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Nachdem rechtswidrige Inhalte in das Gästebuch gestellt wurden, werden die Einträge erst nach Freischaltung durch mich veröffentlicht.
Auch Einträge, die bloße Werbung darstellen, werden gelöscht.
Beleidigungen lösche ich nicht, da sie Bestätigung meiner Thesen über Gewaltmusik und deren Hörer sind.
Man darf natürlich auch über andere Themen schreiben ...

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 Demoryan hat am 29.08.2010 05:50:26 geschrieben:
   Ganz ehrlich
Ich verstehe nicht, warum sich viele hier so aufregen. Klar ich gehöre selbst zu dieser Gruppe der Gewaltmusikkonsumenten/Musiker,
aber alle von uns die sich hier darüber aufregen, sich ernsthaft daran machen hier Einträge zu verfassen, um die Aussagen unseres lieben Herrn Doktors Lügen zu strafen, sind doch shcon Beweis genug, dass irgendetwas an den Behauptungen nicht ganz stimmen kann. Ich habe weder einen Hang zur Drogenabhängigkeit, noch zum Anarchismus, xxxismus, Satanismus, Sadismus, Alkoholismus, Apfelmus etc pp.

also who xxxin cares ?
Wenn jemand diese Meinung vertreten will, ich bzw. wir sind der lebende Beweis, dass es mehr gibt als Schwarz und Weis ^^
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 Daisy hat am 27.08.2010 16:13:40 geschrieben:
   Nachtrag
Meine Erwiderung zu Dennis u. Mario bezieht sich übrigens auf deren Eintrag vom 25.08. um 7:34h.
Ich hatte nicht bemerkt, dass ich mich auf Seite 2 befinde und den Eintrag für den aktuellsten gehalten.
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 Daisy hat am 27.08.2010 16:09:29 geschrieben:
   @ Dennis & Mario
Ihrer Meinung nach ist Klassik also eine Vorstufe der heutigen Popularmusik bzw. Leztere eine Weiterentwicklung der Klassik.
Zwar habe ich weder Musik noch Musikgeschichte studiert, glaube aber trotzdem, diese These als ziemlich gewagt einstufen zu können.
Kommentar : Stimmt!
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 Stefan Mierisch hat am 27.08.2010 13:21:40 geschrieben:
   Post #2
Meiner Meinung nach begehen Sie und ihre zitierten Studien einen fundamentalen Fehler, indem Sie Ursache und Wirkung verwechseln bzw. zu einseitig festlegen und nur der Musik die Schuld geben (in Wirklichkeit spielen verschiedene Faktoren eine Rolle). Es wird zwar eine Korrelation gefunden, aber keine Antwort auf die Frage, ob nun die Henne oder das Ei zuerst da war. Sicher, es gibt gewaltbereite Jugendliche, die gerne ein bestimmtes Musikgenre hören. Allerdings sind die Ursachen anderswo zu suchen. Probleme in der Schule, in der Familie, mit Freunden. Die Menschen flüchten sich doch in die Musik, die ihrer jeweiligen Stimmung entspricht. Welche Rolle auch immer die Musik hierbei spielen mag, ob und wie sehr sie nun mehr Ursache oder Wirkung ist, ich halte es für maßlos übertrieben, alles auf sie zurückzuführen und ihr quasi alleine den schwarzen Peter zuzustecken.

Diese Studie werden Sie bestimmt auch schon kennen:
http://www.telegraph.co.uk/science/science-news/3352230/Heavy-metal-a-comfort-for-the-bright-child.html
Was meinen Sie dazu? Begabte Jugendliche hören diese sogenannte \Gewaltmusik\, um Stress ABzubauen, nicht um gewalttätig zu werden. Latente Aggressivität wird in die Musik kanalisiert, nicht umgekehrt.

