Gästebuch

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Beleidigungen lösche ich nicht, da sie Bestätigung meiner Thesen über Gewaltmusik und deren Hörer sind.
Man darf natürlich auch über andere Themen schreiben ...

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Katharina Schmid hat am 16.03.2010 21:03:13 geschrieben :

...
Natürlich muss man auf andere Rücksicht nehmen, aber ich finde es auch extrem bescheuert Kindern in dem Maße vorzuschreiben wann sie spielen können und wann nicht.
 
Kommentar: Es kommt auf die Lautstärke an.

Johannes Kaplan hat am 16.03.2010 15:42:23 geschrieben :

die Hausordnung
Laut Hausordnung ist das Benutzen der Toilette werktags vor 7 Uhr, zwischen 12 und 15 Uhr sowie ab 19 Uhr, samstags vor 8 Uhr und ab 12 Uhr sowie sonn- und feiertags ganztägig verboten. Sollten Sie, inbesondere Sie, werter Herr Dr. Miehling, außerhalb der zulässigen Nutzungszeiten in Bedrängnis geraten, so wenden Sie sich zwecks Behandlung eines sich abzeichnenden Inkontinenzleidens vertrauensvoll an Ihren Hausarzt.
 

BLAH hat am 14.03.2010 11:01:13 geschrieben :

GMNB
/Es gibt übrigens in praktisch allen Hausordnungen eine \Mittagsruhe\. Es gibt Menschen, die etwa zwischen 13 und 15 Uhr ein biorhythmisch bedingtes \Tief\ haben und dann Erholung brauchen./
Meines Wissens nach gelten jene Ruhezeiten aber nur für Mieter. Ich wüsste jetzt nicht wie es sich damit verhält, wenn jemand zwischen 13 und 15 Uhr auf einem Sportplatz (direkt bei mir gegenüber befindet sich einer) Fussball spielt. Allerdings muss man da auch wieder sagen, wer in der Nähe eines Kindergartens, Spiel- oder Sportplatzes wohnt, kennt das Risiko.

/Sie sehen jedenfalls, wie sehr er in seinem Alltag durch die Rücksichtslosigkeit Anderer eingeschränkt ist. Ihr Standpunkt ist zynisch und menschenverachtend./
Im Grunde ist es ja verständlich was er erzählt, allerdings wüsste ich jetzt auch nicht wie man das Problem beheben sollte. Entschuldigung falls ich eventuell zu zynisch war, kenne halt Leute die quasi nur darauf warten dass man ihnen auf die Füsse tritt. Den Kindern das Spielen komplett zu verbieten wäre unverhältnissmässig, wie ich schon sagte. Im Grunde hilft da nur mit den Eltern einigen. Ich könnte mir allerdings nicht vorstellen dass die so ignorant wären, da keinen Kompromiss einzugehen. Ich mein zumindest Mittagspause oder zu fragen, ob die Kinder wenn sie bolzen wollen dann zumindest zum nächstgelegenden Sportplatz gehen. Ich habe mich mit meinem Nachbarn auch arrangiert, so dass ich Sonntags beispielsweise kein Schlagzeug spiele (elektronisches), obwohl ich eigentlich das Recht hätte (tägliche (!) Übungszeit für Schlagzeuger laut Gesetz 45 Minuten). Zur Zeit der Mittagsruhe spiel ich auch nicht, was eigentlich selbstverständlich ist.

Nur mal son paar Gedanken...
 
Kommentar: Auch wer in der Nähe eines Kindergartens, Spiel- oder Sportplatzes wohnt, muss sich zumindest darauf verlassen können, dass ordnungsrechtliche Vorschriften eingehalten werden. Außerdem waren die Mieter manchmal zuerst da.
Spielplätze, die zu Wohnanlagen gehören, unterliegen der Hausordnung. An anderen Plätzen ist manchmal ein Schild zu finden, das die Benutzungszeiten regelt.

