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Beleidigungen lösche ich nicht, da sie Bestätigung meiner Thesen über Gewaltmusik und deren Hörer sind.
Man darf natürlich auch über andere Themen schreiben ...

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 kling hat am 02.02.2012 20:03:31 geschrieben:
   aw
wie haben eigentlich sie ihren dr. bekommen?
Sie lassen viele meiner Vorwürfe außen vor und stüzten sich nur auf ein paar waage behauptungen, und weichen fragen schlicht und einfach aus. daraus schließe ich, dass sie mir in vielen punkten nicht wiedersprechen können, weis sonst würden sie es ja tun und auch belegen können.
sie sind in musik ungebildet und sind einfach nicht reif genug für diese art von musik!

um noch einmal Goethe zu Zitieren: "Jeder hört nur das, was er versteht"

und so jemand nennt sich musikwissenschaftler...
Kommentar : Jemand, der nicht einmal die Rechtschreibung einigermaßen beherrscht, wirft einem diplomierten Musiker und promovierten Musikwissenschaftler vor, dass er "in musik ungebildet" sei!
Sie kann man doch überhaupt nicht ernstnehmen!
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 kling hat am 02.02.2012 19:48:00 geschrieben:
   aw
"Aber da hilft Ihnen ja meine Forderung! Nehmen Sie Musiker (nicht nur Komponisten!) der letzten ca. hundert Jahre, da sind die Überlieferungsvoraussetzungen vergleichbar."

die anzahl und vorallem BEDEUTUNG der Musiker der letzten 100 jahre sind NICHT zu vergleichen!!!
wie genau soll ich es ihnen denn noch erläutern! gehen sie gefälligst GENAU auf meine thesen ein. sie halten ein oberflächliches gespräch, was auf so einem level überhaupt nicht ans ziel kommen kann
Kommentar : SIE sind oberflächlich, denn sie nennen da eine Handvoll klassischer Musiker, von denen nur zwei den zur Diskussion stehenden Kriterien genügen, während ich in meinen Büchern vorsichtig geschätzt an die tausend Gewaltmusiker nenne, die sich vulgär, sexuell ausschweifend oder sogar kriminell verhalten haben.
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 k hat am 02.02.2012 19:43:42 geschrieben:
   gewalt als inhalt
"Sie haben nicht verstanden, dass es nicht um Gewalt als Inhalt geht. Es kommt auf den klanglichen Ausdruck der Musik an."

wenn es nicht um den inhalt sondern nur um den klang geht unterstelle ich ihnen, dass sie nicht genug ahnung von harmonielehre und instrumentenkunde haben um darüber zu urteilen!
Kommentar : In Satzlehre und Instrumentenkunde hatte ich jeweils die Bestnote, Sie Ahnungslose(r)!

Im übrigen hat das weder mit dem einen noch mit dem anderen zu tun, denn der Hörer wird emotional angesprochen. Oder wollen Sie behaupten, jeder Hörer müsse Kenntnisse in diesen Fächern besitzen?
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 k hat am 02.02.2012 19:41:40 geschrieben:
   kleine billy holiday
"Nimmt die kleine Billy Holiday auch schon Heroin und arbeitet als Prostituierte wie die große?"

Es ist eine Tolle sache, dass Billy Holiday durch die Musik von der Staße und der Prostitution weggekommen ist und eine super Sängerin wurde! Auch wenn sie weiterhin Drogen genommen hat war das ein gutes Werk!!!
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 muha hat am 02.02.2012 17:34:11 geschrieben:
   cool
als satire sind die artikel echt lustik zu lesen
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 schwachsinn hat am 02.02.2012 17:30:15 geschrieben:
   unglaublich
die statistiken die sie über gewaltmusik angeben sind nicht mit jazzmusik zu vereinbaren!
und die glaubwürdigkeit aller anderen statistiken ist auch seeeeeeehr seeeehr zweifelhaft!!!
Kommentar : Konkrete Kritik, bitte!
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 so hat am 02.02.2012 16:53:59 geschrieben:
   ....
vllt haben sie nach diesem video mal ein bisschen was von jazz und seiner herkunft verstanden

