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Beleidigungen lösche ich nicht, da sie Bestätigung meiner Thesen über Gewaltmusik und deren Hörer sind.
Man darf natürlich auch über andere Themen schreiben ...

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A.J. hat am 18.06.2018 19:12:57 geschrieben :

Tja.... wenn man früh morgens auf dem weg zur Arbeit etwas schreibt....
...mag es durchaus passieren, dass man was vergisst... ^_^
Zu ihrem Beispiel mit dem "brechen" anstelle von "pflücken" in der klassischen Musik:
Ich gehe mal davon aus, dass es sich dabei um eine Zeile aus Bachs "Betrachter, meine Seele" handelt, richtig?
Auf jeden Fall ist das ein nicht so gutes Beispiel.... soll ich Ihnen mal die Bedeutung von Wermut und süßen Früchten in der Symbolik oder Lyrik erklären?
 
Kommentar: Fast richtig: "Betrachte, [...]". Die Symbolik ist im Kontext der Passion klar, und "brechen" wird hier wie "pflücken" verwendet.

A.J. hat am 18.06.2018 08:43:37 geschrieben :

Hmmmm...
Scheint ja keiner mehr Interesse zu haben mit ihnen zu schreiben... bei der arroganten, abwertenden und dickköpfigen Art die sie allen gegenüber, die hier reinschreiben um ihnen nicht den Bauch zu pinseln, wundert mich das ehrlich gesagt nicht sonderlich.
Dennoch möchte ich weiter auf Dinge eingehen die sie geäußert haben....

1. "Glauben" War vielleicht die falsche Wortwahl. Sagen wir lieber es hat den höheren Aussagegehalt.

2. Ja, das MPS ist das "Mittelalterlich phantastische Spectaculum". Allerdings sind die meisten Bands die da auftreten Vertreter des Folk- oder eben Mittelalter-ROCK. Und wenn nicht, haben sie dennoch Schlagzeug/Schlagwerk/Trommeln in ihrem Instrumentarium und sind somit was sie als "Gewaltmusik" bezeichnen.
Was sie gewusst hätten, hätten sie sich über die Bands und ihre Musik informiert und nicht - wiedermal - nur an der Oberfläche gekratzt...

3. Ihr Krähenvergleich zieht beim Metal nicht da sich Anhänger diverser Sub-Genres gerne mal in die Haare kriegen und trotzdem ist die Gewalt auf einem Festival geringer als in einer einfachen Großstadt.

4. Ein Metal-Festival mit einem Klassik-Konzert zu vergleichen ist so abwegig, dass man nicht mal mehr von "Äpfeln und Birnen" sprechen kann.
Auf einem Festival gibt's nämlich noch wesentlich mehr als nur Musik und bei weitem nicht jeder Festival-Besucher ist wegen dieser da.

5. Logisch.... being der klassischen Musik gibt's keine Gewalt. Und wenn doch ist entweder nicht die Musik schuld oder kein Klassik mehr....

So... about jetzt gehe ich auf etwas ältere und andere Dinge ein:

6. Was die Studie angeht, über die es bei uns ja schon öfter ging (und diese immer noch nicht unterstützt): gibt es überhaupt eine gleichwertige Studie mit klassischer Musik? Wenn ja: wie waren die Ergebnisse?
Wenn nicht müssen sie wohl zugeben, dass das Ergebnis dieser Studie nicht viel ist als "Stille vs Musik" und sie nichts haben, das ihre Behauptung, dass klassische Musik soviel besser als Metal ist. Denn es kann genau so gut sein, dass Klassik genau so "negative" Effekte hat.

7. Ich habe noch einmal über das Zitat von Jürgen Lehmann nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass nicht nur sie, sondern auch ich dieses Zitat falsch interpretiert habe. Dabei ist mir vein Folgefehler unterlaufen, in dem ich ihre Aussage "Zitat für den Dubstep" als "Motto für die Szene" interpretierte, genau so, wir sie es taten.
Tatsächlich heißt "für den Dubstep" wohl ehr für die Musik und ist damit ein Aufruf zur grenzenloser Kreativität - und dem können Sie wohl nur schwer etwas negatives andichten.

8. Und schließlich reden sie in der Jezz-Diskussion davon, dass die Melodien im Jezz chaotisch sein.
Interessant finde ich dabei vor allem, dass Außenstehende genau so über Klassik oder Metal denken, und zwar auf Grund der Komplexität dieser Musikstile....
 
