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Nachdem rechtswidrige Inhalte in das Gästebuch gestellt wurden, werden die Einträge erst nach Freischaltung durch mich veröffentlicht.
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Beleidigungen lösche ich nicht, da sie Bestätigung meiner Thesen über Gewaltmusik und deren Hörer sind.
Man darf natürlich auch über andere Themen schreiben ...

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 B.K. hat am 16.11.2009 21:26:18 geschrieben:
   Replik
Ebensoviele? Gewiss nicht! Der Begriff \\\\\\\hedonistisches Weltbild\\\\\\\, den ich m.W. so nie verwendet habe, ist missverständlich. Natürlich gibt es gerade im Heavy Metal Texte, welche die negative Seite der Welt darstellen. Aber selbst dabei scheinen die Interpreten in quasi sadistischer Weise Vergnügen zu empfinden.

1. Wieviele Beispiele wollen Sie?
2. Sowohl in Ihrem Aufsatz über Heavy Metal als auch in dem über Jazz sowie an mehreren Stellen Ihres Buches gebrauchen Sie die Begriffe /hedonistische Ideologie/, /hedonistisches Weltbild/
3. Nein. Hören Sie sich die Musik und die Texte auch einmal an und urteilen Sie nicht von außen.
Kommentar : 1. Wieviele Beispiele wollen SIE?
2. Meine Aussage war korrekt: Den Begriff \"hedonistisches Weltbild\" habe ich nirgends verwendet. \"Hedonistische Ideologie\" schon, aber das war nicht der zuerst von Ihnen verwendete Begriff.
3. Ich habe viele der Texte gelesen; da sind sie auch besser zu verstehen als wenn man sie hört. Und natürlich kenne ich unfreiwilligerweise auch die Aggressivität von HM-Musik, z.B. wenn etwas davon im Fernsehen kommt. (Werbung, Berichte ...)
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 B.K. hat am 16.11.2009 21:14:32 geschrieben:
   ???
Mal was anderes: Was bringt Sie eigentlich zu dem Wahnwitz, das Kommunistische Manifest in einem Atemzug mit Adolf Hitlers Mein Kampf zu nennen??
Kommentar : Ich weiß zwar nicht, ob und wo ich das getan habe, aber beide Bücher waren theoretische Grundlage ideologischer Diktaturen.
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 B.K. hat am 16.11.2009 14:28:00 geschrieben:
   musikalische Fähigkeiten / Drogenkonsum
Die \musikalischen Fähigkeiten\ sind nur bei einer Minderheit der populären Musiker vorhanden. Was jedenfalls die meisten Anhänger nachahmen, sind nicht die musikalischen Fähigkeiten, sondern Verhaltensweisen wie der Konsum illegaler Drogen, der in der Bevölkerung vor der Verbreitung aggressiver Musik durch die Massenmedien kaum eine Rolle spielte.

