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Beleidigungen lösche ich nicht, da sie Bestätigung meiner Thesen über Gewaltmusik und deren Hörer sind.
Man darf natürlich auch über andere Themen schreiben ...

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D. Werner hat am 12.10.2009 05:29:35 geschrieben :

Gewaltmusik
Ich habe ich zwar noch nicht so differenziert mit der Thematik auseinandersetzen können, jedoch bemerkte ich in letzter Zeit einen Effekt der Ihre Thesen nur stützen kann:
Sozial ausgegrenzte Menschen hören vermehrt Gewaltmusik und unter anderem diese Menschen haben ein zum Teil erschreckend hohes Gewaltpotential!
Jedoch würde ich unter anderem bei der Definition von Gewaltmusik stärker differenziren. Eine Musikrichtung wird nicht nur durch ihre Instrumente sondern auch durch die behandelten Problematiken definiert!
Wenn ich zum Beispiel (hypothetisch) Rockmusik hörte, würde das starken Einfluss auf meine Psyche haben?
Nein, sage ich. Musik kann die Stimmung stark verändern aber nicht meine moralischen Werte unterdrücken.
Zurück zur Thematik: Es gibt aggressive Musik sowie ruhigere Musik, diverse Genres und Musikgruppen, die alle für Lebensweisen stehen. Es gibt Lieder mir romantischen, kreativen, harmonischen und positiven Inhalten! Ich meine es wäre falsch zu sagen nur weil diese zum Beispiel Rock im Namen tragen seien sie schlecht oder gar schädlich. Aber natürlich gibt es immer einen schlechtesten Punkt einen Niveauverlust, zum Beispiel in manchen Hip-Hop Liedern. Trotzdem würde ich diese Musikrichtung nicht verbieten wollen obwohl ich sie nicht höre. Und zwar aus zwei Gründen:
Ein Verbot ist bei den Künsten (außer radikalen, gewaltverherrlichenden und ähnlichen Inhalten)grundsätzlich schädlich und wird einem ganzen Stil nicht gerecht.
2.gibt es selbst im Hip-Hop Lieder mit unproblematischen oder schönen Texten.
Die Frage ist: Wo soll man die Grenze ziehen?
(Anmerkung zu Antwort auf den Eintrag vom 10.9.: Ja mir sind sehr wohl fanatische Klassikhörer bekannt, sollten Sie mir nicht glauben, denke ich müsste ein Treffen arrangierbar sein )
 
Kommentar: „Eine Musikrichtung wird nicht nur durch ihre Instrumente sondern auch durch die behandelten Problematiken definiert!\\\"
Nur teilweise. Zunächst kommt es nicht auf die Problematiken als solche an, sondern auf den Kontext, in welchem sie dargestellt werden - wie im Film auch. Nun werden die Texte, wenn man sie nicht nachliest, in der Regel beim Hören nur bruchstückhaft verstanden. Der Klang der Musik trägt aber wesentlich zur Interpretation der Texte bei, d.h. ein harmloser oder gegenüber Gewalt oder Drogen kritisch eingestellter Text wird vom Hörer durch den aggressiven Klang umgedeutet.
„Musik kann die Stimmung stark verändern aber nicht meine moralischen Werte unterdrücken.\\\"
Nicht unterdrücken, aber längerfristig verändern bzw. bei Kindern und Jugendlichen erst formen.
„Ein Verbot ist bei den Künsten (außer radikalen, gewaltverherrlichenden und ähnlichen Inhalten) grundsätzlich schädlich\\\"
Da haben Sie die Einschränkung bereits selbst gemacht. Aggressive Musik ist alleine durch ihren Klang gewaltverherrlichend.
Es gibt Musikstile, die sind per definitionem klanglich aggressiv, z.B. Rock. Es gibt andere, z.B. Jazz, wo man von Fall zu Fall unterscheiden muß. Wo jeweils die Grenze zu ziehen ist, muß diskutiert und durch psychologische Forschung objektiviert werden. Auch bei Filmen und Computerspielen muß letztlich ein Gremium mehr oder weniger subjektiv entscheiden, ab welchem Alter sie freigegeben werden.

