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Nachdem rechtswidrige Inhalte in das Gästebuch gestellt wurden, werden die Einträge erst nach Freischaltung durch mich veröffentlicht.
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Beleidigungen lösche ich nicht, da sie Bestätigung meiner Thesen über Gewaltmusik und deren Hörer sind.
Man darf natürlich auch über andere Themen schreiben ...

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 K.W. hat am 30.01.2012 04:29:39 geschrieben:
   Reduktionismus=Nihilismus
Ihr Reduktionismus ist ihre Schwachstelle, mit der Sie sämtlichen Argumentationen das Fundament entziehen. Denken Sie drüber nach! Und seien Sie konsequenter! Weiter unten schreiben Sie, dass Sie wegen dem Jazz nicht angefangen hätten ihr Buch zu schreiben und dennoch verzapfen Sie Schriften, wie " Was sie über Jazz wissen sollten" die derzeit über unter Gespott durchs Netz geistern.
Kommentar : Kein Buch, aber diese kleine Informationsschrift war mir der Jazz schon wert.
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 Johannes Kaplan hat am 30.01.2012 03:36:20 geschrieben:
   Alles Ordnung?
Alles in Ordnung mein Freund? Wollen wir dem ganzen nicht ein Ende setzen?
Kommentar : Diese Frage verstehe ich nicht.
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 T. Roll hat am 29.01.2012 20:40:27 geschrieben:
   Verwirrung!
Sehr geehrter Herr Miehling!

Ich bin ein großer Verfechter ihrer Thesen und demnach auch stark an deren Verbreitung interessiert. Also machte ich mich vor kurzem samt meiner kleinen Stereoanlage in die Hauptschule eines nahegelegenen Problembezirks auf um den dortigen Schülern klassische Musik nahezubringen. Zuerst wirkten diese nur verwundert, doch als ich dann einen von ihnen einlud mit mir zu den fröhlichen Klängen von Franz Schubert zu tanzen, schlug er mir ohne Vorwarnung mit der geballten Faust ins Gesicht!

Nun bin ich zutiefst verstört: Was soll ich davon halten? Birgt schubertsche Musik etwa ein hohes Gewaltpotential in sich und muss somit aus unserem heutigen Musikunterricht verbannt werden!?

Bitte um baldige Stellungnahme!

Thomas Roll
Kommentar : Das ist natürlich wieder ein ironisch gemeinter Beitrag, auch wenn er in der Sache wahr sein könnte. Was in diesem hypothetischen Fall für die Gewalttat (mit) verantwortlich zu machen wäre, wären natürlich nicht die paar Minuten klassischer Musik, sondern der vermutlich jahrelange hohe Gewaltmedienkonsum (einschließlich Gewaltmusik) des Täters.
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 Yui-chan hat am 29.01.2012 19:11:58 geschrieben:
   -
Sie sind schon eine echt dufte Type.
Ich bin ebenfalls gegen Gewaltmusik und für die Förderung japanischer Mädchen in Deutschland, die dann nur noch über niedliche Sachen singen dürfen ^____^
Viele japanische Mädchen dürften Sie in Düsseldorf auftreiben und natürlich können Sie auch welche aus Japan importieren - Gott segne die Globalisierung!
Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg mit dem Kampf gegen den Ter...ähm der Gewaltmusik!
Sayonara!
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 Herr Zweispät hat am 29.01.2012 01:24:40 geschrieben:
   AW: Frage
Sie haben recht, wer bei Live Aid o.Ä. auftritt, kann es sich sicherlich leisten. Aber brauchen Musiker, die dies können, unbedingt noch Werbung?
Natürlich ist der Imagegewinn durch die Teilnahme ein netter Nebeneffekt, aber ich möchte anzweifeln, dass dies das Hauptmotiv der Künstler gewesen ist.
Zu ihrer These, klassische Konzerte könnten grundsätzlich nicht in dieser Größenordnung stattfinden: 1993 hat der von Ihnen (in Form der "drei Tenöre" ) angesprochene Luciano Pavarotti ein Konzert im New Yorker Central Park gegeben - vor 500 000 Zuschauern, diejenigen an den TV-Geräten nicht mit eingerechnet. Das Argument lasse ich also nicht gelten.

Verstehen Sie mich nicht falsch: Ich glaube gern, dass auch viele klassische Musiker bereit sind, sich für wohltätige Zwecke zu engagieren (wofür ich, bloß der Form halber, trotzdem noch gerne ein paar mehr Belege hätte. Bedenken Sie: Alleine für das originäre "Live Aid"-Konzert 1985 in London und Philadelphia haben sich ca. 70 verschiedene Formationen engagiert), jedoch verlange ich dann für diese den selben Maßstab wie für Popularmusiker. Warum tun die einen etwas Wohltätiges bloß zu Werbezwecken, während die anderen aus edlen Motiven handeln?
Kommentar : Das habe ich nicht behauptet. Hier wie dort können unterschiedliche Motive eine Rolle spielen.

