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Nachdem rechtswidrige Inhalte in das Gästebuch gestellt wurden, werden die Einträge erst nach Freischaltung durch mich veröffentlicht.
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Beleidigungen lösche ich nicht, da sie Bestätigung meiner Thesen über Gewaltmusik und deren Hörer sind.
Man darf natürlich auch über andere Themen schreiben ...

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 Ein Interessierter hat am 07.08.2009 06:57:18 geschrieben:
   +
Ich wuerde sehr sehr gerne von ihnen wissen, Herr M. , was konkret ein Lied vom Klang her zur Gewaltmusik macht. Anderso las ich ein Zitat von ihnen, dass Klang+Text Gewaltmusikausschlaggebend seien. Wie denn nun genau? Ich stehe prinzipiell ihrer These der Gewaltmusik sehr skeptisch gegenueber, suche aber den Dialog, vielleicht kann ich es irgendwann ja besser verstehen.
Kommentar : Da bin ich zuversichtlich. Der Begriff „Gewaltmusik\\\" definiert sich über den Klang; dieser spricht den Hörer unmittelbar emotional an. Wichtige Elemente sind dabei Schlagzeug, Klangverzerrung und ggf. der Ausdruck der Singstimme; auch die Lautstärke, wenn sie entsprechend hoch ist. Ich weiß, das gibt es alles auch in klassischer Musik, aber es kommt auf das Maß und auf die Ausführung im Detail an. Man kann z.B. ein einfaches „Guten Morgen!\\\" freundlich oder boshaft sagen - es sind die gleichen Laute, aber in anderem Tonfall. Der Klang interpretiert auch den Text. Dadurch kann ein harmloser oder ironisch gemeinter Text vom Hörer als aggressiv verstanden werden.
Die Kausalkette ist wie folgt: Musik weckt Emotionen. Emotionen können zu entsprechenden Handlungen führen. Emotionen, die öfters aufgerufen werden, ebenso wie Handlungen, die öfters ausgeführt werden, werden zur Gewohnheit, zum Bestandteil der Persönlichkeit. Dies kann man mit allen erdenklichen Emotionen und ihren Kombinationen durchdeklinieren. Der Text, wenn er verstanden wird (auch wenn er falsch verstanden wird), kann die Emotionen in bestimmte Bahnen lenken. Andernfalls sucht sich das Gehirn aus seinen bisherigen Erfahrungen das Objekt der Emotionen eben selbst aus.
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 Michael hat am 03.08.2009 22:48:55 geschrieben:
   Gegenbesuch
Eine sehr interessante Thematik, die Sie mit Ihrer Seite behandeln. Dickes Kompliment; weiter so.
Freundliche Grüße, Michael

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 Unbekannt hat am 02.08.2009 14:25:20 geschrieben:
   Und weiter...
Nein, denn die Musik vertritt die Position des Täters, und der empfindet kein Leid.

wie kommen sie darauf?

Nein, denn selbst Metal-Musiker und -Anhänger bezeichnen ihre Musik als aggressiv. das ist richtig, das tue ich auch!
Das ist aber nicht die relevante Frage. Die relevante Frage ist die, ob besagte Person dadurch aggressiver handelt... und das tut sie in weit weit über 98% der fälle (geschätzt) nicht.
zum thema redlichkeit:
da benötige ich allerdings doch dann einige beispiele.
Sollte es dabei um Obrigkeitshörigkeit (in Form eines Gottes, Priesters, Papstes oder ähnlichem gehen?
Oder geht es darum sich gegensietig zu helfen wenn nötig, also um einen gesellschaftlichen Zusammenhalt?
Ich werde das Gefühl nicht los, dass sie Religiosität als Grundvorraussetzung für Redlichkeit sehen...
Kommentar : \\\"wie kommen sie darauf?\\\"
Wie kommen Sie auf das Gegenteil? Im Ernst: A schlägt B. Wem tut es weh?

\\\"Das ist aber nicht die relevante Frage.\\\"
Stimmt. Aber es ist die Frage, die Sie gestellt haben.

