Gästebuch

Nachdem rechtswidrige Inhalte in das Gästebuch gestellt wurden, werden die Einträge erst nach Freischaltung durch mich veröffentlicht.
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Beleidigungen lösche ich nicht, da sie Bestätigung meiner Thesen über Gewaltmusik und deren Hörer sind.
Man darf natürlich auch über andere Themen schreiben ...

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Johannes Kaplan hat am 18.09.2011 03:04:45 geschrieben :

Antwort bzw. Frage an K.K.
Wenn Musik (ich nehme an, Sie meinen musizieren und nicht Musik hören) in erster Linie ein Hobby ist, wie erklären Sie es sich dann bitte, daß mit ihr, insbesondere mit populärer Musik, in großem Umfange Geld verdient wird?
 

Nameless hat am 17.09.2011 04:32:04 geschrieben :

@Herr Kaplan
Herr Kaplan, dann müssen sie aber auch alle angelernten Hilfskräfte in Deutschland in die Arbeitslosigkeit schicken - und das sind sicher nicht wenige.
Frage mich manchmal echt, was sie so für Kräuter rauchen... oder sind sie einfach nur ein Troll der ein auf "redlicher" Mensch macht? Im letzten Fall wären sie nämlich noch nichtmal lustig, sondern einfach nur peinlich...
 

K.K. hat am 17.09.2011 01:12:08 geschrieben :

Realitätsverlust - einmal leicht gemacht
"Diese Forderung ist nicht dämlich. Wer eine Tätigkeit gegen Entgelt ausübt, und das ist bei vielen Gewaltmusikern der Fall, braucht dafür eine anerkannte Berufsausbildung."

Falsch. Die Forderung ist DÄMLICH! Musik ist in erster Linie ein Hobby, kein Beruf. Genauso wie Schauspielerei oder ein Sport. Und Musik ist in erster Linie Geschmackssache und lässt sich nicht am Können messen. Ich werde mich jetzt nicht wiederholen, Sie gehen ja auch mit einem Satz ziemlich stark auf meine Argumente ein (Sarkasmus *off*).

Wer so etwas fordert, hat egal wie man es dreht und wendet und eigentlich ist es törricht über so etwas zu diskutieren, nicht mehr alle Tassen im Schrank..

Ende der Geschichte. Da frag ich mich manchmal echt wie realitätsfern man überhaupt sein kann. Unglaublich.
 
Kommentar: Auch wenn ich mich Herrn Kaplans Forderung nicht anschließe, halte ich sie dennoch nicht für abwegig; schließlich gibt es viele Berufe, die ohne Ausbildung nicht ausgeübt werden dürfen. Wenn Sie sagen, Musik ließe sich "nicht am Können messen", dann haben Sie offenbar keine hohe Meinung vom technischen und künstlerischen Niveau der von Ihnen bevorzugten (Gewalt-)Musik. Um schwierige klassische Musikstücke zu beherrschen, sind viele Jahre der Übung notwendig. Etwa 10.000 Stunden, wie Untersuchungen festgestellt haben - und auch dann noch muss jedes neue Stück mit großem weiterem Zeitaufwand einstudiert werden.

Sie wissen schon... hat am 16.09.2011 09:57:00 geschrieben :

Düstere Aussichten
"Die Zeit hat mich nicht überholt, sondern umgekehrt. Die Zukunft wird es weisen."

Das wäre dann wohl ein Grund endgültig auszuwandern, wenn ich es nicht schon getan hätte...

 

Johannes Kaplan hat am 16.09.2011 00:49:45 geschrieben :

K.K., Sie täuschen sich
Diese Forderung ist nicht dämlich. Wer eine Tätigkeit gegen Entgelt ausübt, und das ist bei vielen Gewaltmusikern der Fall, braucht dafür eine anerkannte Berufsausbildung.
 

Johannes Kaplan hat am 15.09.2011 20:29:27 geschrieben :

staatliches Einschreiten
"nur da, wo "Kunst" negativ manipuliert, wo sie durch klanglichen Ausdruck von Hass und Aggression einer Aufforderung zum Gesetzesbruch gleichkommt, da soll der Staat einschreiten."

