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Nachdem rechtswidrige Inhalte in das Gästebuch gestellt wurden, werden die Einträge erst nach Freischaltung durch mich veröffentlicht.
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Beleidigungen lösche ich nicht, da sie Bestätigung meiner Thesen über Gewaltmusik und deren Hörer sind.
Man darf natürlich auch über andere Themen schreiben ...

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 Ulrich Orth hat am 01.02.2012 23:45:32 geschrieben:
   Was Sie über Jazz wissen sollten....
Sehr geehrter Herr Dr. Miehling,

ich habe über Facebbok Ihren Text gelesen und muss sagen, ich bin sehr irritiert. Meinen Sie das eigentlich ernst? In der heutigen Zeit eine Musikform, die sich internationaler Anerkennung erfreut, zu kriminalisieren, hat mich sehr erschreckt. Ich bin übrigens, obwohl Jazzmusker auch ein glühender Anhänger unserer europäischen Musiktradition. Mein Faible für Barockmusik und Renaissance Musik hat beispielsweise den NDR dazu veranlasst, meine Jazz- Bearbeitungen der Musik von Michael Praetorius für den Rundfunk zu produzieren. Auch das Michael Praetorius Collegium Wolfenbüttel e.V. war sich nicht zu schade ein Beispiel meiner Arrangements auf CD zu veröffentlichen.
Beispiele meines Schaffens können Sie auf meiner my space Seite hören.

MfG, Ulli Orth (Intendant Jazz Art Niedersachsen)
Kommentar : Sehr geehrter Herr Orth,

ich habe den Jazz nicht "kriminalisiert", sondern auf seine Ursprünge und sein Umfeld hingewiesen und die Meinung vertreten, dass negative Wirkungen, wie sie für andere popularmusikalische Richtungen (ich bin mir bewusst, dass nicht jeder den Jazz zur Popularmusik zählt) klar bewiesen sind, aufgrund klanglicher Gemeinsamkeiten auch für den Jazz gelten dürften. Die genannten Ausschreitungen bei Jazzkonzerten (die freilich heute wohl fast nur noch bei "härteren" Musikrichtungen vorkommen) sind dafür ein deutliches Indiz.
Übrigens habe ich den Aufsatz gerade aktualisiert und auf S. 5 oben auf eine wissenschaftliche Studie hingewiesen, die mir zum Zeitpunkt der Abfassung noch nicht bekannt war.

mfg, Klaus Miehling
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 K.W. hat am 01.02.2012 23:44:38 geschrieben:
   Mein Gott!!!
Dann formulieren Sie die Maßnahmen!!! Tabak wurde mit Warnhinweisen versehen und im Öffentlichen Leben weitgehend verboten. Wünschen Sie sich das für den Jazz und andere Musikstile, die sie der Gealtmusik zurechnen?

PS: Ich meinte schon richtig, dass Politik sich nicht gut mit Kunst verträgt. Sicher ist ihnen das Vorgehen staatlicher Stellen gegen "Entartete Kunst" bekannt. Kunst ist frei und muss das auch bleiben, sonst ist es keine Kunst.
Kommentar : Ja, genau: Steuer, Webeverbot, Jugendschutz ...

Da hatte ich Sie tatsächlich falsch verstanden: Ich dachte, Sie würden mich sinngemäß zitieren.
In der Tat ist das juristisch gesehen kein leichtes Unterfangen. Die Meinungsfreiheit (GG Art. 5 Abs. 1) kann nach Abs. 2 eingeschränkt werden, aber die Kunstfreiheit erscheint erst in Abs. 3.
Das darf jedoch nicht dazu führen, dass man sich über die Gefährlichkeit von Musik, über ihre manipulative Kraft keine Gedanken macht.
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 Chaddy hat am 01.02.2012 20:30:27 geschrieben:
   Unseriöse Wissenschaft...
Wenn ich meinen Professoren derartig unseriöse Arbeiten vorlegen würde wie die Ihrigen, würde ich wohl glatt exmatrikuliert werden...

Ihre Thesen sind an Lächerlichkeit kaum noch zu überbieten. Konsequent weitergedacht müssten dann alle Generationen seit dem Anfang des letzten Jahrhunderts (Anfänge des Jazz) auffällig deutliche Tendenzen an Agressivität aufweisen... (in diesen Zeitraum fallen allerdings zahlreiche internationale Friedensbewegungen; zudem nahm die Zahl der Kriege in der westlichen Gesellschaft im Gegensatz zum Zeitraum vom Mittelalter/Frühe Neuzeit bis zum Beginn des 20. Jahrhundert - der Hochzeit der klassischen Musik - drastisch ab => wenn schon, dann müsste man also eher die klassische Musik als agressionsfördernd bezeichnen... ).