BLAH hat am 13.03.2010 17:23:33 geschrieben :

GMNB Teil 2
/Ich selbst bin 65 Jahre alt, habe gesundheitliche Hörstörungen, und damit verbundenen eine Hyperakusis. Ich habe meine 4 Kinder allein großgezogen, und bin von daher vorbelastet. Kinderlärm enthält für mich eine Botschaft. Ich kann nicht weghören, wie bei anderen Lärmarten. Den vorbeifahrenden Eisenbahnzug nehme ich nicht wahr, den Lärm und vor allem das Geschrei der Kinder aber sehr wohl. Es treibt mir den Adrenalinspiegel hoch. Oft verlasse ich nachmittags bis zum Einbruch der Dunkelheit mein Haus, um den Kinderlärm hier nicht hören zu müssen. Ich muß meinen Tagesablauf danach planen, zu welchen Zeiten hier Kinderlärm ist. Was soll werden, wenn ich mein Haus altersbedingt nicht mehr verlassen kann?/

Entschuldigung, aber ich hab immer das Gefühl dass solche Krankheiten gerne als Ausreden genutzt werden. Ich darf hierbei den Nachbarn nennen, der mir vorgeworfen hat ich hätte an einem Feiertags-Wochenende Schlagzeug gespielt, obwohl ich garnicht zu Hause war. Aber selbst wenn der Autor des Briefes wirklich so überempfindlich ist wie er sagt, dann sollte er umziehen. So wie er es beschreibt scheinen da ja locker über 10 Kinder zu spielen und zu toben. Jenen etwas zu verbieten, nur weil ER ein Problem damit hat, da stimmt das Verhältnis garnicht. Was mich allerdings stutzig macht, wenn man Straßenlärm ignorieren kann, warum kann man es dann nicht mit Kindergeräuschen?! Meine Ansicht: Mit den Nachbarn NORMAL reden, nicht gleich rummeckern und alles verbieten wollen, dann klappts auch meistens. Wenn nicht, dann entweder anständige Ohrstöpsel kaufen oder umziehen.

Der Gesetzentwurf ist ne gute Idee, End of Story!
 
Kommentar: Da müsste Ihnen der Briefeschreiber selbst antworten. Sie sehen jedenfalls, wie sehr er in seinem Alltag durch die Rücksichtslosigkeit Anderer eingeschränkt ist. Ihr Standpunkt ist zynisch und menschenverachtend.

BLAH hat am 13.03.2010 17:22:59 geschrieben :

GMNB
Mal n paar Kritikpunkte zum Brief an den Bundestag vom Rentner, da sie ja anscheinend der gleichen Meinung sind:

/Ich selbst lebe in einer Straße, wo vor den Häusern die Kinder wegen des meist fehlenden Verkehrs alle Arten von Spiele spielen, hinter den Häusern sich ein großer Spielplatz befindet. Auf der Straße wird gebolzt und die Fußbälle der Jugendlichen donnern gegen die metallenen Garagentore oder schlagen hart auf den Asphalt auf. Die Jugendlichen sind in Fußballvereinen aktiv und schon gute Ballkünstler. Mit entsprechendem Geschrei werden die Ballaktionen begleitet. Praktisch habe ich einen inoffiziellen Trainingsplatz vor meinen Fenstern. Hinter dem Haus spielen die kleineren Kinder auf dem Spielplatz zu wahren Rudeln und es gilt: Je lauter, je besser. Dazu noch Bobbycars und diese Rollbretter. Die Eltern der Fußballjugendlichen und die der Spielplatzkinder weisen jede Bitte auf Rücksicht als kinderfeindlich zurück und ermutigen ihre Kinder sogar noch, laut zu sein./
Wundert mich wie die Eltern da reagieren. Kinder spielen und toben, das ist vollkommen normal. Wenn Kinder aus Wut rumkreischen oder an die Wand hauen, isst das etwas worauf man die Eltern ansprechen sollte. Alles andere jedoch, spielen, bolzen whatever ist ganz normal. Das Wort Toleranz scheint dem Verfasser in seinem Wortschatz zu fehlen. Man muss nicht Mittags schlafen. Es ist langsam Trend in dieser Gesellschaft Kinder und Menschen die sich mit ihnen beschäftigen zu verachten. Das kann doch nicht normal sein. Es geht um Rücksichtnahme. Wie gesagt, Lärm im Haus ist etwas anderes, aber da sollte man auch eine gewisse Toleranz mitbringen. Aber sich darüber aufzuregen das Kinder draußen Fussball spielen o.Ä. machen, ist einfach nur egoistisch, ignorant und vorallem dämlich.
 
