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Nachdem rechtswidrige Inhalte in das Gästebuch gestellt wurden, werden die Einträge erst nach Freischaltung durch mich veröffentlicht.
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Beleidigungen lösche ich nicht, da sie Bestätigung meiner Thesen über Gewaltmusik und deren Hörer sind.
Man darf natürlich auch über andere Themen schreiben ...

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 Yo hat am 15.10.2009 16:11:35 geschrieben:
   warum ist das schlecht?
Vielleicht ist es ja auch gut, dass unsere moralischen grenzen durch jene Musik aufgehoben werden. Es wird zu etwas viel freierem. Ich glaube die Vertreter des Sturm und Dranges bzw. Der Weimarer Klassik suchten teilweise so etwas. Es ist zwar abstrakt aber vllt. strebt dahinter ja der wille nach einer anderen Form von Freiheit - in eine Emotianelere richtung.
Kommentar : Selbstverständlich - wenn man die durch Gewaltmusik vermittelte Freiheit gut findet, hat man keinen Grund, dagegen zu sein. Tatsache ist aber, dass diese Art von Freiheit die Freiheit anderer einschränkt und Gesetze verletzt.
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 K.K. hat am 14.10.2009 22:55:58 geschrieben:
   ...
\Techno z.B. ist meist textlos und verändert dennoch die moralischen Werte. Keine Musikrichtung ist so sehr mit illegalen Drogen verbunden wie diese. Freilich spielt der Hintergrund der \Szene\ hier auch eine Rolle. Doch es ist eben kein Zufall, dass sich Kriminalität in Gewaltmusikszenen vermehrt findet. Das ist ein Teufelskreis, eines hängt mit dem anderen zusammen.\

Das ist ja die Frage, die ich glaube ich schonmal gestellt hatte. Worin unterscheidet sich progressiver gesangloser Rock ala \God is an Astronaut\ von einem klassischen Stück?! Hat das soviel mit der Instrumentalisierung zu tun als es nicht doch mit den Zielgruppen und den Aussageb/Taten der Musikern zusammenhängt. Ich mein jemand der ne Lieblings(rock)band hat die sich eindeutig in ihren Texten und ihrer Aussagen/Taten von Drogen distanziert wird das auch nicht tun. Und da kann die Musik so brutal sein wie sie will.. Und eventuell liegt da dann der Knackpunkt..
Kommentar : Es hat mit drei Dingen zu tun: Klang, Text (mit den genannten Einschränkungen) und Vorbild/Szene. Natürlich mag es Fälle geben, in denen eine klare Stellungnahme gegen Drogen seitens einer Rockgruppe als positives Vorbild wirken kann. Wobei ich vermute, dass die Zahl derer, die trotzdem zu Drogen greifen, weil sie sich um die genaue Aussage wenig kümmern und durch die Musik erst auf die Idee kommen, man könnte das doch mal ausprobieren, viel höher ist. Gewaltmusikszenen sind Drogenszenen, Ausnahmen bestätigen die Regel.
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 K.K. hat am 14.10.2009 17:32:14 geschrieben:
   ...
So, da muss ich mich doch wieder einmischen:

Sozial ausgegrenzte Menschen hören vermehrt Gewaltmusik und unter anderem diese Menschen haben ein zum Teil erschreckend hohes Gewaltpotential!
Ähmm.. sozial ausgegrenzte Menschen hören genauso viel Gewaltmusik wie normale Menschen. Das hat damit nichts zu tun. Natürlich kann man jetzt sagen das sozial ausgegrenzte Menschen eher härtere Musik wie Metal o.Ä. harte/unhörbare Gewaltmusik bevorzugen. Aber darauf auf das Gewaltpotenzial zu schliessen. Versuchen sie mal einem halbwegs mit offenden Augen durch die Welt gehenden Menschen zu überzeugen das Metaler aggressiv wären. Man wird immer das Gegenteil hören...

Auf die Sache, dass die Musik die moralischen Werte nicht verändern kann, sehe ich nämlich auch so. Eventuell durch die Vorbilder und die Texte der Musik, aber nicht durch Instrumentalmusik.. da kann mir einer erzählen was er will, soweit sollte man logisch denken können dass es unmöglich ist ohne Text oder die Aussagen von Musiker bzw. die Musiker zu kennen etwas zu vermitteln..

