Gästebuch

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Beleidigungen lösche ich nicht, da sie Bestätigung meiner Thesen über Gewaltmusik und deren Hörer sind.
Man darf natürlich auch über andere Themen schreiben ...

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Johannes Kaplan hat am 04.03.2010 00:48:21 geschrieben :

Vorsicht, liebe Daisy!
Wie Sie vielleicht wissen, werte Daisy, kann es sehr gefährlich sein, sich per Anhalter auf eine Reise zu begeben. Es besteht die Gefahr, daß der Raumschiffkommandant, den Sie um Mitnahme bitten, während des Fluges einen Gewaltmusik-Tonträger abspielt.
 

Blah hat am 01.03.2010 16:53:55 geschrieben :

Blah
Erstmal, schön dass es heir auch mal Stimmen für den Besitzer dieser Homepage gibt. So, dann wollen wir mal..

Um nochmal auf die Mundraub Diskussion zurückzukommen. So etwas ist in dem Sinne nur noch strafbar, wenn es den Betreffenden stört, dass ihm die Sachen geklaut wurden, sprich auf Antrag. Im Grunde ist es egal, sowas wie Obst vom Feld geklaut haben schon die Generationen vor der Gewaltmusik, ergo ist das nicht für dieses Thema relevant.

Ich finde Katharina hat nicht ganz Unrecht, mit dem was sie sagt. Was für Leute haben denn den Kerl in der S-Bahn zusammengeschlagen?! Es waren Ausländer. Ich will mich jetzt nicht in eine rechte Ecke stellen lassen, allerdings, wenn man etwas über den Tellerrand guckt, seinen Elfenbeinturm mal verlässt oder zumindest das Fenster aufmacht, sprich, sich einfach mal mit den Gastarbeitern, deren Bildung etc. auseinandersetzt, sollte man merken, dass dies das Verhalten eher erklärt, als die dumme These der Gewaltmusik. Genau das ist es, was hier alle so dermaßen ankotzt, einfach sämtliche anderen Gründe ausblenden und irgendwem die Schuld geben. Und da liegt der Nazi-Vergleich auch garnicht so weit weg, diese gingen mit den Juden ja nicht anders vor.

Das Gleiche ist wie mit ihrem Nachrichtenbrief, indem sie auf irgendein dummes Buch hinweisen, wo behauptet wird es handle sich bei der Linkspartei um nichts anderes als eine maskierte SED. Schaut man sich an, wieviele ehemalige Nazis zur CDU gegangen sind, sollte man doch vorsichtig mit solchen Anschuldigungen sein. Es sind einige ehemalige SED-Mitglieder in der Linken, aber es gibt auch sehr viele tolle Leute mit denen man zusammenarbeiten muss, wie beispielsweise Gysi oder Lafontaine. Das sind einfach die selben dummen und platten argumenten, mit denen die SPD zur Anfang auf den Grünen rumgehackt hat.
 
Kommentar: Wenn Sie nun die Tatsache, dass jemand Ausländer ist, als Begründung für Straftaten nehmen, dann läge der „Nazi\"-Vorwurf Ihnen gegenüber doch weit näher als mir gegenüber! Im übrigen konsumieren Ausländer, genauer: Kinder und Jugendliche aus Migrantenfilmen deutlich mehr Gewaltmedien als Deutsche. Und das sind wir auch wieder bei der Gewaltmusik!
Gysi soll kein ehemaliges SED-Mitglied sein? Und haben Sie das genannte Buch gelesen, wenn Sie es als „dumm\" bezeichnen? Schade, dass es mir nicht mehr vorliegt; sonst könnte ich jetzt konkrete Zahlen nennen, was den SED-Anteil betrifft. Sie können auch die Bücher von Günter Schabowski lesen (ich kenne nur das zweite); ebenfalls sehr aufschlußreich!

Alexander K. hat am 28.02.2010 13:34:32 geschrieben :

Das Buch des Bösen
Liebe Daisy: Der Tag, an dem man nicht mehr über den Nationalsozialismus reden muss, ist der Tag, an dem die Sonne in einer Supernova erlischt. Ich kenne mich bestens mit dem Nationalsozialismus und dessen Propaganda aus und vieles in dem Buch, lässt den Geist einer schönen zünftigen Bücherverbrennung auferstehen. Und ...bequeme Argumente gegen alles, was nicht dem herrschenden Mainstream entspricht bedient sich der Herr Dr. Miehling in seinem Werk zu Genüge.