\\\"Die relevante Frage ist die, ob besagte Person dadurch aggressiver handelt... und das tut sie in weit weit über 98% der fälle (geschätzt) nicht.\\\"
Geschätzt! Damit beziehen Sie sich aber vermutlich auf körperliche Gewalt, doch das ist nicht die einzige Möglichkeit, aggressiv zu handeln! Außerdem sind geschätzte 2 % bei geschätzten 65 Mio. Gewaltmusikhörern in Deutschland geschätzte 1,3 Mio. Menschen, die durch Gewaltmusik zu aggressiverem Handeln gebracht werden!
\\\"Ich werde das Gefühl nicht los, dass sie Religiosität als Grundvorraussetzung für Redlichkeit sehen...\\\"
Ihr Gefühl trügt. Ich bin Agnostiker. Und es geht nicht um Obrigkeitshörigkeit, sondern um Befolgung der Gesetze eines demokratischen Staates.
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 Alex Bathe hat am 01.08.2009 13:12:45 geschrieben:
   Gewalttransport
Ich frage mich woher sie einen direkten kausalen Zusammenhang aus Klang und Gewalt erkennen wollen?
Das erschließt sich mir in keiner Weise.
Was ist denn bitte Gewalt ich denke wir können uns mit einer Rudimentärdefinition zufrieden geben indem wir sagen: Gewalt ist, wenn ein Mensch einem anderen Schmerzen zufügt. Sind wir uns da einig? (wir können jetzt Tiere und Lebenwesen im ganzen einbeziehen, was die nun allerdings mit Musik zu tun haben... naja...)
So: nach dieser Definition müsste Gewaltmusik also IM KLANG wohlgemerkt Leid transportieren?
ALso verstehen sie mich nicht falsch, wenn ich jede Musik Gewaltmusik nennte, bei deren Hören ich genervt und aggressiv wäre, dann wären gerade Kirchenmusiken das, was ich als Gewalt bezeichnen müsste aufgrund meiner Aversion gegen Dogmen. Ist nun Kirchenmusik auch Gewaltmusik, nur weil ich es so empfinde?
Wohl kaum!
Anders: Ist Metal Gewaltmusik, nur weil sie es so empfinden?
Kann es sein dass wir uns darüber hinaus die Begriffe der Moral und Redlichkeit durchaus einmal näher anschauen müssen um die Diskussion sinnvoll weiter zu führen?
Kommentar : „nach dieser Definition müsste Gewaltmusik also IM KLANG wohlgemerkt Leid transportieren?\"
Nein, denn die Musik vertritt die Position des Täters, und der empfindet kein Leid.
„Anders: Ist Metal Gewaltmusik, nur weil sie es so empfinden?\"
Nein, denn selbst Metal-Musiker und -Anhänger bezeichnen ihre Musik als aggressiv.
„Kann es sein dass wir uns darüber hinaus die Begriffe der Moral und Redlichkeit durchaus einmal näher anschauen müssen um die Diskussion sinnvoll weiter zu führen?\"
Das kommt auf die Diskussion an, die Sie führen möchten. Man kann meine Position aus zweierlei Gründen ablehnen: Entweder weil man nicht glaubt, daß Gewaltmusik die von mir genannten Wirkungen hat, oder weil man die seit Jahrtausenden in fast allen Kulturen geltenden Vorstellungen von Moral und Redlichkeit nicht teilt.
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 B.K. hat am 01.08.2009 03:11:14 geschrieben:
   ...
@ Alexander Bathe:
Ja es musste ausgerechnet Lucassen sein
Dream Theater ist natürlich ein hervorragendes Beispiel für musikalische Komplexität, aber klanglich aggressiver, deshalb habe ich Ayreon als Beispiel für Herrn Dr. Miehling hergenommen
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 Alexander Bathe hat am 30.07.2009 00:56:30 geschrieben:
   Nachtrag
@B.K. meinem Vorredner...
musste es ausgerechnet Lucassen sein?

nun nichts desto trotz:
falls sie interesse an einer verlinkten gegendarstellung haben, bin ich wie B.K. ebenfalls bereit etwas aufklärungsarbeit hinsichtlich technischer/kompositorischer komplexität (eben einer enttrivialisierung) neuer musik zu leisten.

