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Beleidigungen lösche ich nicht, da sie Bestätigung meiner Thesen über Gewaltmusik und deren Hörer sind.
Man darf natürlich auch über andere Themen schreiben ...

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Martin Clayer hat am 03.01.2010 17:19:23 geschrieben :

Katharsisprotese?
Salut Kläuschen
Reportage oder Fiktion? Tja, das ist die Frage, um mit Scheikspier zu sprechen. Es war eben ein Zitat in einem Schurnal, das kann man glauben oder auch nicht. Ich fuer meinen Teil glaube das eher nicht. Es ist aber ein Zitat und als solches nicht mehr oder weniger glaubwuerdig als diese milliarden von Zitaten, die Du nun schon seit mehreren Jahren Deiner leidgeplagten Fangemeinde um die Ohren schlaegst.
Ein gutes Neues Jahr auch noch, vor allem ans Schallarchiv.
Gruessle
Martin
 
Kommentar: Mit \"Fiktion\" meinte ich, ob das Zitat aus einer Reportage oder aus einer erfundenen Geschichte stammt!

Martin Clayer hat am 31.12.2009 16:30:56 geschrieben :

Zitate
Hi Klaus
ich hab da gerade was gefunden:
\Er schlaegt mit der Hand auf die Motorhaube, einmal, zweimal, er murmelt vor sich hin,\Mist, verdammter Mist\, er steigt ein, knallt die Tuer zu und dreht die Musik auf, er hoert Rap, der dunkle Beat beruhigt ihn. Dann faehrt er los.
(Spiegel Nr.53 vom 28.12.2009 Seite 141).
Na??????
Gruss
Martin
 
Kommentar: Reportage oder Fiktion?
Wie auch immer: Die Katharsishypothese gilt in der Wissenschaft längst als widerlegt.

L.T hat am 10.12.2009 14:32:33 geschrieben :

.
Da macht sich jemand die Mühe, rund 700 Seiten zu verfassen, viele Quellen zu zitieren, kluge Zitate an den richtigen Stellen einzubauen und jede Menge Informationen zu sammeln, um eine These zu belegen, die rein subjektiv geprägt ist.Wissenschaftliche Arbeiten setzen ja eigentlichein Mindestmaß an Ergebnisoffenheit voraus. Klaus M jedoch hat von der ersten Zeile an genau im Blick, was er sagen will. Ein paranoider Lärmhasser, der Hedonismus, xxx, Kriminalität, Lärmbelästigung u.v.m. in einem Atemzug nennt, ohne wirklich brauchbare Belege für irgendetwas heranzubringen. Jedes Zitat, egal ob von Angus Young, von Schopenhauer oder Udo Jürgens. Was steckt subsantiell dahinter? Nichts. Leider. Hier schreibt jemand, der viel geistige Arbeit in das Thema Musik investiert hat.Spaß scheint für den armen Klaus nicht zu existieren. Von etwas üblem wie xxx ganz zu schweigen. Das, was Milliarden Menschen Freude macht: Musik genießen, gerne auch lasziv, agressiv, xxxuell oder hedonistisch - bleibt Klaus verwehrt. Er hat seine Energie in rein geistige und nicht emotionale Aspekte der Musik investiert. Der Mann ist einerseits zu bemitleiden, da er in einer Welt lebt, die ihm Klänge aufzwingt, die er nicht will.Grausam.Ich Wünsche ihm Nachbarn, die Technohören, eine immerwährende Baustelle vor der Tür und weiterhin den finanziellen Erfolg aller Akustischen Umweltverschmutzer. Denn daher weht der Wind nämlich auch ein wenig: Der Mann ist Komponist. Der Viel Arbeit und Mühe in Fähigkeiten investiert hat, die Populärmusiker nicht haben. (Gehör, Notenkenntnisse etc.) Trotzdem werden diese Menschen mehr gewürdigt (und besser bezahlt).... Eine hundsgemeine Welt.
Schreib dir folgendes hinter dieOhren Klaus: Musik ist NICHT dazu da, Wissenschaft zu sein, sondern den Menschen zuhelfen Gefühle zu transportieren, sie mit Freude zu erfüllen und in Extase zu versetzen. Aber von Gefühlen (außer Haß unf Wut) versteht der Autor hier leider nicht viel.
 
Kommentar: Wie gut du über mich Bescheid zu wissen glaubst! Und mit all diesen Vorurteilen willst du mir Unwissenschaftlichkeit vorwerfen?
\"Klaus M jedoch hat von der ersten Zeile an genau im Blick, was er sagen will.\"
Du verkennst, dass Vorworte normalerweise am Schluss geschrieben werden, wenn das Ergebnis feststeht.