Kommentar: Die Arroganz und Dickköpfigkeit liegt ja wohl auf Seiten derjenigen, die ohne Fachkompetenz mehr zu wissen meinen als ein Experte, der sich jahrelang mit dem Thema beschäftigt hat!
Die Wirkung klassischer Musik wurde in der Tat eher selten untersucht. Aber wo sie untersucht wurde, hatte sie - zumindest im Vergleich mit Gewaltmusik - positive Effekte: Roe 1987 (Schulleistungen), =10ptSinger/Levine/Jou 1993 (Delinquenz), Rawlings et al. 1995 (Psychotizismus), North 2006 (Delinquenz, Zuverlässigkeit) =10ptGriffith 2015 (Abschlussnoten).
Die meisten Studien vergleichen Hörer bestimmter Gewaltmusikstile mit dem Durchschnitt (in welchem logischerweise Klassikhörer inbegriffen sind), und stellen schon dabei negative Effekte fest.

A.J. hat am 13.05.2018 10:32:01 geschrieben :

...
Ich werde ihnen wohl erklären müssen, wie ich "das gleiche in Grün" meinte, obwohl ich mir beim Besten willen nicht vorstellen kann, dass ein promovirter Wissenschaftler, wie sie, nicht in der Lage sein soll dies aus eigener Geisteskraft zu bewerkstelligen:
Natürlich sind Musik und Internet zwei nicht vergleichbare Dinge, deswegen ist es ja auch "in Grün".
"Das gleich" bezog sich auf die im Video geschilderte Einstellung, die Art der Kritik, der Argumentation und dem Beweisen/Unterstützen der These – und die ist bei ihnen identisch...

Das Satire "unwissenschaftlich" ist, bedeutet nicht, dass sie weniger wahr ist. Satire fungiert zur heutigen Zeit gar dazu Kritik an Politik, Gesellschaft, Religion oder – wie in diesen Fall – Einzelpersonen zu äußern. Da bei ist Satire ein guter Weg der Allgemeinheit "langweilige" Themen auf interessante Weise nah zu bringen.
Abgesehen mal davon, dass man bei "Space Radio" weniger von Satire, sondern viel mehr von eine unverfälschten und authentischen Selbstdarstellung der beiden sprechen sollte.

Ach ja, ich war übrigens:
Ich war vor zwei Tagen wieder einmal auf dem MPS in Rastede – wo nur Gewaltmusik gespielt wurde – und ich muss sagen [Sarkasmus an] die Grundstimmung war sowas von agressiv und der übermäßige Alkohol Konsum bei Höherer und Musiker hat ja soviele Verletzungen oder Leben gekostet [Sarkasmus aus]
Nein... Tatsächlich kommt man auf diesen Platz, und die Stimmung ist wesentlich friedlicher als im Ort selber.
Und was sagen sie – nebenbei bemerkt – dazu, dass sich die Polizisten von Wacken inzwischen jedes ja darum streiten (bildlich und überspitzt geschrieben), wer nun beim weltgrößten Metal-Festival die Sicherheit macht, weil auf dem Gelände weniger agressiv vorgegangen wird, die Stimmung wesentlich friedlicher ist und es dort sogar weniger Einsätze für sie gibt?
Ich glaube Lieber solchen Aussagen, als irgendwelchen Studien mit einer komplett falschen Vorrangehensweise, die irgendwelche Zahlen in Durchschnitte quetscht...
 
Kommentar: Sie "glauben lieber" ... Ja, wenn Leute unbedingt irgendetwas glauben wollen, hilft die beste wissenschafltiche Argumentation nichts.
"MPS" ist offenbar das "Mittelalterlich Phantasie Spectaculum" - zumindest kein typisches Metal- oder Rock-Festival. Aber zur Gewalt auf Festivals und Konzerten sind zwei DInge zu sagen:
1. Keine Krähe hackt der anderen ein Auge aus. Wenn die Anhänger einer Musikrichtung unter sich sind, haben sie keinen Grund, sich gegenseitig anzugreifen. 
2. Trotzdem konnte ich schon hunderte Beispiele sammeln, bei denen es zu Gewalt kam. Bei Klassik-Konzerten gibt es das nicht. Zwei Konzerte von Strawinsky bzw. Schönberg sind die einzigen mir bekannten Ausnahmen. Im einen Fall lag es an der Inszenierung, im anderen an einer Musik, die mit "Klassik" nichts mehr zu tun hat.