Nach dem Massaker an der Columbine High School, das ja leider immer wieder als Sündenbock für \Gewaltmusik\ herhalten muss, wurde Marilyn Manson, dessen Musik die beiden Täter oft hörten, gefragt, was er denn den beiden sagen würde, wenn sie noch am Leben wären. Er antwortete: \Nichts. Ich würde ihnen zuhören, denn genau das hat niemand gemacht.\

Außerdem: Finden Sie es nicht ein wenig elitär, wenn Sie praktisch alle Musikrichtungen außer der eigenen verteufeln und ihnen quasi jegliches Existenzrecht absprechen? Die Menschen haben eben verschiedene Geschmäcker, und de gustibus non est disputandum, das wussten schon die alten Römer.
Kommentar : Da machen Sie, was viele tun: Sie unterstellen mir Aussagen, die ich nie getroffen habe. Selbstverständlich ist Musik nicht die einzige Ursache für Kriminalität, und selbstverständlich fühlen sich Kriminelle auch zu Gewaltmusik hingezogen. Das ist der allgemein bekannte Teil der Wahrheit. Ich spreche aus gutem Grund vom unbekannten bzw. verdrängten Teil.

Zur von Ihnen genannte Studie: Wenn Jugendliche Gewaltmusik zum Stressabbau hören, was sagt das über die Wirkung der Musik aus? Gar nichts!

De gustibus non est disputandum - sed de musicae effectibus!
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 Stefan Mierisch hat am 27.08.2010 13:21:14 geschrieben:
   Musik ist doch nicht die alleinige Ursache.
Ihre Thesen sind sehr gewagt. Aber nur weil ein geringer Prozentsatz dieser \Gewaltmusik\ auf wenige Menschen aggressivitätssteigernd wirkt, muss das doch noch lange nicht für alle gelten. Sicher ist man etwas emotionaler, wenn man eine Ballade oder ein Death Metal-Stück hört, aber braucht man das auch nicht von Zeit zu Zeit? Das liegt doch in der Natur des Menschen. Aggressivität war evolutionär notwendig und lässt sich nicht einfach so ausschalten, nur kanalisieren. Ich finde, dass die meisten Menschen ihre Aggressivität in der Musik zum Ausdruck bringen, was besser ist, als sie an Objekten oder Lebewesen auszulassen. Ihre Forderung nach einem Verbot von sogenannter \Gewaltmusik\ halte ich für völlig überzogen und sogar kontraproduktiv.

Wie erklären Sie sich denn, dass Besucher von Metal-Festivals wie dem Wacken Open Air als friedliebend angesehen und von den Bewohnern des Dorfes sehr geschätzt werden? Sicher gibt es auch gewaltbereite Metaler, aber diese sind sehr in der Unterzahl. Auf dem letzten Festival gab es zwar einige Körperverletzungen und Eigentumsdelikte, allerdings lässt sich das auf einem Festival mit zehntausenden Menschen nicht vermeiden.
Kommentar : \"Ich finde, dass die meisten Menschen ihre Aggressivität in der Musik zum Ausdruck bringen, was besser ist, als sie an Objekten oder Lebewesen auszulassen.\"

Wer Aggressivität \"zum Ausdruck bringt\", der übt sie ein.

Über Wacken schreibt die FAZ:
\"Man lernt schnell, dass man in Wacken schauen muss, wo man hintritt, zwischen Schnapsleichen und deren Auswurf gilt es, sich einen Weg zu bahnen.\"
http://www.faz.net/s/Rub4D7EDEFA6BB3438E85981C05ED63D788/Doc~E4E531DE3F8F849C8BDB74C294EA96B88~ATpl~Ecommon~Sspezial.html
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 Lothar hat am 27.08.2010 13:14:56 geschrieben:
   -
Es ist schon eine äußerst perfide Taktik, Das Wort \Unterhaltungsmusik\ durch einen Meinungsmachenden politischen Kampfbegriff zu ersetzen. So wird bereits im Vorfeld dafür gesorgt, dass die \Richtige\ Meinung suggeriert wird, indem man einen Negativ vorbelasteten Begriff wie \Gewalt\ einsetzt.

