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Nachdem rechtswidrige Inhalte in das Gästebuch gestellt wurden, werden die Einträge erst nach Freischaltung durch mich veröffentlicht.
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Beleidigungen lösche ich nicht, da sie Bestätigung meiner Thesen über Gewaltmusik und deren Hörer sind.
Man darf natürlich auch über andere Themen schreiben ...

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 Heinrich Bruckner hat am 02.02.2012 14:35:24 geschrieben:
   Jazz
Ich bin Trompeter bei den Wiener Symphonikern, spiele Naturtrompete und Zink, Mitglied in versch. Jazzformationen sowie bei einem Blechbläserquintett und höre seit meiner Kindheit alle Arten von Musik. Ich konsumiere keine Drogen, rauche nicht und bin Vater dreier Kinder. Also bin ich - so wie die überwiegende Mehrheit meiner Kollegen - die lebende Antithese zu Ihren Ausführungen. Sie scheinen mir doch hier Ausnahmen zur Regel machen zu wollen...ob aus Angst, Engstirnigkeit, Überheblichkeit, ehrlicher Überzeugung oder schlichter Ignoranz, sei dahingestellt. Ihre Schrift erinnert frappant an einen ähnlichen Aufsatz T. Adornos (den ich sonst sehr schätze), bei dessen Lektüre ich - wie bei Ihnen - nur das Gefühl hatte, dass der Autor einfach nicht begriffen hat, worum es beim Jazz geht. Wie komplex diese Musikrichtung ist, weiß jeder, der schon einmal versucht hat, ein wirklich interessantes Solo zu spielen. Nur für den Nichtkenner klingt das wie einfach irgendwas, wie es einem gerade einfällt. Warum sie im Jazzüberall Gewalt und Laszivität sehen, bei klassischer Musik aber völlig ausblenden (Tosca, Carmen, Sacre du Printemps, Salome, Elektra........), können auch nur Sie selbst beantworten.
Schade für Sie, denn durch Ihr Hörverhalten bringen Sie sich um so viel Schönes.....
Mit Bedauern!
Heinrich Bruckner
Kommentar : Sie haben nicht verstanden, dass es nicht um Gewalt als Inhalt geht. Es kommt auf den klanglichen Ausdruck der Musik an.
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 Prof. Dr. Dr. Karl Pilleberth hat am 02.02.2012 12:13:40 geschrieben:
   Sehr geehrter Herr Doktor,
Ich lade Sie ein, mit mir auf eine Techno-Party zu gehen. Das könnte Ihnen gefallen! Sagen sie einfach bescheid. Wir sind ja spontan!

Liebe Grüße,

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 Daniel Roos hat am 02.02.2012 10:30:17 geschrieben:
   vielen Dank
Sehr geehrter Herr Doktor M.,

Ihre Thesen zur sogenannten "Gewaltmusik" finden nächste Woche in meinen Musikunterricht auf der Oberstufe Eingang - und ich bin sicher, dass meine Schüler sich prächtig amüsieren werden.
Ich bin studierter Pianist, begeisterter "klassischer" Chorsänger, in einem bildungsnahen Haushalt aufgewachsen, in dem es Kammermusikabende gab, in dem SWR2 gehört wurde... und ich fand und finde das toll!
Resultat ist freilich nicht, dass ich Ihre Thesen unterstützte, sondern dass ich der Meinung bin, dass Sie einen Quark verzapfen, der seinesgleichen sucht.
Sie haben keine Ahnung, dass mehr als die Hälfte der "Original-Zitate" aus Songtexten, die Sie anführen, aus genau dem Grund geschrieben wurden, dass sich Menschen Ihres Horizontes darüber aufregen.
Sie haben zudem keine Ahnung, nach welchen Kriterien Popmusik zu bewerten ist - der historisch-musikwissenschaftliche Ansatz greift da natürlich nicht.

Sie sollten sich ansonsten endlich einmal eingestehen, wie sehr Sie die Beschäftigung mit diesen schrecklich xxxualisierten Texten in Wirklichkeit erregt... dann können SIe sich vielleicht anderweitig ausleben und müssen nicht so viele Texte verfassen... Welche Ängste und sublimierten Triebe da bei Ihnen eine Rolle spielen mögen, will man gar nicht wissen...

Insgesamt muss ich Ihnen aber herzlich danken, dass Sie sich die Mühe machen, Ihre Texte zu verfassen, denn Sie bieten ein hervorragendes Beispiel dafür, was die ausschließliche Beschäftigung mit sogenannter "Kunstmusik" hervorrufen kann.

Schöne Grüße in den Elfenbeinturm der Verklemmung und Weltferne!