Welche Maßnahmen des staatlichen Einschreitens schlagen Sie vor, werter Herr Dr. Miehling?
 
Kommentar: Ohne hier ins Detail zu gehen (vgl. dazu meine Schriften): Was - noch ohne generelles Verbot - staatlicherseits gegen den Tabakkonsum unternommen wurde, kann man mutatis mutandis auch auf Gewaltmusik anwenden: Aufklärung, Steuern, Werbeverbot, Jugendschutz ...

K.K. hat am 15.09.2011 12:23:11 geschrieben :

Teil 2
Aber was das Notenlesen oder eine Ausbildung an sich betrifft, muss man das nicht unbedingt haben. Viele wirklich sehr gute Schlagzeuger haben sich die meisten Sachen selbst beigebracht, via Gehör. Fürs Schlagzeugspielen an sich, brauch man keine Noten. Aber das darf man nicht als Qualitätsmerkmal sehen. Mein Vater hat auch nie eine Informatikausbildung genossen und ist trotzdem seid über 25 Jahren in einer großen Firma tätig und war dort schon Abteilungsleiter.

Aus meiner Sicht macht Können allein keinen guten Musiker aus. Ich kann ja mal ein Beispiel bringen. Ein guter Bekannter ist Schlagzeuger in einer Rockband gewesen. Er war ganz solide, halt kein Profi. Und die Band die vor seiner Band gespielt hat war eine Jazzrock Band. Und beide Drummer haben ein Drumsolo gespielt. Der Drummer meinem Bekannten aus der Jazzrock Band hat komplexe Paradiddle Figuren sowie Triolen und 32tel Noten gespielt. Mein Bekannter hat nur ganz simple Sachen gespielt, allerdings mit Struktur und etwas Melodie (ja man kann mit einem Schlagzeug auch eine Art Melodie erzeugen). Und raten Sie mal wer mehr Applaus gekriegt hat?! Genau, mein Bekannter. Und warum? Weil die Sachen vom Jazzdrummer zu komplex waren und die keiner verstanden hat, außer sie waren selbst Schlagzeuger.

Herr Kaplan, Musik ist ein Hobby, kein Beruf. Und ums mal auf Deutsch zu sagen: So eine dämliche Forderung habe ich schon lange nicht mehr gelesen!

PS: Dieser Teil des Gästebuchs ging mehr an Herrn Kaplan, weniger an Sie.
 

K.K. hat am 15.09.2011 12:22:48 geschrieben :

&quot;Qualifiziertes&quot; Musizieren
Erstmal vorweg: Das mit dem Neoliberalismus seh ich deutlich anders. Die FDP oder generell Neoliberalisten definieren sich für mich durch stures Beharren auf sinnlosen Forderungen (Steuersenkungen) und Egoismus, nicht Eigenverantwortung. Schließlich behaupten die Befürworter der freien Marktwirtschaft, dass der Egoismus der Menschen dafür sorgen würde, dass die Wirtschaft und die Gesellschaft sich gegenseitig unterstützen würden. Ich hab den genauen Wortlaut nicht mehr im Kopf. Aber ich denke, dass ist eine politische Grundsatzdiskussion. Da kommen wir hier nicht weit..

Zum Qualifizierten Musizieren, Herr Kaplan. Ich finde die meisten Menschen machen es sich immer sehr einfach, Populäre Musik mit Klassischer Musik zu vergleichen und ich rede hier explizit von Populärer Musik, NICHT von der kompletten Gewaltmusik. Denn die komplette Gewaltmusik, mit ihren unterarten wie Metal, Rock, Rap, Jazz oder Blues bestehen in keinster Weise nur aus 4 Akkorden.

