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Nachdem rechtswidrige Inhalte in das Gästebuch gestellt wurden, werden die Einträge erst nach Freischaltung durch mich veröffentlicht.
Auch Einträge, die bloße Werbung darstellen, werden gelöscht.
Beleidigungen lösche ich nicht, da sie Bestätigung meiner Thesen über Gewaltmusik und deren Hörer sind.
Man darf natürlich auch über andere Themen schreiben ...

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 Johannes Kaplan hat am 26.05.2011 23:36:45 geschrieben:
   eine persönliche Anmerkung
Offen gestanden empfinde ich den heutigen Beschluß des Bundestages als bodenlose Unverschämtheit. Hier werden gerade ältere Menschen in ihrem Ruhebedürfnis unter dem Deckmantel des politischen Zeitgeistes systematisch entrechtet. Mittlerweile vermeide ich es, Besorgungen um die Mittagszeit zu erledigen, da dieses schrille Kindergeschrei zum Schulschluß nicht zu ertragen ist. Gleiches gilt für Jugendliche, die sich dann testosterongesteuert lautstark in Szene setzen meinen zu müssen. Rücksichtnahme ist für junge Leute zu einem Fremdwort geworden, und der Staat ermutigt sie auch noch, indem er ihnen akustische Narrenfreiheit einberaumt.

Mit unzufriedenen Grüßen

Ihr Johannes Kaplan
Kommentar : Ja, wie ein Kommentator auf tagesschau.de schrieb:

„... noch ein Anreiz weniger, Kinder vernünftig erziehen zu müssen“.
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 Johannes Kaplan hat am 26.05.2011 23:09:04 geschrieben:
   Gesetzesbeschluß
Der Bundestag hat nun eine Änderung des Bundesimmissionsschutzgesetzes zugunsten Kinderlärmes beschlossen.
http://www.tagesschau.de/inland/laermschutzgesetz104.html
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 Nameless hat am 25.05.2011 01:32:56 geschrieben:
   nur nicht vergessen
die "Fels am See", "Fels im Park" und "Fels am Ring" Festivals finden dieses Jahr auch noch statt

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 Johannes Kaplan hat am 23.05.2011 01:10:27 geschrieben:
   Nomen est omen - Teil 2
"With Full Force" (mit voller Wucht) - ein Musikfestival in der Nähe von Leipzig
"Force Attack" (sinngemäß massiver Angriff) - ein Musikfestival in Mecklenburg-Vorpommern
"Brutal Assault" (brutaler Anschlag) - ein Musikfestival in Tschechien
"Hellfest" (Höllenfest) - ein Musikfestival in Frankreich
"Reload Festival" (nachladen (einer Schußwaffe) Festival) - ein Musikfestival in Sulingen
"Scream out loud" (schreie es laut heraus) - ein Musikfestival in Düsseldorf
"Krach am Bach" - ein Musikfestival in Prölsdorf.

Dies ist nur ein Auszug; gewiß werden Sie nach einer gründlicheren Recherche noch weitere Beispiele finden. Vielleicht könnten Sie ja sogar den entsprechenden Gewaltmusik-Nachrichtenbrief oder eine Protestnote an die jeweils zuständigen kommunalen Behörden senden, so daß für die betreffenden Veranstaltungen im nächsten Jahr keine Genehmigung mehr erteilt wird und die betroffenen Ortschaften zum Wohle der sicherlich leidgeprüften Anwohner ruhiger, gewaltfreier und friedlicher werden.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einige wertvolle Anregungen geben und verbleibe mit herzlichen Grüßen

Ihr Johannes Kaplan
Kommentar : Vielen Dank! In der Tat habe ich das geplant, aber nicht gezielt nach Namen gesucht und erst wenige gesammelt.
Der nächste GMNB wird aber sehr umfangreich, daher schiebe ich es noch auf.
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 Johannes Kaplan hat am 23.05.2011 01:09:32 geschrieben:
   Nomen est omen - Teil 1
Sehr geehrter Herr Dr. Miehling,