D. Roos
Kommentar : Peinlich für einen Lehrer, wenn er einem Andersdenkenden eine psychische Störung unterstellt! Ich hoffe, dass einige Ihrer Schüler klüger sind. Übrigens hatte ich schon einmal eine interessante Diskussion mit Schülern eines Musik-Leistungskurses in einem Gymnasium. Diese Schüler waren reifer als Sie, auch wenn nicht alle meine Meinung geteilt haben.
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 kleine Billy Holiday hat am 02.02.2012 03:20:01 geschrieben:
   Der Herr Miehling...
Ich finde der Herr Miehling ist ein böser Mensch, der aber eigentlich ganz traurig ist.
Kommentar : Nimmt die kleine Billy Holiday auch schon Heroin und arbeitet als Prostituierte wie die große?
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 Joker hat am 02.02.2012 03:17:49 geschrieben:
   Lauter Lacher III
Warum zitierendwert? Zu welchen Gedanken stieß es Sie an? Verschwinden Sie doch bitte nicht immer hinter solchen Halbaussagen! Bringen Sie mal ein Ding zuende.
Kommentar : Soll ich jetzt begründen, warum ich ein Zitat verwende?
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 Joker hat am 01.02.2012 23:48:49 geschrieben:
   Lauter Lacher II
Wollen Sie damit sagen, dass Sie Quellen zititeren, deren Aussagen Sie nicht teilen? Dann erläutern Sie deren Sinn.
Kommentar : Man kommt ja in der Forschung nicht weiter, wenn man das Rad immer wieder neu erfindet, sondern muss sich auch auf die Erkenntnisse von Kollegen stützen. Ob man so weit gehen kann, definitv zu behaupten, der Jazz sei aufgrund einer Geisteskrankheit entstanden, kann ich nicht entscheiden: Hing es wirklich alleine von Buddy Bolden ab? Jedenfalls fand ich diese Behauptung bemerkens- und zitierenswert. Sie ist zumindest ein guter Denkanstoß.
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 Ulrich Orth hat am 01.02.2012 23:45:32 geschrieben:
   Was Sie über Jazz wissen sollten....
Sehr geehrter Herr Dr. Miehling,

ich habe über Facebbok Ihren Text gelesen und muss sagen, ich bin sehr irritiert. Meinen Sie das eigentlich ernst? In der heutigen Zeit eine Musikform, die sich internationaler Anerkennung erfreut, zu kriminalisieren, hat mich sehr erschreckt. Ich bin übrigens, obwohl Jazzmusker auch ein glühender Anhänger unserer europäischen Musiktradition. Mein Faible für Barockmusik und Renaissance Musik hat beispielsweise den NDR dazu veranlasst, meine Jazz- Bearbeitungen der Musik von Michael Praetorius für den Rundfunk zu produzieren. Auch das Michael Praetorius Collegium Wolfenbüttel e.V. war sich nicht zu schade ein Beispiel meiner Arrangements auf CD zu veröffentlichen.
Beispiele meines Schaffens können Sie auf meiner my space Seite hören.

MfG, Ulli Orth (Intendant Jazz Art Niedersachsen)
Kommentar : Sehr geehrter Herr Orth,

ich habe den Jazz nicht "kriminalisiert", sondern auf seine Ursprünge und sein Umfeld hingewiesen und die Meinung vertreten, dass negative Wirkungen, wie sie für andere popularmusikalische Richtungen (ich bin mir bewusst, dass nicht jeder den Jazz zur Popularmusik zählt) klar bewiesen sind, aufgrund klanglicher Gemeinsamkeiten auch für den Jazz gelten dürften. Die genannten Ausschreitungen bei Jazzkonzerten (die freilich heute wohl fast nur noch bei "härteren" Musikrichtungen vorkommen) sind dafür ein deutliches Indiz.
Übrigens habe ich den Aufsatz gerade aktualisiert und auf S. 5 oben auf eine wissenschaftliche Studie hingewiesen, die mir zum Zeitpunkt der Abfassung noch nicht bekannt war.

mfg, Klaus Miehling
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 K.W. hat am 01.02.2012 23:44:38 geschrieben:
   Mein Gott!!!
Dann formulieren Sie die Maßnahmen!!! Tabak wurde mit Warnhinweisen versehen und im Öffentlichen Leben weitgehend verboten. Wünschen Sie sich das für den Jazz und andere Musikstile, die sie der Gealtmusik zurechnen?

PS: Ich meinte schon richtig, dass Politik sich nicht gut mit Kunst verträgt. Sicher ist ihnen das Vorgehen staatlicher Stellen gegen "Entartete Kunst" bekannt. Kunst ist frei und muss das auch bleiben, sonst ist es keine Kunst.
Kommentar : Ja, genau: Steuer, Webeverbot, Jugendschutz ...

Da hatte ich Sie tatsächlich falsch verstanden: Ich dachte, Sie würden mich sinngemäß zitieren.
In der Tat ist das juristisch gesehen kein leichtes Unterfangen. Die Meinungsfreiheit (GG Art. 5 Abs. 1) kann nach Abs. 2 eingeschränkt werden, aber die Kunstfreiheit erscheint erst in Abs. 3.
Das darf jedoch nicht dazu führen, dass man sich über die Gefährlichkeit von Musik, über ihre manipulative Kraft keine Gedanken macht.
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 Chaddy hat am 01.02.2012 20:30:27 geschrieben:
   Unseriöse Wissenschaft...
Wenn ich meinen Professoren derartig unseriöse Arbeiten vorlegen würde wie die Ihrigen, würde ich wohl glatt exmatrikuliert werden...

