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Beleidigungen lösche ich nicht, da sie Bestätigung meiner Thesen über Gewaltmusik und deren Hörer sind.
Man darf natürlich auch über andere Themen schreiben ...

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K.K. hat am 21.11.2009 16:30:45 geschrieben :

...
Das die Mehrheit der Populärmusiker sich durch geringe musikalische Fähigkeiten auszeichnen hat schon seine Grundlage. Vorallendingen in der Popmusik, die so im Radio und im Fernsehen zu hören ist (Popmusik =! Metal/Rock). Allerdings muss man da auch wieder die Musikart an sich betrachten. In einer Musikrichtung die nur auf wirkliche Instrumentalmusik aufgebaut ist, ist es klar, dass da gewisse Fähigkeiten vorhanden sein MÜSSEN. Ich mein, TechnoDJs kann man auch nicht vorwerfen sie wären musikalisch nicht befähigt, aus dem einfachen Grund, dass sie für ihre Musik keine Instrumente benutzen. Ist genauso als wenn ich einem Handwerker vorwerfe mit einem Spxxxäler nicht richtig umgehen zu können. Wofür braucht ein Handwerker einen Spxxxäler (same for Techno). Über die Qualität von Techno will ich aber nicht diskutieren, das ist alles Ansichtssache.

 

Unbekannt hat am 21.11.2009 11:07:21 geschrieben :

...
/Das liefe darauf hinaus, alle Autoren anzuzweifeln, die einen wie auch immer gearteten religiösen Hintergrund haben./

Nein. Nur dann, wenn diese versuchen, religiöse oder spiritistische Ansichten als seriöse Wissenschaft zu verkaufen. In den USA wird genau dies mit dem Kreationismus versucht. Und David Tame macht das in Bezug auf Esoterik in Verbindung mit Musik. Und deshalb ist er meiner Ansicht nach nicht als seriöse Quelle zu gebrauchen, nicht weil er über esoterische Themen schreibt. Religion und Spiritismus sollten immer von Wissenschaft getrennt bleiben, zumindest heute.
 
Kommentar: Tames Buch liegt mir wie gesagt nicht mehr vor, aber meiner Erinnerung nach trifft Ihre Kritik im wesentlichen nicht zu; vielleicht bei einigen Details, die man aber nicht übernehmen muss. Ein Autor kann in manchen Punkten irren, aber in anderen dennoch recht haben.

B.K. hat am 20.11.2009 19:54:33 geschrieben :

...
Wir brauchen hier nicht über einzelne Fälle zu diskutieren, die Frage ist auch für die Musikwirkungs-Diskussion nicht unwesentlich. Tatsache ist, dass man es in der Gewaltmusikbranche auch mit geringen musikalischen Fähigkeiten weit bringen kann (nicht muss), in der Klassikbranche wohl kaum.

Leider ja. Das war aber nicht mein Thema, sondern es ging um Ihre oftmals dargestellte Überlegung, die Mehrheit der Populärmusiker zeichneten sich durch geringe musikalische Fähigkeiten aus. Und es geht halt nicht um Einzelfälle. Deshalb stellte ich auch die Frage, wie Sie das beurteilen wollen, wenn Sie nicht eine breite Masse populärer Musik zwecks Untersuchung anhören, sondern Ihre Urteile aufgrund beiläufig oder zwangsweise mitgehörter Ausschnitte fällen.
 
Kommentar: Wenn man in meinem Alter ist, hat man bereits eine \"breite Masse populärer Musik\" zwangsweise anhören müssen. Außerdem stütze ich mich in meinem Buch auf Aussagen anderer Autoren und von Gewaltmusikern selbst.

B.K. hat am 20.11.2009 19:50:43 geschrieben :

...
Ich habe Tames Buch vor längerer Zeit gelesen und habe es nicht mehr gut in Erinnerung, abgesehen von den Zitaten, die ich exzerpiert habe. Wenn ein Autor \esoterische\ Standpunkte vertritt, muss er deswegen nicht in allem Unrecht haben.

Selbstverständlich nicht. Aber es lässt erhebliche Zweifel an der Qualität als wissenschaftlichem Beleg aufkommen.
 
Kommentar: Das liefe darauf hinaus, alle Autoren anzuzweifeln, die einen wie auch immer gearteten religiösen Hintergrund haben.
Falls Sie noch mehr schreiben: Ich muss jetzt wieder etwas anderes arbeiten und antworte später.

B.K. hat am 20.11.2009 19:47:11 geschrieben :

...
1. Wieviele Beispiele wollen SIE?
- Sie haben bereits viele viele Beispiele gebracht, daher erschließt sich mir der Sinn Ihrer Gegenfrage nicht. Daher nochmals: Wieviele Beispiele, die Indizien für das Gegenteil sind, wollen SIE?

2. Meine Aussage war korrekt: Den Begriff \hedonistisches Weltbild\ habe ich nirgends verwendet. \Hedonistische Ideologie\ schon, aber das war nicht der zuerst von Ihnen verwendete Begriff.

