Gästebuch

Nachdem rechtswidrige Inhalte in das Gästebuch gestellt wurden, werden die Einträge erst nach Freischaltung durch mich veröffentlicht.
Auch Einträge, die bloße Werbung darstellen, werden gelöscht.
Beleidigungen lösche ich nicht, da sie Bestätigung meiner Thesen über Gewaltmusik und deren Hörer sind.
Man darf natürlich auch über andere Themen schreiben ...

Name:
E-Mail:
Homepage:
Betreff:
Nachricht:
 
 

Aktuell sind 1863 Einträge verfügbar.

< 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39
40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59
60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79
80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99
100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119
120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139
140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159
160 161 162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179
180 181 182 183 184 185 186 187 >


Johannes Kaplan hat am 24.09.2011 01:06:39 geschrieben :

Antwort an K.K.
Meine Antworten sind kurz, weil Ihre Argumentation leicht zu widerlegen ist.
 

Kritiker hat am 24.09.2011 00:05:41 geschrieben :

Gewalt gegen den Hörer
Plausibel werden für mich die Thesen von Herrn Dr. Miehling durch persönliche Erlebnisse. Schockierend war für mich, als ich kürzlich (zufällig) Zeuge eines Jugendfestivals wurde. Als ich den Raum betrat, aus dem bereits von Weitem hörbar Rockmusik schallte, wurde ich von der ohrenbetäubenden Live-Musik förmlich gegen die Wand gepresst. Ich fragte mich: Wie halten die (überwiegend jugendlichen) Besucher und Musiker diese wahnsinnige Lautstärke überhaupt aus? Schnell suchte ich daraufhin das Weite, denn mein Gehör wollte und konnte ich diesen Lärm nicht aussetzen.

"Gewaltmusik", folgere ich aus diesem Erlebnis, ist Musik, deren Gewalt sich zunächst einmal gegen den Hörer selbst richtet. Und zwar konkret in Form eines "Angriffs" auf die sensiblen Hörnerven. Die Folgen dieser "Musikgewalt" sind für den Hörer ganz konkret erfahrbar in "Ohrenklingeln", Druck oder sogar Schmerzen im Gehör usw. Langfristig bei fortgesetztem Komsum von LAUTER Rockmusik aber auch in irreversiblen Schädigungen des Gehörs.

Unter diesem Blickwinkel kann man "Gewaltmusik" objektiv sehr gut fassen als Musik, die das Gehör angreift und schädigt. Entsprechende Studien dazu, inwieweit Gehörschädigungen unter den Konsumenten und Produzenten von lauter Rockmusik verbreitet sind, wären aufschlussreich.
 
Kommentar: Danke für Ihren Beitrag! Ich definiere Gewaltmusik allerdings nicht über die Lautstärke, sondern über ihren klanglichen Charakter.
Studien über Gehörschädigungen gibt es sehr viele. Bereits 1973 hatten 71% der untersuchten Beat- und Rockmusiker Gehörschäden.

Unbekannt hat am 23.09.2011 07:35:51 geschrieben :

&quot;(...) brich das Gesetz. (...)&quot;
"Auf dieses Zitat könnten sich auch Gegner von Gewaltmusik berufen."

Das soll doch nicht etwa ein Aufruf zum Gesetzesbruch sein?!? Schämen Sie sich!
 
Kommentar: Das Zitat bezog sich laut B.K. auf eventuelle Verbote von Gewaltmusik. M.E. wollte er damit sagen, dass solche Verbote Unrecht wären, weil sie die Freiheit der Kunst und das Selbstbestimmungsrecht (zu hören was man will) einschränken.
Ich wollte wiederum sagen, dass Gewaltmusik, indem sie kriminalitätsfördernd wirkt, ihrerseits zu Unrecht führt, und dass dies ein Verbot rechtfertigt.
Selbstverständlich rufe ich nicht zum Gesetzesbruch auf.

K.K. hat am 23.09.2011 02:28:35 geschrieben :

Satire
Also wenn das keine Satire ist, die der gute Pater da verbreitet, dann weiß ich aber auch nicht. Selten so gelacht

"Nach Ihrer Logik müßte nur Elektriker sein, wer die Installation in einem Hochhaus durchführt, nicht jedoch, wer eine Nachtischlampe repariert."

Unterhaltungsindustrie ungleich Handwerk, lieber Herr Kaplan. Allerdings lassen diese kurzen Antworten doch darauf schließen, dass Sie meinem Gedankengang argumentativ nicht wirklich viel entgegen zu setzen haben. Wie auch immer...
 

Pater Robert Maria Saur hat am 21.09.2011 21:17:19 geschrieben :

Herr Kaplan hat recht!
Ich stimme Herrn Kaplan voll und ganz zu, denke aber seine Forderungen gehen noch nicht weit genug. Neben -zumindest- einer Gesellenprüfung für all jene, die sich anmaßen uns mit ihrem akkustischen Schmutz zu überziehen, sollte auch eine Gesinnungsprüfung durchgeführt werden, um subversiven Elementen von vornherein den Zugang zum Gehör unserer Kinder zu versperren. Und, mein lieber "K.K." eine solche Prüfung sollte man eben auch für Kabarettisten einführen, damit unsere Gesellschaft endlich vor diesem ganzen Dreck, der sich Satire schimpft geschützt wird. Ironie ist ein Instrument des Satans, ebenso wie die Gewaltmusik und Killerspiele. Profitieren tun von alledem nur die Kriegsgewinnler der Hassindustrie, die uns in ihrer Geldgier mit diesem ganzen Teufelswerk überschwemmen.

