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Beleidigungen lösche ich nicht, da sie Bestätigung meiner Thesen über Gewaltmusik und deren Hörer sind.
Man darf natürlich auch über andere Themen schreiben ...

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 B.K. hat am 09.06.2009 19:57:51 geschrieben:
   Antwort 3/1
/Die Gefährlichkeit von Gewaltmusik haben eben Personen aus unterschiedlichen Lagern erkannt. Sie haben übrigens den Linkxxxtremisten Erich Honecker übersehen. Aber wer von den Zitierten ist rechtsradikal oder fundamentalistisch? Oder bedeutet für Sie \christlich + gegen Gewaltmusik\ automatisch \Fundamentalist\? /

Sie sind doch Wissenschaftler. Aus Ihrer Vita entnehme ich dass Sie auch Kunstgeschichte studiert haben. Sind Ihnen die Regeln der historischen Quelleninterpretation noch geläufig? Wenn ja, dann müssten Sie wissen dass Sie, falls Sie Sekundärliteratur als Quelle Ihrer Betrachtungen verwenden, diese bei nicht unzweifelhaft feststellbarer Wissenschaftlichkeit einer ideologiekritischen Quellenbetrachtung unterziehen müssen. Dies gilt insbesondere für den Fall von entsprechenden Texten aus der DDR und dem Dritten Reich, da hier insbesondere die Geschichts- und Sozialwissenschaften politisch instrumentalisiert wurden, um ideologische Botschaften in der Wissenschaft zu verankern. Solche Literatur ist grundsätzlich mit Argwohn zu betrachten. Ich muss Ihnen leider wieder einmal Unwissenschaftlichkeit attestieren wenn Sie Zitate aus diesen Bereichen als Tatsachen bzw. wissenschaftliche Faktenzeugnisse präsentieren.

Richtig ich habe den Linkxxxtremisten Erich Honecker übersehen. Falls Sie damit andeuten wollten, ich gehöre zu den Apologeten des Linkxxxtremismus, muss ich Sie leider enttäuschen.
Zum Thema Fundamentalismus: Nein, christlich + /gegen Gewaltmusik/ bedeutet für mich keinesfalls Fundamentalist.
Obwohl ich überaus religionskritisch bin, hat aus meiner Sicht doch das Christentum einen erheblichen Beitrag zum Wertekanon der abendländischen Gesellschaften geleistet und tut dies noch. Christlich ist demzufolge für mich abwertender Begriff.
Kommentar : \"diese bei nicht unzweifelhaft feststellbarer Wissenschaftlichkeit einer ideologiekritischen Quellenbetrachtung unterziehen müssen. [...] Ich muss Ihnen leider wieder einmal Unwissenschaftlichkeit attestieren wenn Sie Zitate aus diesen Bereichen als Tatsachen bzw. wissenschaftliche Faktenzeugnisse präsentieren.\"
Keineswegs, denn es geht mir nur um die Feststellung, daß Personen aus unterschiedlichsten weltanschaulichen Lagern die Gefährlichkeit von Gewaltmusik erkannt haben.

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 B.K. hat am 09.06.2009 19:43:42 geschrieben:
   Antwort 2
\Bei dem Lied von Pink Floyd [...] geht es keinesfalls um die Ablehnung von Bildung; bitte lesen Sie einmal den gesamten Liedtext.\
Es geht um die Ablehnung von \education\. Das kann \Bildung\, aber auch \Erziehung\ bedeuten.

Falsch. Offenbar kennen Sie den Liedtext nicht oder wollen ihn nicht kennen.
Die zweite Zeile des Refrains lautet: We dont need no thought control
Der Text des Liedes ist weder gegen Bildung noch gegen Erziehung an sich gerichtet, sondern an eine autoritäre Form der Erziehung, die zum Zeitpunkt des Entstehens dieses Liedes noch üblich war.
Eine autoritäre Form von Erziehung, die nicht nur jeglichen Individualismus vermissen ließ, sondern die auch in gewissem Sinne eine Form von Gewalt darstellte (keine körperliche, aber es gibt bekanntlich mannigfaltige Formen psychischer Gewaltausübung).
Genau dagegen richtet sich dieses Lied (das übrigens im Kontext des Konzeptalbums (wissen Sie was das ist?) The Wall betrachtet werden muss) und in diesem Sinne ist auch die Liedzeile /We dont need no thought control/ zu verstehen.
Kommentar : Texte kann man bekanntlich unterschiedlich interpretieren. Entscheidend ist doch, was bei den (jugendlichen) Hörern ankommt, und das ist \"wir brauchen keine Erziehung/Bildung\". Es hat doch seinen Grund, daß aus dem ganzen Album genau dieses Lied und davon genau diese Zeile so populär geworden ist!
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 B.K. hat am 09.06.2009 19:37:36 geschrieben:
   Antwort 1
/Derber als das ausdrückliche Benennen von Geschlechtsorganen und xxxualpraktiken, oft verbunden mit Schimpfworten, geht es wohl nicht mehr. Außerdem: Wer hört heute noch Sappho? Und nicht zuletzt ist die Verbindung mit der aggressiven Musik wichtig./

