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Beleidigungen lösche ich nicht, da sie Bestätigung meiner Thesen über Gewaltmusik und deren Hörer sind.
Man darf natürlich auch über andere Themen schreiben ...

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Columbs hat am 01.05.2018 09:51:00 geschrieben :

Sag ich doch.
Und aus Ihrem magnum opus "Gewaltmusik, Musikgewalt", einzusehen auf Google Docs, S. 11:
"+ aggressiv                  - aggressiv
viel Schlagzeug            kein bzw. wenig Schlagzeug"

Also Schlagzeug böse, kein Schlagzeug gut. Werfen Sie mir bitte nicht vor, dass diese vereinfachte Darstellung in Ihren Texten angeblich nicht zu finden sei.
 
 
Kommentar: SIE vereinfachen, indem Sie das "bzw. wenig" weglassen und für "viel Schlagzeug" einfach "Schlagzeug" setzen. So wie ich es formuliert habe, ist es korrekt. 

Columba hat am 30.04.2018 16:16:38 geschrieben :

Zitat
Ich zitiere mal Ihre Aussage aus dem Interview auf https://www.sleazemag.com/internet/meinungen-sind-auch-idioten/
"Sogar Bach wird zu Gewaltmusik, wenn man ihm ein Schlagzeug unterlegt."
 
 
Kommentar: Stimmt! Es kommt eben auf den Klang an. 

Columba hat am 27.04.2018 12:21:44 geschrieben :

Aussagen und Äußerungen
Natürlich kann eine natürlichsprachliche Äußerung (nicht Aussage) diskriminierend sein, wir sind hier ja in der Kommunikationstheorie und nicht in der formalen Logik. In der Kommunikationstheorie ist es so, dass der Empfänger die Deutungshoheit über die Nachricht hat. Nicht der Sender. Das schließt den affektiven Teil der Nachricht mit ein. Bitte nachlesen etwa bei Schulz v. Thun, oder wie von BK erwähnt bei Bühler.

Sie schreiben: "Im Übrigen könnten Afrikaner auch argumentieren, dass erst die westliche Technik mit ihren Möglichkeiten der Klangverstärkung und -verzerrung das Böse in der Musik perfektionert hat."
Ähhhhh wie bitte? Der überwiegende Teil der Menschheit, ob afrikanisch oder nicht, geht weder davon aus, dass afrikanische Musik oder Musik mit afrikanischen Wurzeln böse ist, noch dass Verstärker und E-Gitarren böse sind. Daher wird keiner so argumentieren, da die Prämissen schon falsch sind (jetzt sind wir tatsächlich bei der formalen Logik).

Haben Sie denn keinen Kühlschrank? Keine HiFi-Anlage? Kein elektrisches Licht? Wenn Sie diese Dinge haben, die ja auch mit Strom betrieben werden, warum sollten dann ausgerechnet Verstärker, E-Gitarren etc. nicht OK sein? Nur weil Sie den Klang nicht mögen? Andere Leute mögen z.B. keine Geigen oder Kirchenorgeln, wollen diese Dinge aber noch lange nicht abschaffen.

Sie haben diese seltsame Malen-nach-Zahlen-Denke. Bei Ihnen ist alles auf Animal-Farm-Niveau, also etwa: Schlagzeug böse, kein Schlagzeug gut. Illegale Drogen böse, legale Drogen gut. Manchmal frage ich mich, ob Sie nicht in Wirklichkeit ein Bot sind.
 
Kommentar: In der Tat: Es geht nicht um den Strom, sondern um den Klang und um die extreme und permanente Lautstärke. Und Ihre vereinfachte Darstellung am Ende werden Sie in meinen Texten nicht finden.  

Columba hat am 25.04.2018 18:09:44 geschrieben :

Und diesmal mit Zitaten
Ich beziehe mich auf das Zitat, das laut Ihnen aus der deutschen Übersetzung des Buches von David Tame stammt:
"Die Musik des Voodoo, schreibt David Tame, ist 'die Quintessenz von vertontem Bösen'". Ich persönlich finde in der in meiner vorigen Nachricht erwähnten CD kein vertontes Böses. Vielleicht sollten Sie sich mal über Vodou und verwandte synkretistische afroamerikanische Religionen (z.B. Candomblé, Santeria) informieren. Schadenzauber gibt es übrigens als Volksglaube überall. Im Vodou geht es um die Verbindung mit der sichtbaren und der unsichtbaren Welt.

