Gästebuch

Nachdem rechtswidrige Inhalte in das Gästebuch gestellt wurden, werden die Einträge erst nach Freischaltung durch mich veröffentlicht.
Auch Einträge, die bloße Werbung darstellen, werden gelöscht.
Beleidigungen lösche ich nicht, da sie Bestätigung meiner Thesen über Gewaltmusik und deren Hörer sind.
Man darf natürlich auch über andere Themen schreiben ...

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Unbekannt hat am 03.02.2012 18:11:25 geschrieben :

Trance
ZITAT aus 2009: "Doch, auch Abhängigkeit bezeugen Aussagen verschiedener Gewaltmusikhörer. Ob auch klassische Musik als Droge wirken kann, kann ich nicht sagen; jedenfalls scheint sie nicht in tranceartige Zustände zu versetzen."
Also ich bin klassisch ausgebilder Musiker in einem Symhonieorchester, und mir und vielen meiner Kollegen, und zwar genau jene, deren Spiel besonders berückend ist, haben sowohl beim Hören als auch beim Spielen durchaus Erfahrungen tranceartiger Zustände gemacht. Sie selbst offenbar nicht - schade - genau das macht den Beruf für mich selbst nach 30 Jahren so erfüllend. Ih wünsche Ihnen wenigstens einmal im Leben eine vergleichbare Erfahrung beim Musizieren!
 
Kommentar: Mir kommen bei bestimmter guter und gut gespielter Musik die Tränen. Ich glaube, damit bin ich emotional genug bewegt, auch ohne in Trance zu fallen. Aber vielleicht verstehen wir unter dem Begriff nicht das Gleiche.

Heinrich Bruckner hat am 03.02.2012 16:45:52 geschrieben :

Jazz, die Dritte!
Hab lange darüber nachgedacht und komm nicht darauf, worauf Sie eigentlich hinauswollen: Verbot aller Werke, in denen Gewalt vorkommt und auch musikalisch wahrnehmbar ist......Einrichtung eines Index Prohibitorum ähnlich dem der Katholischen Kirche......Einrichtung einer Zensurbehörde, in der Beamte mit welcher Qualifikation auch immer darüber entscheiden, was dem gemeinen Volk zumutbar ist......? In weiterer Folge Vernichtung aller auf dem Index stehenden Werke, in welcher Form auch immer. Ich schlage Verbrennung vor, die hat hierzulande eine gewisse Tradition und ist sehr bewährt. Verzeihen Sie, aber Sie sehen doch selbst, wohin das führt....das hatten wir doch schon...das können Sie doch nicht ernsthaft wollen. Was bliebe dann noch über außer ein viel zu kleiner Teil Klassik und Carmen Nebel, Florian Silbereisen, Andi Borg und deren fröhlich schunkelnde Geisteskinder.....mir graut......ich hoffe, auch Ihnen!
 
Kommentar: Musik kann "wie eine psychoaktive Substanz wirken" (Helga de la Motte-Haber und Günther Rötter).
Warum sollte man also gegen schädliche Musik nicht analoge Maßnahmen ergreifen wie gegen schädliche Substanzen?

Albrecht Ernst hat am 03.02.2012 11:38:57 geschrieben :

Vollständigkeit ist erwünscht!
Herr Miehling,

bitte sein Sie so gut und vervollständigen Sie unsere abgeschlossene Diskussion auf der Korrespondenzseite um meinen letzten Beitrag.
Das sind Sie der Vollständigkeit schuldig.
Ich weiß, dass Sie gern das letzte Wort haben, aber Sie hatten ja an einem weiteren Diskurs kein Interesse.
Zugegeben, nach ihrem letzten Beitrag, der leider meine Thesen bezüglich ihrer Redlichkeit weiterhin bestätigt, strebt mein Interesse an der Diskussion im Unendlichen gegen null.
 
