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Beleidigungen lösche ich nicht, da sie Bestätigung meiner Thesen über Gewaltmusik und deren Hörer sind.
Man darf natürlich auch über andere Themen schreiben ...

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 kling hat am 02.02.2012 15:58:05 geschrieben:
   3. teil
Jazz ist in New Orleans zu Zeiten entstanden, in denen Rassismus und Sklaverei große Themen waren. Jazz stammt schließlich von schwarzen Sklaven.
Wenn sie in übelsten Verhältnissen auf der Straße leben würden bzw. versklavt wären und keinerlei Rechte hätten wär ich mir auch nicht mehr sicher, in wie fern ihr leben noch vollkommen legal ablaufen würde.
Und auch später in New York und Chicago waren schwarze nicht freier. Sie wurden schon immer von weißen unterdrückt, die sich einbildeten etwas Besseres zu sein, nur weil sie nicht Musik von Schwarzen hören. Genau wegen solchen Leuten, zu denen auch sie gehören' konnte das Leben der Musiker gar nicht unkriminell ablaufen!

Und eine letzte Frage zum Schluss: wenn sie im New York der goldenen zwanziger leben würden, würden sie verbieten wollen, dass Jazzer Musik machen, bzw. würden sie jazz als schlechte Musik ansehen?
Weil dann wären wir wieder genau an dem Punkt angelangt, dass ich ihnen leider unterstellen muss, dass sie nun mal einfach nicht empathisch genug sind um das Leben genialer Musiker nachzuvollziehen und sie zudem keinen blassen Schimmer davon haben wie unglaublich durchdacht Jazzmusik ist!
Dazu noch einmal das Zitat von ihnen: "Jazzstil weist
mit seiner Verwirrtheit, den wenigen Regeln..."
befassen sie sich einmal mit der Harmonielehre des Jazz und sie werden feststellen, dass jazz fast noch mehr regeln besitzt als jede andere Musik und somit nicht verwirrt, sondern nur schwer zu verstehen ist. Man braucht für die Musik nun mal einen gewissen Grad an Intelligenz, der bei Klassik nicht verlangt wird!!!

und versuchen sie nicht bei der antwort einige punkte außen vor zu lassen....das ist unseriös
Kommentar : Hier ist nur eine Frage, und die ist völlig hypothetisch. Weder habe ich im NY der 1920er Jahre gelebt, noch bin ich in der Position, etwas zu verbieten. Hätte jemand zu einer anderen Zeit und an einem anderen Ort gelebt, wäre er nicht derselbe. Deshalb ist ihre Frage Unsinn.
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 kling hat am 02.02.2012 15:56:52 geschrieben:
   2. Teil fortsetzung folgt
noch ein paar andere Punkte:
-Mozart hatte seine Werke öffentlich so genannt
-Sie sehen Geisteskrankheit bei Jazzern auch schon als Verbrechen an
- "der typische Jazzstil weist[...] in der
Tat eine Affinität zu geisteskranken Zuständen auf. Daß dies nicht ohne Auswirkungen auch auf
die Hörer bleiben würde, wurde schon in den 1940er Jahren erkannt"
Ich glaube sie verstehen schlicht und einfach die Musik nicht! jedes solo, von Chet Baker bis John Coltrane, ist von vorne bis hinten durchdacht. wenn sie in der Lage dazu wären, könnten sie auch einfach mal einige Soli transkribieren und analysieren und sie würden feststellen, dass es alles andere als verwirrt und geisteskrank ist, sondern das Produkt unendlicher Kreativität und fleißigen Lernens!!! Die Musiker drücken sich dadurch aus, wollen eine Geschichte erzählen und wollen auch verstanden werden. Jazz ist nämlich eigentlich eine Sprache. Am Anfang war natürlich eine der hauptaussagen, sich gegen die Apartheid zu wehren und drum ist auch klar, warum Jazz auswirkung auf seine Hörer hatte und hat.
Und wie auch Goethe schon gesagt hat:"Jeder hört nur das, was er versteht" und SIE verstehen anscheinend ziemlich wenig davon.
Übrigens wollte damals niemand bekiffte Musiker hören, das diese nicht so Leistungen erbracht haben wie sie eigentlich könnten. So angesehen wie sie behaupten ist das gar nicht.
Noch einige Berichtigungen zu ihren Aufzählungen:
Dizzy Gillespie war nicht drogensüchtig, sondern gegen Drogen. Er hatte sogar seinen besten Freund Charlie Parker aus der Band geworfen weil dieser auf Drogen war
Thelonious Monk war lediglich wegen drogenbesitz im Gefängnis, weil er seinen Freund Bud Powell entlastet hatte. Selbst hat er keine Drogen konsumiert!

