Gästebuch

Nachdem rechtswidrige Inhalte in das Gästebuch gestellt wurden, werden die Einträge erst nach Freischaltung durch mich veröffentlicht.
Auch Einträge, die bloße Werbung darstellen, werden gelöscht.
Beleidigungen lösche ich nicht, da sie Bestätigung meiner Thesen über Gewaltmusik und deren Hörer sind.
Man darf natürlich auch über andere Themen schreiben ...

Name:
E-Mail:
Homepage:
Betreff:
Nachricht:
 
 

Aktuell sind 1750 Einträge verfügbar.

< 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39
40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59
60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79
80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99
100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119
120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139
140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159
160 161 162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 >


Nameless hat am 04.09.2009 17:07:35 geschrieben :

-
Man kann jede Art von Musik rein emotional hören. Die Frage ist nur: Welche Emotionen vermittelt sie?

Hört man ja häufiger von ihnen. Also sind Emotionen wie Glück, Freude, Spaß schlecht? Denn genau das sind die Emotionen die ich auf Konzerten und auch privat hören empfinde...
Andersrum: wenn Gewaltmusik Gewalt darstellt vermittelt sie diese laut ihnen auch, klassische Musik würde Gewalt nur darstellen. Heißt das in dem Fall dass klassische Musik dann generell keine Emotionen vermitteln kann, oder Emotionen nur dann vermittelt wenn es sich um positive handelt? Irgendwie komm ich bei dem Punkt nicht ganz mit...
 
Kommentar: Aggressionen auszuleben, kann offenbar „Spaß machen\". Auch substantielle Drogen können als angenehm empfunden werden und doch schädlich sein.
„wenn Gewaltmusik Gewalt darstellt vermittelt sie diese laut ihnen auch\": Ich unterscheide zwischen Ausdruck und Darstellung (bessere Begriffe habe ich noch nicht gefunden). Gewaltmusik IST aggressiv, und deshalb macht sie aggressiv. Klassische Musik ist nicht selbst aggressiv, auch wenn sie Gewalt darstellt (lassen wir Grenzwertiges in der neueren Musik mal beiseite). Das klingt kompliziert, wird aber deutlich, wenn man z.B. das „Dies irae\" aus Mozarts Requiem mit einem Heavy-Metal-Stück vergleicht.
Bei positiven Emotionen ist das wohl anders. Dem bis zur vorletzten Jh.wende vorherrschenden Kunstverständnis zufolge (in der Musik; in den Bildenden Künsten war man z.T. „fortschrittlicher\") gehörte Aggression und Hässlichkeit nicht in die Kunst hinein. Die Dinge wurden quasi ästhetisiert, damit sie keinen Schaden anrichten. Man sprach ja auch von den „schönen Künsten\" ...

B.K. hat am 02.09.2009 17:27:31 geschrieben :

...
Lautstärke induziert also eine zunehmende Konzentration des Hörers? Also konzentrieren sich Hörer klassischer Konzerte weniger auf die Musik als Hörer von Gewaltmusik-konzerten? Das müssen Sie mir näher erklären.
Und natürlich nimmt ein jeder Musik nach seinem Gehör und ggfs. nach seinem musikalischem Wissen individuell wahr. Konterkariert aber die Tatsache, dass man zum Verstehen der meisten Progressive Metal / Rock - Lieder einigermaßen gebildet und musikalisch geschult sein muss nicht Ihre Thesen von den aggressiven und dummen Gewaltmusikhörern?
 
Kommentar: 1. Natürlich kann man sich auch auf leise Musik konzentrieren, wenn man will! Aber es ist einfacher, dabei an etwas anderes denken, als bei lauter Musik.
2. Nein. Erstens, weil nicht alle GMhörer dumm und aggressiv sind (Sie kennen das Bsp.: nicht jeder Raucher bekommt Krebs), zweitens weil es nicht jedem Hörer auf das \"Verstehen\" ankommt (übrigens auch nicht jedem Klassikhörer). Man kann jede Art von Musik rein emotional hören. Die Frage ist nur: Welche Emotionen vermittelt sie?

Nameless hat am 01.09.2009 16:33:38 geschrieben :

interessant...
Sie schreiben ein Buch, in dem Sie gegen Gewaltmusik wettern. Beschweren sich laufend über die Musik die unsere Gesellschaft kaputt macht - und dann schalten sie auf ihrer Website Bannerwerbung für eine Metal Band

Das nenn ich konsequent!
 