Da gibt es zum beispiel das Genre des so genannten Progressive Metal (Ayreon gehört teils auch dorthin)

wenn man nun wirklich musikalisch-technische Höhenflügen sehen möchte (ob man sie nun mag oder nicht) dann kann man sich bei Dream Theater durchaus einige nicht ganz triviale Kompositionen anhören:
Hier beispielsweise der Dance of eternity:
http://www.youtube.com/watch?v=6SIJ4zvmzJ8&feature=related
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 Alexander Bathe hat am 30.07.2009 00:46:45 geschrieben:
   ...mit dem gewissen Hang zur Verallgemeinerung?
Ich gebe zu, so manchen Gedankengang, den ich in den letzten Monaten und Jahren hatte glich - oder ähnelte- den ihren. Ich hingegen habe nach kritischer Überprüfung dieser Gefühlseinblendungen ein Einsehen gehabt, wonach mir klar wurde, dass ich an dieser Stelle wohl zu unsinnigen Verallgemeinerungen neige.
Meine Intention war da weniger die Gewaltmusik als die Trivialmusik und das entartifizierte (nicht zu verwechseln mit dem Begriff des Entarteten) in der neuen Musik.
Musik verkommt, und da werden sie mir zustimmen, zunehmend zu einem rein trivialen Konsumprodukt und verliert ebenfalls zunehmend den künstlerischen Anspruch. Ich denke, darüber können wir uns einig sein. Nichts desto trotz halte ich einen Begriff wie Gewaltmusik im Kontext dessen, was sich heutzutage Popmusik schimpft für unangemessen, ja sogar für unverschämt bzw. völlig unsinnig.
Es gibt durchaus Gewaltmusik, so sie Gewaltmusik als die jenige Musik bezeichnen wollen, die inhaltlich - will sagen textlich - Gewalt transportiert. Dazu gehört nicht zuletzt das Rap- und Metalgenre. Beides Musikrichtungen, die ich recht gerne höre. Jetzt stellt sich natürlich die Frage ob ich tatsächlich rein durch den Klang einer verzerrten Gitarre, eines überproduzierten Schlagzeugs oder eines dumpfen und unverständlichen Gegrunzes eines Herren, der sich Sänger nennt gewalttätiger werde; und diese These halte ich - angewendet auf eine Vielzahl gefestigter, gebildeter und durchaus kulturell bewanderter Jugendlicher - für schlichtweg blödsinnig.
Sie beleidigen letztendlich eine ganze Generation. Sowas schaffen im allgemeinen nur religiöse Institutionen, deren Inhalte oftmals an Leere nicht zu überbieten sind.

Um an dieser Stelle abzukürzen:
Wer den Anspruch hat
1. ernst genommen zu werden
2. hochwertige Publikationen zu verfassen
3. wissenschaftlich zu wirken
sollte ein solche Thema entsprechend nüchtern, gefasst, neutral und eben wissenschaftlich beleuchten.
Dies tun sie meiner Meinung nach nicht.
Kommentar : \"Es gibt durchaus Gewaltmusik, so sie Gewaltmusik als die jenige Musik bezeichnen wollen, die inhaltlich - will sagen textlich - Gewalt transportiert.\"
Eben nicht! Sondern Musik, die KLANGLICH Gewalt transportiert.
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 666SATAN666 hat am 29.07.2009 22:39:45 geschrieben:
   satan

erb*rmliches schwein !
alles irrelevanter schrott!
Metal und Punkrock!