gerade eben habe ich die neue Zehnerausgabe Ihrer Gewaltmusik-Nachrichtenbriefe gelesen. Und wieder einmal bin ich beeindruckt, mit welcher Akribie Sie Meldungen und Informationen zu den Themen Gewaltmusik, Zwangsbeschallung und allgemeiner Werteverfall zusammentragen. Besonders hervorzuheben ist hierbei die Rubrik "Nomen est omen". Diese führt dem geneigten Leser deutlich vor Augen, mit welch aggressiver Namensgebung die Gewaltmusik-Industrie bei Musikgruppen, Diskotheken oder Tonträgerfirmen auf sich aufmerksam macht.
Da der Sommer mit zahlreichen lärmintensiven und chaotischen Freiluftveranstaltungen vor der Türe steht, möchte ich Ihnen vorschlagen, in einem Ihrer nächsten Gewaltmusik-Nachrichtenbriefe doch einmal die Namen dieser Musikfestivals zum Gegenstand der Rubrik "Nomen est omen" zu machen.
Einige dieser Namen sind mir ein Begriff, so daß ich Ihnen an dieser Stelle gerne ein wenig behilflich sein möchte.

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 Johannes Kaplan hat am 19.05.2011 13:12:44 geschrieben:
   Jugendlärm
Auch Jugendliche sollen sich nach dem Willen der Bundesregierung künftig "freier entfalten" dürfen.
http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/7/0,3672,8239911,00.html
Kommentar : Danke! Unfassbar, aber nach der Kinderlärm-Lizenz nur konsequent.
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 Johannes Kaplan hat am 16.05.2011 19:32:59 geschrieben:
   Blick über den Tellerrand
Eine Studie der Ohio State University kommt zu dem Ergebnis: Studenten, welche bei "Facebook" aktiv sind, erbringen um 20% schlechtere Leistungen als Studenten ohne Mitgliedschaft in diesem sozialen Netzwerk. Dies berichtet die Tageszeitung "Mannheimer Morgen" in ihrer Ausgabe vom 6. April 2011. "Facebook", so die Studie, begünstige Prokrastination und verleite zu unkonzentriertem Arbeiten. Eine Kopie des Artikels sende ich Ihnen gerne per Post zu.

Mit redlichem Gruße

Ihr Johannes Kaplan
Kommentar : Danke! Sie brauchen es mir nicht zuzusenden; es gibt einen entsprechenden Artikel auch hier:
http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,619583,00.html
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 Kurt Kommerz hat am 10.05.2011 14:56:10 geschrieben:
   hmmm
ich habe nach langem kampf mit mir selber den viel zu hohen preis für ihr buch bezahlt und nun, nachdem ich es gelesen habe, hätte ich mein geld gerne wieder zurück.
ich unterstelle ihnen zuallererst die, völlig offensichtliche, parteilichkeit. ich kann mich nicht daran erinnern, jemals eine dermaßen persönlich gefärbte arbeit gelesen zu haben, die DENNOCH den anspruch erhebt, wissenschaftlich zu sein. sie haben sich ganz offenkundig dazu entschieden, mit stereotypen um sich zu werfen, anstatt selbst mithilfe qualitativer forschung ihren völlig absurden standpunkt zu untermauern.
was sie zu sagen haben, interessiert in der form auch keinen, da ihre methoden eher an alte, nörgelnde damen in öffentlichen verkehrsmitteln als an wissenschaftliche arbeit erinnern.

ich glaube allerdings nicht wirklich, dass sie so sind, wie sie sich in ihrem buch geben. sie sind ein studierter mann und diesen dilettantismus nehme ich ihnen einfach nicht ab. ich glaube ihr buch "gewaltmusik" ist auf bewusste provokation ausgelegt, um verkaufszahlen zu steigern. anders kann und will ich mir das einfach nicht erklären.
nichtsdestotrotz - in beiden fällen sollten sie sich was schämen. wenn sie schon nörgeln und verurteilen wollen, dann müssen sie sich zumindest im gebührenden maße damit auseinander setzen.
Kommentar : Mit "Kommerz" hat das alles nichts zu tun. Trotz des hohen, vom Verlag festgesetzten Preises, habe ich für den Druck des Buches bezahlt. Honorar erhalte ich keines.