Kommentar: Rücksicht nehmen und Toleranz üben muss immer der aktive, d.h. hier: lärmende Teil. Es gibt übrigens in praktisch allen Hausordnungen eine \"Mittagsruhe\". Es gibt Menschen, die etwa zwischen 13 und 15 Uhr ein biorhythmisch bedingtes \"Tief\" haben und dann Erholung brauchen.

Lars Schneider hat am 12.03.2010 18:53:48 geschrieben :

Ihre Wahrnehmung des Heavy Metal
Hallo Herr Miehling,

nachdem ich im Netz Ihren Essay Was sie über Heavy Metal wissen sollten gelesen hatte, kann ich nicht auf zwei kleine Kommentare verzichten...
Erstens: Sie scheinen mit dem Begriff Ihres Untersuchungsgegenstandes recht frei umzugehen, so wird jeder geneigte Hörer zugeben müssen, dass zwischen einer Thrash Metal Band wie Slayer oder Exodus und einem 60er Jahre Gitarristen wie Jimi Hendrix Welten (und Zeiten!!!)liegen. Dennoch operieren sie nur mit einem einzigen pauschalen Begriff. Leider zudem auch noch wenig trefflich: Ein Metal Fan, dazu zähle ich mich selbst, wird die von Ihnen zitierten Bands wie Guns nRoses oder AC/DC kaum als Metal bezeichnen wollen, bestenfalls als Hard Rock. Das diese beiden Spielarten nicht immer den selben Fankreis ansprechen liegt auf der Hand. Der von Ihnen angeführte Drogenkonsument und Motörhead Sänger Lemmy Kilmister weist in etwa jedem zweiten Interview darauf hin, dass er eben keinen Heavy Metal spielt. Sie werfen also alles in einen Topf, das wäre als würde man Puccini und gregorianische Musik aus dem Mittelalter mit einem einzigen Begriff grosszügig zusammenfassen. Das ist ein wissenschaftlich methodisches Problem.
Zweitens: In Ihrer inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Genre lassen Sie eine ganz wichtige Qualität vermissen - nämlich Humor (bzw. die Fähigkeit Ironie oder schlichten Nonsense zu erkennen), dann wären Ihnen nämlich vor Lachen die Tränen gekommen, beim Lesen der von Ihnen zitierten, herrlich amüsanten Carnivore Texte. Das ist dann freilich kein wissenschaftlisches, sondern ein emotionales Problem.
In diesem Sinne grüsst Sie der Absender

 
Kommentar: Erstens: Alle von Ihnen Genannten kommen z.B. im Heavy-Metal(!)-Lexikon von Matthias Herr vor. Im Bereich der U-Musik gibt es verschiedene Ansichten über die Grenzziehung zwischen verschiedenen Genres.
Zweitens: Die Texte werden normalerweise in Verbindung mit der Musik rezipiert und gemäß dem emotionalen Gehalt interpretiert. Deshalb ist es nebensächlich, wie die Texte \"gemeint\" sind.

Martin Traunecker-Clayer hat am 11.03.2010 01:59:39 geschrieben :

Sag mal, Klaus
geht es Dir nicht langsam auf den Sack, immer gegen Gewaltmusik herumzupoltern???
Im Leben gibt es doch auch noch ganz andere Sachen, die Spass machen koennen.Geh im Schwarzwald spazieren, spiele Cembalo, oder komponiere neue Musik.
Ich habe Deine Kompositionen in Teilen angehoert (leider nur als MP3 Datei) ich finde sie aber wirklich schoen. So etwas solltest Du der Bevoelkerung nicht vorenthalten. Besser als dieses Gebelle gegen die sog. Gewaltmusik.
Also, geh in Dich und gebe Deinem Leben einen besseren Sinn.
Liebe Gruesse
Martin
 

Katharina hat am 06.03.2010 17:51:16 geschrieben :

An Daisy
Ich bin 14 Jahre alt und hab eine Rechtschreib Schwäche(Dafür habe ich in den nicht sprachlichen Fächer nur gute Noten und ich denke mein Ausdruck ist auch nicht allzu übel). Bitte lassen sie meine Rechtschreibung daher aus dem Spiel.
 