Kommentar: Ihr letzter Beitrag war so voll von Unverschämtheiten, dass ich Ihnen ganz bestimmt nicht die Befriedigung gebe, ihn hier veröffentlicht zu sehen. Es steht Ihnen frei, ihn an anderer Stelle zu veröffentlichen. Allerdings könnten Sie sich dann bald einer Verleumdungsklage gegenübersehen.

Heinrich Bruckner hat am 03.02.2012 10:32:19 geschrieben :

Jazz
Nachtrag:
Wenn sie im Gästebuch angeben, Beleidigungen nicht zu löschen, da sie Bestätigung Ihrer Thesen sind, muß ich doch anmerken, dass Sie doch sehr schnell beleidigt reagieren, wodurch Sie selbst immer wieder Ihre zweifelhaften Thesen bestätigt sehen. Dabei blenden Sie vollkommen aus, daß auch Sie selbst offenbar Opfer von "Gewaltmusik" geworden sind. Denn tatsächlich sind auch Sie ganz schön beleidigend. Der "kleinen Billy Holliday " in einer Gegenfrage mit Prostitution und Drogen in Verbindung zu bringen, ist doch genau das niedrige Niveau, über dem Sie sich sooo erhaben fühlen. Jeden Tippfehler als mangelnde Rechtschreibung zu sehen und den Schreiber damit zu diskreditieren, wirkt auf mich nur peinlich. (Ist dieses Gefühl in mir auch nur eine Folge meiner Hörgewohnheiten?) Ich kann im Jazz beim besten Willen nichts Gewaltverherrlichendes finden, und die Beschäftigung damit hat mein Leben nicht roher, sondern reicher gemacht. Ich wünsche Ihnen auch diese Erfahrung, die allerdings eine gewisse Unvoreingenommenheit voraussetzt. Und genau da liegt der Hase im Pfeffer, wenn Sie ehrlich zu sich selbst sind.....trauen Sie sich einfach! Nur Mut, Sie werden kein böser Bube dadurch! M. f. G.! Heinrich Bruckner
 
Kommentar: Wenn ich eine rhetorische Frage stelle, weil jemand, der zu feige ist, seinen Namen zu nennen, provokativ den Namen einer drogensüchtigen Prostituierten adaptiert, dann ist das keine Beleidigung.
Und Tippfehler kritisiere ich nicht. Der Eintrag, den Sie meinen, hatte Fehler, die offensichtlich keine Tippfehler waren, und der Schreiber war auch noch unverschämt und arrogant. Deshalb habe ich seine Rechtschreibung kritisiert. Denn das passt nicht zusammen.

bibi hat am 03.02.2012 02:23:21 geschrieben :

Diskutierter Artikel
Ich sage nur: Das kann ja wohl alles nicht wahr sein. Wie der Begriff der Wissenschaft derartig missbraucht werden kann um den Ruf einer Musikrichtung deratig einseitig zu beschreiben. Und das auch noch einem nicht akademischen Publikum geben zu wollen, nach dem Motto " Der normale Pöbel wird das schon schlucken und einsehen." Das ist Istrumentalisierung von Menschen, weil diese die andere Seite nicht prüfen werden/ können. So kann nur jemand denken, der nicht in modernen Parametern denkt.
So nehme man Menschen die durch ihre Publikationen die Welt verdrehen ihren akademischen Einfluss.
 
Kommentar: Ich verweise auf meinen Kommentar zum vorigen Eintrag.

Tilo Gutjahr hat am 03.02.2012 01:54:21 geschrieben :