N.R. hat am 10.12.2009 14:28:53 geschrieben :

.
Die Menschen im Dritten Reich kannten weder die Beatles noch die Rolling Stones, kein Heavy Metal oder Iggy Pop und doch war der Pegel von (zumindest latenter) Gewalt sicher höher als heute, möchte ich behaupten, z.B. Pogrome gegen Juden, der Umgang mit politischen Gegnern usw. usw..
Wie wollen Sie das erklären?
 
Kommentar: Erstens damit, dass es sich bei den aktiven Tätern um eine kleine Minderheit handelte.
Zweitens damit, dass es unterschiedliche Ursachen für Gewalt gibt. HEUTE üben die Massenmedien den entscheidenden Einfluss aus, weil sich die meisten Leute mit ihnen täglich mehrere Stunden beschäftigen.

S.P hat am 10.12.2009 03:12:46 geschrieben :

zweiter Teil
Die Behauptung, dass Amokläufe mit von Musik ausgelöst werden kann, ist wohl doch ein bisschen weit hergeholt. Dass ein potentieller Amokläufer Death Metal hört, hat weniger damit zu tun, dass er sich zur Gewalt verführen lässt, sondern eher damit, dass er durch die Ausgrenzung aus der Gesellschaft(was im Falle eines Schülers oft durch eine winzige Abweichung von der Norm passieren kann) in eine Subkultur geraten ist, in welcher er akzeptiert und respektiert wird. Fakt ist auch, dass die meisten Amokläufer Nachrichten hinterlassen, aus welchen herauszulesen ist, dass sie auf die psychischen und physischen Qualen, die ihnen von ihren Mitschülern angetan wurden, reagieren. Bis jetzt kam mir allerdings noch kein Fall zu Ohren, in dem die Täter mit der Begründung: Ich hab es gemacht, weil ich es toll fand und meine Lieblingsmusik mich dazu anregt.
Meine Frage:Haben Sie jemals mit jemandem, der Heavy Metal hört, eine Unterhaltung geführt?Ich glaube es kaum. Sie schreiben über Menschen und ihre Musik, rechtfertigen Ihre voreingenommene Meinung über Ihrer Ansicht nach verkommene Subkulturen mit Studien von Personen, die ebenso voreingenommen sind.
 
Kommentar: - \"dass sie auf die psychischen und physischen Qualen, die ihnen von ihren Mitschülern angetan wurden, reagieren.\"
Ja, aber die Frage ist doch, WIE man reagiert!
- \"Bis jetzt kam mir allerdings noch kein Fall zu Ohren, in dem die Täter mit der Begründung: Ich hab es gemacht, weil ich es toll fand und meine Lieblingsmusik mich dazu anregt.\"
Doch solche Fälle gibt es! Vgl. meinen Aufsatz \"Macht populäre Musik kriminell?\"
- \"rechtfertigen Ihre voreingenommene Meinung über Ihrer Ansicht nach verkommene Subkulturen mit Studien von Personen, die ebenso voreingenommen sind.\"
Woher wollen Sie wissen, dass diese Personen und ich voreingenommen sind?

S.P. hat am 10.12.2009 03:12:01 geschrieben :

...
Sie scheinen sich wirklich nur mit der theoretischen Seite dieser Musik beschäftigt zu haben. Sind Sie jemals vor Ihre Tür getreten und haben sich die Mühe gemacht, sich mit den Menschen zu beschäftigen, über die Sie da schreiben? Sie sagen, dass es nicht viel Talent braucht, um diese Gewaltmusik zu produzieren. Haben Sie jemals versucht, Heavy Metal zu spielen? Falls Sie das jemals in Erwägung ziehen sollten, wird Ihnen auffallen, dass dies nicht so einfach ist, wie Sie denken. Fakt ist, dass Sie für die meisten dieser Lieder ein enormes Musikalisches Können benötigt wird.
In Ihrem Was Sie über Heavy Metal wissen sollten Text belegen Sie Ihre eigene Meinung mit einigen Studien, dass Personen, hier im Bezug auf Schüler, die Heavy Metal hören, nun ja, sagen wir mal, dumm wie Brot sein müssen. Sie bemängeln, dass moralische Werte wie Ehrlichkeit, Pflicht und Verantwortung für diese Personen keinerlei Rolle spielt.
 

B.K. hat am 29.11.2009 22:21:07 geschrieben :

@ H.S.
Wohin das führt können Sie im Roman /Fahrenheit 451/ nachlesen
 

H.S. hat am 27.11.2009 06:16:14 geschrieben :

Muß ich ins Gefängnis?
Sehr geehrter Herr Mieling,

da Sie (wie ich Ihrem GMNB entnehme) ein Verbot der GEWALTMUSIK anstreben, bitte ich Sie um eine Auskunft.