A.J. hat am 10.05.2018 14:27:49 geschrieben :

Ist ja lustig....
Nur wenige Tage nach dem sie in einem Kommentar über mein Eintrag – wiedermal – von Studien schwafelten, kam von Space Radio das hier raus:
https://youtu.be/O2SwLPG98fY
Da geht's zwar ums Internet und nicht um "Gewaltmusik", ist aber das sprichwörtliche "Gleiche in Grün"...
 
Kommentar: Das Internet ist ein Medium wie das Radio. Gewaltmusik ist ein spezieller Inhalt. Somit ist es nicht das "Gleiche in Grün". Davon abgesehen ist das Satire und völlig unsachlich.

Columba hat am 08.05.2018 14:24:41 geschrieben :

Ruhe ist die erste Bürgerpflicht
Ihrer Ansicht nach ist es also OK, suchtkrank zu sein, solange man
1. Mittel nimmt, die legal sind (Alkohol, vom Arzt verschriebene Medikamente) und
2. die anderen nicht stört.

Dem menschlichen Körper ist es egal, ob die Substanz, die man nimmt, legal ist oder nicht. Und dass es Ihnen egal ist, wieso jemand suchtkrank ist oder wie derjenige sich fühlt, solange niemand anders dadurch belästigt wird, spricht Bände. Dieser Mangel an Empathie ist wirklich erstaunlich.
 
Kommentar: Nun, wenn es für die Betroffenen "OK" ist - es ist ja ihre Entscheidung! Im Übrigen habe ich in meinen Texten auch durch Gewaltmusikkonsum hervorgerufenes selbstschädigendes Verhalten kritisiert. Klassische Musiker sind auch nicht perfekt. Aber es kommt ja immer auf den Vergleich an! Schon die gegenüber dem Durchschnitt drastisch verkürzte Lebenserwartung von Gewaltmusikern zeigt, dass selbstschädigende Verhaltensweisen bei ihnen sehr viel ausgeprägter sind als bei klassischen Musikern.
Und da muss ich dann Sie fragen, ob Ihnen das denn egal ist!

BK hat am 08.05.2018 11:25:36 geschrieben :

Marx
Welches Zitat genau meinen Sie?
Das Zitat, das in der von Ihnen verlinkten Petition steht, ist übrigens nicht von Marx, sondern von Engels. Darüber hinaus ist es auch falsch, der Originalwortlaut ist ein anderer. Aus dem Kontext gerissen ist es auch, die Original-Textpassage liest sich völlig anders.

Das kommunistische Manifest ist ein Zeitdokument und als revolutionäres Manifest des Jahres 1848 nicht ungewöhnlich. Haben Sie es mal in Gänze gelesen? Stalin und Konsorten haben genau das gemacht, was Sie auch so gerne tun: Die deren eigener Vorstellung entsprechenden Punkte herausgegriffen, alle anderen ignoriert und die eigentliche Idee dahinter ins Gegenteil pervertiert.
Marx selbst meinte später einmal abschätzig, er sei kein "Marxist".

Marx ist als Philosoph und Wirtschaftstheoretiker einer der bedeutendsten Denker der Neuzeit. Und im Studium der VWL und anderer Zweige wird er immer noch als Pflichtlektüre angesehen.

Der real existierende Kommunismus war kein Kommunismus im Sinne Marx, sondern, und da bin ich mit Ihnen einer Meinung, ganz überwiegend verbrecherische Diktaturen mit rotem Anstrich.
 
Kommentar: Auf der Netzseite, der ich das Zitat entnommenn habe, steht:
"Der vorliegenden Ausgabe liegt der Text der letzten von Friedrich Engels besorgten deutschen Ausgabe von 1890 zugrunde."
Aber bereits in der Erstausgabe von 1848 steht wörtlich dasselbe:
"Die Kommunisten verschmähen es, ihre Ansichten und Absichten zu verheimlichen. Sie erklären es offen, daß ihre Zwecke nur erreicht werden können durch den gewaltsamen Umsturz aller bisherigen Gesellschaftsordnung. Mögen die herrschenden Klassen vor einer Kommunistischen Revolution zittern".
[url=http://​https://de.wikisource.org/wiki/Manifest_der_Kommunistischen_Partei_(1848)]https://de.wikisource.org/wiki/Manifest_der_Kommunistischen_Partei_(1848)[/url]  
Was meinen Sie dann mit der "Original-Textpassage"? 
Der Text wird Marx und Engels zugeschrieben. Ich konnte keinen Hiweis finden, wer daran welchen Anteil hat. Zumindest muss Marx die Aussage gebilligt haben. 