Artikel über &quot;Gewaltmusik&quot; Ergänzung
(Ergänzung zu meinem vorherigen Beitrag)
Je mehr ich mich in die Lektüre Ihrer Internetpräsenz vertiefe, desto mehr gewinne ich den Eindruck Sie hegen einen persönlichen Groll gegen Jazzmusik, denn eine ernste wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Jazzmusik konnte ich hier nicht in Ansätzen erkennen.
Ich möchte meine Zweifel an Ihrer Arbeit hier nicht weiter darlegen und Sie stattdessen einladen sich mit dem Jazz als vielschichtiger ernster Kunstform auseinander zu setzen. Ich habe Musik egal wie fremd sie mir anfangs erschien immer als etwas begriffen an dem ich wachsen kann. Es war mir gleichgültig, ob ich eine Fuge von Bach spielte oder ein Stück von Wayne Shorter beide hatten für mich einen ganz eigenen und hohen künstlerischen Wert.
Ich wünsche Ihnen für die Zukunft, dass Sie wieder Freude finden an der Musik zu wachsen und wieder neugierig auf das Fremde sein können. Außerdem hoffe ich in Ihrem eigenen Interesse, dass Sie Ihre Ausdrucksweise nochmal grundlegend überdenken, da es weder wissenschaftlich noch ratsam ist andere Menschen in ihrem kulturellen Stolz so zu verletzen.
Mit freundlichen Grüßen
Tilo Gutjahr
 
Kommentar: Eine "ernste wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Jazzmusik" soll und kann dieser kleine Aufsatz nicht sein. Wenn eine Krankenkasse vor den Gefahren des Rauchens warnt, wird sie sich auch auf für den Laien wesentliche Informationen beschränken und nicht mit einer wissenschaftlichen toxikologischen Analyse aufwarten.
Der Zufall wollte es, dass ausgerechnet der Jazz-Aufsatz so große Verbreitung gefunden hat. Natürlich sind andere Musikstile aggressiver und gefährlicher. Ich habe also keinen speziellen "Groll gegen Jazzmusik"; aber wenn man über negative Wirkungen von Musik aufklärt, sollte man sich nicht auf die allzu offensichtlichen Beispiele beschränken.

Tilo Gutjahr hat am 03.02.2012 01:53:14 geschrieben :

Artikel über &quot;Gewaltmusik&quot;
Sehr geehrter Herr Dr. Miehlig,
ich habe kürzlich einen Text von Ihnen gelesen mit dem Titel "Was Sie über Jazz wissen sollten". Nachdem sich meine anfängliche Bestürzung etwas gelegt hat, möchte ich gerne ein paar Gedanken dazu äußern.
Zunächst ist für mich der Terminus „Gewaltmusik“ in Bezug auf Jazz nicht nur vollkommen abwegig sondern auch schockierend. Die Verwendung desselben zeugt von großer Unwissenheit und wenig Feingefühl für die bewegte Geschichte der Jazzmusik. Ich finde besonders als Deutscher sollte man vorsichtig sein was die Stigmatisierung anderer Musikkulturen angeht! Im Übrigen erinnerte mich der Begriff „Gewaltmusik“ auch an den der „entarteten Kunst“ was mich ziemlich beschämte. Und bitte erklären Sie mir was eine Ballade gesungen von Billie Holiday mit Gewalt zu tun hat oder die lyrischen Improvisationen eines Michel Petrucciani!
 
Kommentar: Wenn Sie den Aufsatz gelesen haben, dürfte Ihnen nicht entgangen sein, dass ich gleich zu Beginn von der großen stilistischen Bandbreite gesprochen habe. Der Begriff "Gewaltmusik" kommt im gesamten Aufsatz nur ein einziges Mal vor: in Anm. 1, als Buchtitel.
Zweifellos gibt es im Jazz Stücke, die man nicht wirklich als Gewaltmusik bezeichnen kann, so wie es welche sind, die eindeutig in diese Kategorie fallen. Schließlich kann man den Begriff Gewalt ebenso wie den der Gewaltmusik weiter und enger fassen. Wenn man z.B. von einer ächzenden, wimmernden, unsauberen Stimme bedrängt wird, kann man das durchaus als gewaltsam empfinden.