Gunnar hat am 07.10.2009 14:52:29 geschrieben :

Ausblick erwünscht
Hallo,
mal eine Frage: Könnte es Ihnen nicht grundsätzlich ganz egal sein, ob und dass der große Teil \unserer\ Gesellschaft aufgrund von \Gewaltmusik\ moralisch vor die Hunde geht? Oder mal als Gegenfrage angenommen, die Utopie von einer Welt, die sich durchgehend mit \ernster\ Musik befasst, wäre Wirklichkeit: Wäre Ihnen damit geholfen, hätten Sie dadurch einen höheren Stand in der Gesellschaft? Wäre in solch einer Utopie nicht zu erwarten, dass im Umfeld von den dann veranstalteten Konzerten durch das gewachsene Publikum und den zugehörigen Auflauf von Menschen unterschiedlicher sozialer Herkunft Ähnliches zu erwarten wäre wie bei Rockkonzerten oder Discobesuchen, wie etwa Pöbeleien, Drogenkonsum, Tumult? Lässt sich überhaupt eine Mehrheitskultur auf \hohem\ (im Sinne von \komplexem\ bzw. \hohe Bildung erfordernden\) Kulturgut aufbauen? Ihre Einschätzung, bitte!
 
Kommentar: Nein, natürlich kann mir das nicht egal sein, denn ich muss in dieser Gesellschaft leben! Ohne Gewaltmusik gäbe es wesentlich weniger Kriminalität, und natürlich gäbe es auch keine Zwangsbeschallung mit Gewaltmusik mehr.
Klassische Musik erfordert keine hohe Bildung; ihre Hörer kommen aus allen Bildungsschichten, und man kann sie auch rein emotional hören. Kleine Kinder, die über keine hohe Bildung verfügen, können das ja auch. Ob sich darauf eine Mehrheitskultur aufbauen läßt? Es käme auf den Versuch an.

Sonja hat am 07.10.2009 12:17:36 geschrieben :

Klassische Musik
Schade, dass sie die klassische Musik in ihren Ausführungen gar nicht als aggressiv machende Musik berücksichtigen.
 
Kommentar: Haben Sie ein Beispiel für aggressiv machende klassische Musik?

Manfred Spies (Homepage) hat am 03.10.2009 17:02:40 geschrieben :

Vorbilder für Gewalt
Lieber Klaus Miehling,
weil ich vor meiner Auswanderung meine restlichen Plakate abgeben will, suchte ich im Web Anti-Gewalt-Organisationen. Da stiess ich auf Ihre Rezension. Bravo! Hochachtung! Ein immer noch mündiger Bürger zwischen Deppen und Dumpfbacken (statt Dichtern und Denkern).
 

Johannes Schwefel (Homepage) hat am 03.10.2009 14:49:14 geschrieben :

Ihre Internetseite
Ihre Seite ist zwar nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, aber steter Tropfen höhlt den Stein. Machen Sie weiter.
 
Kommentar: Danke!

Johannes Kaplan hat am 15.09.2009 14:35:50 geschrieben :

Man wußte es schon lange
Die Ereignisse vom Wochenende an einer S-Bahn Haltestelle in München belegen Ihre Thesen. Einer der beiden Tatverdächtigen hat den Begriff Hip Hop auf dem Arm tätowiert.
Bitte weisen Sie auch in Zukunft die Öffentlichkeit engagiert auf die Gefahren der Gewaltmusik hin.
 

Unknown hat am 10.09.2009 21:30:11 geschrieben :

..
Ja, bei einem (guten) Schauspieler. Aber wir diskutieren hier über Musik, und da wird Aggression in der klassischen Musik völlig anders umgesetzt als in Gewaltmusik.

Das stimmt natürlich. Denken wir mal abstrakt. Stellen wir uns mal vor es gäbe nur noch Rock-Balladen. Mit schönen Texten, allerdings hin und wieder mal verzerrte Gitarren und natürlich durchgehendem Schlagzeug. Stellen wir uns mal vor es gäbe nur noch Rock-Balladen. Mit schönen Texten, allerdings hin und wieder mal verzerrte Gitarren und natürlich durchgehendem Schlagzeug. Wären die Menschen dann immer noch so gewalttätig?!