Die Gewaltmusik ist dahingehend auch einfach in sich zu unterschiedlich, als dass man es wagen kann sie mit klassischer Musik zu vergleichen, welche ohnehin schon komplexer und schwerer ist. Man kann einen Popsong nicht mit Beethoven vergleichen. Auch mal andersrum betrachtet, wenn ich nur 4 Akkorde spielen WILL (!), warum sollte ich dann eine musikalische Ausbildung genießen?! Wenn ich nur einen Blog programmieren will, brauch ich kein Informatikstudium. Ganz simpel.

Wäre man fair, würde man das musikalische Können von Musikern aus dem Jazz oder Progressive Rock/Metal Bereich, mit denen aus der Klassik vergleichen. Das wäre Begegnung auf Augenhöhe.

 

Sie wissen schon... hat am 15.09.2011 02:19:34 geschrieben :

Zum Schuss noch einmal nachgedacht...
Ich habe nocheinmal genau nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen, daß ich Ihnen eigentlich dankbar sein muss. Sie sind vielleicht die letzte Bastion in diesem Land, die versucht den anrüchigen Ruf der Rockmusik zu erhalten. Ein Relikt der guten alten Zeit, als man als „Gewaltmusikhörer“ noch klare Feindbilder wie Dr. Werner Glogauer oder Christa Jenal haben durfte und nicht jeder zweite Grundschüler mit einem Slipknot T-Shirt herumlief. Die gute alte Zeit, als man als Langhaariger noch schräg angeschaut wurde und harte Musik nur ganz selten mal im Fernsehen zu vertreten war und wenn dann in Form eines Report aus München. Ach ja, die gute alte Zeit, die Sie ja auch so vermissen. Die ganze Kommerzialisierung hat dieses Genre im Grunde bereits so sehr in der gesellschaftlichen Mitte etabliert und entpolitisiert, daß diese enorm an Reiz verloren hat.

Danke daher, daß Sie sich so herzlich darum bemühen die Uhr zurückzudrehen, ich fürchte aber die Zeit hat Sie längst überholt...
 
Kommentar: Christa Jenal kannte ich bisher nicht. Wie ich sehe, ist sie Mitglied bei B90/Grüne. Beruhigend, dass nicht nur Konservative gegen Gewaltmusik sind!

Die Zeit hat mich nicht überholt, sondern umgekehrt. Die Zukunft wird es weisen.

Sie wissen schon... hat am 15.09.2011 02:17:52 geschrieben :

Neoliberalismus II
Die sogenannte "Eigenverantwortungh" ist ein von de Neoliberalen gern gebrauchter Begriff, der letztlich dazu dient den Sozialabbau zu forcieren. Das wiederum ist aber mit den Ansichten der "Wertkonservativen" unvereinbar, da unser Sozialsystem ja letztlich ein gesellschaftliches Sicherungsinstrument ist, welches eben genau das verhindern soll, wovor Sie sich so fürchten. Der neoliberalismus ist übrigens keinesfalls ein nur von der FDP vertretenes Konzept, sondern hat bereits in den 80er Jahren auch die Sozialdemokratie durchdrungen.
Ich habe allerdings momentan nicht die Zeit und Muße Ihnen die neoliberale Ideologie zu erklären, wenn es Sie wirklich interessiert empfehle ich Ihnen z.b. Noam Chomskys "Profit over People". Der stand übrigens auch auf der
Sachbuchbestenliste des NDR.

Was die xxxualunterdrückung betrifft (wieso dürfen Sie eigentlich das Wort xxx ausschreiben und Ihre Gäste nicht???) so ist Reich keinesfalls der einzige der hier Zusammenhänge sieht, auch Erich Fromm hat hierüber geschrieben. Es wurde von mir auch nie behauptet, daß diese DER Auslöser des Faschismus gewesen ist. Sehr wohl aber spielt sie eine wichtige Rolle in der Psychologie des Faschismus. In der religiösen Tradition war sie ebenso ein wichtiges Kontrollinstrument (Sünde-Beichte-etc.), auch wenn Ihnen das nicht in Ihr Konzept passt.
 
Kommentar: Die Buchstabenfolge "sex" wird in Gästebucheinträgen automatisch durch xxx ersetzt, nicht jedoch in der Kommentarfunktion.

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