Nun ja Sie kritisieren ja auch die Musik der Spielleute, insofern hatte ich mich rein auf die Texte bezogen.
Und hier treffen Sie eine Fehleinschätzung wenn Sie feststellen, es gehe nicht mehr derber.
Lesen Sie hierzu einmal: Janota (Hrsg.):Der Stricker, Verserzählungen, 1979/97; In einigen Geschichten dreht sich die Handlung um das riesige Geschlechtsorgan eines Geistlichen, der sich damit durch seine Gemeinde kopuliert. Derb genug?
Und wer heute noch Sappho liest? Mehr Menschen als Sie vermuten würden, unter anderem ich, und auch viele Kollegen bzw. ehemalige KommilitonInnen.
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 B.K. hat am 03.06.2009 14:36:53 geschrieben:
   Nachtrag, Betr.: Musik und Politik
http://www.schmidt-salomon.de/mupo1.htm

Das zu lesen dürfte sich für Sie lohnen
Kommentar : Danke für den Hinweis! Davon könnte ich 90 Prozent unterschreiben.
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 B.K. hat am 03.06.2009 14:22:34 geschrieben:
   Nachtrag, Betr.: Hip-Hop
Bitte lesen Sie folgende Texte bekannter Hip-Hop Künstler:

Samy Deluxe - Weck mich auf
Eminem - Sing for the Moment
Blumentopf - Danke Bush

Ich finde es im Übrigen merkwürdig, dass Sie populäre Musik verantwortlich machen für Einstiege in /kriminelle Subkulturen/, aber keinerlei Probleme damit haben, in Ihrer Rubrik /man wusste es schon lange/ auch Altnazis / Rechtsradikale und religiöse Fundamentalisten zu zierten.
Kommentar : Die Gefährlichkeit von Gewaltmusik haben eben Personen aus unterschiedlichen Lagern erkannt. Sie haben übrigens den Linksextremisten Erich Honecker übersehen. Aber wer von den Zitierten ist rechtsradikal oder fundamentalistisch? Oder bedeutet für Sie \"christlich + gegen Gewaltmusik\" automatisch \"Fundamentalist\"?
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 B.K. hat am 03.06.2009 13:58:36 geschrieben:
   Anmerkungen zu den GMNBen
Anmerkungen eines aufmerksamen Lesers:
GMNB 51:
Betr.: Hip-Hop (ich beziehe mich hier nicht nur auf den GMNB 51 sondern auch auf frühere)
Dass derbe Sprachelemente häufig Element des Hip-Hop sind, bestreite ich nicht. Ich mag das auch nicht. Im Gegenzug gibt es aber eine große Menge von Hip-Hop Texten, die ohne solche Sprachelemente auskommen.
Sie haben ebenfalls geschrieben, dass diese derben Elemente eine Erscheinung sind, die spezifisch für diesen Musikstil sind. Das ist grundfalsch, denn gerade Sie als promovierter Musikwissenschaftler sollten folgendes kennen:

griechisch / lateinische erotische Dichtung, unter Musikbegleitung vorgetragen (ich empfehle Sappho / Catull)

mittelhochdeutsche Verspaardichtung, musikalisch vorgetragen (ich empfehle den /Stricker/, ca. 1250)

Insbesondere letztere übertrifft an Derbheit den von Ihnen kritisierten Hip-Hop mühelos.
Wieder einmal eine Fehlinformation Ihrerseits.

Betr.: Generation doof
Bei dem Lied von Pink Floyd (das übrigens Another Brick in the Wall, Part 2 heißt und nicht We dont need no education; diese Verwechslung spricht schon gegen eine Seriösität der Autoren)
geht es keinesfalls um die Ablehnung von Bildung; bitte lesen Sie einmal den gesamten Liedtext.

Kommentar : \"Insbesondere letztere übertrifft an Derbheit den von Ihnen kritisierten Hip-Hop mühelos.\"

Derber als das ausdrückliche Benennen von Geschlechtsorganen und Sexualpraktiken, oft verbunden mit Schimpfworten, geht es wohl nicht mehr. Außerdem: Wer hört heute noch Sappho? Und nicht zuletzt ist die Verbindung mit der aggressiven Musik wichtig.