fortsetzung folgt....
Kommentar : - Es handelt sich m.W. nicht um "offizielle" Werke Mozarts, sondern um Gelegenheitskompositionen für einen privaten Kreis.
- Nein, das habe ich nicht behauptet! Aber man kann sich fragen, was für eine Musik herauskommt, wenn - nach jener These des Psychiaters - Geisteskrankheit an ihrem Beginn steht.
- Mit der "Affinjtät" meine ich das Ergebnis, nicht die Entstehungsweise! Nehmen Sie z.B. in der Avantgarde den Serialismus und die Aleatorik. In der Kompositionsweise geradezu gegensätzlich, im klanglichen Ergebnis kaum unterscheidbar!
- Quelle zu Gillespie: Alenka : Turn on, tune in, drop out: Rockmusik zwischen Drogen und Kreativität, S. 93.
- Quelle zu Thelonious Monk: Konrad Heidkamp: It's all over now. Musik einer Generation – 40 Jahre Rock und Jazz, Berlin 1999, S. 49 u. 115f
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 kling hat am 02.02.2012 15:56:05 geschrieben:
   fortsetzung folgt...
"Wenn Sie so viele unmoralische klassische Musiker gefunden haben, wie ich Gewaltmusiker (aber um der Vergleichbarkeit willen bitte nur aus den letzten 100 Jahren), können wir weiterdiskutieren"

1. Sie nennen in ihren Artikeln fast ausschließlich Musiker aus der Hochphase des Jazz. Deshalb werde auch ich klassische Musiker von noch früher betrachten, da zu den Zeiten des Jazz die klassische Musik schon in großem Maße an Anerkennung verloren hatte. Nur so kann man die beiden Themenbereiche vergleichen.
2. hat die klassische Musik deutlich Verbreitung nur in Europa gefunden zu frühen Zeiten. Und außerdem war zu Zeiten Mozarts und Bachs die Weltbevölkerung ungefähr bei der Hälfte von heute.
Wir gehen sonst nicht von gleichen Voraussetzungen auf der Suche nach unmoralischen Musikern aus.
Hinzu kommt außerdem, dass aus frühen Jahren viele Informationen gar nicht weiter übermittelt wurden. So könnten sie z.b. mir nicht beweisen, dass Giovanni Gabrieli NICHT seine frau zuhause geschlagen hat oder Monteverdi auf Drogen war(sofern es schon welche gab zu der Zeit, aber die gab es bestimmt schon)
Das heißt, um alles zusammen zu fassen, sie wissen einfach nur nicht ob die klassischen Musiker so waren oder nicht, weil es schlicht und einfach nicht überliefert ist! Sie finden also eine Musik gut über die sie überhaupt nichts wissen, aber verlangen von mir richtige Recherchen...