Ich bin 55 Jahre alt und habe neben klassischer Musik mein Leben lang auch GEWALTMUSIK gehört, ja sogar Schlagzeug in diversen Bands gespielt. Ein Leben ohne meine geliebte GEWALTMUSIK kann ich mir genausowenig vorstellen wie ein Leben die Motetten von Monteverdi oder Schuberts Lieder. Daher meine Fragen:

1. Wäre mit einem Verbot der GEWALTMUSIK auch die Vernichtung sämtlicher Tonträger mit dieser Musik verbunden?

2. Würden sämtliche Instrumente und Computerprogramme, die die Produktion von GEWALTMUSIK ermöglichen, eingezogen und vernichtet?

3. Was geschähe mit denen, die trotz des Verbots weiterhin heimlich GEWALTMUSIK hören, produzieren und sie gar Kindern vorspielen - vielleicht auch nur auf akustischen Instrumenten?

Kurz: Würde ich (eine Lehrerin mit besonderer Vorliebe auch für Rammstein) mit Berufsverbot belegt, sofern ich der GEWALTMUSIK nicht abschwöre? Würde ich verpflichtet, Seminare gegen GEWALTMUSIK zu besuchen? Würde ich, sollten diese nichts fruchten, in die Psychiatrie eingewiesen, ja vielleicht sogar in ein Zuchthaus gesteckt?

Diese Fragen quälen mich schon lange, und zwar viel mehr als die GEWALTMUSIK, die mir mein Leben lang so viel Trost und Freude gespendet hat. Wenn ich Schlagzeug gespielt, Rammstein gehört oder einen neuen GEWALTMUSIK-Song komponiert habe, fühle ich mich jedesmal wie neugeboren. All das gibt mir die Kraft, um mich nach all den Schrecknissen des Alltags in unserer durchökonomisierten Gesellschaft wieder auf das Gute, Wahre und Schöne (auch die wunderbaren Bücher des passionierten Rauchers Thomas Mann) konzentrieren zu können. Wollen Sie mir dieses Glück nehmen? Oder werden Sie es mir auch weiterhin gestatten, mein Leben so zu leben, wie ich es für gut und richtig halte?

fragt sorgenvoll H.S.
 
Kommentar: Natürlich kann ich Ihre Fragen nicht beantworten, denn solche Entscheidungen sind dem Gesetzgeber vorbehalten.

K.K. hat am 21.11.2009 16:30:45 geschrieben :

...
Das die Mehrheit der Populärmusiker sich durch geringe musikalische Fähigkeiten auszeichnen hat schon seine Grundlage. Vorallendingen in der Popmusik, die so im Radio und im Fernsehen zu hören ist (Popmusik =! Metal/Rock). Allerdings muss man da auch wieder die Musikart an sich betrachten. In einer Musikrichtung die nur auf wirkliche Instrumentalmusik aufgebaut ist, ist es klar, dass da gewisse Fähigkeiten vorhanden sein MÜSSEN. Ich mein, TechnoDJs kann man auch nicht vorwerfen sie wären musikalisch nicht befähigt, aus dem einfachen Grund, dass sie für ihre Musik keine Instrumente benutzen. Ist genauso als wenn ich einem Handwerker vorwerfe mit einem Spxxxäler nicht richtig umgehen zu können. Wofür braucht ein Handwerker einen Spxxxäler (same for Techno). Über die Qualität von Techno will ich aber nicht diskutieren, das ist alles Ansichtssache.

 

Unbekannt hat am 21.11.2009 11:07:21 geschrieben :

...
/Das liefe darauf hinaus, alle Autoren anzuzweifeln, die einen wie auch immer gearteten religiösen Hintergrund haben./

Nein. Nur dann, wenn diese versuchen, religiöse oder spiritistische Ansichten als seriöse Wissenschaft zu verkaufen. In den USA wird genau dies mit dem Kreationismus versucht. Und David Tame macht das in Bezug auf Esoterik in Verbindung mit Musik. Und deshalb ist er meiner Ansicht nach nicht als seriöse Quelle zu gebrauchen, nicht weil er über esoterische Themen schreibt. Religion und Spiritismus sollten immer von Wissenschaft getrennt bleiben, zumindest heute.
 
Kommentar: Tames Buch liegt mir wie gesagt nicht mehr vor, aber meiner Erinnerung nach trifft Ihre Kritik im wesentlichen nicht zu; vielleicht bei einigen Details, die man aber nicht übernehmen muss. Ein Autor kann in manchen Punkten irren, aber in anderen dennoch recht haben.

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