BK hat am 07.05.2018 16:14:05 geschrieben :

Marx
An Ihrem Kommentar zur Aufstellung der Marx-Statue in meinem schönen Wohnort sieht man mal wieder, wie simpel Ihre Denkmuster sind. Das ist schon arm, und eines studierten und promovierten Akademikers mehr als unwürdig. Ich lade Sie ein, sich die sehr gut gemachte Ausstellung anzuschauen. Und mal "Das Kapital" zu lesen. Keine Angst, das ist kein Propagandapamphlet, sondern ein nach wie vor aktuelles Standardwerk zur Wirtschaftstheorie und sehr nüchtern geschrieben.
 
Kommentar: Wie ich zitiert habe, hat er im "kommunistischen Manifest" zum gewaltsamen Kampf aufgerufen. Dem sind viele Menschen gefolgt und haben im Namen des Kommunismus über 100 Millionen Menschen ermordet und noch viel mehr unterdrückt. Und da darf man nicht die Aufstellung einer monumentalen Statue dieses geistigen Brandstifters kritisieren?

A.J. hat am 05.05.2018 07:54:59 geschrieben :

Sie haben Recht:
Dazu zu tanzen ist kein Kriterium für gute Musik. Ich wollte auch lediglich feststellen, dass die fehlende "Monotonie", von der sie sprachen ehr ein fehlender Rhythmus ist, ohne diese Tatsache in ein Gut/Schlecht-Schema ein zu ordnen.

Sie urteilen wider einmal über mich, ohne mich zu kennen, bzw schließen von sich auf mich, womit sie definitiv einen Fehler machen:
»Wenn man etwas nicht versteht, wirkt es langweilig«
Ihnen mag das vielleicht so ergehen, mir jedoch nicht. Im Gegenteil:
Abgesehen mal davon, dass sie überhaupt nicht urteilen können, ob ich ihre Musik verstehe, geht es mir so, dass ich, wenn ich etwas nicht verstehe, ich mich sogar noch wesentlich intensiver (und keineswegs gelangweilt) damit befasse, eben um es zu verstehen.
Klar ist meine Meinung subjektiv, genau wie die ihrer Hörer. Aber wieder einmal urteilen sie über die Prioritäten der Menschen auf Grund ihres Musikgeschmacks:
(Subjektive) Meinung eines Klassikhörers = wichtig
(Subjektive) Meinung eines Metal-Hörers = unwichtig
Letzteres sogar im Bezug auf seine eigene Musik...
Schonwieder ziemlich doppeltmoralisch.

Interessant, dass es inzwischen überhaupt nicht mehr um "Gewaltmusik" zu gehen scheint, sie sind nämlich auf keinen Punkt, der dies behandelt ein gegangen, woran liegt das?
 
Kommentar: =12px"(Subjektive) Meinung eines Metal-Hörers = unwichtig Letzteres sogar im Bezug auf seine eigene Musik..."
So sehe ich das keinesfalls. Was aber zählt, ist nicht die subjektive Meinung Einzelner, sondern die nachprüfbaren Fakten. Die können eine Einzelmeinung bestätigen, ihr aber auch widersprechen. Sie mögen subjektiv Metal als harmlos empfinden; Statistiken über Einstellungen von Metal-Hörern und viele Beispiele krimineller Metal-Musiker und -hörer, die sich auf Inspiration durch die Musik berufen haben, zeigen eine andere Realität. 

A.J. hat am 03.05.2018 23:18:05 geschrieben :

Doktor Miehlings Doppeltmoral
Auf der einen Seite:
Illegale Drogen – und selbst die weichsten davon – sind böse, eben weil sie illegal sind...
Auf der anderen Seite:
Alkohol ist ok, weils legal ist, auch wenn jährlich unzählige Menschen an Folgen von übermäßigen Alkoholkonsum sterben....

Lassen sie mich abschließenf folgende Worten der "Space Frogs" zierten:
Doppelmoral ist doppeltdoof
 
Kommentar: Falsche Unterstellungen sind auch doof. Übermäßigen Alkoholkonsum habe ich bei Gewaltmusikern schon oft kritisiert. Bei klassischen Musikern geht der Alkoholkonsum jedenfalls in der Regel nicht so weit, dass sie deswegen öffentlich auffällig werden. Und natürlich ist die Frage nach der Legalität ein wichtiges Kriterium, denn das sage ich ja dauernd, dass Gewaltmusiker und Gewaltmusikhörer im Durchschnitt die Gesetze weniger respektieren als Interpreten und Hörer klassischer Musik.