Kommentar: Sie können Sich vermutlich denken, dass ich auf die Bannerwerbung von npage.de keinen Einfluss habe. Die Werbung scheint sich aber an Begriffen zu orientieren, die auf der Seite oft vorkommen. Gerade z.B. war zu lesen: \\\"Sind Sie Aggressiv? Das muss nicht sein. Wir zeigen Ihnen wie.\\\" Das Programm kann allerdings offenbar nicht zwischen pro und contra Metal unterscheiden ...

B.K. hat am 01.09.2009 14:40:06 geschrieben :

...
Wieso Unschlüssigkeit? Einige Gewaltmusikstile sind nicht \massentauglich\; Heavy Metal wird nur von ca. 10 % der Leute gehört.

Wieder einmal ein schönes Beispiel, wie Sie Kritikpunkte, die Ihre Positionen in Gefahr brächten, einfach ignorieren.
Dass die fehlende Massentauglichkeit ein Indiz für die Unschlüssigkeit Ihrer Thesen sei habe ich nicht geschrieben.
 
Kommentar: Ich ignoriere überhaupt nichts. Sie nannten drei Punkte, die ich als Argumente für die angebliche Unschlüssigkeit verstand. Punkt 3 (eben die fehlende Massentauglichkeit), schien mir der einzig relevante zu sein. Aber natürlich kann ich auch etwas zu den beiden anderen sagen: Gerade auf Konzerten hört man auch Gewaltmusik konzentriert zu (Punkt 1); sie ist ja so laut, dass man sich auf gar nichts anderes konzentrieren kann. Und natürlich nimmt dabei jeder auf, was sein musikalisches Wissen und sein Gehör hergibt (Punkt 2).

K.K. hat am 30.08.2009 13:57:25 geschrieben :

Tool, die 2.
Wikipedia stuft sie als \Progressive Metal\ ein. Deshalb ist anzunehmen, dass für die Hörer dieser und ähnlicher Gruppen gilt, was Studien über HM-Hörer herausgefunden haben. Das schließt Abweichungen im Einzelfall natürlich nicht aus.

Ja, mir gings halt darum dass solche Genres wie Progressive Rock/Metal beispielsweise eher wenig von Jugendlichen gehört wird und eher Ältere anspricht. Zumal dieses Genre, ich sag mal, das musikalisch anspruchsvoller ist als anderer Rock/Metal. Und somit auch die Leute, die die Musik machen und auch hören reifer sind als Andere (wer meint mir da jetzt widersprechen zu müssen, frei nach dem Motto Andere Roch-Sachen sind auch anspruchsvoll bla bla, den bitte ich seine Kritik für sich zu behalten, danke). Auf Jeden Fall gibt es in der Szene keine Skandale (wirklich Null). Und da ist dann halt für mich die Frage, dass die Musik, die sich von der klanglichen Aggressivität nicht viel mehr unterscheidet als andere Rockgruppen, aber doch ein Anderes Publikum findet und auch weniger Gewalt vorhanden ist..

Natürlich ist es Wahnsinn zu wollen dass man jedes Sub-Genre untersucht und meistens ist dies auch nicht möglich.. Aber manche Sub-Genres unterscheiden sich halt von Anderen in Ihrem Verhalten und das lässt dann schonmal etwas an Ihrer Theorie zweifeln..

Übrigens find ich Ihre Ausführung im neuesten GWNB über den Rap gut. Interessanter Gedanke, welche Wirkung so ein Text ohne Musik hätte.. Wobei man da natürlich nicht alle über einen Kamm scheren darf, Texte sind nicht überall so schlecht, nur leider sind die schlechten halt die erfolgreicheren
 

B.K. hat am 30.08.2009 03:38:27 geschrieben :

Progressive Metal
Gerade Progressive Metal ist ein gutes Beispiel für die Unschlüssigkeit Ihrer Thesen.
Die meisten Lieder dieses Genres sind erstens sehr lang und gleichzeitig sehr komplex. Sie erfordern
1. konzentriertes Zuhören
2. ein feines Gehör, um die vielen verschiedenen Klangschichten, Rhythmenwechsel und die Dynamik richtig aufnehmen zu können

Gleichzeitig sind die meisten Lieder nicht /massentauglich/

Gutes Beispiel: http://www.youtube.com/watch?v=rK3d7_z4daM
 
Kommentar: Wieso Unschlüssigkeit? Einige Gewaltmusikstile sind nicht \"massentauglich\"; Heavy Metal wird nur von ca. 10 % der Leute gehört.