Natürlich hat die moderne populäre Musik afrikanische Wurzeln, das streitet niemand ab. Sie aber behaupten, dass aus diesen afrikanischen Wurzeln das "Böse" in die westliche Musik gekommen sei, das ist mein Punkt. Damit diskriminieren Sie diverse Länder und Kulturen, aus denen diese Musiktraditionen stammen. ich zitiere aus Ihrer Anwort auf meine Nachricht vom 10.4.:
"Allerdings spricht der Anschein tatsächlich dafür, dass unsere abendländische Musikkultur im Guten wie im Bösen (letzteres in Zusammenarbeit mit anderen Kulturen) die bis jetzt wirksamste und die meisten Menschen ansprechende Musik gefunden hat."
Die "anderen Kulturen", die Sie hier nicht beim Namen nennen, sind die afrikanischen.

Und Sie bestehen darauf, Menschen mit afrikanischer Herkunft mit einem heutzutage als herabsetzend geltenden Wort zu bezeichnen. Lächerlich ist die Diskussion darüber nicht, nur Ihr Bestehen darauf, andere Menschen herabsetzen zu wollen. Zufällig dieselben Menschen, die aus dem Kontinent kommen, dessen Musik Sie als "böse" verunglimpfen.

P.S. Wenn Sprachwandel gesteuert wird, erklären Sie uns doch bitte mal, wie "die Linken" oder wer auch immer die erste und zweite (germanische und hochdeutsche) Lautverschiebung verursacht haben. Danke.
 
Kommentar: Ihr Denkfehler besteht darin, dass Sie eine Aussage kfritisieren, weil sie "diskriminierend" sei. Eine Aussage ist wahr oder falsch, oder auch teilweise wahr und teilweise falsch, aber das hat nichts damit zu tun, ob sie als "diskriminierend" empfunden wird. DIe Umerziehung hat bei Ihnen wunderbar funktioniert.
Auch haben Sie meinen Satz wieder einmal falsch interpretiert. Ich habe nicht gesagt, dass es in der abendländischen Musikkultur nicht auch "böse" Musik gegeben hätte, auch wenn das mangels Tonaufnahmen schwer zu sagen ist - das Böse liegt bekanntlich im Klang, nicht in den Noten. Aber die Perfektion im Bösen, die Optimierung der negativen Wirkung, die ist in der Tat erst entstanden, als sich westliche und afrikanische Musik zusammengetan haben. Sie mögen das als "diskriminerend" empfinden, aber das ändert nichts an den Fakten. Im Übrigen könnten Afrikaner auch argumentieren, dass erst die westliche Technik mit ihren Möglichkeiten der Klangverstärkung und -verzerrung das Böse in der Musik perfektionert hat. Insofern habe ich die Weißen genauso "diskriminiert" wie die Schwarzen.

Ich bestehe nicht darauf, Schwarze "=12pxmit einem heutzutage als herabsetzend geltenden Wort zu bezeichnen", sondern ich  weigere mich, zu akzeptieren, dass ein Wort, das jahrhundertelang nicht herabsetzend war, nun plötzlich herabsetzend sein soll, nur weil bestimmte Leute das so vorschreiben wollen.

Und wieder haben Sie nicht richtig gelesen: Ich schrieb ausdrücklich, die Veränderung von Sprache "geschieht zum großen Teil unbewusst". Das ist der Fall  bei den Lautverschiebungen. Die Neuinterpretation von Wortbedeutungen innerhalb kürzester Zeit, wie bei "Neger" oder "Zigeuner", verschleiernde Wortschöpfungen wie "soziale Gerechtigkeit", oder auch der erweiterte Kunstbegriff, die sind bewusst gesteuert.

