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Beleidigungen lösche ich nicht, da sie Bestätigung meiner Thesen über Gewaltmusik und deren Hörer sind.
Man darf natürlich auch über andere Themen schreiben ...

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 BLAH hat am 13.03.2010 17:23:33 geschrieben:
   GMNB Teil 2
/Ich selbst bin 65 Jahre alt, habe gesundheitliche Hörstörungen, und damit verbundenen eine Hyperakusis. Ich habe meine 4 Kinder allein großgezogen, und bin von daher vorbelastet. Kinderlärm enthält für mich eine Botschaft. Ich kann nicht weghören, wie bei anderen Lärmarten. Den vorbeifahrenden Eisenbahnzug nehme ich nicht wahr, den Lärm und vor allem das Geschrei der Kinder aber sehr wohl. Es treibt mir den Adrenalinspiegel hoch. Oft verlasse ich nachmittags bis zum Einbruch der Dunkelheit mein Haus, um den Kinderlärm hier nicht hören zu müssen. Ich muß meinen Tagesablauf danach planen, zu welchen Zeiten hier Kinderlärm ist. Was soll werden, wenn ich mein Haus altersbedingt nicht mehr verlassen kann?/

Entschuldigung, aber ich hab immer das Gefühl dass solche Krankheiten gerne als Ausreden genutzt werden. Ich darf hierbei den Nachbarn nennen, der mir vorgeworfen hat ich hätte an einem Feiertags-Wochenende Schlagzeug gespielt, obwohl ich garnicht zu Hause war. Aber selbst wenn der Autor des Briefes wirklich so überempfindlich ist wie er sagt, dann sollte er umziehen. So wie er es beschreibt scheinen da ja locker über 10 Kinder zu spielen und zu toben. Jenen etwas zu verbieten, nur weil ER ein Problem damit hat, da stimmt das Verhältnis garnicht. Was mich allerdings stutzig macht, wenn man Straßenlärm ignorieren kann, warum kann man es dann nicht mit Kindergeräuschen?! Meine Ansicht: Mit den Nachbarn NORMAL reden, nicht gleich rummeckern und alles verbieten wollen, dann klappts auch meistens. Wenn nicht, dann entweder anständige Ohrstöpsel kaufen oder umziehen.

Der Gesetzentwurf ist ne gute Idee, End of Story!
Kommentar : Da müsste Ihnen der Briefeschreiber selbst antworten. Sie sehen jedenfalls, wie sehr er in seinem Alltag durch die Rücksichtslosigkeit Anderer eingeschränkt ist. Ihr Standpunkt ist zynisch und menschenverachtend.
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 BLAH hat am 13.03.2010 17:22:59 geschrieben:
   GMNB
Mal n paar Kritikpunkte zum Brief an den Bundestag vom Rentner, da sie ja anscheinend der gleichen Meinung sind:

/Ich selbst lebe in einer Straße, wo vor den Häusern die Kinder wegen des meist fehlenden Verkehrs alle Arten von Spiele spielen, hinter den Häusern sich ein großer Spielplatz befindet. Auf der Straße wird gebolzt und die Fußbälle der Jugendlichen donnern gegen die metallenen Garagentore oder schlagen hart auf den Asphalt auf. Die Jugendlichen sind in Fußballvereinen aktiv und schon gute Ballkünstler. Mit entsprechendem Geschrei werden die Ballaktionen begleitet. Praktisch habe ich einen inoffiziellen Trainingsplatz vor meinen Fenstern. Hinter dem Haus spielen die kleineren Kinder auf dem Spielplatz zu wahren Rudeln und es gilt: Je lauter, je besser. Dazu noch Bobbycars und diese Rollbretter. Die Eltern der Fußballjugendlichen und die der Spielplatzkinder weisen jede Bitte auf Rücksicht als kinderfeindlich zurück und ermutigen ihre Kinder sogar noch, laut zu sein./
Wundert mich wie die Eltern da reagieren. Kinder spielen und toben, das ist vollkommen normal. Wenn Kinder aus Wut rumkreischen oder an die Wand hauen, isst das etwas worauf man die Eltern ansprechen sollte. Alles andere jedoch, spielen, bolzen whatever ist ganz normal. Das Wort Toleranz scheint dem Verfasser in seinem Wortschatz zu fehlen. Man muss nicht Mittags schlafen. Es ist langsam Trend in dieser Gesellschaft Kinder und Menschen die sich mit ihnen beschäftigen zu verachten. Das kann doch nicht normal sein. Es geht um Rücksichtnahme. Wie gesagt, Lärm im Haus ist etwas anderes, aber da sollte man auch eine gewisse Toleranz mitbringen. Aber sich darüber aufzuregen das Kinder draußen Fussball spielen o.Ä. machen, ist einfach nur egoistisch, ignorant und vorallem dämlich.
Kommentar : Rücksicht nehmen und Toleranz üben muss immer der aktive, d.h. hier: lärmende Teil. Es gibt übrigens in praktisch allen Hausordnungen eine \"Mittagsruhe\". Es gibt Menschen, die etwa zwischen 13 und 15 Uhr ein biorhythmisch bedingtes \"Tief\" haben und dann Erholung brauchen.
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 Lars Schneider hat am 12.03.2010 18:53:48 geschrieben:
   Ihre Wahrnehmung des Heavy Metal
Hallo Herr Miehling,