fortsetzung folgt...
Kommentar : 1. Die Anerkennung spielt keine Rolle. Es dürfte heute kaum weniger klassische Musiker als Gewaltmusiker geben.
2. Aber da hilft Ihnen ja meine Forderung! Nehmen Sie Musiker (nicht nur Komponisten!) der letzten ca. hundert Jahre, da sind die Überlieferungsvoraussetzungen vergleichbar.
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 Heinrich Bruckner hat am 02.02.2012 14:35:24 geschrieben:
   Jazz
Ich bin Trompeter bei den Wiener Symphonikern, spiele Naturtrompete und Zink, Mitglied in versch. Jazzformationen sowie bei einem Blechbläserquintett und höre seit meiner Kindheit alle Arten von Musik. Ich konsumiere keine Drogen, rauche nicht und bin Vater dreier Kinder. Also bin ich - so wie die überwiegende Mehrheit meiner Kollegen - die lebende Antithese zu Ihren Ausführungen. Sie scheinen mir doch hier Ausnahmen zur Regel machen zu wollen...ob aus Angst, Engstirnigkeit, Überheblichkeit, ehrlicher Überzeugung oder schlichter Ignoranz, sei dahingestellt. Ihre Schrift erinnert frappant an einen ähnlichen Aufsatz T. Adornos (den ich sonst sehr schätze), bei dessen Lektüre ich - wie bei Ihnen - nur das Gefühl hatte, dass der Autor einfach nicht begriffen hat, worum es beim Jazz geht. Wie komplex diese Musikrichtung ist, weiß jeder, der schon einmal versucht hat, ein wirklich interessantes Solo zu spielen. Nur für den Nichtkenner klingt das wie einfach irgendwas, wie es einem gerade einfällt. Warum sie im Jazzüberall Gewalt und Laszivität sehen, bei klassischer Musik aber völlig ausblenden (Tosca, Carmen, Sacre du Printemps, Salome, Elektra........), können auch nur Sie selbst beantworten.
Schade für Sie, denn durch Ihr Hörverhalten bringen Sie sich um so viel Schönes.....
Mit Bedauern!
Heinrich Bruckner
Kommentar : Sie haben nicht verstanden, dass es nicht um Gewalt als Inhalt geht. Es kommt auf den klanglichen Ausdruck der Musik an.
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 Prof. Dr. Dr. Karl Pilleberth hat am 02.02.2012 12:13:40 geschrieben:
   Sehr geehrter Herr Doktor,
Ich lade Sie ein, mit mir auf eine Techno-Party zu gehen. Das könnte Ihnen gefallen! Sagen sie einfach bescheid. Wir sind ja spontan!

Liebe Grüße,

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 Daniel Roos hat am 02.02.2012 10:30:17 geschrieben:
   vielen Dank
Sehr geehrter Herr Doktor M.,

Ihre Thesen zur sogenannten "Gewaltmusik" finden nächste Woche in meinen Musikunterricht auf der Oberstufe Eingang - und ich bin sicher, dass meine Schüler sich prächtig amüsieren werden.
Ich bin studierter Pianist, begeisterter "klassischer" Chorsänger, in einem bildungsnahen Haushalt aufgewachsen, in dem es Kammermusikabende gab, in dem SWR2 gehört wurde... und ich fand und finde das toll!
Resultat ist freilich nicht, dass ich Ihre Thesen unterstützte, sondern dass ich der Meinung bin, dass Sie einen Quark verzapfen, der seinesgleichen sucht.
Sie haben keine Ahnung, dass mehr als die Hälfte der "Original-Zitate" aus Songtexten, die Sie anführen, aus genau dem Grund geschrieben wurden, dass sich Menschen Ihres Horizontes darüber aufregen.
Sie haben zudem keine Ahnung, nach welchen Kriterien Popmusik zu bewerten ist - der historisch-musikwissenschaftliche Ansatz greift da natürlich nicht.

Sie sollten sich ansonsten endlich einmal eingestehen, wie sehr Sie die Beschäftigung mit diesen schrecklich xxxualisierten Texten in Wirklichkeit erregt... dann können SIe sich vielleicht anderweitig ausleben und müssen nicht so viele Texte verfassen... Welche Ängste und sublimierten Triebe da bei Ihnen eine Rolle spielen mögen, will man gar nicht wissen...

Insgesamt muss ich Ihnen aber herzlich danken, dass Sie sich die Mühe machen, Ihre Texte zu verfassen, denn Sie bieten ein hervorragendes Beispiel dafür, was die ausschließliche Beschäftigung mit sogenannter "Kunstmusik" hervorrufen kann.

Schöne Grüße in den Elfenbeinturm der Verklemmung und Weltferne!