Ich habe mein Buch unter meinem Namen veröffentlicht. Sie sind aber zu feige, den Ihren unter Ihre unsachliche Kritik zu setzen.
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 BK hat am 12.02.2011 12:38:31 geschrieben:
   Teil 2
4. Niemand wird gezwungen, auf Englisch zu publizieren. Es gibt in jedem wissenschaftlichen Fachbereich genug Zeitschriften in deutscher Sprache. Wenn Sie jedoch wollen, dass Ihre Arbeiten auf internationaler Ebene Beachtung finden, müssen Sie auf Englisch publizieren, das ist richtig. Das ist völlig normal und auch sinnvoll, um einen reibungslosen internationalen Austausch gewährleisten zu können. Insbesondere da in den Naturwissenschaften mittlerweile die amerikanischen Institute weltführend sind. Das könnte anders sein, wenn Bildung und Wissenschaft in der deutschen Politik etwas wert wären, aber das ist ein weites Feld.

5. Englisch war schon vor der Zeit der weltpolitischen Dominanz der USA internationale Verkehrssprache. Das ist historisch begründet. In der Zeit davor war die international dominante Sprache übrigens Französisch; niemals Deutsch.
Kommentar : \"niemals Deutsch\": Gewiss, ich propagiere ja auch nicht, dass nun Deutsch internationale Verkehrssprache werden soll. Aber in Osteuropa z.B. konnten viele Menschen früher Deutsch; jetzt lernen sie eher Englisch. Ich meine ja vor allem, wir sollten vor der eigenen Tür kehren und uns nicht von Werbung und Medien diktieren lassen, deutsche Wörter durch englische zu ersetzen sowie für neue technische Begriffe englische zu übernehmen, anstatt die eigene Sprache weiterzuentwickeln.
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 BK hat am 12.02.2011 12:37:41 geschrieben:
   Teil 1
1. Offenbar wollen Sie einfach nicht verstehen, was in der Sprachwissenschaft seit Jahrzehnten Grundlage der Forschung ist, weil es nicht Ihrer Meinung entspricht. Nun gut. Sachlich ist das aber nicht.

2. Natürlich ist der Ausdruck, Sprache dränge auf Vereinfachung, bildlich zu sehen. Natürlich gestalten Menschen die Sprache. Sprachentwicklungen werden aber vorangetrieben von einer großen Anzahl an Sprechern; möchte man Sprachforschung betreiben, muss man die Sprache selbst als isoliertes Phänomen betrachten, denn sobald die Mehrheit der Sprecher eine Änderung vorgenommen hat bzw. ein neues Wort benutzt, hat sich auch die Sprache verändert. Und unter diesem Aspekt betrachtet tendieren alle Sprachen zur Vereinfachung, das ist unumstritten und wissenschaftliches Faktum.

3. Wir nehmen keine schleichende Vereinnahmung des Deutschen durch das Englische hin. Diese Entwicklung ist nicht vorhanden. Momentan kommen etwa 39% aller neuen Lehnwörter aus dem Englischen, diese Quote bleibt seit Jahren gleich. Bedenken Sie auch, dass die Mehrheit der englischen Lehnwörter in hochspezifischen Bereichen zum Einsatz kommt und eher keinen Einfluss auf die Gemeinsprache hat.
Sprachentwicklungen kann man mithin schlecht beeinflussen, da müssten Sie schon sehr restriktive Gesetze erlassen, und auch da stellt sich die Frage nach dem Sinn bzw. der Verhältnismäßigkeit.

Kommentar : \"Sprachentwicklungen werden aber vorangetrieben von einer großen Anzahl an Sprechern\": Die Anglomanie wurde aber von der Werbung und von den Massenmedien vorangetrieben. Eine solche Situation gab es bisher nicht.
\"dass die Mehrheit der englischen Lehnwörter [...] eher keinen Einfluss auf die Gemeinsprache hat.\"
Das mag zahlenmäßig stimmen, aber andere liest und hört man dafür um so häufer: Handy, Power, Job, Highlight, cool ...
\"Sprachentwicklungen kann man mithin schlecht beeinflussen\": Doch! Siehe oben, wie Werbung und Medien die Sprache beeinflusst haben. Auf der Gegenseite hat der VDS (Verein Deutsche Sprache) durchaus Erfolge vorzuweisen, indem er manche Unternehmen zu einer Umkehr bewegt und das Thema als Problem erst bewusst gemacht hat.
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