nachdem ich im Netz Ihren Essay Was sie über Heavy Metal wissen sollten gelesen hatte, kann ich nicht auf zwei kleine Kommentare verzichten...
Erstens: Sie scheinen mit dem Begriff Ihres Untersuchungsgegenstandes recht frei umzugehen, so wird jeder geneigte Hörer zugeben müssen, dass zwischen einer Thrash Metal Band wie Slayer oder Exodus und einem 60er Jahre Gitarristen wie Jimi Hendrix Welten (und Zeiten!!!)liegen. Dennoch operieren sie nur mit einem einzigen pauschalen Begriff. Leider zudem auch noch wenig trefflich: Ein Metal Fan, dazu zähle ich mich selbst, wird die von Ihnen zitierten Bands wie Guns nRoses oder AC/DC kaum als Metal bezeichnen wollen, bestenfalls als Hard Rock. Das diese beiden Spielarten nicht immer den selben Fankreis ansprechen liegt auf der Hand. Der von Ihnen angeführte Drogenkonsument und Motörhead Sänger Lemmy Kilmister weist in etwa jedem zweiten Interview darauf hin, dass er eben keinen Heavy Metal spielt. Sie werfen also alles in einen Topf, das wäre als würde man Puccini und gregorianische Musik aus dem Mittelalter mit einem einzigen Begriff grosszügig zusammenfassen. Das ist ein wissenschaftlich methodisches Problem.
Zweitens: In Ihrer inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Genre lassen Sie eine ganz wichtige Qualität vermissen - nämlich Humor (bzw. die Fähigkeit Ironie oder schlichten Nonsense zu erkennen), dann wären Ihnen nämlich vor Lachen die Tränen gekommen, beim Lesen der von Ihnen zitierten, herrlich amüsanten Carnivore Texte. Das ist dann freilich kein wissenschaftlisches, sondern ein emotionales Problem.
In diesem Sinne grüsst Sie der Absender

Kommentar : Erstens: Alle von Ihnen Genannten kommen z.B. im Heavy-Metal(!)-Lexikon von Matthias Herr vor. Im Bereich der U-Musik gibt es verschiedene Ansichten über die Grenzziehung zwischen verschiedenen Genres.
Zweitens: Die Texte werden normalerweise in Verbindung mit der Musik rezipiert und gemäß dem emotionalen Gehalt interpretiert. Deshalb ist es nebensächlich, wie die Texte \"gemeint\" sind.
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 Martin Traunecker-Clayer hat am 11.03.2010 01:59:39 geschrieben:
   Sag mal, Klaus
geht es Dir nicht langsam auf den xxx, immer gegen Gewaltmusik herumzupoltern???
Im Leben gibt es doch auch noch ganz andere Sachen, die Spass machen koennen.Geh im Schwarzwald spazieren, spiele Cembalo, oder komponiere neue Musik.
Ich habe Deine Kompositionen in Teilen angehoert (leider nur als MP3 Datei) ich finde sie aber wirklich schoen. So etwas solltest Du der Bevoelkerung nicht vorenthalten. Besser als dieses Gebelle gegen die sog. Gewaltmusik.
Also, geh in Dich und gebe Deinem Leben einen besseren Sinn.
Liebe Gruesse
Martin
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 Katharina hat am 06.03.2010 17:51:16 geschrieben:
   An Daisy
Ich bin 14 Jahre alt und hab eine Rechtschreib Schwäche(Dafür habe ich in den nicht sprachlichen Fächer nur gute Noten und ich denke mein Ausdruck ist auch nicht allzu übel). Bitte lassen sie meine Rechtschreibung daher aus dem Spiel.
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 Johannes Kaplan hat am 04.03.2010 00:48:21 geschrieben:
   Vorsicht, liebe Daisy!
Wie Sie vielleicht wissen, werte Daisy, kann es sehr gefährlich sein, sich per Anhalter auf eine Reise zu begeben. Es besteht die Gefahr, daß der Raumschiffkommandant, den Sie um Mitnahme bitten, während des Fluges einen Gewaltmusik-Tonträger abspielt.
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 Blah hat am 01.03.2010 16:53:55 geschrieben:
   Blah
Erstmal, schön dass es heir auch mal Stimmen für den Besitzer dieser Homepage gibt. So, dann wollen wir mal..