Kommentar : Da unterschätzen Sie die Macht der Klänge!
Techno z.B. ist meist textlos und verändert dennoch die moralischen Werte. Keine Musikrichtung ist so sehr mit illegalen Drogen verbunden wie diese. Freilich spielt der Hintergrund der \"Szene\" hier auch eine Rolle. Doch es ist eben kein Zufall, dass sich Kriminalität in Gewaltmusikszenen vermehrt findet. Das ist ein Teufelskreis, eines hängt mit dem anderen zusammen.
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 Nikolaus hat am 14.10.2009 12:22:25 geschrieben:
   Form/Denkfehler
Herr Miehling - im Grunde stehen haben Sie recht. Nur setzt das Anhören derjenigen Musik, die
gewaltverherrlichend ist - wobei es weniger auf den Text, als auf die Musik
ankommt -, voraus, daß man ähnliche Vorstellungen schon hat. Sie werden ja
nicht erst durch diese Musik erzeugt. Sonst wären Sie, nachdem Sie nun 700
Seiten darüber geschrieben haben, schon schwer infiziert und trügen mit ihrem
Buch, in dem Sie ja seitenlang das Böse zitieren, wie ein Wiedergänger des
legendären Professor Abronsius dem Bösen, der zu vernichten ausgezogen
war, in die Welt hinaus... Soll man so etwas annehmen?