Heinrich Bruckner hat am 03.02.2012 00:28:00 geschrieben :

Jazz, Beitrag von heute mittag
Das habe ich schon verstanden, und desw. habe ich auch entspr. Musikbeispiele genannt. Gerade bei Strauss, Bartok und Strawinky ist der klangliche Ausdruck der Musik in völligen Einklang zur Handlung bzw. dem Programm des Werkes.
Mir scheint Ihr Musikverständnis ein gänzlich anderes zu sein als meins. Ich sehe Musik als universelle Sprache, die Menschen befähigt, die ganze Bandbreite des menschlichen Gefühlsspektrums zu teilen. Und dazu gehören halt auch Gefühle wie Zorn, Wut , Schmerz, Angst, Hass, und-ja doch-auch xxxuelle Attraktion. Wie arm wäre das Leben ohne sie! Wir würden gleichgültig gegenüber Allem ähnlich wie beim Missbrauch von Beruhigungsmitteln unser Dasein fristen. Und wenn etwas derartige Gefühle in mir hervorruft, macht das mich-und auch Sie-noch lange nicht zu einem hemmungslos saufenden, kiffenden, herumvögelnden und dealenden Gewalttäter.

Dass ohne Auseinandersetzung mit der ganzen Bandbreite menschlicher Gefühle ein Solo im Jazz bloß virtuoser Selbstzweck (den man spez. in Solokonzerten der Romantik noch viel öfter findet!) ist, wird jedem auffallen, der offenen Geistes ist und genau hinhört. Wenn Sie die Soli von Miles Davis bloß nach Kriterien der Tonqualität, Intonation, technischer Virtuosität und dergl. beurteilen, überhören Sie das Wesentliche, das seine Soli so unvergleichlich macht. Alle sogen. Unzulänglichkeiten sind doch auch Ausdruckmittel, so, wie die rauchige Stimme eines Bluessängers auch ohne Text vom Leben in allen Facetten erzählt. Solierend auf der Bühne "die Hosen herunterzulassen" und die Zuhörer am eigenen Innenleben teilhaben zu lassen, erfordert viel Mut und macht verletzlich. Vielleicht ist das ein Grund für Suchmittelkonsum. Der ist aber in der nach CD-artiger Perfektion strebenden Klassik-Branche genauso vorhanden-was glauben Sie, wie verbreitet Alkoholismus und Beruhigungsmittel- und Betablockerkonsum ist? m.f. G
H. Bruckner
 
Kommentar: Man muss aber schon zwischen legalen und illegalen Drogen unterscheiden! Im übrigen bin ich auch praktischer Musiker und mache solche Beobachtungen bei Kollegen nicht (zumindest Alkoholismus dürfte sich kaum verbergen lassen).

"Die ganze Bandbreite des menschlichen Gefühlsspektrums" wird auch in klassischer Musik dargestellt, aber anders. Oder hören Sie im Ausdruck z.B. einer Medea, sei es von Charpentier, Händel oder Cherubini einerseits und im Ausdruck eines Rocktitels andererseits nicht elementare Unterschiede?

martin hat am 03.02.2012 00:14:58 geschrieben :

sehr richtig!
Ich frage mich ja ernsthaft, woher sie die ganze Aggressivität haben, die in ihren Texten durchschimmert. Sie müssen sich wirklich unglaublich über die heutige Situation aufregen. Das finde ich sehr schade. Also nicht, dass sie sich über Popmusik aufregen, nein, dass sie sich überhaupt so übertrieben aufregen, ich persönlich kenne wirklich wenige Menschen, die so viel Energie in negative Äußerungen über andere Menschen stecken. Wie gesagt, ich frage mich wirklich, woher diese Aggressivität kommt, wo sie doch garkeine aggressive Musik hören. Einen schönen unaggressiven Tag wünsche ich ihnen noch.
 
Kommentar: Wer hier wirklich Aggressivität zeigt und sich aufregt, das sind andere!

!!7 hat am 02.02.2012 23:30:18 geschrieben :

Und noch eine
http://forum.dvd-forum.at/zensur-21/indizierungen-januar-2012-a-124897.html

dazu dürften noch zwei "Guild of destruction"-Tonträger kommen. Ihr Gästebuch scheint sich momentan größter Beliebtheit zu erfreuen, auch wenn den Verfassern der Posts Dinge wie Orthografie oder Interpunktion fremd zu sein scheinen.

 
Kommentar: Und nicht nur das ...
Vielen Dank!

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