BK hat am 24.04.2018 12:21:59 geschrieben :

Das N-Wort
Selbst Ihnen müsste bekannt sein, dass Begriffsinhalte sich ändern. Linguistisch gesprochen ändern sich das signifié, das signifiant nicht.
Saussure ist etwas einfach, modernere linguistische Modelle sind sehr viel komplexer. Vielleicht sind Sie ja in der Lage, das Organon-Modell zu verstehen, wobei auch dieses sehr vereinfacht ist.
Grundlage ist aber eines: Sprache verändert sich. Und nur weil es absolut gesehen nicht verwerflich ist, das N-Wort zu benutzen, da es eine reine sachliche Beschreibung darstellt, heißt das noch lange nicht, dass nicht trotzdem verwerflich ist. Sie missachten Grundlagen der menschlichen Kommunikation, einfach weil Sie es vorziehen, ein rein technokratisches Verständnis von Sprache zu haben. Nur blöd, dass Kommunikation so nicht funktioniert.
 
Kommentar: Sprache verändert sich nicht, sie wird verändert. Das geschieht zum großen Teil unbewusst, zum Teil aber wird es bewusst gesteuert, um bestimmte Interessen durchzusetzen und die Menschen zu manipulieren. Genau das ist hier der Fall.

Columba hat am 22.04.2018 21:08:47 geschrieben :

N-Wort
Es ist wirklich erstaunlich, wie wenig Sie bereit sind, sich mit einer Sache auseinanderzusetzen und ggf. Ihre Meinung zu ändern. Hier noch ein Artikel von der Seite der Bundeszentrale für politische Bildung:
http://www.bpb.de/gesellschaft/migration/afrikanische-diaspora/59448/das-n-wort?p=all
Interessant ist auch dieser hier:
http://www.belltower.news/artikel/warum-ich-das-nicht-mehr-hoeren-will-teil-1
Vielleicht gucken Sie auch mal auf http://isdonline.de (Initiative Schwarze Menschen in Deutschland), was Sie dort über das N-Wort finden. Z.B. dies:
http://isdonline.de/uber-schwarze-menschen-in-deutschland-berichten/
Über die Internet-Suchmaschine Ihrer Wahl finden Sie noch mehr. Falls es Sie interessieren sollte, mal herauszufinden, was andere Leute wirklich denken, im Gegensatz zu dem, von dem Sie meinen, dass sie es denken müssten.

Es ist mir klar, dass in den Biotopen, in denen Sie sich bewegen oder bewegt haben (klassische Musik, Waldorfschule) Menschen nichtweißer Hautfarbe eher selten sind und Sie wahrscheinlich wenige bis keine Menschen außereuropäischer Herkunft in Ihrem Bekanntenkreis haben. Aber das heißt nicht, daß Sie in Ihrer Sichtweise beharren können oder gar, dass Sie recht haben. Schon gar nicht heißt es, daß Ihre seltsamen Ideen irgendwie richtig sind: dass die westliche Musik durch den Kontakt mit afrikanischstämmigen Musiktraditionen irgendwie korrumpiert wurde oder dass durch diese Traditionen das "Böse" in die Musik kam. Und das unsägliche Zitat von David Tame über die Musik der Vodou-Religion - dass Sie sich erdreisten, das zu übernehmen und noch als Beweis für Ihre These anzuführen, ist wirklich erschreckend. Jeder vernünftige Mensch hätte spätestens bei diesem Satz erkannt, dass Herr Tame nicht mehr alle Tassen im Schrank hat, und das Buch im Altpapiercontainer einer sinnvollen Verwendung zugeführt.
Ich beziehe mich hier auf Ihr Machwerk "Hatte Platon doch recht", Überschrift "Die Ursprünge der modernen populären Musik", S.1. unten bis S. 2 oben. Nicht dass Sie behaupten, ich würde Ihnen was unterstellen.

Wer mal in die Musik im Vodou reinhören will, dem kann ich die CD "Angels in the Mirror: Vodou Music of Haiti" empfehlen.
 
Kommentar: Ich könnte ja auch darauf bestehen, dass man mich nicht mehr "Musiker" und "Musikwissenschaftler" sondern "Tonkünstler" und "Musikologe" nennt, und beleidigt sein, wenn man sich nicht daran hält ... Was für eine lächerliche Diskussion!

Die Verbindung zum Voodoo zieht nicht nur David Tame, sondern ebenso Bernhard Schmid ("Rock'n'Read") und Jean-Martin Büttner ("Sänger, Songs und triebhafte Rede"), zwei der Gewaltmusik wohlgesinnte Autoren.
Dass die moderne westliche Gewaltmusik im wesentlichen aus einer Verbindung weißer mit afroamerikanischer U-Musik entstand, ist allgemeiner Konsens. Mir ist noch niemand begegnet, der dem widersprochen hätte.