Herzliche Grüße,
Ihr Pater Robert Maria Saur
 
Kommentar: Der "Pater" betreibt diese amüsante Seite:
http://www.gehirnverschmutzung.info
Inzwischen bin ich zu dem Schluss gekommen, dass sie nicht ernst gemeint ist, und dass es sich nicht um jenen Pater Robert Maria Saur handeln kann, der vor Jahrzehnten theologische Bücher veröffentlicht hat.

BK hat am 21.09.2011 16:46:58 geschrieben :

...
Na dann nicht, Herr Kaplan....ich finde das nur sehr auffällig.
@ K.K. natürlich ist das Satire!

Zu Herrn Miehling und Herrn Kaplan mit ihren Verbotsvorschlägen habe ich nur folgendes zu sagen:
/Wenn aber das Gesetz so beschaffen ist, dass es notwendigerweise aus dir den Arm des Unrechts an einem anderen macht, dann, sage ich, brich das Gesetz. Mach' dein Leben zu einem Gegengewicht, um die Maschine aufzuhalten. Jedenfalls muss ich zusehen, dass ich mich nicht zu dem Unrecht hergebe, das ich verdamme./ Zitat Ende.
 
Kommentar: Auf dieses Zitat könnten sich auch Gegner von Gewaltmusik berufen.

Martin Elfenhorn hat am 21.09.2011 04:39:32 geschrieben :

Kaugummis
Na, na, na, dass will ich mal nicht so stehen lassen!!! Bei der Eingabe der richtigen (englischen) Schlagwörter, spuckt Google immerhin 234 Seiten aus!!! Wenn Sie dann auf einer der Seiten landen, werden Sie feststellen müssen, dass immerhin 11% der Befragten klassische Musik (hier hat man sämtliche Genres zusammengefasst) hören.
 
Kommentar: "Uppsala" und "Aggression" sind englisch und deutsch gleich. Auch wenn ich zusätzlich "university" und "chewing gum" eingebe, finde ich nichts zu dieser Studie.

Johannes Kaplan hat am 21.09.2011 03:04:49 geschrieben :

Antwort an K.K.
Nach Ihrer Logik müßte nur Elektriker sein, wer die Installation in einem Hochhaus durchführt, nicht jedoch, wer eine Nachtischlampe repariert.

Sie sehen, das klappt so nicht.
 

Johannes Kaplan hat am 20.09.2011 22:49:55 geschrieben :

Antwort an BK
Sie täuschen sich. Und bitte sehen Sie davon ab, mich mit solch einem Firlefanz in Verbindung zu bringen.
 

K.K. hat am 20.09.2011 13:21:58 geschrieben :

Hmm.
Hab mir die Seite die BK verlinkt hat mal angeguckt, allerdings glaube ich fast, dass das Satire ist und nicht echt, weil allein die Seite mit dem "Ich suche eine Frau" steckt ziemlich voller Widersprüche ("Äußerlichkeiten sind mir gleichgültig, sie sollte nur sehr hübsch sein[...]"), außerdem könnte ich mir nicht vorstellen, dass jemand so etwas ernst meint.

Um wieder zur eigentlichen Diskussion zu kommen. Ich glaube Sie haben mich falsch verstanden, Herr Miehling. Sie kennen diese Diskussionen sicherlich auch, 2 Leute streiten sich darüber, wer für ihr Lieblingsinstrument der Beste Musiker ist. Und die Frage ist, kann man das objektiv feststellen, ohne dass die beiden jemals im direkten Vergleich gegeneinander angetreten sind?! Wenn A sagt XYZ ist der beste Gitarrist der Welt, B aber sagt WXY ist der Beste?! Im Grunde entscheidet da nur der Geschmack, welcher nun für einen selber der bessere ist. Das mein ich mit "Man kann es nicht am Können messen"

Und an Herrn Kaplan, man muss bedenken, die wenigsten Musiker lernen ihr Instrument mit der Einstellung, dass sie später einmal Ihren Lebensunterhalt damit verdienen können. Und man muss natürlich bedenken, dass viele Musiker simple Sachen in der Gewaltmusik spielen, damit rede aber hauptsächlich von der Pop-Musik. Und ich wüsste nicht warum man ausgebildeter Percussionist oder Schlagzeuger oder von mir aus Gitarrist sein sollte, wenn man nur den Grundtakt (Schlagzeug) oder nur Akkorde bzw. die Rhythmus Gitarre spielt?! Musik ist Unterhaltung, nach Ihrer Logik müssten Komiker oder Kabarettisten auch eine entsprechende Ausbildung haben.

Sie sehen, das klappt so nicht.
 
Kommentar: Das sehe ich auch so.

< 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39
40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59
60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79
80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99
100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119
120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139
140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159
160 161 162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179
180 181 182 183 184 185 186 187 >

Nach oben