Um nochmal auf die Mundraub Diskussion zurückzukommen. So etwas ist in dem Sinne nur noch strafbar, wenn es den Betreffenden stört, dass ihm die Sachen geklaut wurden, sprich auf Antrag. Im Grunde ist es egal, sowas wie Obst vom Feld geklaut haben schon die Generationen vor der Gewaltmusik, ergo ist das nicht für dieses Thema relevant.

Ich finde Katharina hat nicht ganz Unrecht, mit dem was sie sagt. Was für Leute haben denn den Kerl in der S-Bahn zusammengeschlagen?! Es waren Ausländer. Ich will mich jetzt nicht in eine rechte Ecke stellen lassen, allerdings, wenn man etwas über den Tellerrand guckt, seinen Elfenbeinturm mal verlässt oder zumindest das Fenster aufmacht, sprich, sich einfach mal mit den Gastarbeitern, deren Bildung etc. auseinandersetzt, sollte man merken, dass dies das Verhalten eher erklärt, als die dumme These der Gewaltmusik. Genau das ist es, was hier alle so dermaßen ankotzt, einfach sämtliche anderen Gründe ausblenden und irgendwem die Schuld geben. Und da liegt der Nazi-Vergleich auch garnicht so weit weg, diese gingen mit den Juden ja nicht anders vor.

Das Gleiche ist wie mit ihrem Nachrichtenbrief, indem sie auf irgendein dummes Buch hinweisen, wo behauptet wird es handle sich bei der Linkspartei um nichts anderes als eine maskierte SED. Schaut man sich an, wieviele ehemalige Nazis zur CDU gegangen sind, sollte man doch vorsichtig mit solchen Anschuldigungen sein. Es sind einige ehemalige SED-Mitglieder in der Linken, aber es gibt auch sehr viele tolle Leute mit denen man zusammenarbeiten muss, wie beispielsweise Gysi oder Lafontaine. Das sind einfach die selben dummen und platten argumenten, mit denen die SPD zur Anfang auf den Grünen rumgehackt hat.
Kommentar : Wenn Sie nun die Tatsache, dass jemand Ausländer ist, als Begründung für Straftaten nehmen, dann läge der „Nazi\"-Vorwurf Ihnen gegenüber doch weit näher als mir gegenüber! Im übrigen konsumieren Ausländer, genauer: Kinder und Jugendliche aus Migrantenfilmen deutlich mehr Gewaltmedien als Deutsche. Und das sind wir auch wieder bei der Gewaltmusik!
Gysi soll kein ehemaliges SED-Mitglied sein? Und haben Sie das genannte Buch gelesen, wenn Sie es als „dumm\" bezeichnen? Schade, dass es mir nicht mehr vorliegt; sonst könnte ich jetzt konkrete Zahlen nennen, was den SED-Anteil betrifft. Sie können auch die Bücher von Günter Schabowski lesen (ich kenne nur das zweite); ebenfalls sehr aufschlußreich!
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 Alexander K. hat am 28.02.2010 13:34:32 geschrieben:
   Das Buch des Bösen
Liebe Daisy: Der Tag, an dem man nicht mehr über den Nationalsozialismus reden muss, ist der Tag, an dem die Sonne in einer Supernova erlischt. Ich kenne mich bestens mit dem Nationalsozialismus und dessen Propaganda aus und vieles in dem Buch, lässt den Geist einer schönen zünftigen Bücherverbrennung auferstehen. Und ...bequeme Argumente gegen alles, was nicht dem herrschenden Mainstream entspricht bedient sich der Herr Dr. Miehling in seinem Werk zu Genüge.