A.J. hat am 03.05.2018 22:53:19 geschrieben :

...
»Die entscheidende Frage ist, inwieweit sich subjektive Empfindungen und Meinungen durch objektive Untersuchungen bestätigen lassen.«
Auf jeden Fall nicht in dem man es in irgendwelche Durchschnittswerte verwustet...
Also wollen sie sagen:
Subjektive Wahrnemungen, die von irgendwelchen Studien gestärkt sind, sind "echter" als die, die es nicht sind?
Vielleicht sollten sie einsehen, dass jedes Individuum seine eigene Wahrnehmung – und somit in gewisser Weise auch seine eigene Realität – hat...

Was heißt den "viel" Schlagzeug?
Wenn sie sich mal intensiver mit Metal als Musik – und nicht einfach als Sündenbock für irgendwas – befassen würden, dürfte ihnen auffallen, dass das Schlagzeug dort ehr unterschwellig, als – um es frei nach den Worten von Alexander Prinz zusagen – Klang, der die restlichen Instrumente durch das Lied hindurch trägt.
Die klangbildliche Darstellung von Gewalt (in Form von Schlägen oder Schüssen) durch das Schlagzeug – bzw -werk – findet man ironischer Weise ehr in der klassischen Musik... Und auch ist da das Schlagwerk – kommt es vor – wesentlich aufdringlicher und dominanter.
Und im Hip Hop, (Mainstream- oder Elektro-)Pop, so wie Techno und Dubstep, gibt's garkein Schlagzeug... Alles elektronisch – und das klingt definitiv anders als akustische Trommeln, Becken, Gongs und Was-Weiß-Ich-Nicht's.

Naja... Man hat im Metal mindestens drei – ehr mehr – Instrumentalspuren, die – im Gegensatz zu ihrer Musik – unterschiedliche Melodien spielen plus Gesang.
Monotmie findet man dann wohl ehr im Mainstream-Pop,Assi-Rap und Schlager. Ich werde das Gefühl aller dings nicht los, dass es sich bei der von ihnen gennanten Monotonie ehr um einen Rhythmus handelt, welchen zumindest ich, vergeblich in ihrer Musik suche man kann zu ihrer Musik nicht Headbangen – geschweige denn tanzen...
Zudem kommen im Metal aus der klassischen Musik entlehnte Noten, rasche – Teils unvorhersehbare – Rythmus und Tempie-Wechsel, und noch so einiges... Im allgemeinen muss man sagen, dass der Metal eine Musik ist, auf die man sich einlassen muss um die Tiefe und Komplexität war zu nehmen.

Und was ist mit den Metal-Sängern mit ihrm Klar- bis Falsettgesang, der die "schreienden" Sänger zahlenmäßig doch ziemlich in den Schatten stellt – vom klassischen Operettengesang im Metal, wie er beispielsweise bei Nightwish, Xandria un Coronatus zu finden ist?

Und wie kann es sein, dass ich beim hören ihrer Musik das Bedürfnis verspüre, ein Nickerchen zu machen, während ich diverse Metal-Stücke mehrere Male, aufmerksamst höre, um die Musik als Ganzes zu begreifen, wenn ihre Musik doch so viel komplexer und die grauen, kleinen Zellen fördernder ist, als die, die ich höre?
 
Kommentar: Elektronisches Schlagzeug wirkt natürlich auch aggressiv.
=12px"man kann zu ihrer Musik nicht Headbangen – geschweige denn tanzen"
Das ist auch nicht beabsichtigt und kein Qualitätskriterium guter Musik. Natürlich gibt es auch in der klassischen Musik Tänze; Ich habe auch welche komponiert, aber dazu gibt es kein Klangbeispiele.
Ihre letzte Frage ist leicht zu beantworten: Wenn man etwas nicht versteht, wirkt es langweilig. Bei einer neulichen Uraufführung einer Sonate für vier Blockflöten sagte mir einer der Zuhörer, mein Stück hätte ihm von allen am besten gefallen; und eine Frau meinte, ich würde noch in die Musikgeschichte eingehen. Das ist natürlich wieder nur subjektiv - genauso subjektiv wie das, was Sie empfinden. Für mich zählt das Urteil von erfahrenen Klassikhörern natürlich mehr.     

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