Johannes Kaplan hat am 28.08.2009 12:30:08 geschrieben :

Ende der Sommerzeit
Vergessen Sie nicht, Ihre Uhr zum Ende der Sommerzeit um eine Stunde zurückzustellen.
 
Kommentar: Ja, in zwei Monaten!

K.K. hat am 27.08.2009 21:42:21 geschrieben :

hmm..
Gut, eventuell ist die Studie da jetzt n schlechtes Beispiel, wollte den Gedanken allerdings nur mal einbringen..

Andere Frage, was halten Sie eigentlich von Rockgenres wie Progressive Rock oder Artrock. Die sind natürlich, nach Ihren Maßstäben aggressiv (Schlagzeug-Einsatz, Stimme etc.). Aber soweit ich weiß sind Menschen die Bands wie Tool, Porcupine Tree oder Dream Theater hören eher ruhig und überhauptnicht gewalttätig (eigene Erfahrung. Schlechte Begründung, ich weiß). Zumal wenn man sich auch Tool Konzerte anguckt, tanzen und schreien sich die Fans nicht so in die Ecstase oder Moshen was auch immer, sondern sind eher ruhig und schauen sich den Ausdruckstanz von Herrn Keenan an?!

kleines Beispiel der Band Tool (ich nehm einfach mal ein Lied ohne Schlagzeug, welches für Sie angenehm zu hören ist :

http://www.youtube.com/watch?v=CwTHPbXPw2s

Dieses Lied ist eig nur das Intro zum eigentlichen Rock-Stück.. (mit verzerrter Gitarre, Schlagzeug etc.)
 
Kommentar: Nun, da dieses Intro offenbar nicht typisch ist, kann ich die Musikgattung danach nicht beurteilen. Andere Stücke der Gruppe klingen für meine Ohren nach Heavy Metal. Wikipedia stuft sie als \"Progressive Metal\" ein. Deshalb ist anzunehmen, dass für die Hörer dieser und ähnlicher Gruppen gilt, was Studien über HM-Hörer herausgefunden haben. Das schließt Abweichungen im Einzelfall natürlich nicht aus.

K.K. hat am 26.08.2009 22:50:16 geschrieben :

kleine Theorie..
Ich habe im Gegenteil die Erfahrung gemacht, dass Studien, die von Gewaltmusikbefürwortern gerne zitiert werden, wie die hier von B.K. am 7. 8. genannte, bei genauerer Betrachtung überhaupt nicht gegen meine Thesen sprechen.

Im Grunde schon. Sie grenzen ja zwischen Gewaltmusik und Nicht-Gewaltmusik ab. Da die Grenzen wie sie selbst sagen fließend sind, müsste es dann doch eig auch alle unter der Musik der Kategorie A oder B Steigerungen aller mittelmässig-aggressiv oder Total-Aggressiv. Studien die beweisen, dass solche Unterscheidungen bei Gewaltmusik nicht möglich sind, schmeißen im Grunde ihre ganze These übern Haufen. Denn theoretisch müssten Metaler gewalttätiger/unmoralischer/krimineller/was auch immer sein als z.B. Leute die nur simple simple-Popmusik oder Balladen hören. Jedoch kann man da keine Unterscheidungen zwischen den Personen feststellen, ergo man kann überhaupt nicht von der Musik auf, zumindest, negative Charaktereigenschaften schliessen...

 
Kommentar: Nein, denn die bevorzugten Musikrichtungen der drei von Stöver untersuchten Hörergruppen unterscheiden sich nicht sehr hinsichtlich ihrer Aggressivität: „Freunde gitarrenlas­tiger Rockmusik”, „Technopop-Fans” und „Liebhaber angesagter Musikstile”, wobei letzteres reichlich unbestimmt ist. Wenn aber das gemeint ist, was so aus Boutiquen und Diskotheken dröhnt: Das ist hochaggressiv!
Im übrigen haben andere Studien durchaus Unterschiede zwischen den Hörern auch verschiedener Gewaltmusikstile festgestellt.