Aber wenn Sie Beispiele haben wollen: Anne-Sophie Mutter hat eine eigene Stiftung ins Leben gerufen, und immer wieder einmal lese ich von Wohltätigkeitskonzerten mit klassischer Musik für irgendeinen guten Zweck. Allerdings habe ich mich mit diesem Thema nie näher beschäftigt und kann deshalb nicht viele Beispiele nennen.
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 ein weiterer denkender Mensch hat am 28.01.2012 17:46:16 geschrieben:
   Noch ganz knusper?
Ich muss dem werten Herren vor mir beipflichten, bei ihnen bohnert wohl der Hamster!
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 L.J. hat am 28.01.2012 17:16:25 geschrieben:
   Drums oder nicht drums?
Ich verfolge interessiert ihre Thesen und stellte fest, dass sie Gewalt-/Nicht-Gewaltmusik oft am Schlagzeug festmachen. Wie verhält es sich mit Bands ohne Schlagzeug. Ich persönlich finde bei folgender Aufnahme nichts Gewalttätiges: http://www.youtube.com/watch?v=hL68d9__ADI&feature=related
Bitte hören Sie sich ab 2:25min an. Gerade im Trompetensolo bekommt man doch richtig gute Laune, Lust zu tanzen und Tatendrang... Wie ist ihre Fachmeinung dazu?
Kommentar : Ja, das ist so ein Grenzfall. Neben dem Schagzeug gibt es freilich noch andere Parameter, welche die Aggressivität einer Musik bestimmen. Ich will es einmal so sagen: Wäre das die aggressivste Musik, die existiert, hätte ich wahrscheinlich kein Buch über Gewaltmusik geschrieben. Und spezielle wissenschaftliche Untersuchungen über die Wirkung von "Jazz ohne Schlagzeug" gibt es nicht. Ich höre im Ausdruck dieser Musik aber doch eine andere Art "guter Laune" als man sie in beschwingten klassischen Musikstücken hören kann. Dass da ein grundlegender Unterschied besteht, werden Sie vermutlich nicht bestreiten. Aber worin besteht der Unterschied? Das ist in Worten nicht leicht auszudrücken.
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 Herr Zweispät hat am 28.01.2012 16:29:29 geschrieben:
   Frage
Herr Miehling, eine Frage an Sie:

Wie ist Ihre Meinung zum "Live Aid" Konzert und ähnlichen Projekten ("Live 8", "Band Aid"), und wie erklären Sie, dass es engagierte Projekte in ähnlicher Größenordnung bisher nicht von klassischen Musikern gegeben hat?

Kommentar : Solche Konzerte sind eine gute Werbung, und wer dort auftritt, kann es sich auch finanziell leisten. Zunächst einmal beweist oder widerlegt solch ein Engagement gar nichts.
Auch viele klassische Musiker engagieren sich zu wohltätigen Zwecken. Mit "ähnlicher Größenordnung" meinen Sie vermutlich die Auftrittsorte und die Zahl der Besucher. Das liegt freilich an der geringen Beliebtheit klassischer Musik. Klassische Konzerte können grundsätzlich nicht in dieser Größenordnung stattfinden. Eine Ausnahme waren vielleicht die "drei Tenöre". Die haben die Gagen zumindest ihres ersten Auftrittes 1990 für wohltätige Zwecke gespendet:
http://de.wikipedia.org/wiki/Die_drei_Tenöre
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 besorgte Mutter hat am 28.01.2012 14:08:11 geschrieben:
   Zukunft
Herr Miehling,
mir gefällt diese Entwicklung auch nicht, gerade weil mein Sohn dieser Gewaltmusik immer mehr zuhört. Ich bin nur entsetzt warum man sowas staatlich fördert oder gar solche Leute ausbildet. Warum? Was haben Sie zu Professoren derartiger Musik zu sagen und wie gehen Sie persönlich mit solchen Leuten um. Man kommt ja heutzutage nicht mehr drumrum, diese Musikrichtung ist ja überall.
Kommentar : Zu "Professoren derartiger Musik" habe ich keinen persönlichen Kontakt, aber gelegentlich schreiben mir welche, und dann antworte ich mit meinen Argumenten.
Grundsätzlich bemühe ich mich, jede einzelne Person vorurteilsfrei zu behandeln und nach ihrem tatsächlichen Verhalten zu beurteilen.
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 Till Brenner hat am 28.01.2012 13:14:42 geschrieben:
   Jetzt reichts!!!
Ich zeig Sie an! Und zwar bei der Jazzpolizei. Die faschismusähnliche Umgang mit unserer Gesellschaft wird ihnen schon vergehen...
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