Herr Miehling ich entschuldige mich nicht für meine verbalen Attacken, da ich ihr Machwerk höchst beleidigend finde. Sollten sie jedoch irgendwann den Mut gefunden haben, sich jenseits vom Internet, Zeitschriften und verstaubten Büchern, wirklich mit der (Gewalt-)Musik und ihren Künstlern auseinandersetzen (und diese Leute hätten ihnen eine Menge zu sagen), dann wäre ich erfreut dies zu lesen. Aber so, wie es jetzt ist, geht es einfach gar nicht und erfüllt keinerlei Kriterien für eine wissenschaftliche Arbeit. Das sehen meine Professoren übrigens ebenfalls.

Mit freundlichen Grüßen, Alexander K.
 

Alexander K. hat am 28.02.2010 13:33:14 geschrieben :

Das Buch des Bösen
Sehr geehrter Herr Miehling,

das letzte, was ich machen will, ist ihnen einen Maulkorb zu verpassen. Wir leben glücklicherweise in einer Demokratie, in der jeder Bürger (meistens) das Recht hat, seine Meinung, auch gerne energisch, zu vertreten. Eine Welt ohne Kontroversen wäre eine Welt ohne Fortschritt und Kultur. Aber sehen sie es doch bitte etwas differenzierter. Meine Aussage über abgewrackte Komponisten, schlägt argumentativ in dieselbe Kerbe, wie der Großteil ihres Buches. Ich liebe Musik über alles und habe erst vor einigen Monaten klassische Musik für mich entdeckt. Niemals würde ich ihren Anteil an Kunst und Kultur verleumden. Mit ihren Darstellungen der heutigen Pop-Kultur verhalten sie sich aber schon, wie ein Elefant im Porzellanladen.
Ihre Frage, ob es denn eine Stellungnahme der Gegenseite gibt, finde ich sehr traurig, da es beweist, dass sie sich lediglich auf einem äußerst polemischen Niveau mit moderner Musik befasst haben. Hinter der Musik stehen Menschen, für die Musik deutlich mehr ist, als bloße Berieselung zum wöchentlichen Besäufnis. Straight Edge beispielsweise, ein wichtiger Aspekt von Hardcore Punk, geht geradezu dogmatisch gegen Drogenkonsum, Vielweiberei und Tierquälerei vor. Die Musik ist sicherlich nicht jedermanns Fall, aber ich verbitte mir die Frechheit diesen jungen Menschen, zu denen ich auch gehöre, jegliche Relevanz für Musik- und Pop-Kultur abzusprechen.
Ihre Art Quellen zu zitieren, finde ich problematisch, da sie frei nach Belieben, Zitate und Phrasen aus dem Kontext reißen. Junge Menschen sind durchaus im Stande gehörtes und gelesenes zu reflektieren und die Bedeutung hinter der Metapher zu sehen. Ich stell mich ja auch nicht auf den nächsten Marktplatz, markiere alle Stellen in meienr Bibel rot, in denen das Wort Teufel oder Hölle auftaucht und sage, dass die Bibel ein satanisches Machwerk ist.
 
Kommentar: Straight Edge ist in der Gewaltmusikszene ja wohl eher die Ausnahme. Wenn z.B. Gewaltmusiker selbst sagen, dass in ihrer Szene der Konsum illegaler Drogen die Regel ist, wie sollte ich dem widersprechen?
Mir geht es darum, zu zeigen, dass der allergrößte Teil der sogenannten populären Musik klanglicher Ausdruck von Gewalt ist und bei den Hörern entsprechende Emotionen hervorruft, die längerfristig zu einer negativen Veränderung der Persönlichkeit führen. Denn viele junge Menschen sind eben nicht „im Stande gehörtes und gelesenes zu reflektieren und die Bedeutung hinter der Metapher zu sehen\". Beispiele dafür gibt es in meinem Buch zuhauf. Außerdem verhindert Gewaltmusik ja gerade durch die unmittelbare Evokation niederer Instinkte das „Reflektieren\", das beim bloßen Lesen eines Textes z.B. viel eher möglich wäre.