D. Roos
Kommentar : Peinlich für einen Lehrer, wenn er einem Andersdenkenden eine psychische Störung unterstellt! Ich hoffe, dass einige Ihrer Schüler klüger sind. Übrigens hatte ich schon einmal eine interessante Diskussion mit Schülern eines Musik-Leistungskurses in einem Gymnasium. Diese Schüler waren reifer als Sie, auch wenn nicht alle meine Meinung geteilt haben.
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 kleine Billy Holiday hat am 02.02.2012 03:20:01 geschrieben:
   Der Herr Miehling...
Ich finde der Herr Miehling ist ein böser Mensch, der aber eigentlich ganz traurig ist.
Kommentar : Nimmt die kleine Billy Holiday auch schon Heroin und arbeitet als Prostituierte wie die große?
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 Joker hat am 02.02.2012 03:17:49 geschrieben:
   Lauter Lacher III
Warum zitierendwert? Zu welchen Gedanken stieß es Sie an? Verschwinden Sie doch bitte nicht immer hinter solchen Halbaussagen! Bringen Sie mal ein Ding zuende.
Kommentar : Soll ich jetzt begründen, warum ich ein Zitat verwende?
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 Joker hat am 01.02.2012 23:48:49 geschrieben:
   Lauter Lacher II
Wollen Sie damit sagen, dass Sie Quellen zititeren, deren Aussagen Sie nicht teilen? Dann erläutern Sie deren Sinn.
Kommentar : Man kommt ja in der Forschung nicht weiter, wenn man das Rad immer wieder neu erfindet, sondern muss sich auch auf die Erkenntnisse von Kollegen stützen. Ob man so weit gehen kann, definitv zu behaupten, der Jazz sei aufgrund einer Geisteskrankheit entstanden, kann ich nicht entscheiden: Hing es wirklich alleine von Buddy Bolden ab? Jedenfalls fand ich diese Behauptung bemerkens- und zitierenswert. Sie ist zumindest ein guter Denkanstoß.
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 Ulrich Orth hat am 01.02.2012 23:45:32 geschrieben:
   Was Sie über Jazz wissen sollten....
Sehr geehrter Herr Dr. Miehling,

ich habe über Facebbok Ihren Text gelesen und muss sagen, ich bin sehr irritiert. Meinen Sie das eigentlich ernst? In der heutigen Zeit eine Musikform, die sich internationaler Anerkennung erfreut, zu kriminalisieren, hat mich sehr erschreckt. Ich bin übrigens, obwohl Jazzmusker auch ein glühender Anhänger unserer europäischen Musiktradition. Mein Faible für Barockmusik und Renaissance Musik hat beispielsweise den NDR dazu veranlasst, meine Jazz- Bearbeitungen der Musik von Michael Praetorius für den Rundfunk zu produzieren. Auch das Michael Praetorius Collegium Wolfenbüttel e.V. war sich nicht zu schade ein Beispiel meiner Arrangements auf CD zu veröffentlichen.
Beispiele meines Schaffens können Sie auf meiner my space Seite hören.

MfG, Ulli Orth (Intendant Jazz Art Niedersachsen)
Kommentar : Sehr geehrter Herr Orth,

ich habe den Jazz nicht "kriminalisiert", sondern auf seine Ursprünge und sein Umfeld hingewiesen und die Meinung vertreten, dass negative Wirkungen, wie sie für andere popularmusikalische Richtungen (ich bin mir bewusst, dass nicht jeder den Jazz zur Popularmusik zählt) klar bewiesen sind, aufgrund klanglicher Gemeinsamkeiten auch für den Jazz gelten dürften. Die genannten Ausschreitungen bei Jazzkonzerten (die freilich heute wohl fast nur noch bei "härteren" Musikrichtungen vorkommen) sind dafür ein deutliches Indiz.
Übrigens habe ich den Aufsatz gerade aktualisiert und auf S. 5 oben auf eine wissenschaftliche Studie hingewiesen, die mir zum Zeitpunkt der Abfassung noch nicht bekannt war.

mfg, Klaus Miehling
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