mfg Nikolaus
Kommentar : „Nur setzt das Anhören derjenigen Musik, die gewaltverherrlichend ist [...] voraus, daß man ähnliche Vorstellungen schon hat. Sie werden ja nicht erst durch diese Musik erzeugt.\\\"
Sowohl als auch! Wer die Vorstellungen schon hat, wird durch die Musik darin bestätigt, seine Vorstellungen verfestigen sich. Bei Kindern und Jugendlichen, welche die Musik zunächst vielleicht nur hören, weil es „Bravo\\\" befiehlt oder weil es die Freunde tun, werden aber sehr wohl Wertvorstellungen durch die Musik erzeugt. Das ist ja der Grund, warum es in den letzten Jahrzehnten den bekannten Werteverfall gegeben hat!
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 Sonja hat am 14.10.2009 12:03:34 geschrieben:
   Beispiel
Ein Beispiel, nunja. Eigentlich fast alles, was mit großem Orchester gespielt wird. Für mich ist das eine totale Reizüberflutung bei der ich entweder das Weite suche oder (wenn das eben nicht geht) aggressiv werde. Wenn dann noch dieser hohe weibliche Gesang dazu kommt... Furchtbar.
Kommentar : Ja, diese Schepperstimmen mag ich auch nicht! Aber er ist ein entscheidender Unterschied, ob Musik aggressiv macht, weil man sie nicht mag, oder ob sie aggressiv macht, weil man sich mit ihrer Aggressivität identifiziert.
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 D. Werner hat am 12.10.2009 05:29:35 geschrieben:
   Gewaltmusik
Ich habe ich zwar noch nicht so differenziert mit der Thematik auseinandersetzen können, jedoch bemerkte ich in letzter Zeit einen Effekt der Ihre Thesen nur stützen kann:
Sozial ausgegrenzte Menschen hören vermehrt Gewaltmusik und unter anderem diese Menschen haben ein zum Teil erschreckend hohes Gewaltpotential!
Jedoch würde ich unter anderem bei der Definition von Gewaltmusik stärker differenziren. Eine Musikrichtung wird nicht nur durch ihre Instrumente sondern auch durch die behandelten Problematiken definiert!
Wenn ich zum Beispiel (hypothetisch) Rockmusik hörte, würde das starken Einfluss auf meine Psyche haben?
Nein, sage ich. Musik kann die Stimmung stark verändern aber nicht meine moralischen Werte unterdrücken.
Zurück zur Thematik: Es gibt aggressive Musik sowie ruhigere Musik, diverse Genres und Musikgruppen, die alle für Lebensweisen stehen. Es gibt Lieder mir romantischen, kreativen, harmonischen und positiven Inhalten! Ich meine es wäre falsch zu sagen nur weil diese zum Beispiel Rock im Namen tragen seien sie schlecht oder gar schädlich. Aber natürlich gibt es immer einen schlechtesten Punkt einen Niveauverlust, zum Beispiel in manchen Hip-Hop Liedern. Trotzdem würde ich diese Musikrichtung nicht verbieten wollen obwohl ich sie nicht höre. Und zwar aus zwei Gründen:
Ein Verbot ist bei den Künsten (außer radikalen, gewaltverherrlichenden und ähnlichen Inhalten)grundsätzlich schädlich und wird einem ganzen Stil nicht gerecht.
2.gibt es selbst im Hip-Hop Lieder mit unproblematischen oder schönen Texten.
Die Frage ist: Wo soll man die Grenze ziehen?
(Anmerkung zu Antwort auf den Eintrag vom 10.9.: Ja mir sind sehr wohl fanatische Klassikhörer bekannt, sollten Sie mir nicht glauben, denke ich müsste ein Treffen arrangierbar sein )
Kommentar : „Eine Musikrichtung wird nicht nur durch ihre Instrumente sondern auch durch die behandelten Problematiken definiert!\\\"
Nur teilweise. Zunächst kommt es nicht auf die Problematiken als solche an, sondern auf den Kontext, in welchem sie dargestellt werden - wie im Film auch. Nun werden die Texte, wenn man sie nicht nachliest, in der Regel beim Hören nur bruchstückhaft verstanden. Der Klang der Musik trägt aber wesentlich zur Interpretation der Texte bei, d.h. ein harmloser oder gegenüber Gewalt oder Drogen kritisch eingestellter Text wird vom Hörer durch den aggressiven Klang umgedeutet.
„Musik kann die Stimmung stark verändern aber nicht meine moralischen Werte unterdrücken.\\\"
Nicht unterdrücken, aber längerfristig verändern bzw. bei Kindern und Jugendlichen erst formen.
„Ein Verbot ist bei den Künsten (außer radikalen, gewaltverherrlichenden und ähnlichen Inhalten) grundsätzlich schädlich\\\"
Da haben Sie die Einschränkung bereits selbst gemacht. Aggressive Musik ist alleine durch ihren Klang gewaltverherrlichend.
Es gibt Musikstile, die sind per definitionem klanglich aggressiv, z.B. Rock. Es gibt andere, z.B. Jazz, wo man von Fall zu Fall unterscheiden muß. Wo jeweils die Grenze zu ziehen ist, muß diskutiert und durch psychologische Forschung objektiviert werden. Auch bei Filmen und Computerspielen muß letztlich ein Gremium mehr oder weniger subjektiv entscheiden, ab welchem Alter sie freigegeben werden.
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 Gunnar hat am 07.10.2009 14:52:29 geschrieben:
   Ausblick erwünscht
Hallo,
mal eine Frage: Könnte es Ihnen nicht grundsätzlich ganz egal sein, ob und dass der große Teil \unserer\ Gesellschaft aufgrund von \Gewaltmusik\ moralisch vor die Hunde geht? Oder mal als Gegenfrage angenommen, die Utopie von einer Welt, die sich durchgehend mit \ernster\ Musik befasst, wäre Wirklichkeit: Wäre Ihnen damit geholfen, hätten Sie dadurch einen höheren Stand in der Gesellschaft? Wäre in solch einer Utopie nicht zu erwarten, dass im Umfeld von den dann veranstalteten Konzerten durch das gewachsene Publikum und den zugehörigen Auflauf von Menschen unterschiedlicher sozialer Herkunft Ähnliches zu erwarten wäre wie bei Rockkonzerten oder Discobesuchen, wie etwa Pöbeleien, Drogenkonsum, Tumult? Lässt sich überhaupt eine Mehrheitskultur auf \hohem\ (im Sinne von \komplexem\ bzw. \hohe Bildung erfordernden\) Kulturgut aufbauen? Ihre Einschätzung, bitte!
Kommentar : Nein, natürlich kann mir das nicht egal sein, denn ich muss in dieser Gesellschaft leben! Ohne Gewaltmusik gäbe es wesentlich weniger Kriminalität, und natürlich gäbe es auch keine Zwangsbeschallung mit Gewaltmusik mehr.
Klassische Musik erfordert keine hohe Bildung; ihre Hörer kommen aus allen Bildungsschichten, und man kann sie auch rein emotional hören. Kleine Kinder, die über keine hohe Bildung verfügen, können das ja auch. Ob sich darauf eine Mehrheitskultur aufbauen läßt? Es käme auf den Versuch an.
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 Sonja hat am 07.10.2009 12:17:36 geschrieben:
   Klassische Musik
Schade, dass sie die klassische Musik in ihren Ausführungen gar nicht als aggressiv machende Musik berücksichtigen.
Kommentar : Haben Sie ein Beispiel für aggressiv machende klassische Musik?
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 Manfred Spies hat am 03.10.2009 17:02:40 geschrieben:
   Vorbilder für Gewalt
Lieber Klaus Miehling,
weil ich vor meiner Auswanderung meine restlichen Plakate abgeben will, suchte ich im Web Anti-Gewalt-Organisationen. Da stiess ich auf Ihre Rezension. Bravo! Hochachtung! Ein immer noch mündiger Bürger zwischen Deppen und Dumpfbacken (statt Dichtern und Denkern).
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 Johannes Schwefel hat am 03.10.2009 14:49:14 geschrieben:
   Ihre Internetseite
Ihre Seite ist zwar nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, aber steter Tropfen höhlt den Stein. Machen Sie weiter.
Kommentar : Danke!
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