Johannes Kaplan hat am 04.03.2010 00:48:21 geschrieben :

Vorsicht, liebe Daisy!
Wie Sie vielleicht wissen, werte Daisy, kann es sehr gefährlich sein, sich per Anhalter auf eine Reise zu begeben. Es besteht die Gefahr, daß der Raumschiffkommandant, den Sie um Mitnahme bitten, während des Fluges einen Gewaltmusik-Tonträger abspielt.
 

Blah hat am 01.03.2010 16:53:55 geschrieben :

Blah
Erstmal, schön dass es heir auch mal Stimmen für den Besitzer dieser Homepage gibt. So, dann wollen wir mal..

Um nochmal auf die Mundraub Diskussion zurückzukommen. So etwas ist in dem Sinne nur noch strafbar, wenn es den Betreffenden stört, dass ihm die Sachen geklaut wurden, sprich auf Antrag. Im Grunde ist es egal, sowas wie Obst vom Feld geklaut haben schon die Generationen vor der Gewaltmusik, ergo ist das nicht für dieses Thema relevant.

Ich finde Katharina hat nicht ganz Unrecht, mit dem was sie sagt. Was für Leute haben denn den Kerl in der S-Bahn zusammengeschlagen?! Es waren Ausländer. Ich will mich jetzt nicht in eine rechte Ecke stellen lassen, allerdings, wenn man etwas über den Tellerrand guckt, seinen Elfenbeinturm mal verlässt oder zumindest das Fenster aufmacht, sprich, sich einfach mal mit den Gastarbeitern, deren Bildung etc. auseinandersetzt, sollte man merken, dass dies das Verhalten eher erklärt, als die dumme These der Gewaltmusik. Genau das ist es, was hier alle so dermaßen ankotzt, einfach sämtliche anderen Gründe ausblenden und irgendwem die Schuld geben. Und da liegt der Nazi-Vergleich auch garnicht so weit weg, diese gingen mit den Juden ja nicht anders vor.

Das Gleiche ist wie mit ihrem Nachrichtenbrief, indem sie auf irgendein dummes Buch hinweisen, wo behauptet wird es handle sich bei der Linkspartei um nichts anderes als eine maskierte SED. Schaut man sich an, wieviele ehemalige Nazis zur CDU gegangen sind, sollte man doch vorsichtig mit solchen Anschuldigungen sein. Es sind einige ehemalige SED-Mitglieder in der Linken, aber es gibt auch sehr viele tolle Leute mit denen man zusammenarbeiten muss, wie beispielsweise Gysi oder Lafontaine. Das sind einfach die selben dummen und platten argumenten, mit denen die SPD zur Anfang auf den Grünen rumgehackt hat.
 
Kommentar: Wenn Sie nun die Tatsache, dass jemand Ausländer ist, als Begründung für Straftaten nehmen, dann läge der „Nazi\"-Vorwurf Ihnen gegenüber doch weit näher als mir gegenüber! Im übrigen konsumieren Ausländer, genauer: Kinder und Jugendliche aus Migrantenfilmen deutlich mehr Gewaltmedien als Deutsche. Und das sind wir auch wieder bei der Gewaltmusik!
Gysi soll kein ehemaliges SED-Mitglied sein? Und haben Sie das genannte Buch gelesen, wenn Sie es als „dumm\" bezeichnen? Schade, dass es mir nicht mehr vorliegt; sonst könnte ich jetzt konkrete Zahlen nennen, was den SED-Anteil betrifft. Sie können auch die Bücher von Günter Schabowski lesen (ich kenne nur das zweite); ebenfalls sehr aufschlußreich!

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