B.K. hat am 26.08.2009 13:32:53 geschrieben :

Rezension
http://kult-online.uni-giessen.de/wps/pgn/kd/det/KULT_online/1/1079/miehling-klaus-gewaltmusik---musikgewalt-populaumlre-musik-und-die-folgen-wuumlrzburg-koumlnigshausen-amp-neumann-2006/

Eine weitere Rezension zu Ihrem Buch, die alle schon von mir angemerkten Kritikpunkte aufführt. Meinung?
 
Kommentar: „Auch lassen die zitierten Quellen, die mehrfach dem Internet entliehen sind, an der Glaubwürdigkeit und Wissenschaftlichkeit der Studie zweifeln.\\\"
Wenn der Autor die Glaubwürdigkeit einer Quelle anzweifelt, soll er das belegen. Aus Netzinhalten zu zitieren, ist heutzutage üblich.
„Diese [Zitate] werden in der Mehrzahl der Fälle aus dem Kontext gerissen und in einem anderen wiedergegeben, der in keinem Bezug zu der jeweiligen Aussage bzw. dem jeweiligen Lied steht, wodurch die ursprünglich intendierte Aussage dem Leser entgeht oder vorenthalten wird.\\\"
In der Mehrzahl der Fälle? Der Rezensent hätte tausende überprüfen müssen; das wird er kaum getan haben. Die einzigen, die er anführt, sind folgende:
1. „Bad to the Bone\\\" von Running Wild: Ja, hier ist der Kontext ein anderer.
2. „So war King Diamond niemals Sänger der Gruppe Venom\\\": Richtig. Ich weiß nicht mehr, aus welcher Quelle ich das habe.
3. „Black Sabbath haben nicht die satanische Rockmusik begründet\\\":
Hier hat der Autor nicht richtig gelesen. Ich schrieb: „Das satanistische Element in der Gewaltmusik wurde auf der Bühne erstmals von Arthur Brown umgesetzt [...] Wenig später waren es Black Sabbath, die ihre gleichnamige erste LP 1970 veröffentlichten und Brown bald so sehr an Popularität übertrafen, daß sie als die eigentlichen Begründer der satanistischen Rockmusik gelten.\\\"
4. „wie Ronnie James Dio in Holy Diver zur Nekrophilie und zum Ertränken von Priestern aufruft, bleibt das Geheimnis des Autors.\\\"
Hier verschweigt der Rezensent, daß es sich um ein Zitat handelt, dessen Quelle angegeben ist. Tatsächlich hat der Text, wie ich ihn später im Netz gefunden habe, nichts mit den genannten Dingen zu tun. Bekanntlich existieren von einigen Gewaltmusiktexten „bereinigte\\\" Fassungen. Ob das hier auch so ist, oder ob der Autor der Quelle den kryptischen Text gewagt interpretiert hat, kann ich nicht sagen.
5. „Keine Argumentation scheint dem Autor zu weit hergeholt [...]. Die Ansicht, dass sich beinahe jede ungewollte Schwangerschaft von Jugendlichen auf ‚Gewaltmusik\\\' zurückführen lässt ist dafür beispielhaft.\\\"
Der Rezensent bezieht sich offenbar hierauf: „Wenn man heutzutage fragt, wieviele ungewollte Schwangerschaften von Jugendlichen im Umfeld von Diskothekenabenden oder gewaltmusikbedröhnten Feiern entstanden sind, so lautet die Antwort: vielleicht fast alle. Eine in der Zeitschrift Time veröffentlichte Umfrage aus den frühen 70er Jahren unter Highschoolstudenten in Nordflorida ergab, daß von 1.000 schwangeren unverheirateten Mädchen 984 das Kind empfingen \\\'während sie Popsongs hörten\\\' (Cornyn/Scanlon, S. 253).\\\"
Ich zitiere also das Ergebnis einer Umfrage. Was ist daran weit hergeholt?
Was bleibt also von der Kritik? Nur die Punkte 1, 2 und 4, wobei Nr. 4 ein (möglicher) Fehler in einer von mir korrekt zitierten Quelle ist. Ein fehlerfreies Buch dieses Umfangs dürfte es kaum geben; und angesichts Tausender von Beispielen sind drei Fehler sehr wenig. Die Plausibilität meiner Thesen berührt das überhaupt nicht.

< 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39
40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59
60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79
80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99
100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119
120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139
140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159
160 161 162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 >

Nach oben