Daisy hat am 27.02.2010 14:03:34 geschrieben :

An Katharina
Wenn das, was Sie zu mir sagten, keine Beleidigung sein sollte, wie mag es dann wohl klingen, wenn Sie wirklich beleidigen wollen?
Ihre Entschuldigung wirkt auch nicht so hunderprozentig überzeugend, wenn Sie meinen Eintrag im gleichen Atemzug wieder blöd nennen.

Meine Empfehlung:
Denken Sie wenigstens 1 bis 2 Minuten nach, bevor Sie etwas schreiben. - Und arbeiten Sie ruhig auch mal ein bisschen an Ihrer Rechtschreibung. Das würde Ihre Texte seriöser erscheinen lassen.
 

Daisy hat am 27.02.2010 13:49:49 geschrieben :

Zu \\Heil Miehling 2/2\\
Scheint wohl unvermeidlich zu sein, dass auch hier die Nazi-Keule geschwungen wird.
Das Dritte Reich ist doch wahrlich ein unerschöpflicher Quell für bequeme Argumente gegen alles, was nicht dem herrschenden Mainstream entspricht.
Was würden wir nur machen, wenn es diese Zeit nie gegeben hätte???
 

Daisy hat am 27.02.2010 13:34:45 geschrieben :

An J. Kaplan
Nun muss ich Sie wiederum korrigieren, Herr Kaplan, denn seit Per Anhalter durch die Galaxis wissen wir doch, dass es auch im Himmel Gaststätten gibt!
 

Johannes Kaplan hat am 26.02.2010 00:40:43 geschrieben :

Antwort an Daisy
Da unterliegen Sie einem Irrtum, verehrte Daisy. Der Mond kann nicht voll sein, denn er steht am Himmmel und ist deshalb nicht in der Lage, eine Gaststätte aufzusuchen und dort alkoholische Getränke zu konsumieren.
 

Daisy hat am 26.02.2010 00:07:11 geschrieben :

...
Lieber Herr Miehling,
lassen Sie Katharinas Bemerkung ruhig stehen. Der Hinweis auf den Hirnverkauf ist doch überaus nützlich, und ich bin sicher, es können noch eine Menge anderer Leute in diesem Forum davon profitieren.
 

Alexander K. hat am 24.02.2010 16:34:12 geschrieben :

Heil Miehling 2/2
Es findet sich nicht ein einziger vernünftiger Kommentar der Gegenseite, was man von einer Publikation, die auf hochwissenschaftlichen Tatsachen basiert, 100% erwarten sollte. Das sie Jazz, Blues und Rock&Roll nicht einfach als Negermusik abtun ist auch alles, dabei hat man durchaus den ständigen Eindruck, dass sie dem nationalsozialistischem Kulturgut sehr nah stehen. Ihr Buch bellt einem ja geradezu an:Alle verkommenen Gammler, Schwule und Degenerierte in ein Lager zu stecken. Haben sie bitte Mitleid Herr Miehling, da spricht nur die Gewalt aus mir.Sie sollten dringend nochmal die Schulbank drücken, um zu sehen, wie man Quellen, jaha echte Quellen, nicht Wikipedia, auswertet und einen wissenschaftlichen Text verfasst. Es ist auch sehr bewundernswert, wie sie die historischen Tatsachen außer Acht lassen, dass die Mehrzahl ihrer geschätzten klassischen Komponisten, ein Haufen rumhurender, saufender Antisemiten waren, aber wahrscheinlich mögen sie die ja gerade deswegen.

Mit freundlichen Grüßen, Alexander K.
 
Kommentar: \\\\\\\"vernünftiger Kommentar der Gegenseite\\\\\\\": kennen Sie einen?

Wenn Sie gründlicher in das Buch hineingesehen hätten, wüssten Sie, dass ich auch Rechtsrock kritisiere.

Was Sie pauschal über klassische Komponisten schreiben, ist absurd. Es gibt über die Jahrhunderte ein paar, denen man solches vorwerfen kann, aber das ist kein Vergleich zu den hunderten kriminellen Gewaltmusikern der letzten Jahrzehnte.

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