Nein, es sind Naturwissenschaftler (aber auch diverse Gewaltmusiker und Gewaltmusikhörer), die Musik mit einer Droge vergleichen!

Stimmt, was aber nicht heißt dass Gewaltmusik die selben NEGATIVEN Eigenschaften hat. Oder glauben sie wenn ich Jemanden mit einer Katze vergleiche dass ich automatisch damit sagen will dass er dazu neigt Menschen (bei Katzen sinds halt Mäuse) zu quälen?! Mit Sicherheit nicht..

 
Kommentar: \\\"Wären die Menschen dann immer noch so gewalttätig?!\\\"
Wenn die konsumierte Musik im Durchschnitt weniger aggressiv ist, sind es auch die Menschen.

\\\"Stimmt, was aber nicht heißt dass Gewaltmusik die selben NEGATIVEN Eigenschaften hat\\\".
Das ist in der Tat eine andere Frage, die über den von mir getätigten Vergleich hinausgeht, der ja nur zeigen sollte, dass die Gleichung \\\"angenehm = gut\\\" nicht immer aufgeht.

Nameless hat am 10.09.2009 18:12:27 geschrieben :

-
Sie pauschalisieren aber auch alles...
Auch Sport wird gerne mal als Droge bezeichnet (wie Musik -auch klassische- oder andere Tätigkeiten; meist als Redewendung und nicht wörtlich zu verstehen) dürfte aber wohl kaum schädlich sein. Verglichen wird hierbei meist die glücklich machende Wirkung.
Ich kann mir kaum vorstellen, dass ein Naturwissenschaftler Mechanismen wie das Abhängig werden auch auf die Musik überträgt.

Und wie schon erwähnt: wenn sie den Vergleich so pauschal sehen, gehört auch die klassische Musik in den Bereich der Drogen eingeordnet.
 
Kommentar: Doch, auch Abhängigkeit bezeugen Aussagen verschiedener Gewaltmusikhörer. Ob auch klassische Musik als Droge wirken kann, kann ich nicht sagen; jedenfalls scheint sie nicht in tranceartige Zustände zu versetzen.

Unknown hat am 09.09.2009 20:14:11 geschrieben :

..
Ganz ehrlich, zwischen Aggressionen ausdrücken und aggressiv sein besteht meiner Meinung nach kein Unterschied. Das ist so als ob man zwischen einem aggressiven Menschen oder einem Menschen der Aggressionen nur vortäuscht unterscheidet. Doch die Message ist und bleibt die selbe, Aggression. Und wer will darüber entscheiden ob es gespielte Aggressionen sind oder nicht?! Oder, ist das überhaupt zu unterscheiden? Ich wette das kann niemand/kaum jemand...
 
Kommentar: Ja, bei einem (guten) Schauspieler. Aber wir diskutieren hier über Musik, und da wird Aggression in der klassischen Musik völlig anders umgesetzt als in Gewaltmusik.

Nameless hat am 09.09.2009 00:27:53 geschrieben :

-
Aggressionen auszuleben, kann offenbar „Spaß machen\. Auch substantielle Drogen können als angenehm empfunden werden und doch schädlich sein.

1. Lebe ich auf Konzerten nicht meine Aggressionen aus, sondern habe einfach freude an der Musik
2. Hinkt ihr Drogenvergleich wo es nur geht: Drogen sind prinzipiell Stoffe, die Endorphine ausschütten, oder eine ähnliche Struktur haben. Daher das schöne Gefühl, können aufgrund dieser Eigenschaft aber auch abhängig machen und andere schädliche Wirkungen auf unseren Stoffwechsel haben.
Bei Musik (egal welcher) oder anderen Ereignissen die uns Freude bereiten fehlt dieser Biochemische Effekt von außen. -> Sie Vergleichen Äpfel mit Karotten!
 
Kommentar: Nein, es sind Naturwissenschaftler (aber auch diverse Gewaltmusiker und Gewaltmusikhörer), die Musik mit einer Droge vergleichen!

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