Ich sprach von Rock und Metal, und da stimmen Ihre Ausführungen zu den musikalischen Fähigkeiten nicht. Wieviele Beispiele brauchen Sie? Sind Sie überhaupt in der Lage, die musikalischen Fähigkeiten der Musiker für diese Musikarten zu beurteilen? Ich nehme nicht an, dass Sie sich einige hundert Rock- und Metallieder angehört haben, oder?
Zu Drogen: bereits vor 1850 20 Millionen Opuimsüchtige in China. Gewaltmusik: Fehlanzeige; Massenmedien: Fehlanzeige.
Kommentar : War Opium vor 1850 in China illegal? Ich spreche von illegalen Drogen. Und Vergleiche unterschiedlicher Epochen und Kulturen bringen hier nichts. Die Frage ist, was in den letzten Jahrzehnten in den westlichen Kulturen geschehen ist und warum.
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 B.K. hat am 16.11.2009 14:20:39 geschrieben:
   Jazz / David Tame
Jazz wurde in den nördlichen Bundesstaaten der USA erst ab 1920 bekannt, eine /Jazzkultur/ entstand in Chicago erst ab Mitte der 1920er Jahre. Die Cosa Nostra in Chicago formierte sich bereits vor 1900 aus dem Zustrom italienischer Einwanderer ab Mitte des 19. Jahrhunderts. Ein Ursache-Wirkungsverhältnis in der von Ihnen angedeuteten Relation erscheint äußerst fragwürdig wenn nicht gar unmöglich. Ich muss Ihnen abermals mangelnde Fachkenntnis attestieren.
Zu David Tame: Ich weiß nicht, als wie seriös man einen Autor beurteilen sollte, der hauptsächlich, mit Verlaub, esoterischen Mumpitz verfasst.
Kommentar : Im Wikipedia-Artikel \"Chicago\" lautet eine Überschrift \"Stadt von Jazz und Gangstern (1918-1945)\".
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 Jonas Schophaus hat am 09.11.2009 16:04:54 geschrieben:
   Jazz
Was sie in ihrem Aufsatz über Jazz schreiben, ist der größte Schwachsinn, den ich in meinem Leben je das Vergnügen zu lesen hatte. Die Wirkung von Musik auf das Gehirn ist unbestreitbar, aber zu behaupten, Jazz habe die Cosa Nostra nach Chicago gebracht, ist lächerlich.
Kommentar : Der Gedanke stammt von David Tame. So verkürzt wie Sie das schreiben, mag es abenteuerlich klingen. Ich will nur darauf hinweisen, dass es erstaunliche geschichtliche Parallelen gibt, die auf ein Ursache-Wirkungsverhältnis deuten können. Wenn Musik auf das Gehirn wirkt, wie Sie selber zugeben, warum sollte dann eine ausgeprägte Gewaltmusik-Szene (die es damals eben nur an wenigen Orten gab) nicht dazu beitragen, dass sich organisierte Kriminaliät entwickelt?
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 Johannes Kaplan hat am 29.10.2009 16:43:09 geschrieben:
   Ihr Personalausweis
Werfen Sie, werter Herr Dr. Miehling, doch mal wieder einen Blick in Ihren Personalausweis. Dann wissen Sie, wann er abläuft und Sie einen neuen beantragen müssen.
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 B.K. hat am 27.10.2009 17:43:19 geschrieben:
   Was Sie über Heavy Metal wissen sollten, V
Zu Heavy Metal und xxxualität:
Der Ursprung der Männerdominanz im Heavy Metal liegt ebenfalls in seiner Herkunft aus den Industriearbeitersiedlungen, dediziert frauenfeindlich war und ist er aber mit einigen Ausnahmen nicht. Mittlerweile sieht man auf einschlägigen Veranstaltungen auch ebenso viele Frauen wie Männer.
xxxualität wird verbreitet thematisiert, oftmals auch absichtlich provozierend. Das Problem liegt hier aber nicht in dieser Musik, sondern in der viel zu frühen Verfügbarkeit, die dann durchaus nagative Auswirkungen haben kann. Hier sind vor allem die Eltern gefragt. Das Label PARENTAL ADVISORY / GUIDANCE existiert nicht ohne Grund. Hier wären einfach bessere Kontrollen nötig.

Zur Vorbildfunktion:
Die Vorbildfunktion solcher Musiker liegt oftmals nicht im Drogenkonsum oder in Gewalt sondern aufgrund deren musikalischen Fähigkeiten.
Kommentar : Die \"musikalischen Fähigkeiten\" sind nur bei einer Minderheit der populären Musiker vorhanden. Was jedenfalls die meisten Anhänger nachahmen, sind nicht die musikalischen Fähigkeiten, sondern Verhaltensweisen wie der Konsum illegaler Drogen, der in der Bevölkerung vor der Verbreitung aggressiver Musik durch die Massenmedien kaum eine Rolle spielte.
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 B.K. hat am 27.10.2009 17:42:43 geschrieben:
   Was Sie über Heavy Metal wissen sollten, IV
Und ich wiederhole: Die Texte spielen in der Hörerschaft eine große Rolle. Texte aus den Bereichen Gothic Metal, Symphonic Metal, Power Metal, Progressive Metal, Melodic Death Metal, Heavy Metal und Metalcore befassen sich überwiegend mit:
Gesellschaftskritik
Aufruf zum Engagement gegen Rassenhass, Krieg und Diktatur
Psychologischen Themen
Positiven ehrgeizigen Lebenseinstellungen

Verschiedene Werke rufen ganz plakativ zum Eigenengagement für eine humanere Gesellschaft auf, jüngstes Beispiel ist das Konzeptalbum DESIGN YOUR UNIVERSE der Gruppe EPICA.
Kommentar : \"Die Texte spielen in der Hörerschaft eine große Rolle.\" Da muss man wohl zwischen \"echten Fans\" und der Masse unterscheiden. Worum es mir geht, ist, dass die Musik den Text interpretiert. \"Gesellschaftskritik\" und \"Aufruf zum Engagement\" kann im Gewand aggressiver Klänge nicht anders verstanden werden als ein Aufruf zu Gewalt, Rebellion und Kriminalität.
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 B.K. hat am 27.10.2009 17:41:57 geschrieben:
   Was Sie über Heavy Metal wissen sollten, III
Rein statistisch wäre es zu erwarten gewesen, dass zumindest einige meiner vielen Bekannten mit gleicher musikalischen Vorliebe einen Abfall ihrer schulischen Leistungen erfahren würden. Dies ist nicht passiert.

