ beeinflußt, ist nicht bekannt. Es ist aber nachgewiesen, daß Orchestermusiker, die oft solche Musik spielen müssen, davon krank werden.
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 B.K. hat am 22.03.2009 20:25:26 geschrieben:
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P.S. inwiefern die Auflagenstärke ein Buch als wissenschaftliches Werk qualifiziert, erschließt sich mir nicht.
Kommentar : Ich wollte nur sagen: Hätte der Verlag das Buch als Sachbuch statt als Fachbuch, d.h. wissenschaftliches Buch gesehen, hätte er eine größere Auflage gedruckt.
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 B.K. hat am 22.03.2009 20:22:47 geschrieben:
   Quelle zur Dialektik nach Hegel
http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/ERZIEHUNGSWISSENSCHAFTGEIST/DialektikMethode.shtml

Eine korrekte, wenn auch kurze Darstellung. Unten sehen sie das Schema einer typischen dialektischen Auseinandersetzung
Kommentar : Diese Darstellung gibt mir recht: Argumentation und Gegenargumentation stützen These oder Gegenthese, sind aber nicht mit ihr identisch.
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 B.K. hat am 18.03.2009 17:10:29 geschrieben:
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Ich habe aber nie den Anspruch einer „dialektischen Auseinandersetzung\ erhoben

Damit sagen Sie aus, dass sie nie eine wissenschaftliche Arbeit schreiben wollten...und damit tendiert der Erkenntniswert Ihres Buches gegen Null.
Kommentar : In der Tat habe ich das Buch ursprünglich als Sachbuch gesehen, freilich mit dem Anspruch, meine Quellen genau nachzuweisen. Den meisten Verlagen war es dagegen zu wissenschaftlich, und schließlich ist es ja auch in einem Wissenschaftsverlag in einer für wissenschaftliche Arbeiten typischen Kleinauflage erschienen. Wie man das Buch klassifiziert, ist aber nebensächlich: Es gibt zahlreiche Sachbücher mit hohem Erkenntniswert, weil sie die Ergebnisse wissenschaftlicher Arbeiten zusammenfassen und in einen größeren Zusammenhang stellen.
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 B.K. hat am 18.03.2009 17:07:34 geschrieben:
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Die Zitate dienen größtenteils dem Nachweis einer bestimmten Ansicht oder eines bestimmten Verhaltens von Gewaltmusikern oder Gewaltmusikhörern. Sie sind eine Faktensammlung und haben somit durchaus Erkenntniswert.

1. Zitate sind keine Fakten.
2. Ohne Einordnung in den Kontext können Zitate nicht zum Nachweis von generellen Verhaltensdispositionen benutzt werden.
Kommentar : 1. Zitate belegen Fakten (vorausgesetzt natürlich, daß es sich um keine Lügen handelt).
2. Nicht zum Nachweis, aber als Indizien. Und in der Masse werden diese so stark, daß sie Beweiskraft erhalten. Außerdem sind sie im Zusammenhang damit zu sehen, daß negative Wirkungen aggressiver Musik in wissenschaftlichen Studien nachgewiesen wurden.
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 B.K. hat am 18.03.2009 17:03:37 geschrieben:
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Verjazzter Mozart auf dem Klavier. Das ist ein typischer Grenzbereich, bei dem ich mich nicht auf \Gewaltmusik ja oder nein\ festlegen kann. Der Charakter ändert sich mehrmals im Verlauf. Als aggressiv empfinde ich das kaum; zum Teil aber lasziv und entnervend.

Was genau empfinden sie dabei als entnervend?

These / Antithese und Argument / Gegenargument sind in der klassischen Dialektik ein- und dasselbe. SIE verwechseln offenbar These mit Hypothese.
Kommentar : Es ist immer schwierig, musikalische Empfindungen zu verbalisieren. Wenn ich jetzt auf bestimmte Parameter hinwiese, würden Sie nur antworten: Das gibt es doch auch in der Klassik! Aber es kommt auf das \"wie\" und auf die Kombination der Elemente an.

Ein (Gegen-)Argument in in der deutschen Sprache etwas anderes als eine (Anti-)These. Haben Sie eine Quelle für die Gleichsetzung?
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 B.K. hat am 17.03.2009 17:30:32 geschrieben:
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übrigens wäre ich gespannt auf Ihre Einordnung dieses Beispiels:

http://www.youtube.com/watch?v=CXPAAI3Q9wA&feature=related
Kommentar : Verjazzter Mozart auf dem Klavier. Das ist ein typischer Grenzbereich, bei dem ich mich nicht auf \"Gewaltmusik ja oder nein\" festlegen kann. Der Charakter ändert sich mehrmals im Verlauf. Als aggressiv empfinde ich das kaum; zum Teil aber lasziv und entnervend.
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 B.K. hat am 17.03.2009 17:28:06 geschrieben:
   Empirik
Bloße Zitatesammlungen haben keinerlei empirischen Erkenntniswert ohne Einordnung in den Kontext, Herr Dr. Miehling. Lesen Sie in Grundwerken zur Empirik nach.
Und das Annehmen einer generellen Antithese vor der Argumentation begründet keine dialektische Auseinandersetzung. Dafür müssen sie für jedes Argument ein Gegenargument bringen, diese gegeneinander abwägen und dann eine Synthese formulieren. Das tun sie nicht, und deshalb ist ihre Argumentation undifferenziert. Auch dies können Sie nachlesen in so ziemlich jedem Fachlehrbuch zur Dialektik.
Kommentar : Die Zitate dienen größtenteils dem Nachweis einer bestimmten Ansicht oder eines bestimmten Verhaltens von Gewaltmusikern oder Gewaltmusikhörern. Sie sind eine Faktensammlung und haben somit durchaus Erkenntniswert.
Sie scheinen „Argument\" und „Gegenargument\" mit „These\" und „Antithese\" zu verwechseln; daraus ergibt sich nämlich die Synthese. Ich habe aber nie den Anspruch einer „dialektischen Auseinandersetzung\" erhoben. Diese ist im Vorfeld längst geführt worden; jede wissenschaftliche Studie, die ich zitiert habe, war ja zunächst ergebnisoffen.
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 Nameless hat am 12.03.2009 01:08:41 geschrieben:
   tjoa....
@BK: joa, irgendwie fehlt da schon ein stück abendunterhaltung...
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