Ihre Thesen sind an Lächerlichkeit kaum noch zu überbieten. Konsequent weitergedacht müssten dann alle Generationen seit dem Anfang des letzten Jahrhunderts (Anfänge des Jazz) auffällig deutliche Tendenzen an Agressivität aufweisen... (in diesen Zeitraum fallen allerdings zahlreiche internationale Friedensbewegungen; zudem nahm die Zahl der Kriege in der westlichen Gesellschaft im Gegensatz zum Zeitraum vom Mittelalter/Frühe Neuzeit bis zum Beginn des 20. Jahrhundert - der Hochzeit der klassischen Musik - drastisch ab => wenn schon, dann müsste man also eher die klassische Musik als agressionsfördernd bezeichnen... ).

Nun ist es aber inzwischen in der Wissenschaft längst Konsens, dass vermutete Abhängigkeiten zwischen Kunst und der Psyche der Konsumenten nicht nachweisbar sind. Das ganze hatten wir in den 1970er Jahren zur Hochzeit des Punk, in den 1980er Jahren als der Heavy Metal populär wurde, im letzten Jahrzehnt als einige populistische Politiker gern die so genannten "Killerspiele" verbieten wollten und wir hatten es auch bei Horror- und Actionfilmen. Der Grund für derartige Panikmache ist meistens Angst - Angst vor Veränderungen, Angst davor nicht mehr mit dem Rest der Gesellschaft (bzw. der jüngeren Generation) mithalten zu können. I. d. R. zeigt sich dies v. a. als Teil des Generationenkonfliktes. Wirklich seriöse wissenschaftliche Beweise für derartige Korrelationen gibt es jedenfalls keine.
Kommentar : Aber natürlich gibt es die; für Korrelationen sowieso.
Die großen gesellschaftlichen Veränderungen wurden erst durch die quasi lückenlose massenmediale Verbreitung möglich, also v.a. seit etwa dem 2. Weltkrieg. Und da ist die Aggressivität tatsächlich angestiegen. In ihrer Dissertation stellte Dina Weindl fest, dass die befragten Gewaltmusikhörer überraschend (für sie - für mich nicht) hohe Aggressionswerte aufwiesen. Und was war ihre Reaktion? „die Normwerte haben sich im Laufe der letzten 20 Jahre im Wandel unserer Gesellschaft wohl etwas verschoben. Eine Revision des Tests wäre wünschenswert, ist jedoch leider nicht vorhanden.”
DAS ist lächerlich!
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 kling hat am 01.02.2012 19:35:21 geschrieben:
   aha
'Klassische Musik im weitesten Sinn; d.h. nicht nur Musik der sog. "Wiener Klassik", sondern Kunstmusik vom Mittelalter bis zur Moderne'

sie meinen also ich soll sowas wie bach hören, der ja ein anscheinend aktiveres xxxleben als viele andere musiker hatte, mit 20 kindern und 13 davon mit seiner cousine? oder mozart der seine stücke 'leck mich im xxx' und 'leck mir den xxx fein recht schön sauber' genannt hat?
ich mein zur not wären da ja auch noch der psychisch kranke robert schumann (manisch-depressiv) oder debussy, der sein ganzes leben lang affären mit den verschiedensten frauen hatte?
Stravinsky hatte lange zeit ein doppelleben zwischen zwei frauen bis die eine gestorben ist.nicht zu vertuschen ist auch der mutterkomplex von gustav mahler...
bringen diese musiker mir etwa ein moralischeres leben bei als jazzmusiker wie wynton marsalis, gary burton oder pat metheny?(um mal nur wenige gute vorbilder zu nennen)
Kommentar : Sammeln Sie mal schön weiter. Wenn Sie so viele unmoralische klassische Musiker gefunden haben, wie ich Gewaltmusiker (aber um der Vergleichbarkeit willen bitte nur aus den letzten 100 Jahren), können wir weiterdiskutieren.

Aber Sie müssen ja schon hier auf Sachen ausweichen, die ich keinem Gewaltmusiker ankreiden würde: Bachs Kinder waren alle ehelich, und seine erste Ehefrau war nur eine Cousine zweiten Grades. Mozart hatte seine Briefe immerhin nicht für die Öffentlichkeit bestimmt, während öffentliche Fäkalsprache für viele Gewaltmusiker normal ist. Und manisch-depressiv zu sein oder einen Mutterkomplex zu haben, hat nichts mit Unmoral oder Verbrechen zu tun. Bleiben nur Debussy und Stravinsky (was ich Ihnen einmal glauben will; überprüft habe ich es nicht). Eine magere Ausbeute.
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