Herr Miehling ich entschuldige mich nicht für meine verbalen Attacken, da ich ihr Machwerk höchst beleidigend finde. Sollten sie jedoch irgendwann den Mut gefunden haben, sich jenseits vom Internet, Zeitschriften und verstaubten Büchern, wirklich mit der (Gewalt-)Musik und ihren Künstlern auseinandersetzen (und diese Leute hätten ihnen eine Menge zu sagen), dann wäre ich erfreut dies zu lesen. Aber so, wie es jetzt ist, geht es einfach gar nicht und erfüllt keinerlei Kriterien für eine wissenschaftliche Arbeit. Das sehen meine Professoren übrigens ebenfalls.

Mit freundlichen Grüßen, Alexander K.
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 Alexander K. hat am 28.02.2010 13:33:14 geschrieben:
   Das Buch des Bösen
Sehr geehrter Herr Miehling,

das letzte, was ich machen will, ist ihnen einen Maulkorb zu verpassen. Wir leben glücklicherweise in einer Demokratie, in der jeder Bürger (meistens) das Recht hat, seine Meinung, auch gerne energisch, zu vertreten. Eine Welt ohne Kontroversen wäre eine Welt ohne Fortschritt und Kultur. Aber sehen sie es doch bitte etwas differenzierter. Meine Aussage über abgewrackte Komponisten, schlägt argumentativ in dieselbe Kerbe, wie der Großteil ihres Buches. Ich liebe Musik über alles und habe erst vor einigen Monaten klassische Musik für mich entdeckt. Niemals würde ich ihren Anteil an Kunst und Kultur verleumden. Mit ihren Darstellungen der heutigen Pop-Kultur verhalten sie sich aber schon, wie ein Elefant im Porzellanladen.
Ihre Frage, ob es denn eine Stellungnahme der Gegenseite gibt, finde ich sehr traurig, da es beweist, dass sie sich lediglich auf einem äußerst polemischen Niveau mit moderner Musik befasst haben. Hinter der Musik stehen Menschen, für die Musik deutlich mehr ist, als bloße Berieselung zum wöchentlichen Besäufnis. Straight Edge beispielsweise, ein wichtiger Aspekt von Hardcore Punk, geht geradezu dogmatisch gegen Drogenkonsum, Vielweiberei und Tierquälerei vor. Die Musik ist sicherlich nicht jedermanns Fall, aber ich verbitte mir die Frechheit diesen jungen Menschen, zu denen ich auch gehöre, jegliche Relevanz für Musik- und Pop-Kultur abzusprechen.
Ihre Art Quellen zu zitieren, finde ich problematisch, da sie frei nach Belieben, Zitate und Phrasen aus dem Kontext reißen. Junge Menschen sind durchaus im Stande gehörtes und gelesenes zu reflektieren und die Bedeutung hinter der Metapher zu sehen. Ich stell mich ja auch nicht auf den nächsten Marktplatz, markiere alle Stellen in meienr Bibel rot, in denen das Wort Teufel oder Hölle auftaucht und sage, dass die Bibel ein satanisches Machwerk ist.
Kommentar : Straight Edge ist in der Gewaltmusikszene ja wohl eher die Ausnahme. Wenn z.B. Gewaltmusiker selbst sagen, dass in ihrer Szene der Konsum illegaler Drogen die Regel ist, wie sollte ich dem widersprechen?
Mir geht es darum, zu zeigen, dass der allergrößte Teil der sogenannten populären Musik klanglicher Ausdruck von Gewalt ist und bei den Hörern entsprechende Emotionen hervorruft, die längerfristig zu einer negativen Veränderung der Persönlichkeit führen. Denn viele junge Menschen sind eben nicht „im Stande gehörtes und gelesenes zu reflektieren und die Bedeutung hinter der Metapher zu sehen\". Beispiele dafür gibt es in meinem Buch zuhauf. Außerdem verhindert Gewaltmusik ja gerade durch die unmittelbare Evokation niederer Instinkte das „Reflektieren\", das beim bloßen Lesen eines Textes z.B. viel eher möglich wäre.
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 Daisy hat am 27.02.2010 14:03:34 geschrieben:
   An Katharina
Wenn das, was Sie zu mir sagten, keine Beleidigung sein sollte, wie mag es dann wohl klingen, wenn Sie wirklich beleidigen wollen?
Ihre Entschuldigung wirkt auch nicht so hunderprozentig überzeugend, wenn Sie meinen Eintrag im gleichen Atemzug wieder blöd nennen.

Meine Empfehlung:
Denken Sie wenigstens 1 bis 2 Minuten nach, bevor Sie etwas schreiben. - Und arbeiten Sie ruhig auch mal ein bisschen an Ihrer Rechtschreibung. Das würde Ihre Texte seriöser erscheinen lassen.
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