Columba hat am 19.04.2018 11:13:49 geschrieben :

Differenzen
A.J. hat meinen Bekannten nicht widersprochen. Schulsysteme sind schlecht zu vergleichen, wenn man nur eins wirklich kennt. Das muss noch nicht mal ein ausländisches System sein, es reichen ein deutsches Gymnasium und eine Waldorfschule. Ich kenne genügend ehemalige Waldorfschüler, aber ich kapiere das System immer noch nicht wirklich. In Deutschland interpretieren wir "müssen" typischerweise als "durch eine explizite Regel oder ein Gesetz vorgeschrieben", während es in anderen Ländern auch ein subtileres "müssen" im Sinne von gesellschaftlichen oder familiären Erwartungen gibt, denen man sich schlecht oder gar nicht entziehen kann. Da hilft dann oft der Blick von außen durch einen Dritten, der die jeweiligen Perspektiven kennt und der anderen Seite erläutern kann, wie es A.J. gemacht hat. Dafür muss man aber erst mal anerkennen, dass es verschiedene Perspektiven gibt. Da haben Sie ja Probleme.

Sie haben meine Frage nicht beantwortet, warum Sie Menschen mit einem Wort bezeichnen wollen, das diese als herabsetzend empfinden. Sie haben eine Ausnahme gefunden. Das reicht für Sie? Einer sieht etwas so wie Sie, also hat die Mehrheit, die es anders sieht, unrecht?

 
 
Kommentar: Das subtilere "müssen" gibt es in Deutschland genauso Die "Neger"-Diskussion ist ein gutes Beispiel.
Aber woher wissen Sie, dass die "Mehrheit" es so sieht? Wenn ich mit Statistiken und Zahlen argumentiere, wollen Sie mit das nicht abnehmen, aber selber legen Sie nicht einmal irgendwelche Statistiken und Zahlen vor!
Ich ärgere mich über mich selbst, dass ich tatsächlich das Wort "Neger" vermeide, um mir Diskussionen und Angriffe zu ersparen. Wie gesagt: Meiner Überzeugung nach geht die Ablehnung des Wortes - zumindest ursprünglich - gar nicht von den betroffenen Personen aus. Einzelne Personen spricht man ja auch mit ihrem Namen und nicht mit ihrer Rassezugehörigkeit an. Ich sehe keinen vernünftigen Grund, warum eine zunächst völlig normale Bezeichnung binnen weniger Jahre zu einer Beleidigung werden soll, zumal sie semantisch definitiv nicht beleidigend ist. Natürlich kann man genausogut "Schwarze" sagen. Was mich ärgert, ist die politische Absicht, die dahintersteckt: Menschen, die von bestimmten Interessenguppen als "falsch" definierte Wörter verwenden, als böse darzustellen.

A.J. hat am 18.04.2018 06:26:33 geschrieben :

...
Sie sagten – und ich zitiere:
"sie sehr beflissen sind, Metal als harmlos darzustellen"
Und nun frage ich sie, woher sie wissen wollen, dass Metaller ihre Musik als "harmlos" darstellen.

Gehen sie doch mal zu einer Gruppe Schwarzer und sagen sie:
"Hallo, ihr [N-Wort einfügen], wie geht's euch den?"
Die Ergebnisse sollten, denke ich eindeutig sein...
 
Kommentar: Ich weiß es daher, dass mehrere Studien, wie die, auf welche Sie hingewiesen haben, auf Metal-Seiten dazu herangezogen wurden (wenn auch zu Unrecht), um die angebliche Harmlosigkeit von Metal herauszustellen.
Drei dieser Studien wurden sogar von Metal-Musikern oder -Anhängern zu genau diesem Zweck verfasst.