Die Verallgemeinerungen von \Rap\ und \Rock\ ihrerseits sind ein Beweis dafür, dass sie sich niemals wirklich ernsthaft mit diesen Musikgenres und ihren unzähligen Subgenres befasst haben, und einzig und allein ihre persönlichen Vorurteile gegen diese Musik richten.
So sind beide Genres extrem vielfältig und beinhalten wesentlich mehr Musik, die eine positive, friedliche Stimmung erzeugt, auch bei den Vermeitlichen Außenseitern wie \Gangsta\-Rap und Heavy Metal.
Wenn auch beim Gangstarap versucht wird, ein nach außen bösartig wirkendes Image zu kreieren, ändert das nicht viel daran, dass die Menschen Menschen sind und über ihren natürlichen Sozialinstinkt nicht hinwegkommen. Beim Heavy Metal wird ja nicht einmal versucht, ein solches Image zu kreieren. Das einzige wirkliche Ziel, dass diese Musik verfolgt, ist, Jungen Menschen die Musik als ein Ventil für ihren Frust zu geben und Feierlaune zu erzeugen. Daran ist nichts verkehrt.
Was die Wirkung von Musik angeht, so ist es durchaus klar, dass die Unterhaltungsmusik eher die Emotionen und Instinkte anspricht, aber das bedeutet nicht im Geringsten, dass sie ein etwaiges Gewaltpotential erhöht.
Vielmehr wird dadurch den Menschen der Umgang mit ihren Gefühlen erleichtert, besonders das Verarbeiten von negativen Gefühlen.

Bei all dem Wissen über Musik sollten Sie auch mal was über das Leben lernen.

Da die Email hier veröffentlicht wird, werde ich sie nicht angeben.
Kommentar : Und woher haben Sie, was Sie hier behaupten?
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 Bk hat am 27.08.2010 12:14:52 geschrieben:
   ..
Babygeschrei macht Männer erwiesenermaßen auch aggressiv. Wollen sie nun Babies verbieten?

Es ist das selbe wie mit Killerspielen.
Menschen, die sich damit befassen, werden nicht wegen Konsums des Mediums gewalttätig sondern sozialen, tiefgreifenden Problemen wie Mobbing ect.

Ich denke, das wurde in den letzten Jahren schon mehr als ausreichend dargelegt Hr. Doktor!
Kommentar : Dann lesen Sie bitte: http://www.amazon.de/Violent-Video-Effects-Children-Adolescents/dp/0195309839/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books-intl-de&qid=1282946047&sr=1-1
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 BK hat am 27.08.2010 01:43:54 geschrieben:
   ..
Es ist vielleicht nicht für die Gesamtheit der populären Musik typisch, wohl aber für gewisse Sparten. Ich kann Ihnen aus mehreren Bereichen beliebig viele Beispiele nennen.
Eine differenziertere Betrachtungsweise wäre angebracht.
Kommentar : Beliebig viele???
Wie auch immer, das ändert nichts an den Wirkungen verschiedener Musikrichtungen.

Für heute Nacht verabschiede ich mich.
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 BK hat am 27.08.2010 01:32:39 geschrieben:
   ..
Nun, wenn man Ihre Thesen verfolgt käme man aber zu dem Schluss, dass solche Leute (Gewaltmusiker) gar nicht in der Lage sind solche Musik zu fabrizieren, oder nicht?
Kommentar : In der Regel, aber die wird bekanntlich durch Ausnahmen bestätigt. Und typisch ist es ja nicht gerade, was Sie da beschreiben ...
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 BK hat am 27.08.2010 01:22:52 geschrieben:
   ..
Wie stehen Sie eigentlich zu der Tatsache, dass viele von Ihnen verteufelte Gewaltmusiker ebenfalls Klassikprojekte verfolgen und verwirklichen? Zufällige Randerscheinung?
Kommentar : Oh, es gibt viele Menschen, die ein Doppelleben führen ...
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