Zur Komplexität und Variabilität von Tonfolgen:
Dieses Ergebnis bestreite ich nicht. Nur sind viele der Untersparten des Metal alles andere als musikalisch einfach und simpel strukturiert, ein dumpfer eintöniger /beat/ lässt sich nur selten finden. Genau dies fand ich von Anfang an auch an dieser Musikrichtung so anziehend.
Gleiches gilt für das angeblich vertretene hedonistische Weltbild. Sie werden, würden Sie sich denn einmal eingehend mit den von Ihnen kritisierten Musikrichtungen beschäftigen, ebensoviele Beispiele für das genaue Gegenteil finden.
Kommentar : Ebensoviele? Gewiss nicht! Der Begriff \\\\\\\"hedonistisches Weltbild\\\\\\\", den ich m.W. so nie verwendet habe, ist missverständlich. Natürlich gibt es gerade im Heavy Metal Texte, welche die negative Seite der Welt darstellen. Aber selbst dabei scheinen die Interpreten in quasi sadistischer Weise Vergnügen zu empfinden.
\\\"Rein statistisch ...\\\": Nein, denn Gleich und Gleich gesellt sich gern. Ihre Bekanntschaft ist nicht repräsentativ, während bei Studien normalerweise auf einen repräsentativen Querschnitt geachtet wird.
Lesen Sie doch einmal die folgende Rezension von Melissa Grey, die auch einen Erfahrungsbericht vom Festival Monsters of Rock 1987 enthält: http://www.amazon.de/product-reviews/3826033949/ref=cm_cr_dp_all_helpful?ie=UTF8&coliid=&showViewpoints=1&colid=&sortBy=bySubmissionDateDescending
Ob heutige Rock/Metal-Anhänger ganz anders sind?
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 B.K. hat am 27.10.2009 17:41:01 geschrieben:
   Was Sie über Heavy Metal wissen sollten, II
Zu Herbert Selg und Manfred Spitzer:
Sie zitieren hier zwei /Wissenschaftler/, die sich bereits mehrfach unrühmlich hervorgetan haben mit plakativen und unwissenschaftlichen tendenziösen Aussagen. Insofern liegt der Aussagewert bei nahe Null, da diese Zitate von Ihnen auch nicht reflektiert werden.

Zu Heavy Metal und Schulleistungen:
Die Frage ist wie man solche Studienergebnisse interpretiert.
Heavy Metal war und ist der musikalische Ausdruck einer benachteiligten Gesellschaftsschicht, schon seit den Ursprüngen in Industriewüsten Mittelenglands und Michigans. Entsprechend propagierte vor allem der frühe Heavy Metal eine Ablehnung dieser menschenfeindlichen Industriegesellschaften. Es ist nicht verwunderlich, dass sich nach wie vor eine überwiegende Anzahl von Menschen aus niederen sozialen Schichten mit den Inhalten des Heavy Metal identifiziert, daher muss das Ursache – Wirkungsverhältnis genau entgegen Ihrer Interpretation angenommen werden. Gleichzeitig aber sticht Ihr Argument gegen die Gegenstudie nicht. Ich war in der Schule keinesfalls frustriert und besonders großen Druck habe ich auch nicht empfunden. Mein Bekanntenkreis auf der Schule bestand überwiegend aus sehr guten Schülern (ich selbst habe die Abiturnote 1,0 erreicht), die im Alter von 15-16 Jahren überwiegend anfingen, sich musikalisch Richtung symphonischem Power-Metal zu orientieren. Aufgrund dieser neuen Vorliebe fing ich dann an, Gitarre zu lernen und mich mit den durchaus komplexen Strukturen dieser Musik zu beschäftigen. Meine Schulnoten in den Fächern Musik und Bildende Kunst wurden in dieser Zeit sehr viel besser., ich konnte unter anderem die Struktur einer Fuge aus meiner Kenntnis aus dem symphonischem Metal erkennen und nachweisen.
Wenn Sie nun sagen, nicht jeder der raucht bekomme Lungenkrebs, halte ich Ihnen entgegen:
Kommentar : Ihre Ansicht über Selg und Spitzer teile ich nicht. Beispiele für ihre Behauptung?
\"daher muss das Ursache – Wirkungsverhältnis genau entgegen Ihrer Interpretation angenommen werden\" - Keineswegs! Es zeigt nur dass es AUCH in die andere Richtung geht, was ich nie bestritten habe.
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