Schon möglich, dass die Schwarzen beleidigt reagieren würden - weil ihnen die linken Moralwächter jahrzehntelang eingeredet haben, dass sie beleidigt sein müssen, wenn jemand das Wort sagt.
Aber ich erinnere an den Fall Roberto Blanco, der nichts dabei fand, ein Neger genannt zu werden:
http://www.rp-online.de/panorahttp://www.rp-online.de/panorama/robert-blanco-zu-joachim-herrmann-wunderbarer-neger-ist-keine-beleidigung-aid-1.5359382ma/robert-blanco-zu-joachim-herrmann-wunderbarer-neger-ist-keine-beleidigung-aid-1.5359382 

Columba hat am 17.04.2018 13:26:31 geschrieben :

Wandel
Sprache wandelt sich. Das ist eine Realität. Wir reden heute nicht mehr wie Goethe oder Luther oder Walther von der Vogelweide. Die Vorstellung einer "Sprachdiktatur", die von "linken" "Blockwarten" ausgeübt wird, ist lachhaft. Warum wollen Sie denn unbedingt ein Wort benutzen, das von den damit Bezeichneten als herabsetzend empfunden wird?

Zur westlichen klassischen Musik in China hier nur ein Link, ich habe keine Lust, für Sie die Recherchen zu Dingen zu machen, die Sie als Musikwissenschaftler eigentlich wissen müssten:
https://wilsonquarterly.com/quarterly/spring-2012-the-age-of-connection/why-western-classical-music-so-popular-in-china/
Da haben Sie tatsächlich eine politisch linksgerichtete Diktatur, die die Beschäftigung mit westlicher klassischer Musik durchsetzt. Auf einmal sehen diese linken Diktaturen für Sie viel sympathischer aus, was?

Die Auswirkungen des verlorenen Krieges und der darauffolgenden US-Besatzung auf Japan waren tiefgreifend und vielschichtig. Mit einem simplistischen "verbieten" kommt man da nicht weiter.

Heute ist westliche Musik ein Statussymbol in China. Das sieht man daran, dass Kinder dort vorzugsweise Klavier und Geige lernen, die Prestige-Instrumente schlechthin (siehe das Buch von der "Tiger Mom" Amy Chua). Wer in der Mittelschicht oder Oberschicht mitspielen will, für den ist dies nützlich, weil es die Botschaft sendet, dass man ein kultivierter Mensch ist. Es geht nicht um die Musik, es geht um die damit verbundenen Assoziationen und das damit verbundene Prestige und weitergehend um Chancen in der Gesellschaft.

Dank an A.J. für die Ausführungen zur Musik in der Schule in Japan! Ich hatte angenommen, Musik wäre in Japan so eine Art Wahlpflichtfach (d.h. man müsste aus den Aktivitäten eine bestimmte Anzahl nach bestimmten Kriterien wählen, etwa einen Sport und ein künstlerisches Fach, so hatte ich es nach Beschreibung japanischer Bekannter verstanden). Offenbar lag ich da falsch.
 
Kommentar: Dem von Ihnen verlinkten Artikel zufolge wurde westliche Musik schon vor dem Kommunismus in China populär.
 
Lustig, dass SIe A.J. mehr glauben als Ihren japanischen Bekannten, wenn es um Japan geht, obwohl Sie ihn persönlich nicht kennen. Das geht wohl nach dem Motto "die Feinde meiner Feinde sind meine Freunde".

A.J. hat am 17.04.2018 08:44:00 geschrieben :

...
Diese "Berichte über diese Studie auf Metal-Seiten" umfasst einen einzelnen Bericht auf einer Metal-Seite. Der ganze Rest besteht aus diversen anderen Seiten.
In dem Text, den ich verlinkt hate, versucht der Autor Außenstehenden die Metal-Szene näher zu bringen und seine Erlebnisse zu schildern. Das hat nichts mit "verharmlosen" zu tun....

Zu @Columbas Beitrag zum 12.04.2018, fragten sie, ob er/sie wisse, was eine ganze Gruppe von Menschen wünsche.
Nun tun sie allerdings im Prinzip genau das selbe mit der Metal-Szene.

Was mich betrifft, so will ich den Metal nicht "verharmlosen".
Ich bin lediglich gegen ihr "Gewaltmusik"-Gerede und alle damit verbundenen Thesen und Behauptungen.
Und als (zumindes latent) reblisch( veranlagt)e Person, will ich diese Anti-Haltung nach außen tragen...
 
Kommentar: Nein, ich rede nur von Prozentzahlen, Tendenzen, Vergleichswerten, Einflüssen - und kann das mit Studien belegen. Columba hat jedenfalls keine Studie genannt, die belegen würde, dass sich die Mehrheit der Schwarzen durch den Begriff "Neger" beleidigt fühlt.

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