http://www.youtube.com/watch?v=Ud5uHlJ-MpE

wenn nicht, kann ich sie einfach nurnoch als rassist abstempeln!!!
Kommentar : Ja, und wenn ein Schwarzer jemanden umbringt, ist das wohl auch in Ordnung! So etwas nennt man "positiven Rassismus" - da sind SIE der Rassist. WOHER etwas kommt, ist völlig egal. Es geht um die Sache selbst.
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 kling hat am 02.02.2012 15:58:05 geschrieben:
   3. teil
Jazz ist in New Orleans zu Zeiten entstanden, in denen Rassismus und Sklaverei große Themen waren. Jazz stammt schließlich von schwarzen Sklaven.
Wenn sie in übelsten Verhältnissen auf der Straße leben würden bzw. versklavt wären und keinerlei Rechte hätten wär ich mir auch nicht mehr sicher, in wie fern ihr leben noch vollkommen legal ablaufen würde.
Und auch später in New York und Chicago waren schwarze nicht freier. Sie wurden schon immer von weißen unterdrückt, die sich einbildeten etwas Besseres zu sein, nur weil sie nicht Musik von Schwarzen hören. Genau wegen solchen Leuten, zu denen auch sie gehören' konnte das Leben der Musiker gar nicht unkriminell ablaufen!

Und eine letzte Frage zum Schluss: wenn sie im New York der goldenen zwanziger leben würden, würden sie verbieten wollen, dass Jazzer Musik machen, bzw. würden sie jazz als schlechte Musik ansehen?
Weil dann wären wir wieder genau an dem Punkt angelangt, dass ich ihnen leider unterstellen muss, dass sie nun mal einfach nicht empathisch genug sind um das Leben genialer Musiker nachzuvollziehen und sie zudem keinen blassen Schimmer davon haben wie unglaublich durchdacht Jazzmusik ist!
Dazu noch einmal das Zitat von ihnen: "Jazzstil weist
mit seiner Verwirrtheit, den wenigen Regeln..."
befassen sie sich einmal mit der Harmonielehre des Jazz und sie werden feststellen, dass jazz fast noch mehr regeln besitzt als jede andere Musik und somit nicht verwirrt, sondern nur schwer zu verstehen ist. Man braucht für die Musik nun mal einen gewissen Grad an Intelligenz, der bei Klassik nicht verlangt wird!!!

und versuchen sie nicht bei der antwort einige punkte außen vor zu lassen....das ist unseriös
Kommentar : Hier ist nur eine Frage, und die ist völlig hypothetisch. Weder habe ich im NY der 1920er Jahre gelebt, noch bin ich in der Position, etwas zu verbieten. Hätte jemand zu einer anderen Zeit und an einem anderen Ort gelebt, wäre er nicht derselbe. Deshalb ist ihre Frage Unsinn.
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 kling hat am 02.02.2012 15:56:52 geschrieben:
   2. Teil fortsetzung folgt
noch ein paar andere Punkte:
-Mozart hatte seine Werke öffentlich so genannt
-Sie sehen Geisteskrankheit bei Jazzern auch schon als Verbrechen an
- "der typische Jazzstil weist[...] in der
Tat eine Affinität zu geisteskranken Zuständen auf. Daß dies nicht ohne Auswirkungen auch auf
die Hörer bleiben würde, wurde schon in den 1940er Jahren erkannt"
Ich glaube sie verstehen schlicht und einfach die Musik nicht! jedes solo, von Chet Baker bis John Coltrane, ist von vorne bis hinten durchdacht. wenn sie in der Lage dazu wären, könnten sie auch einfach mal einige Soli transkribieren und analysieren und sie würden feststellen, dass es alles andere als verwirrt und geisteskrank ist, sondern das Produkt unendlicher Kreativität und fleißigen Lernens!!! Die Musiker drücken sich dadurch aus, wollen eine Geschichte erzählen und wollen auch verstanden werden. Jazz ist nämlich eigentlich eine Sprache. Am Anfang war natürlich eine der hauptaussagen, sich gegen die Apartheid zu wehren und drum ist auch klar, warum Jazz auswirkung auf seine Hörer hatte und hat.
Und wie auch Goethe schon gesagt hat:"Jeder hört nur das, was er versteht" und SIE verstehen anscheinend ziemlich wenig davon.
Übrigens wollte damals niemand bekiffte Musiker hören, das diese nicht so Leistungen erbracht haben wie sie eigentlich könnten. So angesehen wie sie behaupten ist das gar nicht.
Noch einige Berichtigungen zu ihren Aufzählungen:
Dizzy Gillespie war nicht drogensüchtig, sondern gegen Drogen. Er hatte sogar seinen besten Freund Charlie Parker aus der Band geworfen weil dieser auf Drogen war
Thelonious Monk war lediglich wegen drogenbesitz im Gefängnis, weil er seinen Freund Bud Powell entlastet hatte. Selbst hat er keine Drogen konsumiert!