\"Bei dem Lied von Pink Floyd [...] geht es keinesfalls um die Ablehnung von Bildung; bitte lesen Sie einmal den gesamten Liedtext.\"
Es geht um die Ablehnung von \"education\". Das kann \"Bildung\", aber auch \"Erziehung\" bedeuten.
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 B.K. hat am 02.06.2009 19:08:04 geschrieben:
   mal was anderes
Ich möchte einmal etwas ansprechen, das vordergründig nichts mit Ihrer Einstellung bzgl. populärer Musik zu tun hat.
Stichwort Sprache: Man muss es mit den Anglizismen nicht übertreiben, aber Ihre geradezu lächerliche Zwanghaftigkeit, jeden englischen Begriff durch eine deutsche Entsprechung zu ersetzen, ist nicht nur nervtötend sondern auch ein sprachgeschichtlicher Anachronismus.
Wenn sie schon so vorgehen wollen, dann verbannen Sie auch bitte die Einflüsse anderer Sprachen aus Ihrem Deutsch, obgleich es Ihnen dann sehr schwer fallen dürfte, sich auszudrücken.
Als kleine Hilfestellung eine Auflistung der Sprachen aus denen sich das deutsche Vokabular zusammensetzt:
Latein
Griechisch
Hebräisch
Jiddisch
Englisch
Französisch
Italienisch
Spanisch
Suaheli
Norwegisch
Schwedisch
Finnisch
Persisch
Arabisch
Aztekisch
Inuktitut
Niederländisch
Polynesisch
Portugiesisch
Rätoromanisch
Türkisch
Ungarisch
und einige weitere
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 K.K. hat am 19.05.2009 22:21:21 geschrieben:
   ....
Ähm.. lies dir deinen Beitrag nochmal durch. Es sollte dir eig schon auffallen dass deine Argumentation den Nährwert eines trockenen Toastbrots hat. Auf meine Hauptaussage bist du überhaupt nicht eingegangen. Und wenn man nicht weiter weiß, dann bezeichnet man die Argumentation des Anderen als geisteskrank. Sowas zeugt nicht unbedingt von Intelligenz..

Wie auch immer.. du gehörst noch zu denjenigen die denken man könne mit Herrn Miehling eine angemssene und normale Diskussion führen und denkst dass du deswegen Miehling verteidigst, wenn man mal einen Beitrag schreibt, der nicht in die Richtung einer Diskussion geht.. Ich hab mich relativ lange mit dem Thema beschäftigt und habe schon einige Diskussionen Anderer Leute mitverfolgt.. und alle haben sie die Geduld verloren.. aber.. viel Glück..

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 Hardliner hat am 12.05.2009 18:40:32 geschrieben:
   das ich nicht lache
... ich spiele selber Schlagzeug, und mir ist eines von anfang an bewusst geworden. Ein Instrument, von dem jemand denkt, die schwierigkeit läge darin den Schlag auf die sekunde genau zu bringen kann kein besonders schweres sein. Und siehe da. Die Schwierigkeiten sind bei anderen instrumenten der Populärmusik um einiges größer. Beim Klavier(welches ein sehr perkussives Instrument ist) gilt es auch sehr genau zu spielen. Darüber hinaus gibt es andere schwierigkeiten. Es gibt wenig was einem Schlagzeuger nicht im Blut liegt. Aber darüber zu urteilen dass es besonders schwer ist, und dies noch mit einer mathematischen xxxie(wie die unter mir) zu belegen ist schlichtweg geisteskrank. Bei musik kommt es auf mehr als mathe an- und das sage ich als schlagzeuger. touché
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 K.K hat am 06.05.2009 20:53:18 geschrieben:
   ...
Wieso sollte ich mir was auf mein Instrument einbilden? Schlagzeug ist mitunter eins der schwierigsten Intstrumente die es gibt. Einen sauberen Schlagzeugtakt zu spielen erfordert langes üben. Man hat pro Anschlag nur eine Dreihunderstel Sekunde (!!!) Zeit. Ansonsten hört man raus dass man daneben liegt.. Ich wollte halt nur aufzeigen dass ich es nicht für richtig halte jemanden der seit 20 Jahren oder ähnlich lange sein Instrument spielt vorzuwerfen er würde die Jugendlichen bzw. Menschen generell dazu bringen Straftaten zu begehen und müsste daher umlernen..
Hardliner scheint die Theorien mit dem Beat des Schlagzeugs von Herrn Miehling nicht zu kennen.

Ich bilde mir nichts auf mein Instrument ein, ich verteidige es nur.. Und wenn Menschen wie Sie nicht in der Lage sind mal ein Machtwort zu sprechen, dann tun sie mir Leid...
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