Gott existiert nicht!
Kommentar : Satan auch nicht.
Wieder ein Beispiel für Satanismus in der Gewaltmusik ...
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 B.K. hat am 24.07.2009 15:53:45 geschrieben:
   ...
Ihnen ist aber schon klar, dass die Texte in der Musik keinesfalls ein Abbild der Realität darstellen?
Auch im Mittelalter waren Raub und Mord an der Tagesordnung; zu Bachs Zeiten gab es eine wie schon gesagt ansteigende Kriminalität im Zuge der zunehmenden Verstädterung. Ich betone nochmals, dass die Religiösität einer Gesellschaft Kriminalität nicht ausschließt.
Zu Ihrem Zitat sollten Sie einmal überlegen, was der blinde Glaube an die Obrigkeit gerade in Deutschland für Verwüstungen hinterlassen hat.
Der exzessive Percussioneinsatz der letzten zwei von mir verlinkten Stücke erklärt sich, wenn man die Filme kennt. Hier ein anderes Beispiel des selben Komponisten:
http://www.youtube.com/watch?v=FgCevpO18t4
Kommentar : \\\"dass die Religiösität einer Gesellschaft Kriminalität nicht ausschließt\\\"
Ja, weil es immer auch Menschen gibt, die nicht religiös sind. Deren Zahl stieg aber offenbar im Laufe des 18. und 19. Jhs. an.
\\\"Zu Ihrem Zitat sollten Sie einmal überlegen, was der blinde Glaube an die Obrigkeit gerade in Deutschland für Verwüstungen hinterlassen hat.\\\"
Ich schrieb ja auch, daß wir das heute demokratischer sehen. Man muß aber nicht von einem Extrem ins andere fallen.
P.S: Nachdem irgendein Gewaltmusikhörer mit einem Eintrag ein für alle Besucher sichtbares Pornobild hinterlassen hat, werden die Einträge ab jetzt nicht automatisch veröffentlicht, sondern von mir freigeschaltet.
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 B.K. hat am 23.07.2009 22:29:05 geschrieben:
   ...
Sie missverstehen mich, deshalb wählte ich auch das Wort konfessionszentrisch.
Christliche Gebote und die Lehren Jesu galten allenfalls für Mitglieder der eigenen Konfession.
Und wie sich bei einem angenommenen Primat der Gebote sowie der Lehren Jesu Christi die jahrhundertelangen Religionskriege und Auswüchse wie die heilige Inquisition erklären würde ich gerne wissen.

Wie stehen Sie eigentlich zu /neueren/ Werken wie
http://www.youtube.com/watch?v=ZNGe7iK1O-4&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=pmSjbnbR_pQ

http://www.youtube.com/watch?v=qXmu-aLu3Mw&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=RAeyBi-vgMs
Kommentar : Gewiß, Kriege hat es immer gegeben. Ich beziehe mich auch auf das Verhältnis der Menschen untereinander im Alltag. Als Musiker kenne ich natürlich vor allem die Musik, mit der die beiden größten christlichen Konfessionen ihre Lehre verbreitet haben. Und da sehe ich in den Texten neben dem vorherrschenden Gotteslob eben die Ermahnung zur Einhaltung der Gebote, Warnung vor Hölle und jüngstem Gericht, also Dinge, die, wenn man daran glaubt, zu einem ehrlichen und friedlichen Lebenswandel führen. Da fällt mir eine Arie aus BWV 119 ein: „Die Obrigkeit ist Gottes Gabe, ja selber Gottes Ebenbild [...]\" Wir sehen das heute demokratischer; aber welch ein Gegensatz zum „Legal, Illegal, Sch[...]egal\" der Gewaltmusik!
Zu den Beispielen: Alles „klassische\" Filmmusik; Morricone ist hier und da ein wenig trivial. Das dritte hat mir gut gefallen, bis ab ca. 3\'45 mit dem Schlagzeug übertrieben wurde. Ähnlich Nr. 4, wobei das Schlagzeug schon wesentlich früher einsetzt, später wird es aber wieder ruhig. Dabei sind die rhythmischen Effekte auch in den anderen Instrumenten enthalten; das zusätzliche „Draufhauen\" ist ähnlich geschmacklos und überflüssig wie wenn man in einem Gemälde alle Linien mit dickem schwarzem Filzstift nachmalen würde. Das ist wohl die Konzession der Komponisten an die tumbe Masse; schade, denn die Musik ist gut.
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