Entschuldigung, Sie verwenden das Konstrukt, dass die hedonistische Ideologie in den Hörern ein entsprechendes Weltbild verankere. Der Ausdruck hedonistisches Weltbild ist demnach korrekt, wird nur von Ihnen paraphrasiert.
 
Kommentar: 1. Eben, ich habe viele Beispiele gebracht, aber das genügt Ihnen ja nicht.
2. Wenn man es genau nimmt, ist es eben doch ein Unterschied. In der Paraphrase wird die Sache deutlicher als wenn man nur den Begriff \\\"hedonistisches Weltbild\\\" schreibt.

B.K. hat am 20.11.2009 19:41:04 geschrieben :

...
/Ich weiß zwar nicht, ob und wo ich das getan habe, aber beide Bücher waren theoretische Grundlage ideologischer Diktaturen./

Das Manifest der kommunistischen Partei ist ein theoretisch-philosophischer Text, der später absichtlich falsch verstanden und pervertiert wurde. Selbst Marx hat noch zu seinen Lebzeiten gesagt: Ich bin kein Marxist!

Mein Kampf hingegen ist ein völkisch-rassistisches Machwerk, dessen menschenverachtender Grundton zum Inbegriff des politischen Geistes des Nationalsozialismus wurde.

Beide Texte auf eine Stufe zu stellen ist unzulässig und historisch falsch.
 
Kommentar: Ich habe die tatsächliche geschichtliche Funktion der Bücher verglichen, nicht ihren Inhalt oder die Art, wie sie interpretiert wurden.

B.K. hat am 20.11.2009 19:36:26 geschrieben :

...
/Sind Sie überhaupt in der Lage, die musikalischen Fähigkeiten der Musiker für diese Musikarten zu beurteilen? Ich nehme nicht an, dass Sie sich einige hundert Rock- und Metallieder angehört haben, oder?/

Antwort? bzw. als Ergänzung: Wie und in welcher Weise beurteilen Sie die musikalischen Fähigkeiten der betreffenden Musiker?
 
Kommentar: Wir brauchen hier nicht über einzelne Fälle zu diskutieren, die Frage ist auch für die Musikwirkungs-Diskussion nicht unwesentlich. Tatsache ist, dass man es in der Gewaltmusikbranche auch mit geringen musikalischen Fähigkeiten weit bringen kann (nicht muss), in der Klassikbranche wohl kaum.

B.K. hat am 20.11.2009 19:33:54 geschrieben :

...
/Im Wikipedia-Artikel \Chicago\ lautet eine Überschrift \Stadt von Jazz und Gangstern (1918-1945)\/

Und das beweist WAS? Die von mir genannten Tatsachen sind unumstößlich belegt.

Eine Antwort zur Seriösität des Autors David Tame als Quelle verweigern Sie ja leider.
 
Kommentar: Ich habe Tames Buch vor längerer Zeit gelesen und habe es nicht mehr gut in Erinnerung, abgesehen von den Zitaten, die ich exzerpiert habe. Wenn ein Autor \"esoterische\" Standpunkte vertritt, muss er deswegen nicht in allem Unrecht haben.

B.K. hat am 16.11.2009 21:26:18 geschrieben :

Replik
Ebensoviele? Gewiss nicht! Der Begriff \\\\\\\hedonistisches Weltbild\\\\\\\, den ich m.W. so nie verwendet habe, ist missverständlich. Natürlich gibt es gerade im Heavy Metal Texte, welche die negative Seite der Welt darstellen. Aber selbst dabei scheinen die Interpreten in quasi sadistischer Weise Vergnügen zu empfinden.

1. Wieviele Beispiele wollen Sie?
2. Sowohl in Ihrem Aufsatz über Heavy Metal als auch in dem über Jazz sowie an mehreren Stellen Ihres Buches gebrauchen Sie die Begriffe /hedonistische Ideologie/, /hedonistisches Weltbild/
3. Nein. Hören Sie sich die Musik und die Texte auch einmal an und urteilen Sie nicht von außen.
 
Kommentar: 1. Wieviele Beispiele wollen SIE?
2. Meine Aussage war korrekt: Den Begriff \"hedonistisches Weltbild\" habe ich nirgends verwendet. \"Hedonistische Ideologie\" schon, aber das war nicht der zuerst von Ihnen verwendete Begriff.
3. Ich habe viele der Texte gelesen; da sind sie auch besser zu verstehen als wenn man sie hört. Und natürlich kenne ich unfreiwilligerweise auch die Aggressivität von HM-Musik, z.B. wenn etwas davon im Fernsehen kommt. (Werbung, Berichte ...)

B.K. hat am 16.11.2009 21:14:32 geschrieben :

???
Mal was anderes: Was bringt Sie eigentlich zu dem Wahnwitz, das Kommunistische Manifest in einem Atemzug mit Adolf Hitlers Mein Kampf zu nennen??
 
Kommentar: Ich weiß zwar nicht, ob und wo ich das getan habe, aber beide Bücher waren theoretische Grundlage ideologischer Diktaturen.

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