fortsetzung folgt....
Kommentar : - Es handelt sich m.W. nicht um "offizielle" Werke Mozarts, sondern um Gelegenheitskompositionen für einen privaten Kreis.
- Nein, das habe ich nicht behauptet! Aber man kann sich fragen, was für eine Musik herauskommt, wenn - nach jener These des Psychiaters - Geisteskrankheit an ihrem Beginn steht.
- Mit der "Affinjtät" meine ich das Ergebnis, nicht die Entstehungsweise! Nehmen Sie z.B. in der Avantgarde den Serialismus und die Aleatorik. In der Kompositionsweise geradezu gegensätzlich, im klanglichen Ergebnis kaum unterscheidbar!
- Quelle zu Gillespie: Alenka : Turn on, tune in, drop out: Rockmusik zwischen Drogen und Kreativität, S. 93.
- Quelle zu Thelonious Monk: Konrad Heidkamp: It's all over now. Musik einer Generation – 40 Jahre Rock und Jazz, Berlin 1999, S. 49 u. 115f
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 kling hat am 02.02.2012 15:56:05 geschrieben:
   fortsetzung folgt...
"Wenn Sie so viele unmoralische klassische Musiker gefunden haben, wie ich Gewaltmusiker (aber um der Vergleichbarkeit willen bitte nur aus den letzten 100 Jahren), können wir weiterdiskutieren"

1. Sie nennen in ihren Artikeln fast ausschließlich Musiker aus der Hochphase des Jazz. Deshalb werde auch ich klassische Musiker von noch früher betrachten, da zu den Zeiten des Jazz die klassische Musik schon in großem Maße an Anerkennung verloren hatte. Nur so kann man die beiden Themenbereiche vergleichen.
2. hat die klassische Musik deutlich Verbreitung nur in Europa gefunden zu frühen Zeiten. Und außerdem war zu Zeiten Mozarts und Bachs die Weltbevölkerung ungefähr bei der Hälfte von heute.
Wir gehen sonst nicht von gleichen Voraussetzungen auf der Suche nach unmoralischen Musikern aus.
Hinzu kommt außerdem, dass aus frühen Jahren viele Informationen gar nicht weiter übermittelt wurden. So könnten sie z.b. mir nicht beweisen, dass Giovanni Gabrieli NICHT seine frau zuhause geschlagen hat oder Monteverdi auf Drogen war(sofern es schon welche gab zu der Zeit, aber die gab es bestimmt schon)
Das heißt, um alles zusammen zu fassen, sie wissen einfach nur nicht ob die klassischen Musiker so waren oder nicht, weil es schlicht und einfach nicht überliefert ist! Sie finden also eine Musik gut über die sie überhaupt nichts wissen, aber verlangen von mir richtige Recherchen...


fortsetzung folgt...
Kommentar : 1. Die Anerkennung spielt keine Rolle. Es dürfte heute kaum weniger klassische Musiker als Gewaltmusiker geben.
2. Aber da hilft Ihnen ja meine Forderung! Nehmen Sie Musiker (nicht nur Komponisten!) der letzten ca. hundert Jahre, da sind die Überlieferungsvoraussetzungen vergleichbar.
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