Nun ist es aber inzwischen in der Wissenschaft längst Konsens, dass vermutete Abhängigkeiten zwischen Kunst und der Psyche der Konsumenten nicht nachweisbar sind. Das ganze hatten wir in den 1970er Jahren zur Hochzeit des Punk, in den 1980er Jahren als der Heavy Metal populär wurde, im letzten Jahrzehnt als einige populistische Politiker gern die so genannten "Killerspiele" verbieten wollten und wir hatten es auch bei Horror- und Actionfilmen. Der Grund für derartige Panikmache ist meistens Angst - Angst vor Veränderungen, Angst davor nicht mehr mit dem Rest der Gesellschaft (bzw. der jüngeren Generation) mithalten zu können. I. d. R. zeigt sich dies v. a. als Teil des Generationenkonfliktes. Wirklich seriöse wissenschaftliche Beweise für derartige Korrelationen gibt es jedenfalls keine.
Kommentar : Aber natürlich gibt es die; für Korrelationen sowieso.
Die großen gesellschaftlichen Veränderungen wurden erst durch die quasi lückenlose massenmediale Verbreitung möglich, also v.a. seit etwa dem 2. Weltkrieg. Und da ist die Aggressivität tatsächlich angestiegen. In ihrer Dissertation stellte Dina Weindl fest, dass die befragten Gewaltmusikhörer überraschend (für sie - für mich nicht) hohe Aggressionswerte aufwiesen. Und was war ihre Reaktion? „die Normwerte haben sich im Laufe der letzten 20 Jahre im Wandel unserer Gesellschaft wohl etwas verschoben. Eine Revision des Tests wäre wünschenswert, ist jedoch leider nicht vorhanden.”
DAS ist lächerlich!
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 kling hat am 01.02.2012 19:35:21 geschrieben:
   aha
'Klassische Musik im weitesten Sinn; d.h. nicht nur Musik der sog. "Wiener Klassik", sondern Kunstmusik vom Mittelalter bis zur Moderne'

sie meinen also ich soll sowas wie bach hören, der ja ein anscheinend aktiveres xxxleben als viele andere musiker hatte, mit 20 kindern und 13 davon mit seiner cousine? oder mozart der seine stücke 'leck mich im xxx' und 'leck mir den xxx fein recht schön sauber' genannt hat?
ich mein zur not wären da ja auch noch der psychisch kranke robert schumann (manisch-depressiv) oder debussy, der sein ganzes leben lang affären mit den verschiedensten frauen hatte?
Stravinsky hatte lange zeit ein doppelleben zwischen zwei frauen bis die eine gestorben ist.nicht zu vertuschen ist auch der mutterkomplex von gustav mahler...
bringen diese musiker mir etwa ein moralischeres leben bei als jazzmusiker wie wynton marsalis, gary burton oder pat metheny?(um mal nur wenige gute vorbilder zu nennen)
Kommentar : Sammeln Sie mal schön weiter. Wenn Sie so viele unmoralische klassische Musiker gefunden haben, wie ich Gewaltmusiker (aber um der Vergleichbarkeit willen bitte nur aus den letzten 100 Jahren), können wir weiterdiskutieren.

Aber Sie müssen ja schon hier auf Sachen ausweichen, die ich keinem Gewaltmusiker ankreiden würde: Bachs Kinder waren alle ehelich, und seine erste Ehefrau war nur eine Cousine zweiten Grades. Mozart hatte seine Briefe immerhin nicht für die Öffentlichkeit bestimmt, während öffentliche Fäkalsprache für viele Gewaltmusiker normal ist. Und manisch-depressiv zu sein oder einen Mutterkomplex zu haben, hat nichts mit Unmoral oder Verbrechen zu tun. Bleiben nur Debussy und Stravinsky (was ich Ihnen einmal glauben will; überprüft habe ich es nicht). Eine magere Ausbeute.
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 David Simon hat am 01.02.2012 19:16:10 geschrieben:
   Waschmaschinenlärm!
Meine Waschmaschine macht seltsame rhythmische Geräusche (diese erinnern mich an Metalmusik) , sie ist von der Firma Bauknecht, denken sie, das könnte eine Psychose oder Aggressionen bei mir Auslösen?Ich traue mich nicht mehr zu Waschen!
Vielen Dank für Ihre Antwort!
Liebe Grüße
David Simon
Kommentar : Für Waschmaschinengeräusche bin ich nicht der Experte.
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 haha hat am 01.02.2012 18:51:37 geschrieben:
   oh man
warum glauben sie eigentlich jeder lächerlichen quelle die sie irgendwo finden?
suchen sie sich erst mal ernst zu nehmende quellen und dann können wir weiter reden...
Kommentar : In meinen Büchern habe ich hunderte von Quellen verwendet, darunter viele von gewaltmusikfreundlichen Autoren und viele wissenschaftliche Aufsätze.
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 for hat am 01.02.2012 18:34:03 geschrieben:
   Facepalm!
cooler typ
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 Jizz hat am 01.02.2012 18:29:49 geschrieben:
   Facepalm!
http://www.zaaap.net/wp-content/uploads/2011/05/facepalm1_www.zaaap_.tk_.jpg
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 kling hat am 01.02.2012 18:24:55 geschrieben:
   Ich fühl mich schon ganz schuldig...:P
welche musik soll ich denn jetzt hören, da sie mir den jazz ausreden wollen?
Kommentar : Klassische Musik im weitesten Sinn; d.h. nicht nur Musik der sog. "Wiener Klassik", sondern Kunstmusik vom Mittelalter bis zur Moderne. Wobei es in der modernen E-Musik durchaus Grenzwertiges gibt.
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 JR hat am 01.02.2012 18:20:14 geschrieben:
   immer das gleiche!
jaja die böse böse entartete musik!!!
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